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Klimawandel: Der letzte Zweifel schmilzt

Der Bericht "Climate Change 2007" ist ein Mahnung an die globale Klimapolitik, jetzt zu handeln. Lesen Sie hier die Zusammenfassung.
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Im zwanzigsten Jahrhundert stieg der Meeresspiegel um 17 Zentimeter an. Verantwortlich dafür ist unter anderem das Abschmelzen der Polkappen (Foto von: Alfred-Wegener-Institut)
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Im zwanzigsten Jahrhundert stieg der Meeresspiegel um 17 Zentimeter an. Verantwortlich dafür ist unter anderem das Abschmelzen der Polkappen

Etwa alle fünf Jahre legt das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) Rechenschaft ab das Klimasystem der Erde und seine Auswirkungen auf den Menschen - um politisch gegensteuern zu können. Zu dem jüngsten Bericht trugen über 600 Autoren aus 40 Nationen ihre Forschungsergebnisse bei. Es gibt keinen Zweifel mehr: Der Klimawandel ist menschengemacht. Und er wird katastrophale Folgen haben.


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  • › Klimawandel

    Die Gletscher schmelzen, das Überschwemmungsrisiko steigt, Dürrekatastrophen zerstören ganze Landstriche. Die Prognosen für die nächsten Jahre sind düster. Ist der Klimawandel noch aufzuhalten? Diskutieren Sie mit

Die Ursachen des Klimawandels

  • Der Kohlendioxid-Gehalt der Luft hat seit 1750 um 35 Prozent von 280 Teile pro Million (ppm) auf 379 ppm im Jahr 2005 zugenommen. Die Zuwachsrate der letzten 10 Jahre ist die größte seit 50 Jahren. Der heutige Wert ist der größte in den letzten 650 000 Jahren. 78 Prozent der Erhöhung gehen auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zurück und 22 Prozent auf Landnutzungsänderungen (z.B. Rodungen).
  • Andere wichtige Treibhausgase wie z.B. Methan und Lachgas, deren Konzentrationen seit 1750 um 148 Prozent bzw. 18 Prozent zugenommen haben, machen zusammen etwa halb soviel aus wie der CO2-Anstieg.
  • Die für Klimaänderungen verantwortlichen Änderungen der Strahlungsbilanz werden vorwiegend durch Kohlendioxid verursacht, in kleinerem Umfang durch andere Treibhausgase.


Die Fakten

(Wenn nicht anders gekennzeichnet, gelten die Änderungen für den Zeitraum 1906-2005.)


  • Die Erwärmung des Klimasystems ist ohne jeden Zweifel vorhanden. Die globale Oberflächentemperatur ist um 0,74°C gestiegen, und elf der letzten zwölf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturzunahme der letzten 50 Jahre ist doppelt so hoch wie die der letzten 100 Jahre. Die Arktis hat sich doppelt so stark erwärmt wie im globalen Mittel.
  • Die Häufigkeit heftiger Niederschläge hat zugenommen.
  • Die Temperaturen der letzten 50 Jahre waren sehr wahrscheinlich höher als jemals zuvor in den vergangenen 1300 Jahren.
  • Die schneebedeckte Fläche hat seit 1980 um etwa fünf Prozent abgenommen.
  • Weltweit schrumpfen die Gletscher und tragen gegenwärtig mit 0,8 Millimeter pro Jahr zum Meeresspiegelanstieg bei.
  • Das Meereis verzeichnet in der Arktis seit 1978 einen Rückgang im Jahresmittel um acht Prozent und im Sommer um 22 Prozent.
  • Die Eisschilde auf Grönland und der Antarktis verlieren gegenwärtig Masse durch Schmelzen und Gletscherabbrüche und tragen 0,4 Millimeter pro Jahr zum Meeresspiegelanstieg bei.
  • Die Temperaturen in den oberen Schichten des Permafrostsbodens haben sich seit 1980 um 3°C erwärmt, und die Ausdehnung des saisonal gefrorenen Bodens hat seit 1900 um 7 Prozent abgenommen, im Frühling sogar um 15 Prozent.
  • Die Ozeane sind im globalen Mittel wärmer geworden, bis zu Tiefen von 3000 Meter. Diese Erwärmung hat zum Anstieg des Meeresspiegels beigetragen.
  • Der Meeresspiegel ist seit 1993 durchschnittlich um etwa drei Millimeter pro Jahr gestiegen, im 20. Jahrhundert um 17 Zentimeter. Davon ist etwas mehr als die Hälfte verursacht durch thermische Ausdehnung des wärmeren Ozeans, etwa 25 Prozent durch Abschmelzen der Gebirgsgletscher, und etwa 15 Prozent durch das Abschmelzen der Eisschilde.
  • Selbst bei einem sofortigen Ende aller Emissionen würde durch die Trägheit des Klimasystems ein weiterer Temperaturanstieg bis zu ca. 0,6°C erfolgen.
  • Der Niederschlag wird in höheren Breiten sehr wahrscheinlich zunehmen, während es in den Tropen und Subtropen (einschließlich der Mittelmeerregion) wahrscheinlich zu einer Verminderung des Niederschlags kommen wird.


