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Unser Team


Unsere Geschäftsführung arbeitet eng mit den Projektpartnern vor Ort zusammen und wird von einem Projektbeirat unterstützt. Dessen ehrenamtliche Mitglieder sind erfahrene GEO-Reporterinnen und -Reporter sowie andere Experten: Sie wissen aus eigener Anschauung, wie wichtig der Schutz der Regenwälder ist, und dass dieser nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort funktionieren kann. Auch Vorstand und Mitgliederversammlung setzen sich aus aktuellen und früheren Verlagsangehörigen zusammen 

UNSERE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Geschäftsführerin: Ines Possemeyer
Ines Possemeyer besucht Orang-Utans im Süden Borneos
Ines Possemeyer besucht Orang-Utans im Süden Borneos
© Michael S. Nolan
Die GEO-Redakteurin Ines Possemeyer war fast 20 Jahre im Beirat von „GEO schützt den Regenwald e.V.“, bevor sie Anfang 2021 die Geschäftsführung übernahm. „Ich wollte nicht länger nur berichten, sondern selbst etwas tun“, erklärt die Journalistin ihren „Seitenwechsel“. Sie hat Literaturwissenschaft, Politik und VWL studiert, dann die Henri-Nannen-Journalistenschule besucht. Als Reporterin und Filmemacherin hat sie oft über das Verhältnis von Mensch und Natur berichtet und bei Recherchen im globalen Süden zahlreiche Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit kennengelernt. Dabei dachte sie oft: „Wäre ich nicht Journalistin geworden, dann wäre mein Platz hier.“ Wie schön, dass sich beides nun verbinden lässt.
possemeyer.ines@geo.de
Projektassistenz: Christiane Kassner
Christiane Kassner genießt die Natur im norddeutschen Tetenbüll
Christiane Kassner genießt die Natur im norddeutschen Tetenbüll
© privat
Die Kulturwissenschaftlerin Christiane Kassner kam 2007 als Praktikantin zum Verein – und blieb als Projektassistentin. Sie kümmert sich um Fundraising, Internetauftritt und Newsletter und steht mit vielen Fördermitgliedern in engem Kontakt: nimmt Anregungen entgegen, berät bei Spendenaktionen, gestaltet auf Wunsch Spendenurkunden. An drei Tagen pro Woche arbeitet sie im Vereinsbüro (im Verlagshaus von Gruner+Jahr) und verkauft Besucher:innen auch gerne Schätze aus unseren Projektgebieten: Wildkaffee aus Äthiopien, Schokolade aus ecuadorianischen Kakao, Tee aus Nepal. Im Verlag gibt es eine große Fangemeinde für die Regenwald-Produkte. Sogar aus den Kaffeeautomaten in der Kantine fließt wilder Kaffee.

regenwald-office@geo.de

UNSERE PARTNERINNEN UND PARTNER

Silvia Quilumbango Flores, Ecuador

Silvia Quilumbango Flores stellt Gemeindewälder unter Schutz
Silvia Quilumbango Flores stellt Gemeindewälder unter Schutz
© Ines Possemeyer
Seit 30 Jahren engagiert sich Silvia Quilumbango Flores für den Schutz des Intag-Tals, einer der artenreichsten Regionen weltweit. Unter anderem war sie Präsidentin der Naturschutzorganisation DECOIN - unserem lokalen Partner – und Präsidentin des Rates für Umweltmanagement in der Provinzhauptstadt Cotacachi. Außerdem ist sie in der Umweltbildung aktiv und kämpft gegen Bergbau-Unternehmen, die im Intag Kupfer abbauen wollen. Mit Mitteln unseres Kooperationspartners, dem Ökostromanbieter LichtBlick, konnte sie seit 2004 mehr als 8.200 Hektar Bergnebelwald kaufen und den Gemeinden als Schutzgebiete überschreiben.
Dr. Siddhartha Bajra Bajracharya, Nepal
Naturschützer seit mehr als 35 Jahren: Siddhartha Bajracharya
Naturschützer seit mehr als 35 Jahren: Siddhartha Bajracharya
© GEOsdR
Seit mehr als 20 Jahren setzt der Naturschutz- und Nachhaltigkeitsexperte Siddhartha Bajra Bajracharya mit uns Projekte in Nepal um. Dazu zählen ein Wasserkraftwerk, Biogas-Anlagen und aktuell ein umfangreiches Projekt zur Wiederaufforstung und nachhaltiger Entwicklung in Danda Basaha und Sunaulo Bazaar. Studiert hat er in Nepal und Thailand, promoviert im schottischen Edinburgh. Er leitet unsere Partnerorganisation NCDC (National Conservation and Development Centre) sowie den National Trust for Nature Conservation (NTNC).

