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Test: Die Last-Minute-Lüge

Viele Urlauber setzen auf die Ferienplanung in letzter Minute. Unser Selbstversuch zeigt jedoch: Wer zu spät bucht, den bestraft der Preis

Text von Dirk Lehmann

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wer günstig fliegen will, sollte nicht bis zur letzten Minute warten (Foto von: Paul Giamou/gettyimages)
© Paul Giamou/gettyimages
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Wer günstig fliegen will, sollte nicht bis zur letzten Minute warten

Der Plan: Schnell mal ein Online- Schnäppchen schießen. Kurz vor Ferienbeginn werben die einschlägig bekannten Websites mit "Traumurlaub zu Traumpreisen", verheißen "Super Last-Minute- Angebote – bis zu 70 Prozent günstiger". Ich versuche mein Glück mit einer Woche Mallorca. Die Auftaktseite von „Expedia“ zeigt "Click & Mix"-Angebote, Flug mit Hotel ab 122 Euro. Okay, so günstig muss es nun doch nicht werden. Das etwas edlere "Iberostar Playa de Muro Village" gefällt mir: Ich muss die Reisedaten eingeben, Reisedauer, Zahl der Erwachsenen und Kinder – inklusive Altersangaben. "Expedia" nennt mir einen Preis ab 722 Euro pro Person. Nicht wenig, aber fair. Ich klicke auf "weiter". Jetzt listet mir die Website die Anbieter auf, die meinen Wunschurlaub im Programm haben, allerdings zu anderen Zeiten als gewünscht. Erste Erfahrung: Der Veranstalter bestimmt den Termin. Meine Datumseingaben wurden – sagen wir es mal so: "modifiziert". Ich finde mich damit ab und wähle Zimmerkategorie und Verpflegungsart. Zwar schwant mir, dass der Preis höher ausfallen wird, als auf der Auftaktseite angekündigt, aber dass mein Last- Minute-A benteuer dann 3514 Euro kosten soll, schockt mich doch. Nicht wenig Geld für Ferien auf einer Insel, zu der Flüge ab 29 Euro angeboten werden.


Zweite Erfahrung: Die Welt wird kleiner. Die Unruhen in Nordafrika haben das Touristikgeschäft in der Region einbrechen lassen. Wer nach Tunesien, Ägypten oder Marokko reisen wollte, bucht um, die Nachfrage nach Zielen in Südeuropa steigt. Ergebnis: Balearen und Kanaren sind so gut wie ausgebucht. Gut, denke ich, wenn alle auf Malle sind, fliege ich eben ans Rote Meer, wo es längst wieder sicher ist. Ich rufe die Website "Nix-wie-weg" auf. Es ist ein mühseliger Ritt durch die Eingabemasken. Immer wieder muss ich Angaben ergänzen, das Datum korrigieren. Schließlich entscheide ich mich für das Hotel "Royal Grand Sharm", klicke auf "weiter" und bekomme die Anbieter angezeigt. Doch wer gedacht hat, dass Ägypten 2011 rasend billig geworden ist, liegt falsch. Dritte Erfahrung: Krisen kosten. Wird eine Destination von einer Mehrzahl der Veranstalter aufgegeben, fallen die Preise nicht, wie ich erwartet habe, sondern sie steigen. Das liegt daran, dass die Fluggesellschaften ziemlich schnell reagieren und ihre Maschinen umrouten.

Schätzungen zufolge wurden die Flugkapazitäten nach Hurghada am Roten Meer um etwa 60 Prozent reduziert. Da können die Hotels noch so tolle Angebote machen – das teure Ticket für einen der wenigen Plätze in den Maschinen mit Ziel Nordafrika macht alle Preisvorteile zunichte. So überrascht es nicht, dass das Last-Minute-Angebot für ein Familienzimmer zu meinem Wunschtermin erst mehr als 4000 Euro kosten soll. Und dann erscheint die Meldung: "Die von Ihnen ausgewählte Reise ist leider bereits ausgebucht." Vierte Erfahrung: Gutes ist knapp und begehrt. Pech gehabt: Die Traumreise ist oft längst ausverkauft. Die Rechner der großen Touristikfirmen checken aus technischen Gründen nur einmal täglich, ob Plätze noch verfügbar sind, erst dann wird das Angebot von der Website genommen. So manche Last-Minute-Entdeckung ist also bereits Geschichte. Resümee: Last-Minute ist Luxus. Wer sparen will, bucht früh. Die Zeiten, in denen Kurzentschlossene und Flexible garantiert Geld sparen konnten, sind vorbei. Heute wird es meist teuer, die Ferienplanung bis zum letzten Moment aufzuschieben.



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Kommentare zu "Die Last-Minute-Lüge"

DerReisemarktplatz | 11.08.2011 13:53

Seh ich genauso, außerdem hat z.B. Deutschland eine Menge interessante Regionen zu bieten! Deutschland-Reisen werden immer interessanter! http://www.hotelodeo.com Beitrag melden!

Last Minute Urlauber | 24.06.2011 13:03

Warum muss Herr Lehmann ausgerechnet im SOMMER in den SÜDEN fliegen?? Bei uns in Mitteleuropa, den Alpen, oder sogar im Norden ist noch alles frei und preiswert. Weiterer Vorteil: kein Flug, sondern Bahn oder Auto, ev. sogar Fahrrad. Bitte umdenken! Beitrag melden!

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