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Die Republik der Künstler

Ende des 16. Jahrhunderts befreien sich die nördlichen Niederlande von spanischer Fremdherrschaft und gründen eine Republik. Nie gekannter Wohlstand und eine Gesellschaft, in der das Bürgertum nun das politische und kulturelle Leben bestimmt, führen zu einer einzigartigen Blüte der Malerei - einem "Goldenen Zeitalter" der Kunst

Text von Jens-Rainer Berg und Frank Otto

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Diesen Leuten ist alles Ware, berechenbar, geldwert. 150 Jahre, bevor der schottische Nationalökonom Adam Smith die Grundregeln einer kapitalistischen Ordnung formuliert, haben die Niederländer im 17. Jahrhundert bereits eine höchst effiziente Marktwirtschaft geschaffen, deren Modernität und Dynamik benachbarte adelige Herrscher gleichzeitig fürchten und beneiden - aber niemals erreichen werden.

Denn den Fürsten von Gottes Gnaden geht es um Ruhm, Macht und Prestige. Für die Geschäftsleute im Goldenen Zeitalter der Niederlande hingegen zählt allein die Rendite. Nur wer immer produktiver wird, überlebt im Kapitalismus. Das gilt für Landwirtschaft und Handwerk, Handel und Finanzwesen, für Textilproduktion und Fischfang. Und das gilt für die Kunst, die an der Nordseeküste ein Gewerbe unter vielen ist. Die Niederlande beginnen ihren Aufstieg zur ökonomischen Großmacht als Kolonie am Rande eines Weltreichs. Durch Erbschaft und Eroberung sind die insgesamt 17 Provinzen bis 1543 in den Besitz der Habsburger gelangt. Die tief gelegenen Territorien sind dicht besiedelt und wohlhabend. Hier befinden sich die reichen Handelsstädte Gent, Antwerpen, Brügge und Brüssel. Es sind Marktplätze für englische und flämische Tuche, russische Pelze, Gewürze wie Safran, Pfeffer und Zimt aus der Mittelmeerregion oder Asien.

Und die Schiffe jagen den Kapitänen der Hanse immer größere Teile des Ostseehandels ab, vor allem mit Heringen, Getreide und Holz. Im Jahr 1555 übernimmt Philipp II. die Herrschaft über die Niederlande, im Jahr darauf über die gesamten spanischen Besitzungen des Habsburgerreiches. Seine Territorien liegen in Amerika, Afrika, im Pazifikraum und überall in Europa. Ein kaum zu beherrschendes Imperium: Ein berittener Eilbote braucht mindestens zwei Wochen von Madrid in die niederländische Kapitale Brüssel. Dieses Imperium kann Philipp nur regieren, wenn er Vertraute auf den wichwichtigsten politischen Posten der Provinzen installiert. Deshalb setzt der streng katholische König in den Niederlanden seine Halbschwester Margarete als Generalstatthalterin ein und einen Gefolgsmann als Erzbischof, der die dortige Kirche angesichts der Bedrohung durch die Reformationsbewegung neu organisieren soll. In den Augen der Niederländer sind beide Fremde, die zur Finanzierung von Philipps Kriegen Steuern auf Wein und Bier sowie den Handel erheben und Bürger zwingen, staatliche Anleihen zu kaufen. Und die auf Befehl ihres Königs die spanische Inquisition einführen wollen: zur Verfolgung der Calvinisten, die der bedeutendsten reformatorischen Strömung in den Niederlanden folgen. Die große Mehrheit der Niederländer ist zwar noch katholisch, sympathisiert aber mit den Calvinisten. Besonderen Anklang finden deren Ideen bei den aufstrebenden Mittelschichten - denn der Reformator Johannes Calvin hat in den Mittelpunkt seiner Schriften die Prädestinationslehre gestellt, nach der Gott den Menschen noch vor dessen Geburt erwählt oder verwirft. Ist ihr wirtschaftlicher Erfolg, so fragen die Unternehmer und Händler, nicht ein Zeichen dafür, dass sie zu den Erwählten gehören?

Im Sommer 1566 entlädt sich der Zorn der Niederländer auf die fremden Herren, auf die Inquisition und die katholischen Kleriker. Deren Verehrung von Heiligenbildern wird als ein unerträglicher Widerspruch gegen das Gebot der Bibel "Du sollst dir kein Bildnis machen" empfunden. Calvinistische "Heckenprediger", die außerhalb der Städte auf freiem Feld zuweilen vor Tausenden das Wort des Herrn verkündigen und den Reichtum der römischen Kirche geißeln, peitschen die Menschen zu einem Bildersturm auf. Mehr als 500 katholische Kirchen und Klöster werden innerhalb von Wochen verwüstet, Heiligenstatuen von den Sockeln gerissen, Altäre entweiht. In der Antwerpener Kathedrale zerfetzen Plünderer ein Marienbild mit Dolchen, trinken den Messwein und säubern ihre Schuhe mit Weihwasser. Auch Teile des niederländischen Adels begehren gegen den fremden König auf, der die Alteingesessenen von einträglichen Pfründen verdrängt hat. Sie fordern mehr Macht und das Ende der Protestantenverfolgung. Einer ihrer Anführer ist Wilhelm von Oranien - lutherisch getauft, katholisch erzogen, später Calvinist -, dem riesige Besitzungen in den Niederlanden gehören sowie das Fürstentum Orange in Südostfrankreich, nach dem sein Geschlecht benannt ist. Philipp II. reagiert auf die niederländischen Frechheiten mit Härte: Er schickt 10.000 Soldaten in die rebellischen Provinzen; das Kommando erhält der Herzog von Alba, bekannt als unbeugsamer Kämpfer gegen die Protestanten.



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