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Rückseite des Mondes So sieht der Mond von hinten aus


Wir sehen den Mond fast täglich, aber immer nur von einer Seite. Eine faszinierende Animation der NASA erlaubt uns einen Blick auf die Rückseite unseres kosmischen Nachbarn
GEO-Fallback-Bild

Unser Verhältnis zum Mond ist ein bisschen einseitig. Obwohl er ein steter Begleiter der Erde ist, sehen wir nur seine eine Hälfte. Um die Erde einmal zu umrunden, benötigt der Mond dieselbe Zeit wie für eine Drehung um seine eigene Achse – gute 27 Tage. Deshalb wendet er uns immer die gleiche Seite zu. Um einen Blick auf seine Rückseite zu werfen, braucht es Hilfsmittel.

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Seit dem Jahr 2009 schwebt die Raumsonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" durch das All und fertigt eine detaillierte Karte der Mondoberfläche an. Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA hat mit Hilfe des entstandenen Materials eine eindrucksvolle Animation der Rückseite unseres nächsten kosmischen Nachbarn erstellt.

Weniger Meere auf der Rückseite des Mondes

Kamera, Mond und Erde bilden eine Linie. Der Betrachter schwebt über einem Punkt auf der Rückseite des Mondes. Der Mond scheint still zu stehen, während die überdimensionale Erde rotiert. Auf der Kehrseite des Mondes sehen wir nur wenige schwarze Flecken, wie wir sie von seiner uns zugewandten Seite kennen. Diese dunklen Flächen sind sogenannte „Maria“, wasserlose Meere auf dem Mond. Dafür weist seine Rückansicht zahlreiche Krater auf.

In einer zweiten Einstellung bleibt der Blick auf die Mondrückseite fixiert, aber die Achse zwischen Erde und Mond wird vernachlässigt. Die Größenproportionen kehren sich um und Erde und Sonne wirken unrealistisch klein im Vergleich zum riesenhaften Mond.

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