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GEO SAISON Nr. 05/13 Seite 1 von 1


Reisekasse: Mobil surfen im Ausland

Schnell mal mit dem Smartphone eine Website, App oder E-Mails öffnen: Tipps, damit die liebe Gewohnheit im Ausland nicht zur Kostenfalle wird

Text von Markus Linden

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wer einige Ratschläge beherzigt, kann auch im Ausland mobil surfen (Foto von: John Lamb/The Image Bank/Getty Images)
© John Lamb/The Image Bank/Getty Images
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Wer einige Ratschläge beherzigt, kann auch im Ausland mobil surfen

Für Gelegenheits-Surfer

"Datenroaming aus! heißt die Grundeinstellung des Handys, die hinter der Grenze in jedem Fall viel Geld spart. Wer online gehen will, sucht nach kostenlosem WLAN mit Apps wie WIFI-FINDER. Bei Angeboten von Cafés, Restaurants und Hotels ist kaum Datenmissbrauch zu befürchten, ansonsten bei dubiosen Network-Namen lieber nicht einloggen. Eine Alternative in der EU ist, ab und zu Datenroaming einzuschalten: Kein Anbieter darf mehr als 83,3 Cent pro Megabyte geladener Daten berechnen, außerdem wird die Verbindung bei mehr als 59,50 Euro aufgelaufener Kosten abgebrochen und erst wieder aktiviert, wenn Sie dies per SMS bestätigen. Wer per Einstellung Push-Nachrichten untersagt und E-Mail-Anhänge generell nur in einem WLANNetz öffnet oder verschickt, der erreicht das Limit kaum. Die oft horrenden Roaming-Preise in Nicht-EU-Staaten umgehen Sie entweder durch disziplinierten Verzicht oder: siehe unten.


Für Durchschnitts-User

Welche Datenmengen verbrauche ich pro Tag im Schnitt? Die Frage beantwortet die persönliche Statistik des Smartphones (unter "Einstellungen"). Kommen Sie auf mehr als 5 MB, so der Schnitt der User weltweit, zahlen Sie je nach Urlaubsland dafür zwischen ca. 5 und 100 Euro. Ein Auslandspaket Ihres Anbieters ist oft billiger. Im EU-Paket von Simyo bekommt man zum Beispiel 50 MB für 5 Euro, bei der Telekom, die die Schweiz mit eingemeindet, kosten 100 MB 14,95 Euro. Netter Nebeneffekt: Oft werden so auch Telefonate ins Heimatland günstiger. Aber Vorsicht: Die meisten Angebote gelten nur für eine Ländergruppe, und Pakete für Nicht-EU-Staaten sind deutlich teurer. Die Telekom zum Beispiel berechnet bis zu 21 Euro für ein 10 MB-Kontingent, das zudem nur 24 Stunden gültig ist. Also: Kleingedrucktes lesen und unbedingt klären, was passiert, wenn das Kontingent aufgebraucht ist. Falls das teuer wird: siehe unten.


Für Marathon-Browser

Eine halbe Stunde ohne Netz bedeutet den Ruin oder andere Katastrophen? Dann sollten Sie sich nach Grenzübertritt vom heimischen Anbieter verabschieden und sich eine SIM-Karte eines Prepaid-Anbieters im Reiseland zulegen, am besten mit Flatrate. Nachteile: Sie erhalten eine andere Telefonnummer mit der entsprechenden Ländervorwahl, die Sie z. B. per E-Mail verschicken müssen, um Anrufe zu erhalten, und Anrufer aus der Heimat zahlen für ein Auslandsgespräch. Vorteile: Sie gehen zu ähnlichen Konditionen wie zu Hause rund um die Uhr ins Netz. Das klappt nicht bei Smartphones mit SIM- oder Netlock, der Bindung an eine SIM-Karte oder den heimischen Anbieter (dort nachfragen). Manche Anbieter schalten das Smartphone auf Wunsch frei. Wenn nicht, am besten ein Billig-Smartphone im Urlaubsort oder einen mobilen UMTS-Router kaufen: siehe unten.


Wo gibt es SIM-Karten

In Telekommunikationsläden im Urlaubsland gibt es Billighandys und Prepaid- Cards. Eventuell müssen Sie Ausweis oder Pass vorlegen und die Karte online aktivieren. Das übernehmen meist die Verkäufer, die auch wissen, ob Sie eventuell eine Micro-SIM brauchen. Prepaid-Karten können Sie auch vor der Reise online bestellen, z. B. unter www.simlystore.de. Ausländische Anbieter, die Karten nach Deutschland verschicken, z. B. unter www.billigertelefonieren.de/mobiles-internet-ausland

Die besten Einstellungen?

Stellen Sie Ihre E-Mails von "Push" auf "Pull". Jetzt werden Neueingänge nur angezeigt, wenn Sie die E-Mail-Funktion aufrufen. Stellen Sie E-Mails so ein, dass keine Anhänge heruntergeladen und nur die ersten zwei oder drei Zeilen angezeigt werden. Installieren Sie Apps vor dem Urlaub. Prüfen sie daheim, ob Apps offline laufen. Rufen Sie Nachrichten-Sites etc. möglichst über Apps auf statt über Browser wie Safari, wo meist größere Datenmengen fließen.

Was sind UMTS-Router?

Die handlichen Geräte, die etwa genauso groß sind wie ein Smartphone, werden im Urlaubsland mit einer lokalen SIM-Karte bestückt und spannen ein WLAN-Netz für Handy, Computer oder Tablet auf. So bleiben Sie per Telefon über Ihre deutsche Nummer erreichbar, surfen aber zu Monatspreisen, je nach Land zwischen 10 und 30 Euro (gute Geräte ab 60 Euro im Fachhandel). Die Stiftung Warentest hat gängige Modelle getestet: www.testberichte.de


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