Das IPCC wurde 1988 von der World Meteorological Organisation (WMO) und dem United Nations Environment Programme (UNEP) eingesetzt. Das IPCC betreibt keine eigene Forschung, sondern bedient sich der veröffentlichten wissenschaftlichen Literatur. Seine Berichte werden im wesentlichen durch Wissenschaftler erstellt, die im Welt-Klimaforschungsprogramm (WCRP) tätig sind. Die ersten drei Berichte wurden 1990, 1995 und 2001 veröffentlicht.



Mehr zu den Themen: Klimawandel, Politik, Klima, Umweltschutz

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Kommentare zu "Klimawandel: Der letzte Zweifel schmilzt"

Kilgenstein Otmar | 24.02.2012 19:43

Seht bitte auf meiner hompage "www.prof-kilgenstein.de" nach.Da findet Ihr viele Themen,
die weltweit interessieren;besonders auch eine neue Art,mit dem Klimawandel fertig zu
werden.Wer von mir Unterstützung oder Auskunft will,kann sich jederzeit an mich wenden.
Ich bearbeite zur Zeit auch noch andere Themen,die noch nicht in meiner hompage zu
finden sind.Ich freue mich über Zuschriften. Beitrag melden!

Wolf Müller | 29.12.2011 16:57

Einige scheinen wieder an GEIA, die "Mutter Erde", zu glauben und anderes auch nicht wissen zu wollen. Ein kurzer Ausschnitt aus der Seite des "Weltklimarates" IPCC zu seinem Mandat:
http://www.ipcc.ch/pdf/ipcc-principles/ipcc-principles.pdf
The role of the IPCC is [ ...] to understanding the scientific basis of risk of human-induced climate change, its potential impacts and options for adaptation and mitigation.
Seine Aufgabe ist also nicht zu belegen, ob CO2 der Klimatreiber ist, sondern dass es CO2 ist! Es gibt viele wissenschaftliche Arbeiten und Wissenschaftler, die in den assessment reports aus diesem Grunde nicht berücksichtigt werden, ja wegen ihrer Forschungen und Ergebnisse besonders in der Blogszene (kaum in wissenschaftlichen Papers) bekämpft, diskreditiert, verläumdet oder totgeschwiegen werden. Diese erhalten oft keine oder nur unzureichende Forschungsgelder, weil diese Ergebnisse politisch nicht erwünscht sind. Glauben, etwas tun zu können, scheint schöner zu sein.Amen. Beitrag melden!

renate puschkewitz | 07.08.2011 08:11

ich habe sehr große probleme mit dem klima im sommer. vertrage die sonne nicht mehr. traurig, aber wahr. Beitrag melden!

Mas | 02.02.2010 13:22

Diese ganze Diskussion darüber ob denn der Klimawandel wirklich statt findet und das wir ja eigentlich nur abgezockt werden sind eine solche Zeitverschwendung und für mich nur eine Ausrede um sich vor Verantwortung zu drücken. Fakt ist doch das wir uns mit oder ohne Klimawandel einfach mehr um unsere Umwelt kümmern und unseren Verbrauch einschränken müssen. Und leider Gottes kapieren das die meisten Menschen nicht,leben ihr high life und scheren sich einen Dreck um die Natur,die brauchen einen Arschtritt von oben. Also wenn diese ganze Geschichte sich am Ende doch nur als Panikmache herraustellt (was ich nicht glaube), dann ist es mir eine sehr willkommene Panikmache gewesen.
Beitrag melden!

