Fahrradfreundliches Kopenhagen

Bis 2050 soll Kopenhagen eine CO2-neutrale Stadt werden. Daran hat auch das Radfahren einen großen Anteil - somit geht die Goldmedaille für zukunftsweisende Verkehrspolitik an Kopenhagen. Die Einwohner der dänischen Hauptstadt legen tagtäglich 1,2 Millionen Kilometer mit dem Rad zurück. Fahrrad-Schnellstraßen gehören genauso zum Stadtbild wie die Fahrrad-Rushhour. Kopenhagen ist und bleibt Liebling aller Radfahrer und Spitzenreiter in Sachen Radverkehr.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Auf den Spuren der TV-Erfolgsserie "Borgen" geht es auf dem Rad kreuz und quer durch Kopenhagen. Mehr Infos unter:

www.rent-a-guide.de

Fahrradfreundliches Paris

Zwar war die französische Hauptstadt nicht die erste Stadt in Frankreich, die das Fahrradverleihsystem einführte - das war 1998 Rennes - doch mittlerweile gehören die „Vélib“ schon fest zum Stadtbild. 1700 Leihstationen stehen in Paris bereit. Damit zählt es zu den größten Leihradsystemen der Welt. Über 250.000 Pariser haben sich für die Nutzung des Stadtrads registriert und legen Tag täglich an die 140.000 Touren zurück. Zwar sind die Wege nicht immer die besten und sichersten, doch in Sachen Leihrad fahren gilt als Paris als Vorreiter.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Vor einigen Jahren noch undenkbar, mittlerweile längst en vogue: eine Radtour mitten durch Paris - geführte Radtouren unter: www.parisbiketour.net

Fahrradfreundliches Amsterdam

Zwei Millionen Kilometer legen die Radfahrer der niederländischen Hauptstadt am Tag zurück. 400 Kilometer Radwegenetz besitzt Amsterdam. 90 Prozent aller Wege sind auch für Radler sicher gestaltet. Zudem ist es die schnellste und sicherste Art der Fortbewegung in der Stadt. Auf 750.000 Einwohner kommen 600.000 Fahrräder - seit Jahren ist und bleibt Amsterdam die fahrradfreundlichste Metropole der Welt.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Wer einen City Bike Guide durch Amsterdam sucht, findet ihn z.B. unter: www.newamsterdamtours.com

Fahrradfreundliches Malmö

An 28 Kreuzungen haben Fahrräder Vorfahrt. Malmö gilt als die fahrradfreundlichste Stadt Schwedens und das Radwegenetz ist erstklassig. Knapp 500 Kilometer Radwege, die mit Pumpstationen gesäumt sind, stehen zur Verfügung. Rund 30 Prozent aller Fahrten werden in der drittgrößten Stadt Schwedens auf dem Fahrrad zurückgelegt. Im Vergleich dazu steht die schwedische Hauptstadt eher bescheiden da, denn dort soll bis 2018 der Fahrradanteil auf 12 Prozent steigen.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Die Öko-Shoppingradtour per Rad führt zu den coolsten "grünen Adressen" Malmös:

www.malmotown.com

Fahrradfreundliches Barcelona

Seit 2002 gehört das Fahrrad-Verleih-System schon zu Barcelona. 158 Kilometer Radweg hat die katalanische Hauptstadt zu bieten. Davon sind viele auch baulich von den Autostraßen getrennt. Zudem richtet Barcelona mehr Tempo 30 Zonen ein, um das Radfahren in der Stadt noch sicherer zu machen. Wer als Tourist zu Besuch ist, kann gleich zwischen verschiedenen Themenradwegen wählen: Von der City-Tour über Strand bis hin zu „Auf den Spuren des Architekten Antoni Gaudí“ reicht das Programm.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Zur Strandradtour geht es mit Barcelona City Tours. Mehr Infos unter: www.barcelonaturisme.com

Fahrradfreundliches Berlin

Auch wenn Berlin an der Rad-Infrastruktur und Punkto Sicherheit noch längst nicht hitverdächtig ist, benutzen dennoch jeden Tag 500.000 Menschen in der deutschen Hauptstadt den Drahtesel. Ziel des Senats ist es, den jetzigen Radanteil im Straßenverkehr von 13 Prozent auf 18 bis 20 Prozent in den nächsten Jahren zu erhöhen.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Touristen haben schon längst das insgesamt 900 Kilometer lange Radwege-Netze für sich entdeckt. Es führen 12 Routen sternenförmig vom Schlossplatz in die Außenbezirke und das Radeln entlang der Mauer ist schon längst ein Klassiker. Mehr unter: www.visitberlin.de

Fahrradfreundliches Basel

Jeder fünfte Weg wird in der drittgrößten Stadt der Schweiz mit dem "Velo" gefahren. Basel ist relativ flach und kann daher gut mit dem Fahrrad erkundet werden. Rund 140 Kilometer Radwege stehen zur Verfügung. Wer mit dem Zug anreist, kann gleich im "Veloparking" im Bahnhof SBB in Basel ein Rad mieten. Diese Radverleihstation mitsamt Parkhaus bietet zudem eine Reparaturannahmestelle mit Schließfächern und Pumpstation.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Für alle, die mit dem Rad unterwegs sind: Der Radtourenplaner "BBKike" hilft den schönsten, sichersten oder den kürzesten Radweg zu finden: www.bbbike.org

Fahrradfreundliches Münster

Münster ist die fahrradfreundlichste Stadt in Deutschland. Darum werden auch 35 Prozent bis 40 Prozent der Fahrten in der westfälischen Studentenstadt per Rad unternommen. Schon seit 1999 besitzt der Hauptbahnhof ein Fahrradparkhaus und das Radwegenetz misst in dem kleinen Münster stolze 300 Kilometer. Kein Wunder, dass in den bundesweiten Tests des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) Münster immer wieder als die „Fahrradfreundlichste Stadt“ gekürt wird.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Sightseeing in Münster macht man hier per Pedale:

www.stattreisen-muenster.de

Fahrradfreundliches Trondheim

Diese Stadt gilt als DAS Radlerparadies in Norwegen. In den letzten 20 Jahren investierte die Techik- und Universitätsstadt 2,5 Millionen Euro in eine radfreundliche Infrastruktur. Zudem besitzt die drittgrößte Gemeinde Norwegens den einzigen Fahrradlift der Welt. Er funktioniert ähnlich wie ein Skilift. Der Radfahrer stellt den Fuß auf eine Platte und wird mit zwei Stundenkilometern den Berg hinauf geschoben. Schon seit 1993 kommen so Radler ganz bequem vom Brubakken zur Festung Kristiansten hinauf. Doch auch ohne Lift ist Tronheim ein Radlerparadies.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Stadtrad leihen und unbedingt den Lift testen! Mehr unter: www.trondheim.no

Fahrradfreundliches Oulu

Selbst bei Eis und Schnee lassen sich die Radler in Oulu nicht abschrecken. Auch im tiefsten Winter beträgt der Radverkehrsanteil 22 Prozent. Das ist Weltrekord. Das zumindest gab der erste Winter-Fahrrad-Kongress 2013 bekannt, der ebenfalls in Oulu stattfand. Insgesamt bringt es die sechsgrößte Stadt Finnlands auf 613 Kilometer Radwegenetz und alle zwei Jahre erhalten die Bürger eine kostenlose, überarbeitete Radwegkarte.

P.S. Der Extratipp zum Sightseeing per Rad: Zwischen November und April anreisen und bei winterliche Durchschnittstemperatur von minus 9 Grad Celsius durchs schneebedeckte Oulu radeln. www.visitoulu.de

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