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Naturtalente: Die Ökokriegerin

Cécile Lecomte schläft wochenlang auf Bäumen, seilt sich von Brücken ab, klettert auf Strommasten, besetzt Abrissbagger und stoppt Züge mit radioaktivem Müll. Ihre Aktionen richten sich meist gegen die Atomenergie oder Gentechnik. Die 29-Jährige ist hauptberufliche Umweltaktivistin. Sie sagt: "Ich klettere für eine bessere Welt."

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Es ist eine Frage des Willens - das wird schnell klar, wenn man Cécile Lecomte zum ersten Mal begegnet. Sie weiß, was sie will. Sie will, dass alle Atomkraftwerke für immer abgeschaltet werden - sofort. Sie will, dass Genfelder befreit werden. Sie will die Umwelt schützen. Und sie will nicht bloß darüber reden: Sie will handeln. "Ich kann nicht warten, bis vielleicht mal jemand etwas unternimmt", sagt sie, "wie viele Atomunfälle muss es noch geben, bis sich etwas Grundlegendes ändern wird?" Die 29-Jährige sagt: "Ich bin zwar nicht kräftig, aber ich habe einen starken Willen. Und wenn wir viele sind, können wir die Welt verändern."


Cécile Lecomte protestiert kopfüber gegen Atomenergie (Foto von: Oliver Lück)
© Oliver Lück
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Cécile Lecomte protestiert kopfüber gegen Atomenergie

Die Geschichte von Cécile Lecomte ist eine Geschichte der Gegensätze. Diese erzählt zunächst vom Oben. "Nach oben bewege ich mich flink wie ein Eichhörnchen", sagt sie. Das ist ihr Spitzname: Eichhörnchen. Denn Cécile Lecomte kann klettern und verbindet ihr Talent mit ihrem Protest. Sie nennt es "politisches Klettern". Drei Monate wohnt sie auf Bäumen, um den Bau einer Fernwärmetrasse für ein neues Kohlekraftwerk zu verhindern. Sie erklimmt Brücken und seilt sich über Gleise ab, wo Züge mit radioaktivem Müll rollen sollen. Strahlenmüll, von dem niemand weiß, wie gefährlich er wirklich ist und der quer durch die Republik transportiert werden soll. In Stuttgart steigt sie auf Abrissbagger, in Frankfurt blockiert sie den Flughafenausbau, in Dresden besetzt sie Bäume, um den Bau einer Brücke durch das Elbtal zu behindern. In Hamburg hängt sie sich kopfüber an die Glasfassade eines Energiekonzerns und spannt Transparente: "Gau-Roulette: Tschernobyl - Fukushima - Krümmel?"

"Öffentlichkeitsarbeit", nennt die Französin ihre spektakulären Aktionen, die sie meist mit der Unterstützung der Umweltorganisation "Robin Wood" durchführt. "Ich mache das nicht aus Spaß oder weil ich jemanden ärgern will", sagt sie, "wir brauchen diese Aufmerksamkeit zum Erreichen unserer Ziele." Manche nennen sie einen Störfaktor, eine streitbare Querulantin oder eine ernsthafte Gefahr. Für andere ist sie ein Vorbild, eine gewaltfreie Luftakrobatin und eine tatkräftige Umweltschützerin. Cécile Lecomte selbst sagt: "Ich bin Aktions-Kletterkünstlerin. Ich wäre nie bereit, Gewalt anzuwenden oder andere Menschen zu gefährden, da liegen für mich Grenzen."


