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Filmtipp: Unser täglich Brot

"Einmal kurz die Augen öffnen" ist ein Dokumentarfilm über den ganz normalen Wahnsinn der europäischen Lebensmittelproduktion. GEO.de sprach mit dem Regisseur, Nikolaus Geyrhalter

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Nikolaus Geyrhalter (geb. 1972 in Wien) ist Regisseur, Produzent und Kameramann. Seine Filme erhielten mehrfach internationale Auszeichnungen: "Angeschwemmt" (1994), "Das Jahr nach Dayton" (1997), "Pripyat" (1999), "Elsewhere" (2001) (Foto von: Nikolaus Geyrhalter )
© Nikolaus Geyrhalter
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Nikolaus Geyrhalter (geb. 1972 in Wien) ist Regisseur, Produzent und Kameramann. Seine Filme erhielten mehrfach internationale Auszeichnungen: "Angeschwemmt" (1994), "Das Jahr nach Dayton" (1997), "Pripyat" (1999), "Elsewhere" (2001)

Herr Geyrhalter, was gab's bei Ihnen zu Mittag?
Einen Döner.

Sie scherzen.
Nein, im Ernst! Und ich hab's auch noch genossen. Ich bin doch kein Apostel!

Kein schlechtes Gewissen?
Nein, das ist sinnlos. In Wien weiß ich, wo ich gutes Essen bekomme, meine Frau achtet auch darauf, dass es, wo immer es geht, biologisch ist. Aber man kann das nicht dogmatisch betreiben. Meine Liebe zu gutem Essen geht sehr tief, aber sie geht nicht so weit, dass ich mir ein Bio-Sandwich nach Hamburg mitnehme. Man muss einfach akzeptieren, dass das schnelle und billige Essen eine Grundlage des Wohlstands unserer Gesellschaft ist. Und wenn man Fleisch isst, dann muss man wissen, dass das Tier nun mal vorher geschlachtet wird. Da darf man sich nichts vormachen.

Und wie es auf dem Schlachthof zugeht, kann man sich ja ungefähr denken ...
Eben. Solche Reaktionen ärgern mich fast schon. Wenn Leute sagen "Wahnsinn, das hätten wir nie gedacht".



Ihr Film hat bei aller Ruhe eine aufwühlende Wirkung. Was wollen Sie damit erreichen?
Ich will einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, eine Diskussion anregen. Wo diese Diskussion hinführt, das kann ich nicht entscheiden. Ich wollte einfach, dass man einmal kurz die Augen öffnet. Und dann für sich entscheidet, wie man damit umgeht.

Sie verzichten im Film auf Kommentare und Erläuterungen. Wollen Sie Stimmung machen oder informieren?
Ich wollte einen stimmungsvollen Film machen, in dem das Publikum die Eindrücke, die ich beim Drehen gehabt habe, möglichst eins zu eins nachvollziehen kann. Ich wollte wiedergeben, was ich erlebt habe, aber ich wollte nicht mit Kommentaren Stimmung machen oder über die Bilder irgendeine Propaganda legen. Das finde ich unlauter und unseriös. Aber natürlich möchte ich, dass der Film unter die Haut geht, um zu wirken, um einen Prozess in Gang zu setzen.

Zu der Wirkung der Bilder gehört auch, dass man teilweise nicht versteht, was gerade zu sehen ist. Zum Beispiel gleich das erste Bild. Was ist das eigentlich? Ist das in einem Treibhaus aufgenommen?
Endlich! Sie sind überhaupt erst der zweite Mensch, der sich nachher an das Eingangsbild erinnert ...

... das grüne ...
Ja, das ist eine Sojabohnen-Kultur ... Klar, es bleiben Rätsel übrig. Es bleiben viele Fragen unbeantwortet. Ich sehe es aber nicht als primäre Aufgabe eines Dokumentarfilms, zu erklären oder Antworten zu geben wie ein Schulfilm. Das funktioniert in den Zeiten des Internets nicht mehr. Mir geht es eher darum, Interesse zu wecken. Wer nachher eine Frage hat, der sucht bei Google und erfährt dann sowieso viel genauer, was er wissen will. Was immer an Fragen auftaucht, könnte ich in 90 Minuten nur unbefriedigend beantworten.

Haben Sie sich bei den Dreharbeiten mal gefragt, wie das Gesehene mit geltendem Recht vereinbar ist?
Ja. Aber offensichtlich ist Moral kein Kriterium mehr. In der Wirtschaft schon gar nicht. Und die Lebensmittelproduktion ist nun mal ein Wirtschaftszweig. Und wenn das nicht gesetzlichen Bestimmungen entspräche, hätten die uns nicht drehen lassen. Alles andere ist eine Frage der Politik und des Wollens.



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