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GEO SAISON Nr. 10/12 Seite 1 von 1


Tourismus-Trend: Das Ende der Riesenräder

In London und Singapur heben sie Millionen in den Himmel. Die Kölner Tourismus-Trendforscherin Carolin Wulke aber sieht schwarz für die Zukunft der Giganten

Interview: Yasemin Eckert

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Carolin Wulke, Tourismus-Trendforscherin (Foto von: privat)
© privat
Carolin Wulke, Tourismus-Trendforscherin

Warum haben jetzt gleich drei Städte Neubauten von Riesenrädern abgebrochen?
Carolin Wulke: Genaue Gründe kenne ich natürlich nicht, aber es wundert mich nicht. Das Konzept lässt sich wohl nicht besonders gut vermarkten, vor allem in Europa kennt man es doch inzwischen von jeder Kirmes. Ich bin neulich mit dem "London Eye" gefahren und fand es ziemlich unspektakulär. Meiner Meinung nach sind Riesenräder kein Trend mehr, zumindest nicht in unserem Kulturkreis.

Das Londoner Rad funktioniert aber bestens, es hat 3,7 Millionen Besucher pro Jahr, mehr als der Taj Mahal.
Bei internationalen Übernachtungsgästen ist London weltweit auf Platz eins der Liste. Sicherlich nehmen die Besucher eine Fahrt als willkommenen zusätzlichen Freizeitaspekt mit. Aber kommen tun sie bestimmt nicht deswegen.


Das London Eye sollte sich eigentlich nur fünf Jahre drehen. Doch es erwies sich als sehr beliebt und ist nun schon seit 12 Jahren ein fester Programmpunkt für London-Besucher. Das größte Riesenrad steht in Singapur, 2015 soll das "New York Wheel" den Rekord brechen. Beijing, Berlin und Dubai haben ihre Riesenrad-Projekte dagegen eingestellt (Foto von: Allan Baxter/Digital Vision/Getty Images)
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Das London Eye sollte sich eigentlich nur fünf Jahre drehen. Doch es erwies sich als sehr beliebt und ist nun schon seit 12 Jahren ein fester Programmpunkt für London-Besucher. Das größte Riesenrad steht in Singapur, 2015 soll das "New York Wheel" den Rekord brechen. Beijing, Berlin und Dubai haben ihre Riesenrad-Projekte dagegen eingestellt

Sind Erlebnisarchitekturen generell keine guten Zugpferde mehr?
Für Metropolen gibt es bessere. Für kleinere Städte in weniger bekannten Regionen können neu gebaute Attraktionen aber ein Zugewinn sein. Wer reiste denn zum Beispiel schon vor Gehrys Guggenheim-Museum nach Bilbao? Und eine Stadt wie Oberhausen kann mit seinem Sealife-Zentrum zumindest Tagesbesucher anlocken.

Und womit könnten Metropolen punkten?
Mit allem, was Menschen dazu bringt, immer wieder zu kommen. Das können eine lebendige Kulturszene und Clubs sein wie in Berlin, aber auch ein besonderes Lebensgefühl und Flair wie in New York oder regelmäßige Events wie das Oktoberfest in München oder die Documenta in Kassel.

Das "London Eye" wird auch als Eiffelturm von London bezeichnet.
Das lässt sich eigentlich nicht vergleichen. Der Eiffelturm ist ein historisches Gebäude, das die Geschichte der Stadt lebendig macht und damit ihre Atmosphäre entscheidend prägt. Ein Riesenrad, selbst das höchste der Welt in Singapur, ist nur Kulisse, kein Charakterdarsteller.


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    Willkommen mitten in New York. Denn dorthin soll Sie die iPad-App von GEO Special entführen. Sie bietet alle Inhalte des Heftes. Dazu zusätzliche Bilder, Videos, Audios, animierte Grafiken und Karten - sowie noch mehr Reiseservice. Jetzt auch in Retina-Auflösung für das neue iPad!

Es geht also um das Erleben statt nur ums Besichtigen?
Ja. Ein sehr wichtiger Trend im Städte-Tourismus-Marketing setzt auf ganz besondere Erlebnisse, "Live Like Locals": Man wohnt bei Einheimischen oder in Privatwohnungen statt im Hotel und lässt sich von normalen Leuten durch ihren Kiez führen statt von Profis. Online-Wohnbörsen und soziale Netzwerke stellen schnell und unkompliziert Kontakte her.

Diese Art der Städtereise haben junge Leute erfunden, die Geld sparen wollten.
Stimmt, und jetzt kommen die älteren, gut situierten Gäste nach, die sich Authentizität wünschen. Die jüngeren sind, wie bei den meisten Trends, die Wegbereiter, darum werden sie auch hofiert. Sogar eine Klassikhochburg wie Wien positioniert sich inzwischen auch über Design und Fashion.

Wien hat eines der ältesten Riesenräder der Welt.
Stimmt, im Prater. Ich würde das Riesenrad vermutlich nicht in einen Stadtbummel einbauen. Aber vielleicht ist es für Besucher aus Übersee ein exotisches Stück altes Europa.


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Kommentare zu "Das Ende der Riesenräder"

Rad-Fan | 15.10.2012 10:06

Wien ohne Riesenrad ist wie Paris ohne Eiffelturm Beitrag melden!

Kaunitz | 13.10.2012 11:29

Mir kommt vor, die liebe Frau Wulke hat nicht allzuviel Ahnung von der Wirklichkeit und unterliegt einem Wunschdenken. Obwohl das Wiener Riesenrad im Krieg nahezu gänzlich zerstört wurde, hat man es mit großem Aufwand in der schwierigen Nachkriegszeit wieder aufgebaut, es erfreut sich gleichbleibender Beliebtheit und ist immer gut besucht. Wenn die Leute jetzt - wie sie meint - Privatquartiere vorziehen, verstehe ich nicht, wieso man in Wien ein Luxushotedl nach dem anderen eröffnet. Beitrag melden!

werner | 09.10.2012 14:45

Das Wiener Riesenrad gehört auch zur Stadt wie der Eiffelturm zu Paris. Beide waren zu ihrer Zeit Attraktionen wie das London Eye jetzt ist, aber sie haben überlebt, obwohl bei beiden auch überlegt wurde, sie wieder zu demontieren. Beitrag melden!

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