Nur ungern bewegt sich die Französin am Boden (Foto von: Oliver Lück)
© Oliver Lück
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Nur ungern bewegt sich die Französin am Boden

Sie ist in den Vogesen geboren und in Orléans aufgewachsen. Schon als Kind hat sie ihre Hausaufgaben am liebsten auf dem Schrank gemacht. Und sie wollte immer auf das Dach, nach oben, dort wo die Katze war. Mit sieben Jahren begann sie im Verein zu klettern, jeden Tag. Mit 16 war sie französische Jugendmeisterin. Gemeinsam mit ihrer Mutter fuhr sie jede freie Minute in die Alpen. "Das Klettern ist sehr vielfältig, es findet viel im Kopf statt", erklärt sie, "du musst dir jeden Schritt genau überlegen und sehr flexibel sein, du musst immer neue Lösungen finden." Vor zehn Jahren ging sie nach Bayreuth, um zu studieren und die Sprache zu lernen. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste sie nicht viel über Atomkraft. Zu Beginn wunderte sie sich, dass man in Deutschland gegen Biber demonstriert. "Polizei, Knüppel und Biber", las sie in einer Zeitung. "Castor" - die Abkürzung für "cask for storage and transport of radioactive material" - heißt auf Englisch und Französisch Biber. In Frankreich verteilen Energiekonzerne Aufklärungsmaterial an Schulen, wo die Lokomotive einen lustigen Biberkopf hat. "Eine bewusste Verharmlosung", sagt Cécile Lecomte, "als Kind bin ich auch darauf hereingefallen."


Die Geschichte von Cécile Lecomte ist eine Geschichte der Gegensätze. Denn diese handelt auch vom Unten. "Unten, das ist nicht meine Welt", sagt sie, "ich habe Bodenangst." Sobald Cécile Lecomte die Erde berührt, verändert sie sich. Sie geht wie eine alte Frau. Jeder Schritt wird zur Qual und lässt die Gelenke brennen. Rennen geht schon lange nicht mehr. Vor sieben Jahren hat sie die Diagnose bekommen. Sie hat chronisches Rheuma, das mit Medikamenten allenfalls zu bremsen, aber nicht zu stoppen ist. Die Krankheit frisst ihre Knochen, auf dem Papier gilt sie als 60 Prozent behindert.

An Tagen wie diesem geht es nicht ohne Cortison. Die Schmerzen haben sie die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Die Dauerentzündung und die Wirkung der Tabletten machen sie müde. Wasser sammelt sich in den Gelenken, die anschwellen wie Ballons. Handgelenke, Fußgelenke, Knie, Finger, Zehen. Die Krankheitsschübe sind sehr unterschiedlich. "Es ist schwer zu planen", sagt sie, "oft muss ich vor Aktionen Schmerzmittel nehmen." Dann taumelt sie zwischen Energie und Erschöpfung. Wenn sie klettert, hat sie weniger Beschwerden. Sie weiß, wie sie ihre Kräfte sparen kann, wie sie mit dem Körper balancieren muss, um ihre Gelenke möglichst wenig zu belasten. "Und auch das Adrenalin hilft mir gegen die Schmerzen."



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Kommentare zu "Die Ökokriegerin"

Paul | 20.06.2011 00:48

Wow, eine bewegende Geschichte, Hut ab! Beitrag melden!

11. Juni Anti Atomdemo Paris, République 14h30 | 23.05.2011 16:08

http://www.sortirdunucleaire75.org/ Manifestation Anti Nucleaire 11 juin : journée d’action internationale Manifestation à 14h30 – Départ République Anti Nuclear Demo: 11 June 2011, Departure République, Paris, FRANCE – Anti Atomkraft Demo am 11. Juni 2011, Treffpunkt: République, Paris, Frankreich. Rechtzeitig Busse und Mitfahrgelegenheiten von Deutschland organisieren. Diese Demo ist die WICHTIGSTE Anti Atom Demo im Moment in Frankreich weil DIREKT in Paris. Youth Hostels Paris: www.fuaj.org/ Please copy paste this message in ALL Internet-Forums you know + Facebook/Twitter/Myspace !!! http://www.sortirdunucleaire75.org/ http://www.sortirdunucleaire.org/ http://www.lesverts.fr/ http://www.greenpeace.fr/ Beitrag melden!

PiWI | 08.05.2011 14:33

Hut ab ! Da macht wirklich mal jemand etwas und das aktiv und unerschrocken. Leider sind diese Art von Menschen sehr rar. Schade, denn der schnöde Mammon " regiert " !!! Er hat es immer getan und wird es auch weiterhin tun. Kaum Chancen.... Beitrag melden!

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