Annabellchen | 07.12.2009 05:04

hey leute, ich bin grade mal seit 3wochen an diesem thema dran durch ein chemie referat und ich muss sagen es schockiert mich immer wieder in foren bei diesen beiträgen wie... was das soll was manche schreiben,(hier ist es ja noch harmlos und überwiegende befürworter haben hier reingeschrieben aber bei den meisten sites war das nicht so) anfangs war ich dadurch echt verunsichert da sehr viele schreiben, dass dies nur ein ammenmärchen der politiker sei um geld in die kassen fließen zu lassen, aber leute kommt schon, das geht doch ehrlich zu weit, denn wenn dies nur humbuck ist ja, warum wurde diese these schon vor fast 200 jahren aufgestellt und warum wurde sie in den 20/30igern wieder aufgerollt? Man kann doch nicht ernsthaft glauben dass dies ne "verschwörung ist", wenn man sich nur EIN BISSCHEN darüber informiert merkt man wie überzeugend diese these ist, außerdem warum sollten Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace z.B. seit jahrzehnten gegen den Klimawandel einsetzen? Beitrag melden!

Annabellchen | 07.12.2009 04:48

(sry platz zu ende) also aufjedenfall kotzt mich die ganze ignoranz an die die leute zutage legen, denn wie kann man es sich nur wagen auch nur zu behaupten, dass die menschen keinen beitrag dazu leisten würden, wenn "es der erde schlechter geht". ich meine jetzt mit dem klimagipfel zeigts ja dass es auch die politiker ernst meinen, oder denkt man, dass die sich da nur beratschlagen wie man am besten geld aus dem volk zieht ?!? euch ist doch kla dass die besseres zu tun haben.
und ich glaube nicht, dass ernsthaft einer glaubt dass der ganze benzin verbrauch etc. keine umweltschäden hervorruft.. also ernsthaft leute bitte ich mit meinen 17 jahren, so naiv ich auch bin aber das geht doch echt zu weit.

sry wegen eventueller rechtschreibfehler es ist spät und außerdem hab ich grade so ne wut dass ich auf meine rechtschreibung grade keinen wert lege

lg Anna ;) Beitrag melden!

Nolan | 03.08.2009 18:17

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/10/die-finanzkrise-ist-der-weg-zur.html

da findet man folgendes Zitat:
"Es werden Feinde geschaffen, die uns mit Massenvernichtungswaffen bedrohen, damit Eroberungskriege geführt werden können. Es werden Terroristen erzeugt, damit man den Krieg gegen den Terror begründen und den Polizeistaat einführen kann. Es wird die globale Erwärmung und die Schuld des menschlichen CO2 erfunden, damit man das Verhalten der Menschen verändern und mehr Steuern einnehmen kann ... alle diese Angstthemen dienen zur Aufweichung des Widerstandes in der Bevölkerung."

als ich das gelesen hab, habe ich mich fast übergeben.
Dieser Mensch der das geschrieben hat ist meiner meinung nach echt ziemlich verzweifelt.
er sieht in den Weltbewegensten Sachen (wie Klimawandel massensterben etc...) eine Lüge der Politik, obwohl die Politik sich doch überhaupt nicht ernsthaft um die Natur kümmert. Wenn er mir wenigstens eine Quelleangabe gegeben hätte. Aber so nee... Beitrag melden!

katzen-gegen-klimawandel | 13.02.2009 09:00

Wer es nicht glaubt, dass es den Klimawandel gibt und er eine Menge mit uns zu tun hat, dem kann niemand helfen. Alle anderen sollten mal in den Roman reinlesen, der gerade unter Katzen-gegen-klimawandel gebloggt wird. Es ist ein Umweltroman der sich mit der Autoindustrie beschäftigt. Mit Fantasie, Verfremdung und Humor untersucht dieses Jugendbuch die Ursachen der Krise, ohne Faustkeilpädagogik. 100% antiautoritär, antifaschistisch und antirassistisch. Das Buch spielt auf Mallorca. Ein Buch über Autos, Umwelt, Globalisierung, Weltklima, Philosophie und Ethik. Die Menschen (auch Touristen!) und ihre Autos werden v.a. aus der Sicht von Katzen beschrieben! Beitrag melden!

