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Deutsches Kaiserreich: Interview mit dem Entwicklungsteam von GEOEPOCHE PANORAMA

Cay Rademacher, Dr. Frank Otto und Roman Rahmacher haben das Konzept von GEOEPOCHE PANORAMA entwickelt. Im Interview berichten sie über die Entstehung der neuen Heftreihe

Interview: Nadja Stavenhagen und

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Köpfe hinter der neuen Heftreihe: Cay Rademacher, Dr. Frank Otto und Roman Rahmacher (v. l. n. r.) (Foto von: Rosa Kaiser)
© Rosa Kaiser
Die Köpfe hinter der neuen Heftreihe: Cay Rademacher, Dr. Frank Otto und Roman Rahmacher (v. l. n. r.)

Wie entstand die Idee zu GEOEPOCHE PANORAMA?

Cay Rademacher: Es gibt ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine Menge historische Bilder, die die damalige Zeit dokumentieren. In GEOEPOCHE ist häufig nicht genug Platz für alle Fotos, die wir gern zeigen würden. So entstand die Idee, im neuen Heftformat PANORAMA Geschichte in Bildern zu erzählen – als Ergänzung zu GEOEPOCHE, das Geschichten über die Geschichte erzählt.


Was ist das Konzept von GEOEPOCHE PANORAMA?

Dr. Frank Otto: Das Heft geht vom Bild aus und soll über das Bild historische Informationen vermitteln. Kombiniert werden die Fotos mit Texten im bewährten EPOCHE-Stil. So werden fast "hinterrücks" geschichtliche Fakten vermittelt, und der Leser lernt ganz unanstrengend eine Epoche kennen.

Rademacher: Der Leser soll nah dran sein, so nah wie möglich. Leuten von damals ins Gesicht zu sehen, frühe Erfindungen wie den Zeppelin zu betrachten - das hat einen hohen Informationswert. Ähnlich sind die Texte in PANORAMA: ein Konzentrat, eine Erzählung in Miniform, gut lesbar und flüssig geschrieben. So spricht das Heft mehrere Ebenen an: Das Bild beschreibt eine Situation oder Zeit als Momentaufnahme, der Text liefert tiefergehende Informationen.

Otto: Das Heft wirkt leicht, auch wenn es in der Entwicklung schwere Arbeit gewesen ist.


Warum haben Sie das Deutsche Kaiserreich als Thema des ersten Heftes gewählt?

Rademacher: Back to the roots - zu Beginn der Heftreihe wollten wir mit unserer eigenen Geschichte starten.


Wie sind Sie bei der Zusammenstellung der Themen vorgegangen?

Rahmacher: Erst haben wir Bildmaterial aus der Zeit gesichtet, dann haben wir die großen Themen daraus skizziert.


Und wenn Sie keine passenden Bilder zu einem relevanten Thema hatten?

Rademacher: Jedes der vier großen Kapitel des Heftes – Alltag, Zeitgeist, Wandel, Macht - wird von einem Textessay abgeschlossen, in dem Aspekte des Deutschen Kaiserreichs beschrieben werden. Hier müssen keine Belegbilder gezeigt werden, man kann die wichtigen Fakten als Text beschreiben.

Otto: Am Ende des Heftes gibt es außerdem eine umfangreiche Zeittafel, die chronologisch durch die Epoche führt und alle zentralen Daten und Aspekte aufgreift.


Wie kann man sich die Bildrecherche vorstellen?

Rahmacher: Sehr aufwendig! Wir haben viele verschiedene Quellen genutzt: historische Bildagenturen weltweit, Museen, Staatsarchive, aber auch private Sammler. Vor 20 Jahren hätten wir so ein Heft noch nicht machen können, weil noch nicht so viel Material digitalisiert war.
Die Recherche war auch deshalb so langwierig, weil unser Anspruch sehr hoch ist: Es sollten realistische Darstellungen sein, die man aus dieser Zeit noch nicht kennt, in einer guten Reproduktionsqualität. Deshalb lassen wir alle Fotos neu einscannen, bevor wir sie verwenden.


Sind Sie bei der Bildauswahl auf Überraschungen oder besondere Erkenntnisse gestoßen?

Rahmacher: Auf jeden Fall. In der Recherche steckten viele Überraschungen, in diesem Fall zum Beispiel Fotos von ganz frühen Autorennen oder Freizeitvergnügen, sowie Sport, quasi journalistisch fotografiert. Oder als kompletter Gegenentwurf hochqualitative, aber auch statische Architekturfotografie, wie am Beispiel der Berliner Bahnhöfe zu sehen ist.
Interessant ist auch, wie man im Heft die technische Entwicklung des Mediums Fotografie zwischen 1871 und 1914 verfolgen kann: 1870 waren die Bilder zum Beispiel schärfer als 1900, weil in den früheren Jahren Stative benutzt wurden. Ende des 19. Jahrhunderts brach eine neue Epoche an: Die Fotografie erreichte immer mehr Laien. Die Kameras wurden kleiner, man konnte auch mal durch die Gegend knipsen, die Bilder wurden lebendiger.


Wie lange dauerte der Weg von der Idee des Heftes bis zum fertigen Produkt?

Otto: Die Arbeit an dem aktuellen Heft hat etwa ein Dreivierteljahr beansprucht.


Was gefällt Ihnen selbst am neuen Heft am besten?

Rademacher: Mich fasziniert es, Leuten von damals ins Gesicht sehen zu können, etwa einem Straßenarbeiter in Berlin.

Rahmacher: Ich finde das Moderne an der damaligen Zeit so toll: zum Beispiel die Architektur als Verbindung zur heutigen Zeit. Der Hamburger Bahnhof sieht heute fast genauso aus wie damals – er ist wie ein Verweis auf die damalige Zeit. Ein ähnliches Phänomen kann man bei Kaufhäusern beobachten. Was vor hundert Jahren existierte, war bereits erstaunlich modern. So sieht man auch die Gegenwart anders und im größeren Kontext.

Rademacher: Ähnlich wie mit GEOEPOCHE können wir mit historischen Inhalten ganz moderne Zeitschriften erfinden.

Otto: Dass man nicht merkt, wie viel man lernt. Man entdeckt Themen, auf die man zuerst gar nicht kommt: zum Beispiel, wie sich die Fotografie damals entwickelt hat. Und dass man nach dem leichten Ansehen eines Bildes und eines Textes Erstaunliches weiß. Wir selbst lernen ganz viel beim Zeitschriftenmachen.


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