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GEO Magazin Nr. 01/13 Seite 1 von 1


Fotogalerie: Tiere im Winterschlaf

Sie sind dann mal weg. Im Winter wechseln viele Tiere in eine ganz andere Daseinsform, in der ihr Körper schier Unglaubliches vollbringt

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© Ingo Arndt
Arktischer Ziesel
Der in Sibirien, Alaska und Nordkanada vorkommende Arktische Ziesel überdauert den Winter im Wortsinne eiskalt: Das Erdhörnchen kann seinen Körper bis auf minus 2,9 Grad Celsius auskühlen lassen - Rekord unter den Winterschläfern
© Ingo Arndt
Dies gelingt ihm ohne Frostschutzmittel. Es nutzt den Effekt des "Supercooling": Bei Abwesenheit von Kristallisationskeimen gefriert Wasser erst deutlich unter null Grad
© Ingo Arndt
Igel
Zu einer stacheligen Kugel hat sich der Igel in seinem Unterschlupf zusammengerollt. Wenn alle Lebensvorgänge gedrosselt sind, fällt er, typisch für die "Winterschläfer", in einen ungewöhnlichen Atemrhythmus: Auf mehrminütige Phasen schneller Atemzüge folgen lange Pausen. Sie können bis zu 150 Minuten dauern
© Ingo Arndt
Großes Mausohr
Die mit 40 Zentimeter Flügelspannweite größte heimische Fledermaus wandert gelegentlich mehrere Hundert Kilometer von ihren Sommer- zu ihren Winterquartieren. Zum Sparprogramm während ihres etwa fünfmonatigen Winterschlafs gehört die radikale Reduzierung der Herzfrequenz: von 600 Schlägen auf etwa 20 Kontraktionen pro Minute
© Ingo Arndt
Amerikanischer Schwarzbär
Mit Interesse schauen Mediziner auf den Amerikanischen Schwarzbären: Durch die massiven Umstellungen während des Winterschlafs steigt der Cholesteringehalt im Blut der Tiere um gut 50 Prozent - ohne dass sich Anzeichen von Arteriosklerose fänden. Und wenn die Bären erwachen, haben sie trotz fünf- bis siebenmonatiger Bewegungslosigkeit kaum an Muskel- und Knochenmasse verloren
© Ingo Arndt
Kleine Bartfledermaus
Mit einem Pelz aus Wassertropfen ist die Kleine Bartfledermaus überzogen, die, in einer Höhle hängend, den Winter überdauert. Die Glitzerhülle ist Folge einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 98 Prozent. Das Tier bevorzugt Schlafplätze mit einer derart wasserdampfgesättigten Atmosphäre, um seiner Austrocknung zu entgehen
© Ingo Arndt
Gartenschläfer
Enger Körperkontakt hilft, den Energieverbrauch von Eliomys quercinus zu minimieren. Und darauf ist im Winter alles ausgerichtet: In der kalten Zeit senken die Nager ihre Stoffwechselrate um bis zu 97 Prozent im Vergleich zum Sommer
© Ingo Arndt
Waldmurmeltier
Im Gegensatz zu seinen alpinen Verwandten lebt das Waldmurmeltier als Einzelgänger. Während des Winterschlafs, der auch bei dieser Spezies immer wieder durch Wachphasen unterbrochen wird, verlieren die Tiere bis zu 50 Prozent ihres Körpergewichts. Das harsche Klima in ihrem Lebensraum Alaska und Kanada zehrt an ihnen
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