David | 05.08.2008 02:00

RTL

Ich frag mich wer da was nicht glauben sollte Katha. Ein kluger Mensch ändert seine Meinung, befolgen, Schülerin! Das hier sind nur Fakten, die präsentiert werden. Das größte Problem sind nicht die Veränderungen an sich sondern deren Folgen! Und Du wirst sie bezahlen müssen und erleben und Dir wünschen, dass Du es schon früher geblickt hättest!

Grüüße! Ach und schaut euch mal das Zeitgeist Movie an! Per Google zu suchen! Beitrag melden!

Katha | 15.05.2008 16:42

Hallo
Klimawandel oder Klimaschwindel???
was sollen wir noch glauben???????
geht mal auf you tube da gibt es einen Bericht von rtl punkt 12 über Klimaschwindel
lg Schüler Wissenschaft Bühl für Meteorologie Beitrag melden!

Chris | 01.02.2008 14:28

Wolfgang, es tut mir Leid, aber dein Beitrag zeugt doch von einer gefährlichen Verharmlosung. Dein großes Argument, 1-4% Anteil am CO2-System (man könnte auch 1-4% am Treibhauseffekt schreiben) seien nicht viel, ist doch eine sehr absurde Behauptung. Dadurch wird impliziert, dass der (hauptsächlich durch CO2 bedingte) Treibhauseffekt grundsätzlich etwas Negatives sei. Ich weiße nur darauf hin, dass ohne den Treibhauseffekt die globale Durchschnittstemperatur deutlich unter dem Gefrierpunkt läge und Leben, so wie wir es kennen, auf der Erde nicht möglich wäre.

Das ganze "System CO2" ein gut ausbalanciertes System, in dem auch kleinste Abweichungen von unter 5% gewaltige Konsequenzen auf diejenigen haben, die von diesem System abhängig sind.

Wer meint, 1-4% seien quasi vernachlässigbar, der sollte sich einmal vorstellen, was eine Veränderung von 1-4% in anderen Systemen der Natur (etwa der Wassermenge in den Ozeanen oder der Entfernung Erde-Sonne) bedeuten würde. Beitrag melden!

Wolfgang | 10.12.2007 17:29

Man kann wohl sagen, ich bin ein gutmütiger, wohlwollender Mensch; kein Gutmensch, aber benüht, das vernünftige zu tun. Also, ohne daraus einen Beruf zu machen. Bis vor ganz kurzer Zeit habe ich die Meldungen über die Schuldhaftigkeit des Menschen an der Klimaerwärmung auch ohne Kritik wahr- und angenommen. Ich bin in der Entwicklung tätig und atürlich haben wir auch über den besten Weg der zukünftigen Energieerzeugung intensiv diskutiert. Keinen weiteren Kommentar hierzu. Aber dann kam mir eine Zahl in die Hände, in den Kopf, in den Verstand : Der von Menschen erzeugte Anteil des CO2 im System Erde beträgt 1 bis 4 %. Ich konnte das niht glauben; habe gelesen, nachgefragt. Es scheint zu stimmen. 1 bis 4%. Wie, frage ich, sollen wir damit das Klima wandeln? Lassen wir es weg, (theoretisch), ist das Klima mit den restlichen 96 bis 99% gerettet? Liege ich hier falsch, oder kann man hier erkennen welchen Wahrheitswert die Diskussion hat. Beitrag melden!

