Spielfieber Erst "Gebetsbuch des Teufels", dann Riesenerfolg: Wie das Kartenspiel die Welt eroberte

Auch im abendlichen Unterstand lässt es sich mit einem Kartenspiel auftrumpfen – wie hier in den Adirondacks, um 1900
Auch im abendlichen Unterstand lässt es sich mit einem Kartenspiel auftrumpfen – wie hier in den Adirondacks, um 1900
© Bettmann/ Getty
Es hilft gegen Langeweile an Regentagen, kann Fremde zu Freunden machen und schult den Geist: Kein Wunder, dass das Kartenspiel seit Jahrhunderten so beliebt ist. Dabei war es in Europa zwischenzeitlich sogar verboten

Kartenspiel, da denken wir in der Regel an Geselligkeit (Lagerfeuer, Bier, "Uno") oder aber, am anderen Ende des Panoramas, an Mord und Totschlag (Wilder Westen, Pokerrunde, Stuhl mit dem Rücken zur Tür). Beides wird im Folgenden noch eine Rolle spielen, doch blicken wir zunächst auf ein drittes Szenario: eine Polarnacht, Einsamkeit und ein Kartenspiel mit dem passenden Namen "Solitaire".


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