Ruth Cayapa Tapuy, Ecuador (Amazonasgebiet)

Mit Fingerspitzengefühl bestäubt Ruth Cayapa eine Vanilleblüte
Mit Fingerspitzengefühl bestäubt Ruth Cayapa eine Vanilleblüte
© Eva Danulat
Schon als junges Mädchen begleitete Ruth Cayapa Tapuy ihre Mutter zu den Treffen einer indigenen Kooperative, die landwirtschaftliche Produkte der Region Napo vermarktet. Heute heißt diese Kooperative Kallari, ist unser Projektpartner, und Ruth leitet das Vanille-Team. Kallaris Mitglieder sind, wie Ruth auch, vom Volk der Kichwa und bewirtschaften traditionelle „Chakras“, Gärten im Unterholz des Regenwaldes. Ruth half, aus wilder Vanille Ableger zu ziehen, Kleinbauern im Anbau zu schulen, die Fermentierung zu professionalisieren. Jetzt hofft sie, dass das kostbare Gewürz zu einer ähnlich wichtigen Einkommensquelle der Kichwa wird, wie zuvor andere Waldprodukte: Kakao und Guayusa-Tee. (Projekt)

Tamiru Haile, Äthiopien

Tamiru Haile: Experte für Waldschutz, Kaffee und Landwirtschaft
Tamiru Haile: Experte für Waldschutz, Kaffee und Landwirtschaft
© Maheder Haileselassie
Seit 2011 sorgt Tamiru Haile dafür, dass immer mehr WaldanwohnerInnen der Region Kaffa Nutzungsrechte für den Wald erhalten, wenn sie diesen im Gegenzug auch schützen. Partizipatives Waldmanagement – PFM – heißt dieses Erfolgsmodell, das der Verein bereits seit 2007 unterstützt. Tamiru, Leiter unseres dreiköpfigen PFM-Teams, hat Landwirtschaft studiert, später an den Wochenenden noch seinen Master in Wald- und Naturschutz gemacht. Außerdem ist er Kaffee-Experte – sehr nützlich in der Ursprungsregion von Coffea arabica! Geboren Jimma, einst Hauptstadt des Königreiches Kaffa, beherrscht Tamiru die wichtigsten Sprachen der Region: Kafinoono, Oromifa und Amharic.

Julie Williams, Demokratische Republik Kongo

Julie Williams engagiert sich für die Witwen getöteter Ranger
Julie Williams engagiert sich für die Witwen getöteter Ranger
© privat
Die Kenianerin Julie Williams kam 2015 als Leiterin der Tourismus-Abteilung in den Virunga Nationalpark, einem der weltweit gefährlichsten Parks. Deshalb sollten sie dort bald auch ganz andere Themen beschäftigen: Jedes Jahr werden Ranger im Einsatz getötet, allein in 2020 waren es 14. Um ihren Witwen zu helfen, eröffnete Julie Williams mithilfe von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ 2016 eine Nähwerkstatt in Rumangabo, dem Hauptquartier des Parks. Dort werden die Frauen ausgebildet und weiter beschäftigt (Witwenprojekt). Als studierte Modedesignerin hat Julie Williams eine gute Hand mit der Nähwerkstatt; mittlerweile gibt es eine zweite in einem anderen Teil des Parks.

Ned Cresswell, Ecuador (Intag-Tal)

Ned Cresswell (mit Sohn) erreicht seine Farm nur per Pferd
Ned Cresswell (mit Sohn) erreicht seine Farm nur per Pferd
© privat
Wie wird ein britischer Biologe Gemeinderat der kleinen Intag-Gemeinde Cuellaje? Ned Cresswell wuchs auf einem Bauernhof nahe der schottischen Grenze auf, hatte einen Gartenbaubetrieb, dann verschiedene Jobs in London. Dann erkundete zwei Jahre lang Südamerika, arbeitete als Freiwilliger bei Bauern – und fand schließlich eine neue Heimat: 2007 kaufte er eine kleine Farm im Intag-Tal, 2011 heiratete er eine Einheimische. 2019 stieg er schließlich in die Lokalpolitik ein. Sein wichtigstes Anliegen: die Verteidigung des Tals gegen den Zugriff von Bergbauunternehmen. Seit Oktober 2020 koordiniert Ned ehrenamtlich unser Wiederaufforstungsprojekt „Bäume für Brillenbären“.
Evrard Benasoavina, Madagaskar
Der Madagasse Evrard Benasoavina konnte seinen Traum realisieren: einen Schulgarten für Kinder
Der Madagasse Evrard Benasoavina konnte seinen Traum realisieren: einen Schulgarten für Kinder
© New Generation School Garden (NGSG)

