Hauptinhalt

GEO.de Seite 1 von 1
Artikel vom


Umweltverschmutzung: Ein Meer von Plastikmüll

Eine Ausstellung in Hamburg zeigt, was die Wegwerfgesellschaft für die Ozeane bedeutet. Und für ihre Bewohner

Text von

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Plastikmüll im zweitgrößten Meeres-Naturschutzgebiet der Welt, dem Papahnaumokukea Marine National Monument im Nordwesten Hawaiis (Foto von: Paulo Maurin/NOAA)
© Paulo Maurin/NOAA
Foto vergrößern
Plastikmüll im zweitgrößten Meeres-Naturschutzgebiet der Welt, dem Papahnaumokukea Marine National Monument im Nordwesten Hawaiis

Jeder Strandurlauber kennt das: Zwischen Muscheln und Seegras liegt hier eine PET-Flasche, dort ein verblichenes Quietscheentchen. Dazwischen verstreut bunte Verpackungsreste. Ärgerlich. Unschön. Aber haben wir uns nicht an solche Anblicke gewöhnt? An den Stränden von Hawaii ebenso wie auf Fehmarn?

Christian Brändle wollte sich damit nicht abfinden. Der Direktor des Zürcher Museums für Gestaltung hatte einen Zeitungsartikel über die Müllstrudel in den Ozeanen gelesen und war alarmiert: 1997 war der Segler und studierte Chemiker Charles Moore auf einem Törn zwischen Hawaii und Los Angeles auf riesige Mengen treibenden Plastikmülls gestoßen - Flaschen, Deckel, Tüten, Kanister, nebst ihren teilweise mikroskopisch kleinen Zerfallsprodukten. Moore hatte den Westlichen Müllstrudel entdeckt, eine im Uhrzeigersinn kreisende Meeresströmung im westlichen Pazifik, in deren Zentrum sich der Plastikmüll aller Länder vereinigt. Ein Gebiet, so groß wie Mitteleuropa. Inzwischen haben Forscher und Umweltschützer vier weitere solcher "Garbage Patches" in den Weltmeeren identifiziert.


Ende des (Plastik-)Designs?

"Schlafen kann ich nach dieser Lektüre nicht mehr", schreibt Brändle in seinem Geleitwort. Er beschloss, dem Müll in den Ozeanen eine Ausstellung zu widmen. Ihr Thema: "Das Ende des Designs und was wir unseren Kindern hinterlassen werden". Das Ergebnis macht nun in Hamburg Station und wird danach noch im finnischen Tampere und im dänischen Kolding zu sehen sein. Das Zentrum der Ausstellung bildet ein Müllberg: Original-Plastikmüll von Stränden auf Hawaii, Bali, Sylt und Fehmarn. Surfclubs, Taucher- und Umweltorganisationen belieferten Brändle und sein Team mit Containern voller Müll-Exponate.

Rund um den imposanten Wohlstandsmüllhaufen erfährt der Besucher Wissenswertes und Erschreckendes über die Hinterlassenschaften des fossilen Zeitalters. Etwa, woher der Müll eigentlich kommt: Allein bei der schweizerischen Firma Trisa purzeln täglich mehr als eine Million Plastikzahnbürsten vom Band - von denen viele als Plastikmüll im Meer enden. Oder dass Sixpack-Ringe 400 Jahre brauchen, bis sie zersetzt sind. Eine Einwegwindel 450 Jahre. Eine Angelschnur immerhin 600. Dass Plastikmüll jährlich Millionen Meerestieren das Leben kostet. Eissturmvögel und Meeresschildkröten etwa halten Plastikteile und -tüten für Beute und verenden an den Resten im Magen. Andere Tiere verheddern sich in Netzresten oder Angelschnüren und ersticken.

Flüsse tragen den Müll ins Meer
Die Ausstellungsmacher weisen zu Recht darauf hin, dass die Müllproblematik nicht nur in Staaten mit einer Meeresküste ihren Ursprung hat. Schätzungen zufolge gelangen 80 Prozent des Mülls über Flüsse in die Ozeane. Und die Schweiz hat mit 120 Kilogramm einen Plastikkonsum, der fast ein Drittel über dem EU-Durchschnitt liegt.

Neben der schleichenden Vermüllung der Meere kommt es gelegentlich auch zu regelrechten Müll-Ausbrüchen. Zum Beispiel 2011 beim Tsunami an der Küste Japans. Auf einem Bildschirm zeigt eine Animation, wie der Plastikschrott, den die Flutwelle ins Meer riss, sich im Ozean fortbewegt. 2014 wird der Müll die nordamerikanische Küste erreichen. Um sich dann dem Westlichen Müllstrudel anzuschließen.

Der Besucher erfährt in der Ausstellung viel über Vorkommen, Gefahren, Chemie, Recycling von Kunststoffen. Nur eines bleibt ungeklärt: Was ist eigentlich so schwer daran, Plastikmüll zu vermeiden? Plastiktüten zum Beispiel. In vielen Ländern der Welt sind sie schon verboten. In Deutschland nicht.


Ausstellung
"Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt"
Noch bis zum 31. März 2013
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Homepage: www.plasticgarbageproject.org



Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Ein Meer von Plastikmüll"

Cypher | 23.02.2013 14:01

Der Plastikmüll in Ozeanen ist wirklich erschreckend! Nicht nur für die Tierwelt, auch für den Menschen könnte dies noch verheerende Folgen haben. http://quaerereveritates.wordpress.com/2013/02/23/friendly-floatees/ Beitrag melden!

Brandes | 22.02.2013 09:40

In den 80er Jahren waren Schlagworte wie Dezentralisierung und Regionalisierung populär, ausgelöst von den Überlegungen des Physikers Fritjof Capra in "Wendezeit". Passiert ist genau das Gegenteil. Und daran tragen eben die Medien genauso viel Schuld wie die Politik und die Wirtschaft. Und last, but not least, sind auch die 150 m hohen Windräder das Gegenteil von Umweltschutz. Abgesehen mal von dem Streß, den sie in der menschliche Psyche auslösen. Fazit leider, Rendite geht vor Umweltschutz. Beitrag melden!

Brandes | 22.02.2013 09:40

Die Zeitungen generieren 60 bis 70 Prozent ihrer Einnahmen aus Werbung. Was schon das grobe Mißverhältnis zwischen Theorie und Wirklichkeit zeigt. Die Kosten für den Umweltschutz werden uns aufgezwungen. Am Beispiel Atomstrom, es fallen Mengen von Atommüll an, die endgelagert werden müssen. Diese Kosten trägt der Verbraucher über Steuerlasten, was heißt, daß mit der Stromrechnung der Strom eben noch lange nicht bezahlt worden ist. Die Philosophie des Wirtschaftwachstums basiert auf der geplanten Obsoleszenz. Die müßte hinterfragt werden. Aber die Politik verweigert sich, im Gegenteil, sie weitet diese Strukturen aus mit der vermeintlich alternativlosen Globalisierung. Jeder klammert sich an seinen Job, so auch der Journalist. Ändern sollen immer die anderen was. Man selber will unberührt bleiben. Die Gesamthaltung ist falsch, die Gesellschaften müßten auf ein völlig neues Fundament gestellt werden. Und das geht nur, wenn der Konsumismus an seiner Wurzel hinterfragt wird. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.