Wandern in der Dreiborner Hochfläche
Dass ein ehemaliger Truppenübungsplatz sich zur Naturschatzkammer entwickeln kann, zeigt die Dreiborner Hochfläche. Das Gebiet zwischen den Bachtälern der Erkensruhr, der Rur, der Urft und der Olef darf erst seit 2006 betreten werden. Sechs Jahrzehnte ohne weitreichenden menschlichen Eingriff haben das Gebiet zu einem Fast-Urwald mit seltenen Tieren und Pflanzen werden lassen. Auf gut 50 Kilometer Wanderwegen können Besucher die Dreiborner Hochfläche erkunden. Dichte Wälder, Bachläufe, weite Graslandschaften mit dem gelbblühenden Ginster als "Eifelgold" im Frühjahr – das ehemalige Militärgelände hält viele schöne Eindrücke bereit. Dazu kommen die Rothirsche, die es in größerer Zahl in dem Gebiet gibt. Wichtig: Die markierten Wege dürfen nicht verlassen werden. Im Boden werden weiterhin Blindgänger und Munition vermutet.
© Dominik Ketz / Nationalpark Eifel