Sognefjord Der längste Fjord Norwegens

Was macht den Sognefjord so besonders? Und wann sollten Sie den berühmten Meeresarm am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Sognefjord

Blick auf den Aurlandfjord, einen Seitenarm des Sognefjords

Wo liegt der Sognefjord?

Im Südwesten Norwegens zieht sich der Sognefjord von der Küste, etwa 80 Kilometer nördlich von Bergen, auf 200 Kilometern Länge bis weit in das Landesinnere hinein. An seinem östlichen Ende liegt der Ort Årdalstangen. Der berühmte Fjord verästelt sich in viele Seitenarme, zum Beispiel in den Aurlandsfjord (Foto), den Lustrafjord oder den Nærøyfjord.

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Was macht den Meeresarm so besonders?

Der Sognefjord ist der längste Fjord Europas - und nach dem Scoresbysund in Grönland sogar der zweitlängste Fjord der Welt. An seiner tiefsten Stelle misst der Sognefjord zudem über 1300 Meter - europäischer Rekord! Kein Wunder, dass er von so manchem ehrfürchtig als "König der Fjorde" betitelt wird.

Der berühmte Meeresarm im Herzen Fjordnorwegens gilt als eines der schönsten Reiseziele der Welt. Zu Füßen der mächtigen Gebirgszüge, die bis zu 1700 Meter in den Himmel ragen, gräbt sich der Fjord ins Landesinnere hinein. An seinem Ende liegt der Jostedalsbreen, der größte Gletscher des europäischen Festlands.

Mit ihren sagenhaften Landschaften verkörpert die Region das klassische Bilderbuch-Norwegen: Schimmernde Gletscherzungen an steilen Hängen ziehen sich bis hinunter in die Täler, sattgrüne Wiesen und Wasserfälle schraffieren die Berghänge in unterschiedlichen Grün- und Blautönen, an deren Ausläufer sich bunte Dörfer drängen.

Als schönster und zugleich spektakulärster Nebenarm des Sognefjords gilt der 17 Kilometer lange Nærøyfjord. Umgeben von einer imposanten Berglandschaft, misst der schmale Fjordarm an seiner engsten Stelle gerade einmal 250 Meter. Wer mit der Fähre eine Rundfahrt unternimmt, kommt beim Anblick der schneebedeckten Gipfel und kleinen Bauernhöfe, die sich an die Berghänge zu klammern scheinen, ins Staunen. Seit 2005 gehört der Nærøyfjord zum Welterbe der UNESCO.

Rund 30.000 Menschen leben in der Region rund um den Sognefjord. Zu den schönsten Ortschaften zählen die "Sognefjord-Hauptstadt" Sogndal, der Ort Balestrand und das am nordöstlichen Ende gelegene Dörfchen Skjolden. Sie alle haben ihre Traditionen und Eigenheiten - und sind gesegnet mit wunderschönen Fjordlagen.

Die norwegischen Ortschaften eignen sich auch bestens als Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Berglandschaften, die den innersten Teil des Sognefjords umgeben und zu den beliebtesten Wanderregionen Norwegens gehören. Besonders bekannt sind die Nationalparks Jotunheimen, Jostedalsbreen und Breheimen sowie die Täler Aurlandsdalen und Utladalen.

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Wann ist die beste Reisezeit für den Sognefjord?

Die Sommermonate zwischen Juni und August gelten als Hauptreisezeit. Dann sind die hohen Passstraßen in der Regel frei von Schnee und die Tagestemperaturen von etwa 15 bis 18 Grad eignen sich bestens, um die Region aktiv zu erkunden.

Doch auch Herbst und Winter haben ihre Vorzüge. Mit den ersten Frostnächten im September wird das Hochfjell in wunderschöne Farben getaucht und im Winter kann man romantische Tage in verschneiten Märchenlandschaften verbringen oder das Tageslicht für Langlauftouren nutzen.

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