wettermacher | 27.11.2007 22:24

Das ganze ist eine CO -2 Lüge, dei dazu dient uns abzuzocken, dieselben Menschen,
die mir erklären, dass ich ein CO-2 Verschmutzer bin fahren die dicksten CO - 2 Schleudern,
haben die größten Villen, ganzjährig beheizt, ich brauche jedoch einen Energiepass für mein
Haus, den ich auch noch selber bezahlen soll . Neu ist jetzt der Feinstaubfilter für meinen
Ofen. Die alten teuren Kamine in den Villenvierteln sind aber ausgenommen ! Dort werden
ja die Gesetze ausbaldowert.
Wenn ich den CO - 2 Gehalt der Atmosphäre erhöhe, passiert das durch eine Verbrennung ! Die verbraucht Sauerstoff ! Der Sauerstoff in unserer Atmosphäre ist
aber nicht weniger geworden - weil er ständig ersetzt wird, durch die Photosynthese,
die aber die gleiche freigesetzte Menge CO - 2 benötigt um den Sauerstoff zu ersetzen !
Darüber schreibt aber kein Mensch - komisch ! - Weil für einen eventuellen
Klimawandel die riesen Sonne verantwortlich ist, die hat aber kein Bankkonto !!


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Gerd | 09.11.2007 11:00

"Reim auf Klimawandel" - nachstehend die letzten Verse... (3 von 11)
Wer das ganze Gedicht lesen möchte, findet es beim Montagsdichter auf: www.oppelweb.de

Schweigsam steh ich auf der Brücke,
spähend nach der großen Lücke.
Doch unten auf der Autobahn
schließt eines an das nächste an.

Und Tag wie Nacht, am Himmel oben,
wird ein Abgasnetz gewoben.
Ich denk, dass jeder Passagier
sein Quäntchen abbekommt, von hier.

Wie ein Geschehen aufs andere folgt,
hat auch das Klima seine Folgen.
Und auch der Mensch im großen Stau
kennt wohl die Folgen sehr genau.
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Felix1 | 01.11.2007 12:30

ich schreib normal keine Kommentare, aber als ich den Eintrag vom Pascal gelesen hab, konnt ich nicht anders.
Ich moechte hier nicht mit irgendwelchen wissenschaftlichen Fakten kommen, davon gibts schon genug.
Das beste Beispiel sind doch diese ganzen Eintraege hier. Warum schreiben die Leute hier was rein? Wenn man sich die Eintraege durchliest kann man doch die Angst die sich dahinter versteckt erkennen. Diese spiegelt sich in verschiedener Weise wieder. Da wir leider alle nur gefaehrliches Halbwissen haben, weil sich keiner von uns beruflich mit dem Thema auseinander gesetzt hat, versucht sich jeder auf eine Seite zu schlagen. Die,die noch Hoffnung sehen, dass der Mensch noch was dagegen tun kann, die versuchen die Thesen der Wissenschaftler zu bekraeftigen und ihre eigene Angst zu bekaempfen und die die keine Hoffnung darin sehen, dass der Mensch, so traege unser globales System ist, sich aendern kann, versuchen ihre eigene Angst vor der Zukunft durch Ignoranz zu lindern. Beitrag melden!

Christian | 27.10.2007 23:07

Nach 12 Monaten mit durchgängig positiv abweichenden Monatsmitteltemperaturen
(bis August 2007) wird die Durchschnittstemperatur nach dem Oktober für die ersten
10 Monate dieses Jahres die des bis jetzt Rekorthalters 2000 noch um 0,3 Grad! über-
steigen.Die Erwärmung hält also zweifellos an.Überhaupt erscheint es mir völlig un-
logisch,daß das verfeuern der meisten Fossilen Vorräte,die in hunderten Millionen Jahren
entstanden sind in wohl weniger als 200 Jahren auf das Klima keinen Einfluss haben soll.
Das Klimaschwankungen von der CO-Konzentration gefolgt werden und nicht umgekehrt
ist klar.Mir geht es auch nicht um das gerede der Politiker mit ihren Interessen.Aber Sorgen bleiben.Wir haben binnen kürzester Zeit die zusammen-
setzung der Gase unserer Atmosphäre massiv verändert.Wer sich etwas näher mit dem Klima unserer Erde beschäftigt hat,weiss das das so robuste System durchaus kurzfristig ausrasten kann.Egal wie-ich fürchte mich vorm derzeitigen Experiment. Beitrag melden!

