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Klimawandel: "Erfreulich wird es nicht"

Mehr Hitzetage, Stürme, Regenfälle: Wie gut ist Deutschland auf die Folgen der Erderwärmung vorbereitet? Und wie können wir den Klimawandel noch abmildern? Ein Interview mit dem Sozialpsychologen Harald Welzer, Mitherausgeber des Buches "Zwei Grad mehr in Deutschland"

Interview:

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Professor Harald Welzer ist Soziologe und Sozialpsychologe. Er lehrt an der Universität Flensburg Transformationsdesign und leitet die Stiftung Futurzwei (Foto von: Volker Wiciok/KWI)
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Professor Harald Welzer ist Soziologe und Sozialpsychologe. Er lehrt an der Universität Flensburg Transformationsdesign und leitet die Stiftung Futurzwei

GEO.de: Herr Welzer, worauf müssen wir uns einstellen in Deutschland?
Harald Welzer: Gleich vorab: Wir sprechen hier nicht über ein Katastrophenszenario. Kein Vergleich zum Afrika südlich der Sahara oder Südspanien, wo man enorme Probleme mit Dürren bekommen wird. Bei uns werden die Folgen moderat sein und regional unterschiedlich. Es wird mehr feuchte Tage im Westen geben und mehr trockene Perioden in Brandenburg. Im Wald wird es einen stärkeren Schädlingsbefall geben. Es wird mehr Hitzetage geben, mit Temperaturen über 30 und Nachttemperaturen über 20 Grad Celsius.

Es wird also immerhin mehr Hitzetote geben ...
Voraussichtlich, ja. Aber prinzipiell sind wir sehr gut vorbereitet auf die Klimaveränderungen und ihre Folgen. Etwa, weil wir einen funktionierenden Katastrophenschutz haben. Selbst ein sogenanntes Jahrhunderthochwasser stellt uns ja nicht wirklich vor grundlegende Probleme mit vielen Toten, irreparablen Zerstörungen und so weiter. Extreme Regenfälle oder Tornados sind für uns zwar neu - aber ihre Folgen sind für uns aller Voraussicht nach zu bewältigen. In Bangladesch oder anderen Regionen der Welt sieht das ganz anders aus.

In der globalen Perspektive gehören zu den Folgen des Klimawandels auch Wanderungsbewegungen und soziale Konflikte. In Afrika ist jetzt schon zu beobachten, wie der Klimawandel Krisen verschärft. Sie haben das in Ihrem Buch "Klimakriege" beschrieben ...
Wir müssen darauf gefasst sein, dass die Folgen der globalen Klimaerwärmung alle bestehenden Konfliktherde, aber auch soziale Ungleichheiten, tendenziell verschärfen. Was zum Beispiel im Sudan passiert, das ist ein Blick in die Zukunft. Wir werden auch in anderen Regionen verstärkte Migration sehen, weil die Lebensbedingungen sich noch weiter verschlechtern werden. Was man schon seit vielen Jahren im Mittelmeerraum beobachten kann, etwa die Versuche, von Nordafrika nach Lampedusa zu gelangen, das sind die Vorboten davon. Der Druck auf unsere Grenzen wird zunehmen.


H. Welzer, F.-W. Gerstengarbe (Hg.)<br /><strong><a href="http://www.fischerverlage.de/buch/zwei_grad_mehr_in_deutschland/9783104023199" target="_blank" rel="nofollow">Zwei Grad mehr in Deutschland</a></strong><br />Fischer Verlag 2013<br />Im selben Verlag erschienen: <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/selbst_denken/9783100894359" target="_blank" rel="nofollow">Selbst denken</a> (Foto von: )
H. Welzer, F.-W. Gerstengarbe (Hg.)
Zwei Grad mehr in Deutschland
Fischer Verlag 2013
Im selben Verlag erschienen: Selbst denken

Was erwarten Sie, wenn Sie über 2040 hinausblicken?
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung warnt mit Blick auf das Ende des Jahrhunderts vor "Risiken außerhalb der Erfahrung unserer Zivilisation". Dem kann ich nur zustimmen. Jenseits bestimmter Temperaturanstiege werden klimatische Prozesse ablaufen und Wechselwirkungen entstehen, über die wir nur spekulieren können. Etwa, weil der Golfstrom umgeleitet wird. Oder weil durch den Albedo-Effekt die Erderwärmung beschleunigt wird, oder weil extrem klimaschädliches Methan aus auftauenden Permafrostböden entweicht. Erfreulich wird es jedenfalls nicht werden.

Die Deutschen sind Weltmeister im Mülltrennen, die Energiewende ist auf einem ganz guten Weg ... Warum sind Sie eigentlich so pessimistisch?
Ich bin doch gar nicht pessimistisch! Noch einmal: Es gibt keinen Grund für apokalyptische Rhetorik. Unsere Handlungsbedingungen werden sich innerhalb der nächsten 25 Jahre infolge des Klimawandels nicht gravierend verändern. Positiv formuliert: Es gibt noch Möglichkeiten, unsere Handlungsspielräume zu nutzen und unsere Praktiken so umzugestalten, dass man vielleicht doch einen Pfad in eine zukunftsfähigere Gesellschaft einschlagen kann.


Was meinen Sie mit "zukunftsfähig"?
Klimawandel ist aus meiner Sicht nur ein Symptom im Rahmen eines ganzen Syndroms von Zukunftsproblemen, mit denen wir zu tun haben werden: Verlust von Biodiversität, Überfischung, Vermüllung von Land und Meer, Landverlust, und so weiter. Alle diese bislang ungelösten Probleme haben ihre Ursache in einem extensiven Material- und Energieverbrauch. Und der ist gekoppelt an unseren Lebensstil und unser Konsumverhalten.



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Kommentare zu ""Erfreulich wird es nicht""

w.hut@emaildeutschland.de | 12.05.2013 19:25

es ist schon eine schande wie wir die welt unseren nachkommen hinterlassen, es ist wie mit dem strand den man nach einem schoenen sonnentag nicht aufräumt und den ganzen müll den gästen am nächsetn tag zumutet. Beitrag melden!

Hanspeter Bruhin | 14.03.2013 01:31

Es gibt keine Erderwärmung! Es gab stets extreme Klimaschwankungen, diesen waren Pflanze, Tiere und Menschen hilflos ausgeliefert. Beitrag melden!

emse | 09.03.2013 12:48

es ist immer gut, wenn man auch was versteht von "benachbarten" Fakultäten - - je mehr desto besser, stimmt's Herr Naturwissender? Beitrag melden!

Leona | 07.03.2013 16:37

Na toll, dass uns ein Soziologe und Sozialpsychologe die Folgen des Klimawandels erklärt. Ich als Naturwissenschafler werde mich dann wohl um die Soziologe und Sozialpsychologe verdient machen. So sind Experten eben. Beitrag melden!

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