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Monarchfalter: Wanderer mit Hightech-Nutzlast

Was tun wandernde Tiere eigentlich den ganzen Tag? Etwa der Amerikanische Monarchfalter? Darüber ist wenig bekannt. Der Biologe Martin Wikelski will es herausfinden - mit Peilsendern

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Prof. Dr. Martin Wikelski, hier mit einem Monarchfalter, ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell
 (Foto von: Leslie Schwerin)
© Leslie Schwerin
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Prof. Dr. Martin Wikelski, hier mit einem Monarchfalter, ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell

GEO.de: Warum versehen Sie Schmetterlinge mit Peilsendern?
Martin Wikelski: Wir wollen verstehen, was die einzelnen Tiere eigentlich draußen machen. Bei den Monarchfaltern erforschen wir besonders das Verhalten während des Fluges. Im Wesentlichen sind die Zugbewegungen dieser Wanderfalter sind ja schon bekannt: Jedes Jahr fliegen sie in zwei bis vier Generationen von Mexiko in nordöstlicher Richtung bis nach Kanada, die folgende Herbstgeneration kehrt in umgekehrter Richtung zurück nach Mexiko. Wir wissen aber nicht, wie jeder einzelne Falter diese unglaubliche Distanz von 3500 Kilometern zurücklegt. Was passiert, wenn er durch den Wind an die amerikanische Ostküste verfrachtet wird? Stirbt er? Fliegt er über das Meer? Orientiert er sich sich an Artgenossen oder an Gerüchen? Am Magnetfeld der Erde? Oder an der Sonne?
Außerdem geht es natürlich um konkreten Tierschutz. Die Monarchen sind in Gefahr - wie das gesamte Migrationsphänomen. Wir hoffen mit unseren Daten zeigen zu können, welche Gebiete geschützt, welche Korridore erhalten werden müssen.


Wozu sind Ihre Erkenntnisse sonst noch gut?
Solche Forschungen sind enorm wichtig. Denken Sie nur an Bestäubungsvorgänge im Pflanzenreich. Für die sind zu einem großen Teil Insekten - auch wandernde - unerlässlich. Von Bestäubung hängt die Ernährung der Weltbevölkerung zu einem sehr hohen Prozentsatz ab. Da gibt es massiven Forschungsbedarf. Wir leisten mit der Besenderung von Insekten wie Monarchfaltern oder Hummeln Pionierarbeit.

Wie sieht so ein Sender aus?
Der Radio-Transmitter ist etwa 7 Millimeter lang, 2,5 breit und 1,5 hoch: eine winzige Platine mit einem Quartz, der das Signal gibt, und einer kleinen Antenne. Er wiegt ungefähr ein Drittel eines Monarchfalters, rund 200 Milligramm. Das Schwerste daran ist die Batterie - die kleinste handelsübliche Hörgerätebatterie.

Haben Sie keine Sorge, dass die Falter wegen der ungewohnten Last anders, vor allem kürzere Strecken fliegen?
Wir haben festgestellt, dass sich die Tiere schnell an die Last gewöhnen. Schmetterlingsforscher, die die Falter schon 30 Jahre lang beobachten, sagten, sie könnten beim Flugverhalten keinen Unterschied zwischen normalen und besenderten Tieren sehen. Sie müssen bedenken, dass Schmetterlinge nicht wie Vögel oder Flugzeuge fliegen. Sie sind klein und leicht und haben eine ganz andere Aerodynamik. Sie schwimmen in der Luft eher, als dass sie fliegen - wie in einer wässrigen Lösung. Da fällt die - relativ zu ihrem Körpergewicht erhebliche - "Zuladung" nicht so ins Gewicht.
Trotzdem befreien wir die Tiere nach einer gewissen Zeit wieder von dem Sender. Wir achten sehr darauf, dass wir den Individuen nicht schaden. Selbst wenn es "nur" um Schmetterlinge, Hummeln oder Heuschrecken geht.

Sie haben auch schon andere Tierarten mittels Peilsendern bei ihren Wanderungen beobachtet. Haben Sie dabei interessante Entdeckungen gemacht?
Wir haben Libellen über 150 Kilometer verfolgt - und herausgefunden, dass sie im Prinzip dieselben Zugmuster zeigen und dieselben Entscheidungen treffen wie Singvögel oder Raubvögel, zum Beispiel Sperber. Und wir haben herausgefunden, dass sie nur nach Süden ziehen, wenn es in zwei aufeinander folgenden Nächten kälter wird. Außerdem konnten wir beobachten, wie Evolution im Freiland funktionieren kann: Es gibt Individuen, die einfach dämlich sind oder Pech haben. Die werden halt ausselektiert.
In Venezuela haben wir Fettschwalme beobachtet, Vögel, die in Höhlen leben. Sie ernähren sich von Früchten. Bisher glaubte man, sie würden im Ökosystem kaum eine Rolle spielen, weil sie jeden Tag zu ihren Höhlen zurückkehren und dort die unverdauten Samen ausspucken. Wir wollten unsere Sender eigentlich nur testen. Doch dann stellten wir fest, dass die einzelnen Vögel erst nach drei oder vier Tagen wiederkamen. Wir konnten also zweierlei zeigen: Dass eine Kolonie aus drei oder viermal so vielen Tieren besteht, wie bisher angenommen - weil es dort sozusagen Schichtdienst gibt. Und dass die Fettschwalme die Haupt-Samenverbreiter der Ölpalmen im Orinoco- und Amazonasgebiet sind, weil sie zwischen 10 und 100 Kilometer pro Nacht zwischen Fressplatz und Schlafbaum umherfliegen und unterwegs und am Schlafbaum die Kerne ausspucken.

Interview: Peter Carstens



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