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FILMKRITIK: "Schimpansen": Das beste Drehbuch schreibt das Leben

Drei Jahre lang drehte ein Filmteam im Dschungel der Elfenbeinküste. Das Ergebnis ist der neue Disneynature Film "Schimpansen", eine beeindruckende Tierdokumentation mit einer rührenden Geschichte

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Schimpansen" kommt am 9. Mai 2013 in die Kinos (Foto von: Disney)
© Disney
"Schimpansen" kommt am 9. Mai 2013 in die Kinos

Drei Jahre lang drehte die Filmcrew um die Regisseure und Produzenten Alastair Fothergill und Mark Linfield tief im afrikanischen Urwald unter widrigen Umständen. Allein die Vorbereitung für den außergewöhnlichen Dreh an der Elfenbeinküste brachte das Filmteam an seine Grenzen.

Die Anreise zum Drehort beanspruchte zwei volle Tage, sämtliches Equipment musste zu Fuß durch den eng bewachsenen Regenwald getragen werden. Vor Ort musste das Team die Schimpansen, die täglich bis zu 25 Kilometer Strecke im dichten Dschungel zurücklegen, nicht nur finden sondern auch mit ihnen Schritthalten. Unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes kämpften sie mit schlechten Lichtbedingungen und auch die häufigen Regenfälle machten die Arbeit nicht gerade einfacher. Das Team hielt Angriffe wilder Bienen, mangelnde Hygiene und schlechte Witterungsbedingungen aus – es hat sich gelohnt.

Das Ergebnis ist nicht nur ein beeindruckender Naturfilm, der den afrikanischen Taï-Nationalpark zeigt, wie ihn wohl kaum zuvor jemand gesehen hat. Sondern auch eine authentische Tierdokumentation, die einen besonderen Einblick in das Familienleben wild lebender Schimpansen gibt und die unglaubliche Geschichte des Schimpansenjungen Oskar erzählt.


Ganz ohne Drehbuch: Der Film erzählt die authentische Geschichte eines Schimpansenjungen

Wild lebenden Schimpansen in ihrer natürlichen Umgebung so nah zu kommen, war den Filmemachern nur dank Christophe Boesch und seinem Team möglich. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig zählt zu den bekanntesten Schimpansenexperten der Welt und studiert die Menschenaffen des Taï-Nationalparks bereits seit über drei Jahrzehnten. Es gab kein Drehbuch – das Team wartete ab, welche Geschichte die Natur schreiben würde. Und es war eine, die selbst den versierten Boesch und die wohl bekannteste Schimpansenforscherin Jane Goodall (wissenschaftliche Beraterin bei "Schimpansen") erstaunte: Hauptdarsteller von "Schimpansen" wurde Schimpansenjunge Oskar, der zu Beginn der Dreharbeiten geboren wurde und mit Hilfe seiner Mutter lernte, sich im Regenwald zurechtzufinden. Nach einem Angriff der benachbarten Schimpansengruppe ist Oskars Mutter verschollen. Der mittlerweile dreijährige Oskar kann noch nicht alleine überleben und sucht verzweifelt nach einem anderen Weibchen, das ihn aufnimmt. Doch diese haben selbst Junge und weisen Oskar ab. Schließlich nimmt sich Freddy, das Alphamännchen, des kleinen Schimpansenjungen an. Und das mit erstaunlicher Hingabe: Er teilt seine Nahrung mit Oskar, trägt ihn auf seinem Rücken und verteidigt ihn gegen andere Gruppenmitglieder. Auch wenn Adoption bei Schimpansen keine Seltenheit ist, so wurde ein Verhalten wie dieses, dass das ranghöchste Männchen sich um das rangniedrigste kümmert, bislang noch nie beobachtet.


Nur was man kennt, kann man auch schützen

Ein besonderes Anliegen der Filmemacher war es, das Leben und den Lebensraum der Schimpansen zu dokumentieren und so ein Bewusstsein für die Gefährdung unserer nächsten Verwandten zu schaffen. Denn nur das, was man kennt, kann man auch schützen. Ein Teil der Einnahmen der Ticketverkäufe fließt in die "Wild Chimpanzee Foundation" von Christophe Boesch, die sich für die letzten wild lebenden Schimpansen und den Schutz ihres Lebensraums einsetzt.


Fazit

"Schimpansen" lässt Erwachsene und Kinder gleichermaßen in die Welt der wild lebenden Schimpansen eintauchen. Den Filmemachern ist es gelungen, eine authentische Geschichte einzufangen, das Erwachsenwerden eines jungen Schimpansen in Freiheit und die Sozialstrukturen unserer nächsten Verwandten zu zeigen. Zudem beeindruckt "Schimpansen" auch als Naturdokumentation. Zeitraffer-Aufnahmen zeigen beispielsweise nachts fluoreszierende Pilze, die ganze Bäume wie ein leuchtender Teppich überziehen. Die dreijährige Arbeit des Filmteams um Alastair Fothergill und Mark Linfield hat sich ausgezahlt. Das Ergebnis ist eine faszinierende Dokumentation der westafrikanischen Flora und Fauna.

"Schimpansen" ist ab dem 9. Mai 2013 in den Kinos.



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