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Die Welt retten mit Facebook

Bücher über den Klimawandel gibt es zuhauf. Weit weniger Beachtung finden moderne Klimaretter, die mit Hilfe von sozialen Netzwerken in Windeseile Allianzen schmieden. Daniel Boese traf solche Menschen in aller Welt. Und schrieb ein Buch über eine neue, mächtige Umweltbewegung: "Wir sind jung und brauchen die Welt"

Interview:

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Daniel Boese ist Online-Redakteur beim Kunstmagazin Art und freier Autor (Foto von: Sandra Semburg)
© Sandra Semburg
Daniel Boese ist Online-Redakteur beim Kunstmagazin Art und freier Autor

Dein Buch heißt im Untertitel "Wie die Generation Facebook den Planeten rettet". Ist das nicht ein bisschen großspurig?
Ein kleines bisschen, vielleicht. Klar ist aber: Wenn diese Generation es nicht schafft, das Ruder herumzureißen, dann ist er wirklich nicht mehr zu retten. Und das ist unfair, denn unsere Generation muss den Dreck wegräumen, den die vorangegangenen zwei Generationen hinterlassen haben.

Ist das mit dem Retten also Wunschdenken?
Nein. Ich beschreibe die Anfänge einer neuen politischen Bewegung, die ihre ersten Erfolge verbuchen kann. Aktivisten haben in den USA eine große Pipeline von Kanada nach Texas verhindert. In England haben sie die dritte Landebahn in Heathrow verhindert, ein milliardenschweres Bauprojekt. 350.org, das Netzwerk der internationalen Klimabewegung, hat es geschafft, 15.000 Events in 193 Ländern zu veranstalten, also in allen Ländern der Erde - außer Nordkorea.


Im Januar 2012 protestieren Menschen vor dem Kapitol in Washington gegen eine Öl-Pipeline. Koordiniert war die Aktion von 350.org (Foto von: Jay Mallin/ZUMA Press/Corbis)
© Jay Mallin/ZUMA Press/Corbis
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Im Januar 2012 protestieren Menschen vor dem Kapitol in Washington gegen eine Öl-Pipeline. Koordiniert war die Aktion von 350.org

Du bist um die ganze Welt gereist, um mit Klimaschutz-Aktivisten zu sprechen. Wer von ihnen hat dich am meisten beeindruckt?
Zu den eindrucksvollsten Menschen gehören sicher Deepa und Kartik. Diese beiden jungen Inder haben es in eineinhalb Jahren geschafft, Tausende junge Inder in ihrem Indian Youth Climate Network zusammenzubringen. Und sie haben eine sehr lautstarke Delegation zum Klimagipfel nach Kopenhagen geschickt. Das fand und finde ich aufsehenerregend.

Du hebst die Rolle des Internets und der Social Media hervor. Was ist aus deiner Sicht eine besonders gelungene Aktion von Umweltaktivisten, die nur durch das Internet möglich wurde?
Das sind sicherlich die weltweiten Aktionstage von 350.org. 350 ist wohl die wichtigste Zahl der Welt ...


Daniel Boese<br />
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oekom-Verlag, 2011 (Foto von: )
Daniel Boese
Wir sind jung und brauchen die Welt
oekom-Verlag, 2011

Warum das?
Weil das Niveau des Kohldioxids in der Luft wieder auf 350 ppm - also parts per million - gesenkt werden muss. Zur Zeit stehen wir bei 390 ppm, Tendenz steigend. Sie haben dazu einen Aktionstag geplant, nicht an einem zentralen Ort, sondern in jedem Land der Welt. Jeder, der mitmachen wollte, hat etwas organisiert. Dann haben sie im Internet die Fotos von den Events eingesammelt. Und so die Bewegung sichtbar gemacht. CNN nannte es den "größten Tag politischer Aktion in der Geschichte des Planeten". So eine Aktion hätte vor 30 Jahren nicht einmal Greenpeace geschafft. Heute schaffen das sechs College-Studenten.



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