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GEO Magazin Nr. 09/09 Seite 1 von 1


Interview: "Desertec ist zu klein gedacht!"

Mit Sonnenenergie aus der Wüste Nordafrikas sollen bald 15 Prozent des europäischen Strombedarfs gedeckt werden. Das ist zu wenig, sagt Gregor Czisch, der Grundlagen für das Großprojekt "Desertec" erarbeitet hat


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


 (Foto von: privat)
© privat

GEO: Sie haben bereits 1999 ein Konzept vorgetragen, um die Stromversorgung für Europa zu revolutionieren. Mit "Desertec" hat die Münchener Rück Teile Ihrer Idee aufgegriffen. Freuen Sie sich?
Gregor Czisch:
Ja und nein. Mir ging und geht es um die Vollversorgung aus erneuerbaren Energien für eine Milliarde Menschen zwischen Island und Saudi-Arabien, in die alle Alternativenergien einfließen. Das Desertec-Projekt setzt mir zu einseitig auf Solarenergie. Es gibt ja auch hervorragende Windpotenziale in Afrika. Die starken Sommerwinde sind eine ideale Ergänzung zu den Winterwinden in Nordeuropa. Die Stromerzeugung aus diesen kombinierten Standorten wäre sehr viel billiger als die Solarenergie und auch schneller zu realisieren.


Die Anlage im spanischen Sanlúcar la Mayor ist ein Vorbild für afrikanische Solarparks (Foto von: MARCELO DEL POZO/Reuters/Corbis)
© MARCELO DEL POZO/Reuters/Corbis
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Die Anlage im spanischen Sanlúcar la Mayor ist ein Vorbild für afrikanische Solarparks

Ihre Idee ist also ein Verbundnetz für Windkraft von der deutschen Küste, Biomasse aus Polen, Solarenergie aus dem Mittelmeerraum ...?
Jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Durch den großräumigen Austausch lassen sich regionale und saisonale Schwankungen ausgleichen. Man wird effizienter und braucht im Prinzip nur noch ganz wenig Speicherung. Für den Transport sorgen wie bei Desertec sogenannte HGÜ-Leitungen, die mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung arbeiten und viel weniger Energieverluste haben: Für mein Grundszenario betragen die Stromkosten 4,65 Cent pro Kilowattstunde. Bei heutiger Technologie.

Aber die Gesamtinvestitionen sind immens.
Ungefähr das Vierfache der von der Münchner Rück angesetzten Summe, aber für 100 Prozent erneuerbare Energie für das gesamte Szenario mit 67 Ländern.

Deutsche Stromkonzerne zeigen bislang wenig Interesse an regenerativer Energie und setzen vermehrt auf andere Technik. Stichwort: "saubere Kohle".
Das Warten auf die sogennante CCS-Technik ist eine verheerende Idee. Mit diesem Verfahren soll Kohlendioxid aus Abgasen abgeschieden und anschließend deponiert werden, sodass es nicht in die Atmosphäre gelangt. Doch im großen Maßstab ist dies - nach Aussagen der Stromversorger - frühestens 2020 machbar. Bis dahin bestehen Pläne, in Europa große Kohlekraftwerke mit weit über 50 Gigawatt Leistung zu bauen, die diese Technik nicht haben und dann noch 40 Jahre lang laufen würden. Warum diesen Weg gehen, wenn erneuerbare Energien billiger wären? Immerhin erkennen die Stromversorger die Option Stromimport aus Afrika mittlerweile an. Aber eine klare Äußerung, dass man diese Lösung schnell umsetzen möchte, gibt es nicht.

Trotz Ihrer Vorarbeiten: Bei der Vorstellung des Desertec-Projekts wurden Sie nicht einmal eingeladen. Fühlen Sie sich ausgebootet?
Ich hatte die Münchener Rück 2005 angesprochen, Anfang 2006 meine Ergebnisse dorthin geschickt und für eine großräumige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien geworben. Die Leiterin des Umweltmanagements hat damals geantwortet, dass so eine Initiative nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehöre. Das Schreiben endete mit dem Wunsch, dass ich mit meinem Ansatz "weiterhin Aufmerksamkeit erhalten und Umsetzungspfade eröffnen" möge. Ausgebootet ist ein scharfes Wort. Sagen wir: Ich wundere mich schon.




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Kommentare zu "Interview: "Desertec ist zu klein gedacht!""

Herbert Weiß | 07.04.2010 12:57

Es ist schon ein interessantes Konzept. Allerdings wird viel Energie für die Verarbeitung importierter Rohstoffe benötigt. Es wäre doch recht zweckmäßig, dies entweder gleich vor Ort zu erledigen oder aber auf halbem Wege in eben diesen Wüstenstaaten. So ließe sich auch die notwendige Frachtmenge für den Überseetransport deutlich verringern. In Anbetracht des immer knapper und teurer werdenden Erdöls ein weiterer wichtiger Aspekt. Beitrag melden!

Steffen Geiger | 20.01.2010 11:06

„Sind Sie noch ganz sauber!?“ (…natürlich nur auf Ihren Strom bezogen!) Im Rahmen eines empirischen Forschungsprojektes der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Stuttgart führen wir derzeit eine Befragung zum Thema „regenerative Energiegewinnung“ durch. Nur durch Ihre Mithilfe ist es uns möglich, wichtige Erkenntnisse über das Thema regenerative Energien zu gewinnen und mittels repräsentativer Ergebnisse den Erfolg des Projekts zu gewährleisten. Nehmen Sie sich bitte 10 Minuten Zeit und tragen Sie Ihren Teil zu einer repräsentativen Umfrage bei! Per Klick auf den nachfolgenden Link, starten Sie die Umfrage: http://ww3.unipark.de/uc/Duale_Hochschule_BW/ Die Bearbeitung des Fragebogens ist bis Mittwoch, 03.02.2010 um 12.00 Uhr möglich. Vielen Dank! Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart - Studiengang Industrie/Dienstleistungsmanagement Beitrag melden!

George Soukup | 16.09.2009 08:52

Witzig was sollen wir Deutschen in Afrika, mehr Forschung in Magnetmotoren ist die Zukunft Deutschland. Freie Energie heißt die Zukunft 2010 für Deutschland und Angela Merkel sagt,wir haben die Kraft. Beitrag melden!

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