Frettchen | 25.10.2007 13:24

Ich persönlich bin überzeugt, dass es den Klimawandel gibt und dass der Mensch einen nicht unerheblichen Anteil an der Misere hat. Daten müssen interpretiert werden und gehen wir mal davon aus, dass die Daten zum Klimawandel auch eine andere Interpretation zulassen, so denke ich dennoch, dass die Konsequenzen, die auf Grund der These zum Klimawandel gezogen wurden, die richtigen sind. Irgendwann sind die fossilen Energiestoffe aufgebraucht, durch die Förderung enstehen riesige verwüstete Flächen, der Energie verbrauch weltweit steigt, aber die Förderung nicht im gleichen Maße... Der Mensch sollte sich einfach bemühen weniger Spuren in seiner Umwelt zu hinterlassen und Verhaltensweisen, so wie Technologien entwickeln, die dies berücksichtigen. Vielleicht kann man sich darauf einigen? Beitrag melden!

Pascal | 13.10.2007 13:53

Wieso soll der Klimawandel von menschen gemacht sein?in der ipcc sind nachweislich nicht mal annähernd alle wissenschaftler für diese these.unter den gegnern dieser these befinden sich übrigens 77 nobelpreisträger.
es hängen einfach nur massenhaft jobs ab von dieser story,wenn es keine globale erwärmung durch menschen gibt brauchen viele auch nicht mehr zu arbeiten,und die 4 milliarden dollar die jährlich für die klimaforschung ausgegeben werden,werden gespart.
die sonnenaktivität ist ausschlaggebend für die globale erwärmung.co2 steigt nachweisbar erst innerhalb mehrerer hundert jahre danach und folgt dem klima.
außerdem wäre mehr co2 gut,weil pflanzen dann nachweibar besser wachsen,also auch mehr sauerstoff.ach es gibt zuviele logische argumente mit beweisen gegen die allgemeine behauptung der erwärmung,dass es schon beinahe traurig ist ,was die leute da eigentlich erzählt bekommen Beitrag melden!

Matze | 05.10.2007 20:26

Der Mensch steuert sein Verhalten durch Versuch und Irrtum. Dies funktioniert jedoch nicht beim Klimawandel, denn es gibt keinen Weg zurück, wenn es missglückt. Ich habe so wenig Hoffnung, dass eine effektive Reduzierung der Treibhausgase stattfinden wird, denn es ist ein globales Problem und selbst in meinem Umkreis ist der Klimawandel bei vielen nur ein Randthema. Erst wenn es ihnen aufgrund von Dürren oder anderen Wetterkatastrophen ans Geld geht, werden sie wohl verstehen. Viele denken zuerst ans Geld, wenn es z.B. um eigene Solaranlagen geht. Wann rentiert sich denn meine Solaranlage? ist die erste Frage, anstatt die Einsparung an CO2 als vorrangiges Ziel zu erkennen. Der letzte Winter hat gezeigt, dass unser Klima sich wandelt und viele haben sich gefragt, ob das noch so normal ist. Und nun war in diesem Sommer die Nord-Ost-Passage nahezu eisfrei und schiffbar! Wer darf da noch zweifeln... Beitrag melden!

Majewsky | 29.09.2007 17:46

zur Zeit sind zu diesem Artikel keine Kommentare vorhanden lese ich und schreibe nun einen. Es schmerzt, zu wissen dass dieses Wunderwerk Erde, dass mein geliebter Frühling, mein schöner Sommer, mein bunter Herbst und mein Winter, dass all meine Jahreszeiten so auf der Kippe stehen, ja das schmerzt. Ich könnte heulen, wenn ich beobachte das die Anzahl der Geländewagen in meiner Stadt stetig wächst. Ebenso wenn ich lese, das die "Mächtigen" dieser Welt schon überlegen wie sie am schnellsten an die Rohstoffe unterm jetzt noch vorhandenen Eis kommen. Wann wehren wir uns endlich gegen diese
lebensfeindlichen Idioten? Haben wir selbst alles getan, um
auf die Klimakatastrophe zu reagieren? Lampen, Auto, Heizung u.u.u.u.u. Es ist manchmal wieder so wie schon einmal als die Katastrophe kam, niemand hat etwas gesehen, keiner hat es sich so schlimm vorgestellt, keiner war wirklich ausreichend informiert, niemand hat wirklich etwas gewußt. Nicht schon wieder!!! Beitrag melden!


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