Hauptinhalt

GEO.de Seite 1 von 2
Artikel vom

Fischerei: Fischzüge vor Afrika

EU-Trawler gehen vor afrikanischen Küsten auf Fang und entziehen, sagen Umweltverbände, einheimischen Fischern die Lebensgrundlage. Fischereiverbände bewerten die Lage ganz anders


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Hunger, Krieg und Verfolgung treiben Tausende Afrikaner jedes Jahr zur Flucht nach Europa. Ein weiterer Grund ist die EU-Fischerei vor ihren Küsten. "Fischer werden in Staaten wie Senegal, Mauretanien oder Guinea selbst zu Flüchtlingen, weil sie ihre Arbeit verlieren", sagt Béatrice Gorez von der Coalition for Fair Fisheries Arrangements (CFFA).


Supertrawler aus der EU fischen die Gewässer vor Westafrika leer - sagen Umweltorganisationen (Foto von: Pierre GLEIZES/REA/laif)
© Pierre GLEIZES/REA/laif
Foto vergrößern
Supertrawler aus der EU fischen die Gewässer vor Westafrika leer - sagen Umweltorganisationen

Es gibt keine offizielle Statistik darüber, wie viele afrikanische Fischer zu Flüchtlingen oder Schleppern werden, weil EU-Trawler ihre Reviere vor der Küste leer gefangen haben. Die CFFA schätzt aber, dass ein Fünftel der afrikanischen Flüchtlinge Fischerei-Migranten sind. Überprüfen lassen diese Angaben freilich nicht. Nachvollziehbarer sind die Zusammenhänge, die Gruppen wie die CFFA, Greenpeace oder die Hilfsorganisation Action Aid aufzeigen: Weil viele europäischen Fischbestände angegriffen sind, muss die EU-Flotte in fremden Gewässern die Netze auswerfen. Rund 40 Prozent ihrer Fänge stammen mittlerweile aus außereuropäischen Gewässern. Um sich die Fangrechte zu sichern, schließt die EU mit anderen, oft afrikanischen Staaten Fischereiabkommen ab - die seit Jahren kontrovers diskutiert werden. Denn die Partnerstaaten, so beklagen die Kritiker, erhalten zu wenig Geld für die Fangrechte.


Mehr zum Thema
  • › "Wir haben eine gesunde Größe erreicht"

    Uwe Richter, Vorsitzender des Verbands der Deutschen Hochseefischereien, erklärt im Interview, wie es der Branche geht, was die EU-Fischereireform für sie bedeutet - und wie nachhaltig die Fischerei aus seiner Sicht schon ist

  • › Königliche Dominanz

    Ob es um die Fischerei vor Afrika geht oder die aktuelle Politik in Brüssel – kein Land beeinflusst die EU-Fischereipolitik so sehr wie Spanien. Das hat viele Gründe

Abnehmende Bestände

Das Hauptproblem ist aber die Überfischung, die Fischer zu Arbeitslosen macht - und dann zu Flüchtlingen. Die Fischerei vor Westafrika hat, unterstützt durch die EU-Abkommen, so stark zugenommen, dass einst üppige Bestände teils stark geschrumpft sind. Laut Action Aid ist ein Großteil der Arbeitsplätze der senegalesischen Fischindustrie bedroht. Fischereifirmen hätten in den vergangenen Jahren viele Angestellte entlassen. Auch in Mauretanien, Guinea und Guinea-Bissau sollen viele Fischer aufgegeben haben. "Wir brauchen attraktive Fischereiabkommen, die den Ländern Geld bringen und ihre Küstenfischerei schützen", sagt Béatrice Gorez von der CFFA.

Die EU-Kommission sah lange keine Verfehlungen in der Region und Zusammenhänge zwischen der EU-Fischereipolitik und dem Flüchtlingsproblem. Das betonten Sprecher der füheren Fischereikommissare immer wieder. Die neue Fischereikommissarin Marina Damanaki schlägt andere Töne an. „Wir sind nach Afrika gegangen, haben deren Fisch genommen, und jetzt gibt es dort für die Einheimischen keinen Fisch mehr“, sagte sie dem ZDF. „Nun müssen wir den dort angerichteten Schaden heilen, die Lage verbessern." Das versucht sie auch – etwa mit verbesserten Fischereiabkommen, die Garantien für faire Arbeitsplätze und nachhaltige Fangmethoden festschreiben.

Das Hauptproblem, so sagt Damanaki ebenso wie ihre Vorgänger, seien aber die „illegalen und unkontrollierten Fänge“. Sie machen Schiffe, die meist unter der Flagge von ärmeren und kleineren Staaten wie etwa Belize oder Honduras fahren, aber Firmen aus anderen Ländern wie zum Beispiel China, Russland oder Spanien gehören. Sie gehen in internationalen Hoheitsgewässern auf Fang, was die Kontrollen und Rechtsprechung im Fall der Anklage verkompliziert, wildern aber auch gezielt in fangträchtigen Küstenzonen wie etwa vor Westafrika. Manche Experten sehen hierin das dringlichste Problem im Kampf gegen die weltweite Überfischung.



Seite 1 von 2
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Fischzüge vor Afrika"

Dr. Rachida Zoubid | 29.01.2013 11:16

Nach eigenen empirischen Recherchen haben die in marokkanischen Gewässern geworfenen fremden Netze der spanischen-Flotten zum Beispiel den Fischfang durch einheimische Fischer reduziert und viele Fischer in der finanziellen Ruine getrieben, nachdem sie Herrn ihrer Gewässer waren und gutes Geld anhand des Verkaufs der teuren Fischsorten verdienen konnten. Die genannten Fischer sind der Meinung, dass ihr eigenes Land durch die mit Europa bzw. Spanien unterzeichneten Abkommen sie abgeschrieben habe und, dass viele Fischarten vor dem Aussterben bedroht wäre, weil sie von den Europäern überwischt wären, dass wenn die ausländischen Hochseefischerboots sie anstellen im Vergleich mit den europäischen Arbeitskräften, die im gleichen Boot arbeiten, sehr schlecht bezahlen und, dass es kein Sinn mehr habe im eigenen Land zu bleiben und zu beobachteten, wie man sie und die nachfolgenden Generationen aus Fischerfamilien am Rande der Gesellschaft getrieben werden. Demzufolge entscheiden sie sich für Beitrag melden!

Antonietta | 26.01.2013 18:50

Viele Gewässer, insbesondere die Meere sind überfischt. Viele Arten sind wegen zu hoher Fangquoten und umweltzerstörender Fangtechniken nahezu ausgerottet. Aquafarmen sind keine Alternative, da sie im höchsten Maße umweltgefährdend und tierquälerisch sind. Weltweit werden so ca. 16 Mio. Tonnen Fisch gezüchet. Meist wird nur eine einzige Art in Monokultur mit umfangreicher Technik und Chemikalien auf engstem Raum herangezogen. Kraftfuttercocktails sollen die Fische schnellstmöglich verkaufsreif wachsen lassen. Die Stoffwechselprodukte der Fische verursachen eine explosionsartige Ausbreitung der Algen und eine ökologische Zerstörung des Gewässers. In Anbetracht der Schadstoffbelastungen der Meere wird deutlich, daß Fisch kein gesundes Nahrungsmittel sein kann, denn aus verschmutzten Gewässern können keine "unverschmutzten" Fische kommen. Die in den Wassertieren abgelagerten Schadstoffe wie Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber und Pestizide werden mitgegessen. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.