Foto - Negritos

Negritos wurde in Philippinen, Tuguegarao aufgenommen Titel:

Negritos

Beschreibung:

Ureinwohner auf den Philippinen. http://de.wikipedia.org/wiki/Negrito

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Kommentare
  • agezur 03.09.2009 | 22:38 Uhr

    Fünf Punkte - mehr Möglichkeiten hab ich hier leider nicht!!!
    LG CH

  • yunnanfoto 03.09.2009 | 22:47 Uhr

    Damit verwöhnst Du mich aber, Christina ! Danke.
    LG, Herbert

  • d.butscher 03.09.2009 | 23:06 Uhr

    von mir auch (5p)

    lg dieter

  • yunnanfoto 03.09.2009 | 23:28 Uhr

    Was für ein Tag :-)) Danke Dir, Dieter.
    LG, Herbert

  • d.butscher 03.09.2009 | 23:45 Uhr

    bei dem bild stimmt halt alles und das bild hat eine aussage

    lg dieter

  • Hage 04.09.2009 | 09:38 Uhr

    Eindrucksvolles Doppelportrait, auch von mir volle Punktzahl! LG Hans-Georg

  • DieterB 04.09.2009 | 09:53 Uhr

    Schließe mich an mit 5P. Man kommt ins Grübeln darüber, was die beiden gleichzeitig so gespannt wie verunsichert blicken macht.
    LG Dieter.

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  • Schoena 04.09.2009 | 16:29 Uhr

    Das frage ich mich auch. Besonders das Kind wirkt sehr ängstlich und angespannt. Sehr aussagekräftiges Portrait.

  • yunnanfoto 05.09.2009 | 12:50 Uhr

    Vielen Dank. Für das ängstliche Verhalten der beiden gibt es eine Erklärung.
    Die Negritos waren die Ureinwohner dieser Region Nordluzon. Sie haben eine sehr dunkle Hautfarbe und unterscheiden sich damit von den übrigen Ostasiaten. Sie waren immer unterprivilegiert, bereits als vor ein paar tausen Jahren die ersten Einwanderer aus China und der malayischen Halbinsel hier siedelten, wurden die "primitiven" nomadisierenden Ureinwohner in die Urwälder zurückgedrängt. Später kkamen Holländer, Portugiesen und Spanier, auch sie hielten die Ureinwohner für "Wilde", gaben ihnen den Namen Negrito, kleiner Neger, und drängten sie auf der Suche nach fruchtbarem Land und nach Bodenschätzen immer weiter in unwegsame und unwirtliche Gebiete Luzons zurück., wo sie hungerten und von jeglicher Zivilisation abgeschnitten lebten. Auch heute noch müssen sie in ständiger Angst leben, die Bevölkerung steht ihnen feindselig gegenüber, sie sind fremd, anders, primitiv, Großgrundbesitzer lassen die Dörfer der inzwischen sesshaften Negritos überfallen um sich auch noch die letzten Felder anzueignen. Auf sie wird geschossen, ihre Hütten werden angezündet und wenn die philippinische Armee auf der Suche nach kommunistischen Rebellen in dieser Gegend ist, springt sie auch nicht gerade zimperlich mit den Menschen um, requiriert die Hühner und Schweine, die sie noch haben usw. Sie leben also in ständiger Angst vor allen Fremden, da sie bisher von denen nur Schlechtes erfahren haben. So, und in dieser Situation kamen drei ausländische Fotografen in das abgelegene Bergdorf. Die Kinder liefen weinend davon und verbarrikadierten sich mit ihren Eltern in ihren Hütten. Sie hielten zunächst unsere Kameras für Waffen. Es hat mehrere Stunden gedauert, bis unser phippinischer Begleiter eine Vertrauensbasis schaffen konnte, die uns ein paar Fotos ermöglichte. Die Anst und Anspannung blieben.
    Ein paar einheimische Hilfsorganisationen kümmern sich heute um die Negritos, können aber vermutlich das weitere Zurückdrängen und letztändlich das Aussterben nicht verhindern.

    Ein paar Bilder davon habe ich noch, Falls sie interessieren lade ich sie gerne hoch.

    LG, Herbert

  • Schoena 05.09.2009 | 16:53 Uhr

    Ja, mit diesem schrecklichen Hintergrund wird einem das Foto klar.
    Das sind sicher seltene Aufnahmen von diesem Volk. Lass sie uns sehen!
    Viele Grüße
    Ingeborg

  • enfrente 06.09.2009 | 16:03 Uhr

    Wie sagte doch Einstein: Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt!!!!

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