Wintersonnwendfeuer II

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Wintersonnwendfeuer II

Da ab 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge erfassten diesen Zeitpunkt mittels der relativ leicht feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen. Umstritten ist, ob zumindest die nördlichen Germanen um die Wintersonnenwende das Julfest feierten. Den Tag der Sommersonnenwende betrachten seit je manche Menschen als mystischen Tag; manche begehen ihn mit weltlichen oder religiösen Feierlichkeiten. Sonnenwendfeste hatten wohl vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz. Je größer der Unterschied zwischen dem harten Winter und dem warmen Sommer, desto intensiver hat man von jeher diesen Tag gefeiert. Im Norden Europas, wo in der sommerlichen Jahreszeit die Nächte gar nicht mehr dunkel werden (man spricht auch von den Weißen Nächten), haben Sonnenwendfeiern – als Mittsommerfest bezeichnet – mehr Bedeutung als zum Beispiel in Südeuropa. Seit der Christianisierung Europas werden diese Feiern oft mit dem Heiligen des 24. Juni, Johannes dem Täufer, verbunden, der als besonders machtvoller Heiliger galt (Johannistag). Einige der Sonnenwendbräuche, die sich bis heute erhalten haben, wie die Johannisfeuer, sind nach ihm benannt. Auch hier liegt das Datum kurz nach der tatsächlichen Sommersonnenwende, da noch das Datum des Julianischen Kalenders benutzt wurde. Heidnische oder neuheidnische Religionsgemeinschaften feiern am 21. die Sonnenwende, meist auch mit einem Feuer. Teilweise wird dieses Fest als Litha bezeichnet. lt Wikipedia. Das macht ein Lagerfeuer an der Isar (Pst-verboten!!). Ein Gußeisener Kessel mit Glühwein nahe im Feuer, Kisten voller Holz, Holzpaletten als Sitzgelegenheit und damit trotzen paar Münchner Heidenkinder, paar Friedensaktivistler, übriggebliebene Jung68er den dunklen Winternächten. Seit 20Jahren ist dieses Lagerfeuer zu Wintersonnenwende an der Isar Tradition.

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Kommentare

  • ingepeter (RP)

    ... so eine wärmendes Feuer mit den entsprechenden Informationen dazu, weckt die Hoffnung auf mehr Helligkeit ..... Gruss Inge

  • moho

    Danke Inge
    LG Moni

  • Blula

    Superinfo von Dir.....! Leider liegt München nicht so um die Ecke, sonst würde ich dieses Lagerfeuer zur Wintersonnenwende mal miterleben wollen.
    LG Ursula

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