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Fischerei: Königliche Dominanz

Ob es um die Fischerei vor Afrika geht oder die aktuelle Politik in Brüssel – kein Land beeinflusst die EU-Fischereipolitik so sehr wie Spanien. Das hat viele Gründe


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Kein Land ist in der EU-Fischerei so mächtig und wichtig wie Spanien. Der südeuropäische Staat führt alle Listen an, egal, ob es um die größten Fangkapazitäten oder die meisten Arbeitsplätze geht: Fast 36.000 Menschen arbeiten in der spanischen Fischereiindustrie. Das erklärt, warum sich Madrid im Brüsseler Ministerrat besonders oft querstellt. Spanien ist auch die Drehscheibe des europäischen Fischereihandels; Großunternehmen wie Pescanova beherrschen den EU-Markt. Und kein Land fischt öfter vor fremden Küsten. Meist ist Spanien an den Fischereiabkommen beteiligt, die die EU vor allem mit afrikanischen Ländern geschlossen hat.

Spanische Fischereilobbyisten arbeiten in Brüssel an vorderster Front, und der südeuropäische Staat empfängt auch die meisten Subventionen: Zwischen 2000 und 2006 ging fast die Hälfte der EU-Fischereigelder nach Madrid; von 2007 bis 2013 sind es über eine Milliarde Euro - mehr als doppelt so viel wie jeder andere EU-Staat. Greenpeace hat 2011 in einer Studie untersucht, wie die Gelder verwendet werden und kommt dabei zu harten Schlüssen. Besonders heben die Umweltschützer die Rolle des galizischen Familienkonzerns Vidal hervor, der von 2002 bis 2009 mehr als 16 Millionen Euro EU-Gelder bekommen haben soll. „Und dies, obwohl er wiederholt Gegenstand internationaler Ermittlungen wegen illegaler, unregulierter oder undokumentierter Fischerei, Fangquotenüberschreitungen oder Fälschung von Fangaufzeichnungen war“, schreibt der Verband. Die spanischen Behörden seien trotz internationalen Drucks tatenlos geblieben.

Historische Vorherrschaft
Die spanische Dominanz zieht sich durch die gesamte Geschichte der EU-Fischereipolitik - angefangen bei dem Sektionschef in der Kommission, den die Spanier nach ihrem EU-Beitritt 1986 direkt feuerten, um eigene Leute zu installieren, bis hin zu einem dänischen Beamten, der 2003 an Plänen zur Reduzierung der EU-Fangflotte arbeitete. Als seine Ideen publik wurden, hatte er sofort mehrere spanische Politiker gegen sich. Es gab einige Telefonate von Madrid nach Brüssel, wie die ZEIT berichtete. Schließlich rief der damalige Premier José María Aznar bei EU-Kommissionspräsident Prodi an. Am nächsten Tag musste der Däne seinen Hut nehmen.

Die Aufregung, die geplante Fischereireformen in Spanien, aber auch in Frankreich auslösen, ist aus der Ferne oft nur schwer zu verstehen. Den großen Widerstand können Studien zur Streik- und Gewerkschaftskultur in Europa erklären: In Spanien und Frankreich ist längst kein so kooperatives Verhältnis zwischen Unternehmen und Arbeitnehmervertretungen entstanden wie im konsensorientierten Deutschland mit all seinen Gesetzen, Gremien und Gruppen für den stillen Interessensausgleich - von Betriebsräten über Flächentarife bis hin zu großen landesweiten Gewerkschaften. In südeuropäischen Ländern fehlen solche Scharniere, ist das Ventil die Straße, wo schnell gestreikt wird. Oder die Häfen, in denen Fischer Fähren an der Ausfahrt hindern oder gleich die ganze Anlage blockieren.

Diese Protestkultur mag die südeuropäische Fischereipolitik und ihre gesellschaftlichen Hintergründe etwas besser erklären - zusammen mit dem Blick darauf, welche Rolle die Fischerei für die Kulturgeschichte der Staaten über Jahrtausende gespielt hat. Und noch bis heute als Tourismusfaktor und Identitätsmoment spielt.


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