Frankreichs Ardèche-Tal: Der französische Grand Canyon

Was macht das Ardèche-Tal so besonders? Und wann sollten die Region in Südfrankreich am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Ardeche Tal

Diese natürliche Felsbrücke hat eine Bogenhöhe von 34 Metern

Wo liegt das Ardèche-Tal?

Die Ardèche ist ein rund 120 km langer Nebenfluss der Rhone, der auf fast 1500 Metern Höhe im Zentralmassiv entspringt und sich durch Südfrankreich bahnt. Die eindrucksvollsten Abschnitte der Ardèche liegen zwischen der Vallon-Pont-d'Arc und der Pont-St.-Esprit.

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Was macht die Schluchten so besonders?

Viele Millionen Jahre hat es gebraucht, bis sich das Wasser der Ardèche einen Weg durch das verkarstete Gestein bahnen konnte und damit einen tiefen Canyon in die südfranzösische Berglandschaft gezogen hat. Das Ergebnis ist ein Naturspektakel, bei dem sich bis zu 300 Meter hohe Kalkfelsen in ausgefallenen Formen aneinanderreihen und Tropfsteinhöhlen das Ufer schmücken. Die eindrucksvollen Schluchten der Ardèche werden häufig mit denen des Grand Canyon verglichen. Eine Badestelle der besonderen Art stellt der Felsdurchbruch Vallon-Pont-d’Arc dar. Mit einer Bogenhöhe von bis zu 34 Metern überspannt der Felsen das kühle Nass. Wer das Tal der Ardèche von dort aus erkunden will, sollte sich fürs Wandern begeistern oder gerne Fahrrad fahren, denn die Strecken sind an einigen Stellen anspruchsvoll und können bis zu zwei Tage dauern. Für diejenigen, die sich weder an Wanderschuhe oder Fahrradsattel gewöhnen können, bleibt die Option die Ardèche mit dem Kanu oder Kajak in einer Tagestour zu durchqueren.

Wann sollte ich in das Ardèche-Tal reisen?

Der sonnigste und trockenste Reisezeitraum liegt zwischen Juni und September. Bei starken Regenfällen kann die Ardèche unerwartet schnell ansteigen und sich zu einem reißenden Gewässer entwickeln. Besonders gewagte Wanderwege werden dann aus Sicherheitsgründen oftmals gesperrt.

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