Der Aralsee - Opfer des Baumwollanbaus

Der Aralsee - Opfer des Baumwollanbaus
Der Aralsees zwischen Usbekistan und Kasachstan war noch vor 50 Jahren das viertgrößte Binnenmeer der Welt. Bis der Baumwollanbau dessen Zuflüsse anzapfte und ihm das Wasser raubte, war es mit einer Fläche von knapp 68 000 Quadratkilometern fast so groß wie Bayern. Inzwischen hat der Aralsee rund 80 Prozent seines Volumens und etwa zwei Drittel seiner Fläche eingebüßt. Die meisten Fischarten sind ausgerottet. Viele Menschen in der Region leiden an Krebs, Gendefekten und Atemwegserkrankungen