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GEO SAISON Nr. 3/2005 Seite 1 von 3


Barcelona: Eine Stadt, die Trends schreibt

Diese Stadt folgt Trends nicht - sie erfindet sie selber. In Architektur und Mode, Clubleben und Küche. Das macht sie zu einer der aufregendsten Metropolen Europas


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Nacht beginnt. Alle haben viel vor, dennoch nehmen sich alle viel Zeit. Der Morgen ist weit, und bis dahin begeht man in Barcelona die Nächte. Grüppchen schlendern dicht an dicht durch die Gassen rund um Santa Maria del Mar wie ein heiter dahinplätschernder Fluss, der die Kirche umspült wie einen mächtigen Felsen, sich verzweigt in den engen Gassen, zwischendurch zur Ruhe kommt auf Caféhausterrassen oder an Tresen voller Tapas.


Die Plaça Reial, bei Tag ebenso beliebt wie im Licht der Gaudí-Laternen (Foto von: Michael Lange)
© Michael Lange
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Die Plaça Reial, bei Tag ebenso beliebt wie im Licht der Gaudí-Laternen

Man wartet gerne

In der Bar "El Xampanyet", in der hauptsächlich Cava, der katalanische Sekt, serviert wird, stärkt sich ein flüsterndes junges Paar für die Disko, er füttert sie mit Schinken und Sardellen. Ringsum braust spanisch-katalanisches Stimmengewirr. Vor den Restaurants der Plaça Reial bilden sich lange Schlangen - auch zum Warten ist Zeit. Wer um Mitternacht noch keinen Tisch zum Abendessen hat, den fragt der Kellner ohne Wimpernzucken: "Wollt ihr in einer Stunde wiederkommen?" Wer mittags ruht, hat abends Kraft. Und wenn einen trotz Siesta die Müdigkeit überfällt, geht man im Wissen nach Hause, dass andere es übernehmen, die Nacht ganz auszuschöpfen. In der neuen In-Adresse "Club 13" zum Beispiel, den weißen Fluchten des "Salsitas" oder der "Kentucky Bar", in der zur Sperrstunde um drei Uhr die Rollläden heruntergelassen werden, ohne dass sich etwas an der Stimmung dahinter ändert.


Hinter dicken Mauern

In stillen Momenten, tagsüber, birgt die Altstadt dagegen ein anderes Geheimnis. Dann bewegt man sich zwischen den fünfstöckigen mittelalterlichen Gebäuden wie durch die Eingeweide eines mächtigen Körpers, in dem tief drinnen hinter dicken Mauern Leben pocht. So schmal sind manche Gassen der Viertel Barri Gòtic, des Born, der Ribera, dass nur beim höchsten Sonnenstand Licht auf den Boden fällt, ein Streifen, nicht breiter als ein Handtuch. Im Born sitzt Eleonor hinter einer hohen Glasflügeltür im Halbdunkel und sagt: "Manchmal erkenne ich mein Viertel nicht mehr." Sie sagt es staunend, nicht bitter, mit einem leichten Kopfschütteln, bei dem ihre weichen, weißen Locken wippen. "Aber ich bin froh, dass hier wieder Leben ist."


Junges Leben in Raval - auch Graffitis zogen hier ein (Foto von: Michael Lange)
© Michael Lange
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Junges Leben in Raval - auch Graffitis zogen hier ein

Dann kam die Avantgarde

Nachdem die Markthalle, eine großartige Eisenkonstruktion, in den siebziger Jahren ihre Tore schloss, wurde es ruhig im Viertel. Es verkam und wurde vergessen. Die dunklen Gassen waren nun unheimliche Orte. Doch dann zogen nach und nach neue Bewohner her. Die meisten jung, es machte ihnen nichts aus, dass die Häuser keinen Aufzug haben, nur enge, steile Treppen. Einige haben Cafés eröffnet oder Läden, in denen sie von mutigen Designern entworfene Mode verkaufen, Schmuck oder Schuhe. "Seltsam", sagt Eleonor amüsiert, "nie sehe ich auf der Straße jemanden in diesen Sachen."

Am Ende der Gasse - das Meer

Der Tag ist heiß, aber es geht jener angenehme Wind, bei dem man überall in der Stadt, selbst an tief im Häusermeer versunkenen Orten, versucht ist, die Augen zu schließen und sich einzubilden, man spüre die Frische der See. Hier im Born ist das Meer tatsächlich nicht weit. Vom Ende einer der Gassen dort vorn sind schon die Masten der Segelboote zu sehen. Eleonor liebt dieses Viertel, und seine neue Anziehungskraft erstaunt sie nicht. "Die Menschen spüren, dass das hier das wahre, das authentische Barcelona ist", sagt sie, und Stolz wärmt ihre Stimme. Die Statistik behauptet: Acht von zehn Barcelonern sind glücklich in ihrer Stadt. Mehr und mehr Ausländer ziehen her. Engländer, Deutsche, Italiener, Holländer oder Amerikaner, die eigentlich nur für ein paar Monate kommen wollten - vor Jahren.


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