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GEO Magazin Nr. 08/12 Seite 1 von 2

Kleinwasserkraft: Strom aus der Strömung

Ein Unternehmer aus Bayern zeigt, wie sich die Kraft des Wassers ganz ohne Staustufen nutzen lässt: in abgelegenen Dörfern am Amazonas ebenso wie am Rhein

Text von Simon Hufeisen

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Was halten Sie von den Wasserkraft-Modellen? Schreiben Sie einen Kommentar unten auf dieser Seite.

Eine Lösung für den steigenden Energiebedarf der Dritten Welt surrt im Auer Mühlbach in München. Dort schaukeln neben einer alten Mühle am südlichen Stadtrand zwei längliche blaue Plastikschwimmkörper in der Strömung. Ihre leichte Vibration lässt ahnen, dass sich unter der Wasseroberfläche etwas verbirgt: ein 330 Kilogramm schweres Kleinstwasserkraftwerk, das einem mannshohen Ventilator ähnelt und hier einen Langzeittest absolviert. Per Anker am Grund oder Ufer befestigt, hängt es unter den Schwimmern in der Strömung und „zapft“ ihr fast lautlos Energie ab. Herzstück ist ein Rotor, verbunden mit einem Generator.


Diskret und umweltverträglich: Im peruanischen Amazonas hat die Smart Hydro Power-Turbine ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis gestellt (Foto von: Smart Hydro Power GmbH)
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Diskret und umweltverträglich: Im peruanischen Amazonas hat die Smart Hydro Power-Turbine ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis gestellt

Die Kraft fließender Gewässer ist eine seit Jahrtausenden genutzte erneuerbare Energie. Doch wer heute von Wasserkraftwerken spricht, denkt an monumentale Betondämme, die den Wasserpegel regulieren, um künstlich eine gewaltige Fallhöhe zu erzeugen. Der Nachteil: Ihr Bau zerstört die Landschaft und ruiniert das Ökosystem des Gewässers.

Karl Kolmsee, 46 Jahre, studierter Agrarwissenschaftler und promovierter Philosoph, will das verändern. Er ist Gründer und Chef der Firma Smart Hydro Power mit Sitz am Starnberger See. In der Werkstatt im Untergeschoss montiert ein internationales Ingenieur-Team die Turbinen. Oben sitzt Kolmsee auf einem Gymnastikball am Schreibtisch mit Alpenblick und erzählt von seiner Vision. Von Miniwasserkraftwerken, die geräuschlos und emissionsfrei arbeiten, tags wie nachts.


Der Öko-Generator ist leicht zu montieren und auch in kleineren Flüssen einsetzbar (Foto von: Smart Hydro Power GmbH)
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Der Öko-Generator ist leicht zu montieren und auch in kleineren Flüssen einsetzbar

Schwimmendes Kleinkraftwerk

Egal, ob in Bayern oder dem Rest der Welt: Mindestvoraussetzung ist ein Fluss von etwa zwei Meter Tiefe und zwei Meter Breite und einer Fließgeschwindigkeit zwischen einem und dreieinhalb Meter pro Sekunde. Je nach Durchflusstempo verwandelt die Turbine die Strömungsenergie mit bis zu 230 Rotorumdrehungen pro Minute in ein bis fünf Kilowattstunden elektrischen Strom. Mit der Maximalleistung lässt sich in Entwicklungsländern ein ganzes Dorf versorgen. Ein Kabel leitet die Energie an Land, je nach Bedarf als Gleich- oder Wechselstrom für den direkten Verbrauch oder um ihn ins Netz einzuspeisen oder in einer Batterie zu speichern.

Bevor er seine Firma gründete, war Kolmsee Manager beim Stromkonzern E.ON und im Vorstand eines Biogas- Unternehmens. Er kennt die entlegenen Winkel Südamerikas und Asiens, in denen allenfalls stinkende Dieselgeneratoren für Elektrizität sorgen. Wenigstens im peruanischen Dorf Marisol aber, mitten im Regenwald am Ufer des Huayabamba, sind die Dieselmotoren verstummt. Hier schwimmt seit 2011 eine Smart-Hydro-Turbine der ersten Serie. Eigentlich hatte Kolmsee zwei Jahre zuvor in Peru Biomassekraftwerke verkaufen wollen. Ein Farmer aber brachte die Sprache auf Wasserkraft. „Die Kunden vor Ort diktierten uns die Anforderungen sozusagen in den Notizblock“, erzählt der Deutsche. Das Kraftwerk dürfe nicht teurer sein als ein Kleinwagen, müsse zerleg- und tragbar sein, einfach zu montieren und zu bedienen.
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Kommentare zu "Kleinwasserkraft: Strom aus der Strömung"

Karl Kolmsee | 24.07.2012 19:37

Herr Mahlo korrigiert korrekt und stellt eine wesentliche Frage zur Fisch-Freundlichkeit - welche die wichtigste ökonomische Ressource vieler Menschen, die an Flüssen keben, betrifft. Bei der kinetischen Wasserkraft wird anders als bei der klassischen Wasserkraft vor dem Rotor kein (wenig) Sog aufgebaut: Fische, die sich in der Strömung frei bewegen können, schwimmen herum. Kleine Fische oder insbesonder Fisch-Laich, die in der Strömung schwimmen, haben bei niedrigen Drehzahlen von 250 rpm (das liegt im Bereich der Empfehlungen der Internationalen Energie Agentur zur Fischfreundlichkeit) eine hohe Wahrscheinlichkeit, ungeschädigt den freien Strömungsraum zu durchfließen. Beitrag melden!

Detlef Mahlo | 22.07.2012 11:45

Ich hoffe sehr, daß das Projekt Zukunft hat, denn dezentrale und ökologisch verträgliche Energieerzeugung ist wichtig. Aber in dem Artikel vermisse ich einen Hinweis darauf, daß die Anlagen umweltfreundlich konzipiert sind, das heißt, wie wird verhindert, daß Fische u.a. Lebewesen nicht in die Anlage geraten. In Spalte 1 - drittlletzte Zeile des Artikels muß es Kilowatt heißen und nicht Kilowattstunden. Auch ein Fahrraddynamo würde im Laufe der Jahre eine Kilowattstunde schaffen. Beitrag melden!

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