In der Regel entstehen Projekte in Zusammenarbeit mit erfahrenen lokalen NGOs (Nichtregierungs-organisationen) oder Kooperativen. Der „New Generation School Garden“ auf Madagaskar hat eine etwas andere, sehr persönliche Geschichte:
Der Madagasse Evrard Benasoavina kennt und liebt die Pflanzen und Tiere seiner Heimat, er ist Naturführer. Lange hat er mit Touristen gearbeitet (und dabei Deutsch gelernt), dann mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen, die ein mehrjähriges Projekt über Vanilleanbau und nachhaltige Landnutzung durchgeführt haben. Eines Tages erzählte Evrard den Doktorandinnen Viviana Uruena und Annemarie Wurz von seinem Traum: ein Schulgarten, in dem madagassische Kinder Natur erleben können. Denn dafür finden sie in ihrer Umgebung und in ihrem oft arbeitsreichen Alltag kaum Gelegenheit. Ein Stück Land hatte Evrard, der mit seiner Partnerin selbst vier Kinder aufzieht, bereits von seinem Ersparten gekauft, dutzende Baumarten gepflanzt. Begeistert von seiner Vision, halfen ihm Viviana und Annemarie beim Fundraising und der Konzeption. Weitere Unterstützung kam vom Duke Lemur Center, seit langem in der Region im Naturschutz und der Umweltbildung aktiv. Nach einem ersten Probejahr des Gartenkonzeptes stellten uns Viviana und Annemarie im Frühjahr 2021 den „New Generation School Garden“ (Link zur Projektseite folgt) mit so viel Überzeugungskraft vor, dass wir nun den Ausbau des Projektes finanzieren. Inzwischen ist er übrigens auch als gemeinnützige Organisation registriert.

