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Grüne Spielereien: Solar-Bikini und Schallwellen-Shirt

Technische Helferlein sind überflüssig und verbrauchen viel zu viel Strom? Es geht auch anders! Laden Sie Ihren iPod das nächste Mal doch einfach an ihrem Bikini auf: der Solar-Zweiteiler. Wir stellen ihnen interessante grüne Spielereien vor

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Solar-Bikini
© Andrew Schneider
Solar-Bikini
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Strom erzeugen, wo andere Urlaub machen: Für seinen Solar-Bikini hat Designer Andrew Schneider zweieinhalb mal zehn Zentimeter große photovoltaische Folienstreifen mit leitfähigem Faden aneinander genäht. Die Zellen enden in einem Fünf Volt-Regler mit USB-Anschluss. Ganz billig ist das Strand-Kraftwerk allerdings nicht, die Preise beginnen bei 1000 US-Dollar. Männerfeindlichkeit lässt sich Schneider im Übrigen nicht vorwerfen - als nächstes plant er den "iDrink", eine solarbetriebene Badehose, die ein Bier kühlen soll. Prost!
Schallwellen-Shirt
© orange
Schallwellen-Shirt
Wenn die Band auf einem Konzert das Lieblingslied anstimmt, will man die Daheimgebliebenen teilhaben lassen - auch wenn die am Telefon nur das Gegröle des Publikums hören. Damit auch bei einem mehrtägigen Festival im entscheidenden Moment das Handy genug Saft hat, ließ das Telekommunikationsunternehmen Orange kürzlich beim Glastonbury Festival im Südwesten Englands ein neues Ladegerät testen: Ein bestimmter Film, der normalerweise in Lautsprechern zu finden ist, wurde in T-Shirts integriert. Er soll die Schallwellen der Musik aufnehmen und in elektrische Ladung umwandeln. Wer das T-Shirt an allen Festivaltagen trug, sammelte bis zu sechs Wattstunden Strom, sagt Orange - genug, um zwei Handys oder ein Smartphone zu laden.
Trinkflaschen-Laterne
© SolLight
Trinkflaschen-Laterne
Wer bei Festivals oder beim Campingurlaub nachts nicht über Zeltschnüre stolpern will, nimmt eine Taschenlampe mit - und ärgert sich, wenn das Licht erst funzelig wird und dann ganz ausgeht. Doch nicht alle Taschenlampen benötigen Batterien: Ein solarbetriebener Deckel verwandelt mit Hilfe von LED-Lichtern eine Wasserflasche im Handumdrehen in eine Laterne. Leider passt der Deckel nur auf US-amerikanische Trinkflaschen. Er kostet um 20 Dollar plus Versand.
iFan
© Tjeerd Veenhoven
iFan
Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei Ausflügen unabhängig von Steckdosen zu machen, ohne auf das Handy verzichten zu müssen. Der Designer Tjeerd Veenhoven hat ein Miniwindrad entwickelt, das in bislang sechs Stunden ein iPhone lädt, er nennt es "iFan". Veenhoven will das Gerät mit an den Strand und in die Berge nehmen, oder es "beim Herumfahren einfach aus dem Autofenster halten".
Miniwindrad
© megagadgets.de
Miniwindrad
Solange es den "iFan" noch nicht im Handel gibt, können Fahrtwindbegeisterte den MiniKin Wind Charger nutzen: Er setzt Wind in elektrische Energie um und lädt so seine Batterien auf. Die geben dann MP3-Player, Handy und Digitalkamera neuen Strom. Megagadgets.de verspricht, 60 Minuten Wind reichten für ein bis zu 150-minütiges Telefongespräch. Der Wind Charger kostet rund 30 Euro ohne Versandkosten.
Solar-Schokorechner
© megagadgets.de
Solar-Schokorechner
Auch für die Wohnung gibt es grüne Helferlein, die Spaß machen und Energie sparen. Ein Buchhalter wird an diesem Solartaschenrechner zwar keine Freude haben, Schokoladenfreunde und Umweltschützer dagegen umso mehr: Der Chocolator sieht lecker aus und läuft ohne Batterien. Preis: sieben Euro.
Recycling-Boxen
© merkuryinnovations.com
Recycling-Boxen
Die Lautsprecher aus Karton bestehen zu 70 Prozent aus Recyclingmaterial und brauchen keine Batterie, wer sie gerade nicht benutzt, kann sie einfach zusammenfalten. Die deutsche Variante kostet 32 Euro und enthält keine Buntstifte - Kreative lassen sich davon nicht bremsen! Gesehen bei Muji.
Wasserspar-Helfer
© priestmangoode.com
Wasserspar-Helfer
Dieser Plastikkieselstein spart zwar selbst kein Wasser, hält Käufer aber dazu an. Das Gerät misst, wie viel Wasser beim Duschen in den Abfluss fließt, speichert die Menge - und bittet dann bei jeder folgenden Dusche, schneller zum Abseifen zu kommen. Das gelbe Licht zeigt die Halbzeit an, sobald das rote Licht leuchtet, soll das Wasser abgestellt werden. Sparwillige können den Waterpebble für rund 20 Euro inklusive Versand bestellen.
Elektronische Notizen
© QUO, Sequoia-studio
Elektronische Notizen
Die e-note könnte der Erinnerungszettel der Zukunft sein: Elektronisches Papier, das man beschreiben, kleben und wiederverwerten kann, das mit Solarsensoren funktioniert und die kleinen und großen Mengen Post-its einspart, die täglich weltweit in Büros verbraucht werden. Marktreif ist die e-note leider noch nicht.
Dateiformat
© wwf
Dateiformat
Ebenfalls Papier sparen und das ganz umsonst soll das neue Dateiformat WWF, das der World Wide Fund For Nature (WWF) unter dem Motto "Save as WWF, save a tree" (Speichere als WWF, rette einen Baum) anbietet. Der Clou: Eine WWF-Datei lässt sich nicht ausdrucken. Denn, so schreibt der WWF: "Täglich sterben ganze Wälder für Papier. Papier, mit dem überall auf der Welt sinnlos Dokumente ausgedruckt werden: Websites, E-Mails, sogar komplette Berichte". Die WWF-Software gibt es im Internet, sie benötigt Windows XP oder Mac OS X 10.4+.
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