UNSER BEIRAT

Lars Abromeit: Experte für Expeditionen, oft in die Tropen
Lars Abromeit: Experte für Expeditionen, oft in die Tropen
© Robbie Shone
Wir wissen so wenig über die Biosphäre unseres Planeten – wie können wir ihre Vielfalt für künftige Generationen bewahren? Auf wissenschaftlichen Expeditionen geht GEO-Redakteur und Reporter Lars Abromeit dieser Frage seit Jahren nach: Er hat Rechtswissenschaften und Biologie studiert, dabei unter anderem in Südamerika in Naturschutzprojekten gearbeitet, und anschließend an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg das journalistische Handwerk erlernt. Seit 2002 schreibt er Umwelt- und Wissenschaftsreportagen für GEO, seit 2005 ist er in der Redaktion für das Themenfeld „Abenteuer und Expeditionen“ verantwortlich: Regelmäßig begleitet er Forscher beim Aufbruch ins Unbekannte, oft in den Tropenwäldern der Erde – für die er sich seither auch als Projektbeiratsmitglied von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ einsetzt.
Eva Danulat besucht einen Waldgarten in Amazonien, Ecuador
Eva Danulat besucht einen Waldgarten in Amazonien, Ecuador
© Thomas Prenosil
Eva Danulat war von 2008 bis 2020 Geschäftsführerin von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte angeschoben und begleitet, neue Finanzierungsquellen erschlossen. Zuvor war die promovierte Biologin über viele Jahre in Kanada, Uruguay und Ecuador in Forschung, Lehre und Entwicklungszusammenarbeit tätig. Dabei verlagerte sich ihr Arbeitsfokus zunehmend auf die Umsetzung von Naturschutzvorhaben, etwa als Leiterin der Meeresabteilung der Darwin-Station auf Santa Cruz, Galapagos. Der Schutz der Wälder und Meere weltweit bleibt ihr ein Herzensanliegen.
Lothar Frenz macht Bekanntschaft mit einem bedrohten Tenggara-Beo auf Java
Lothar Frenz macht Bekanntschaft mit einem bedrohten Tenggara-Beo auf Java
© Jochen Menner
„Wieso wollt ihr eine so viel ärmere Welt hinterlassen?“ Seit seiner Kindheit, später als Biologe und Journalist setzt sich Lothar Frenz in GEO-Reportagen, Filmen und Büchern für den Erhalt der Biodiversität ein. „Lonesome George oder Das Verschwinden der Arten“ (2012) wurde von der Deutschen Umweltstiftung als „Umweltbuch des Jahres“ ausgezeichnet. In seinem aktuellen Werk fragt er: „Wer wird überleben? Die Zukunft von Natur und Mensch“ (2021, beide Rowohlt Berlin). Seit 2019 engagiert er sich als Botschafter der Loki Schmidt Stiftung, seit 2021 im Regenwaldverein. Das freut ihn besonders: Kennt er doch einige der letzten weißen Flecken unserer Erde in Amazonien, der Zentralafrikanischen Republik und auf Neuguinea – mit noch weitgehend intakten Regenwäldern.
Berichten - und handeln: Uta Henschel ist Mitbegründerin des Vereins
Berichten - und handeln: Uta Henschel ist Mitbegründerin des Vereins
© Uta Henschel
Wenn es etwas gibt, worauf Uta Henschel stolz zurückblickt, dann dass sie zum kleinen Kreis derjenigen gehört, die 1989 den GEO-Regenwaldverein gegründet haben. Die Journalistin hat deutsche und englische Literatur studiert, ihre eigentliche Leidenschaft aber, Biologie und Naturschutz, entdeckte sie durch ihre Arbeit bei GEO. Sie schrieb über Haltungsbedingungen in Zoos, über das forstliche Wirtschaften in unseren Wäldern, über Tierhandel und darüber, wie schwer es den Anwohnern von Nationalparks fällt, zugunsten der Natur auf alte Privilegien zu verzichten. Sie verfasste einen Nationalparktest, war Mitbegründerin des Hainich, des ersten deutschen Laubwald-Nationalparks, und führte das erste Interview mit einer Borkenkäferin.
Ob Heide oder Wald: Martin Meisters Herz schlägt für die biologische Vielfalt
Ob Heide oder Wald: Martin Meisters Herz schlägt für die biologische Vielfalt
© privat
Die erste Reportage, die Martin Meister 1991 als GEO-Redakteur recherchierte, galt dem Regenwald auf Madagaskar – seiner Magie, seiner Bedrohung und den Menschen, die für seinen Schutz kämpfen. Damit war ein Grundakkord angeschlagen, der den studierten Biologen und Philosophen über viele Recherchen und berufliche Stationen begleitet hat: bei GEO, GEO Wissen und GEO kompakt, Chefredakteur von GEO International und Kommunikationschef der Körber-Stiftung in Hamburg. Inzwischen leitet er dort das Programm „Engagement“ und wünscht sich auch im reichen deutschen Stiftungssektor mehr Aufmerksamkeit und Einsatz für den Schutz der biologischen Vielfalt der Erde.  
Jörg Melander weiß vieles über den Regenwald – und alles über Krebse
Jörg Melander weiß vieles über den Regenwald – und alles über Krebse
© privat
Jörg Melander wurde 1990 als erster Geschäftsführer des Regenwald-Vereins auserwählt: Der Biologe hat als Verifikationsredakteur (also jemand, der alle Fakten aus GEO-Geschichten vor Veröffentlichung kritisch überprüft) ein unfassbar breites Wissen und noch dazu ein großes Faible für die kleineren bis ganz kleinen Mitbewohner unseres Planeten: von Schleimpilz und Leberegel über Moose, Farne, Einbeere und Wachtelweizen bis zu den Borstenwürmern. Ganz besonders aber schlägt sein Herz für Krebse. Im Regenwald war er nur selten, dennoch kennt er sich in diesem Ökosystem sehr gut aus: Seit fast 30 Jahren gehen alle GEO-Geschichten zum Thema über seinen Tisch, und in seinem Büro ist eine höchst diverse Regenwald-Bibliothek gewachsen.
Anke Sparmann reitet gerne, etwa im Teutoburger Wald
Anke Sparmann reitet gerne, etwa im Teutoburger Wald
© privat
Berggorillas, Bonobos, Orang-Utans: In ihren GEO-Reportagen hat die freie Journalistin Anke Sparmann immer wieder über die Bewohner der Regenwälder berichtet – unsere nächsten Verwandten. „Der Schutz der Menschenaffen und ihrer Wälder ist eine Menschheitsaufgabe. Wir dürfen die Frauen und Männer, die sie vor Ort, in den armen Weltregionen, leisten, nicht alleine lassen.“ Große Spendenbereitschaft löste Anke Sparmanns Bericht über den Virunga-Nationalpark im Ostkongo (GEO 06/2012) unter den Lesern aus. Mittel, mit denen der Regenwaldverein bis heute die Witwen im Dienst ermordeter Parkranger unterstützt.
Reiner Klingholz: Experte für Klimawandel und Bevölkerungswachstum
Reiner Klingholz: Experte für Klimawandel und Bevölkerungswachstum
© Sabine Sütterlin
Reiner Klingholz ist immer nur Umwege gegangen. Eigentlich ist er Chemiker und Molekularbiologe. Er hat an der Universität Hamburg gearbeitet, war dann Wissenschaftsredakteur bei der ZEIT und bei GEO und Redaktionsleiter von GEO-Wissen. Während dieser Zeit hat er einige der großen Menschheitsherausforderungen aus der Nähe beschrieben, vom Klimawandel bis zum Bevölkerungswachstum. Und weil er sich auch für Problemlösungen interessiert, brachte er als Geschäftsführer von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ Entwicklungsprojekte auf den Weg und gründete den „GEO-Tag der Artenvielfalt“. Von 2003 bis 2019 war Klingholz Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, einer Denkfabrik, die Analysen und konstruktiv-kritische Studien zum globalen demografischen Wandel erstellt. Zuletzt hat er das Buch „Zu viel für diese Welt – Wege aus der doppelten Überbevölkerung“ (2021, Edition Körber) geschrieben.
In Nepal wird Hanne Tügel mit vielen Blumenketten empfangen
In Nepal wird Hanne Tügel mit vielen Blumenketten empfangen
© Eva Danulat
Seit den Anfängen ihrer journalistischen Karriere beschäftigt sich Hanne Tügel mit den unerwünschten Nebenwirkungen der „Zuvielisation“. In den 1980er Jahren waren das Gifte wie Dioxin, die als Abfallprodukte der Chemieindustrie Anwohner und Arbeiter krank machten. Heute sind es Artensterben, Klimakrise, Plastikflut. In mehr als zwei Jahrzehnten als GEO-Redakteurin und in ihren Büchern „Wege zur Weisheit“ (S. Fischer, 2011) und „Sind wir noch ganz sauber?“ (Edel, 2019) blieb ihr Plädoyer: Nur wenn wir im reichen Teil der Welt aus der Ideologie des weiterschnellermehr herausfinden, kann es eine gute Zukunft für alle geben. Im Projektbeirat von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ engagiert sie sich seit 2008.
Johanna Wieland auf einer Forschungsexpedition in Guayana
Johanna Wieland auf einer Forschungsexpedition in Guayana
© privat
Schwärme von Papageien, die in der Dämmerung zu ihren Schlafbäumen im guatemaltekischen Regenwald fliegen. In einem Fluss tief im Regenwald von Guayana tauchen plötzlich die Köpfe von Riesenottern auf. Im peruanischen Manu-Nationalpark schlägt eine Harpyie hoch in den Baumwipfeln einen Affen… Auf ihren Recherchereisen in die südamerikanischen Regenwälder wurde Johanna Wieland mit unvergesslichen Naturerlebnissen beschenkt. Und mit einer Einsicht: Wir müssen schützen, was wir lieben. Damit die Regenwälder erhalten bleiben - für die Menschen, die in, mit und von ihm leben. Für die Artenvielfalt und das Klima der Erde. Für die Forschung. Für unser aller Zukunft. Deshalb engagiert sich die ehemalige GEO-Reporterin und Redakteurin seit vielen Jahren im Beirat von „GEO schützt den Regenwald“.

UNSER VORSTAND

Vorstandsvorsitzender: Dr. Gerd Brüne
Gerd Brüne: langjähriger Vorstandsvorsitzender des Vereins
Gerd Brüne: langjähriger Vorstandsvorsitzender des Vereins
© G+J
Diplom-Ökonom Gerd Brüne begeisterte sich bereits als Student für das damals (1976) frisch gegründete Magazin GEO und seine „grünen Themen“. Als Reisender erkundete er schon damals Regenwälder in Peru und Brasilien - und war tief beeindruckt von deren Schönheit. Nach seinem Studium erfüllte er sich seinen beruflichen Traum und arbeitete bis 2019 im Verlag Gruner + Jahr in verschiedenen Funktionen für die Zeitschriften der „GEO-Familie“: als Anzeigenleiter, Verlagsleiter und Publisher. Seit dem Jahr 2000 ist er zudem Vorstandvorsitzender des GEO-Regenwald-Vereins und bringt dort seine kaufmännische Expertise in die Vereinsarbeit ein, zum Beispiel durch die Anbahnung von Kooperationen mit zur Philosophie des Vereins passenden Unternehmen oder auch die Erschließung von finanziellen Mitteln, die der Vereinsarbeit zu Gute kommen.

Stellvertretender Vorsitzender: Jens Schröder

Jens Schröder: Chefredakteur von GEO
Jens Schröder: Chefredakteur von GEO
© G+J
GEO-Chefredakteur Jens Schröder ist seit 2001 Mitglied der Redaktion des Wissensmagazins. Während dieser Zeit hat der studierte Politikwissenschaftler immer mehr Feuer gefangen für die Themen der Naturwissenschaft und des Naturschutzes. Eine Recherche in der mosambikanischen Region Gorongosa 2016 hat ihm erneut und ganz besonders vor Augen geführt, wie untrennbar verbunden der Schutz der Natur mit der Entwicklung von Perspektiven für die Menschen ist: „Und genau diese Verbindung nutzen die Projekte von GEO schützt den Regenwald auf drei Kontinenten.“ Das große Thema Wald treibt ihn auch in hiesigen Gefilden um: Seit 2020 engagiert er sich mit anderen GEO-Kolleg*innen für die Entwicklung eines neuen Studienganges „Ökologische Waldbewirtschaftung“.

Schatzmeister: Ralf Hinrichs

Ralf Hinrichs: Experte für die Zahlen
Ralf Hinrichs: Experte für die Zahlen
© G+J
Der Leiter des G+J Rechnungswesens Ralf Hinrichs ist seit fast 20 Jahren im Vorstand von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ als Schatzmeister engagiert. Der Betriebswirt hat in erster Linie unsere Zahlen im Blick, stellt mit weiteren G+J Finanzexperten sicher, dass Zahlungen rechtzeitig vor Ort bei unseren Projektpartnern ankommen und sorgt dafür, dass die Jahresabschlüsse des Vereins ordnungsgemäß aufgestellt werden. „Wir stellen sicher, dass jeder Spenden-Euro auch tatsächlich in den Projekten landet. Mit unseren Projekten machen wir wirklich einen Unterschied - auch mit überschaubaren Mitteln bewegen wir viel.“

UNSERE MITGLIEDER

Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus dem Vorstand, den Beirät*innen Lars Abromeit, Jörg Melander, Ines Possemeyer, Johanna Wieland sowie zwei weiteren Mitgliedern:

Peter-Matthias Gaede war 20 Jahre Chefredakteur von GEO
Peter-Matthias Gaede war 20 Jahre Chefredakteur von GEO
© Lia Darjes
Peter-Matthias Gaede war von 1994 bis 2014 Chefredakteur von GEO. Nach seinem Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen war er Absolvent des ersten Jahrgangs der Henri-Nannen-Journalistenschule und arbeitete drei Jahre bei der Frankfurter Rundschau, bevor er 1983 als Reporter bei GEO begann. Sein Schwerpunkt waren die politischen und sozialen Verhältnisse in Lateinamerika. Für „GEO schützt den Regenwald“ engagiert sich Gaede seit den Anfängen des Vereins. Die Situation jenseits der europäischen Komfortzonen ist ihm unter anderem als Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland und Kuratoriumsmitglied von „Reporter ohne Grenzen“ vertraut.
Die Juristin Britta Asmussen hilft bei Verträgen und Rechtsfragen
Die Juristin Britta Asmussen hilft bei Verträgen und Rechtsfragen
© privat
Die Vereinsarbeit bringt es mit sich, dass Verträge geschlossen werden und die ein oder andere Rechtsfrage erörtert werden muss. Hierbei unterstützt Britta Asmussen. Die Juristin arbeitet seit 2017 in der Rechtsabteilung von Gruner+Jahr und konnte 2020 als Mitglied des Vereins gewonnen werden. Auch wenn Britta Asmussen noch nie im Regenwald gewesen ist und es sie privat vor allem ans Meer zieht: Sie unterstützt die Ziele des Vereins aus ganzem Herzen und freut sich, dort einen Beitrag leisten zu können. Besonders gut gefällt ihr der Ansatz, den Umweltschutz für die Menschen vor Ort auch wirtschaftlich attraktiv zu machen.

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