Coyote Buttes

Reisetipp

Aktivurlaub, Natur- & Outdoor-Tipps

Coyote Buttes

Coyote Buttes: 4 Sterne bei 4 Bewertungen

Das Gebiet der Coyote Buttes gehört zur Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness und wird vom Bureau of Land Management (BLM) gemanaged. Es liegt an der US 89 ca. auf halbem Weg zwischen Kanab (Utah) und Page (Arizona). Es besteht aus zwei Teilen: Coyote Buttes North und Coyote Buttes South. Für beide Bereiche benötigt man eine Wandererlaubnis (Hiking Permit). Nur 20 Personen pro Tag und Bereich bekommen eine Erlaubnis. Zum bekannteren Nordteil wird die Hälfte im Lotterieverfahren vergeben, die andere Hälfte wird am Tag vorher (notfalls auch verlost) vergeben. Die Verfahren haben sich aber in der Vergangenheit stark geändert, so dass man immer die aktuelle BLM Website (https://www.blm.gov/az/asfo/paria/coyote_buttes/permits.htm) für Details heranziehen sollte.

Der Höhepunkt des Coyote Buttes North Bereiches sind die Sandsteinformationen "The Wave" bzw. "second wave" oder auch "swirls" genannt; jeder dürfte sie schon auf Fotos gesehen haben.

Die Coyote Buttes South kann man getrost als Gesamthöhepunkt betrachten, es gibt kein einzelnes Highlight wie the wave, da die gesamte Gegend der Cottonwood Teepees einmalig und in Farb und Formenvielfalt unübertrefflich ist.

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Coyote Buttes: Bewertet mit 5 Sternen
    BernieMayer 15.12.07

    Photographer's Paradise

    Eigentlich gibt es nur 2 Wege zu einem Permit für die Coyote Buttes North Permit Area (in welcher the wave liegt) zu kommen:

    1. über Internet unter: http://www.blm.gov/az/st/en/arolrsmain/paria/coyote_buttes.html kann man an der Verlosung von 10 Permits 3 Monate im Voraus teilnehmen (Kreditkarte erforderlich!). Man kann 3 Termine auswählen, für die Regisitrierung hat man das ganze Monat Zeit - um z.B. am Monatsende zu sehen an welchen Tagen die theoretische Chance (weil die "wenigsten" Registrierungen...) am Größten ist. Als Beispiel: Man kann sich den ganzen Februar für die Permits im Juni registrieren, am 1. März findet dann die Verlosung statt, unmittelbar nach der Verlosung (ca. 21.00 MEZ) erhält man die erfreuliche (oder traurige) Nachricht, die Teilnahmegebühr beträgt 5$, das Permit selbst 7$ (Stand April 2009), die 5 $ sind in jedem Fall weg. Wenn man die Möglichkeit hat die Reise über den Monatswechsel zu machen sollte man dies so planen, denn so hat man die Chance wenn man beim 1. Versuch kein Glück hat, es im nächsten Monat nochmal zu versuchen - so wie es mir 2009 erging, bei der Verlosung der Juni Permits hatte ich kein Glück also verschob ich kurzerhand meinen Urlaub um 2 Wochen damit noch die ersten 3 Tage in der Gegend von Page bin und bei der Verlosung am 1. April hatte ich mehr Glück und konnte ein Permit für den Juli 2009 ergattern.
    Wer kein Glück hatte oder zu spät the wave "entdeckt" hat vorort nochmal die Möglichkeit:
    2. Am Vortag um 9.00 Uhr (Utah Zeit! - Mountain Standard Time) werden in der Rangerstation nochmals 10 Permits vergeben (bzw. verlost sollten mehr als 10 Personen ein Permit wollen, bei der Verlosung im Juni 2009 an der ich "sicherheitshalber" auch noch teilnahm - glücklos - wollten 45 Personen die 10 Permits...) Die BLM Ranger Station befindet sich auf der I 89 von Page ca. 30 Meilen Richtung Kanab kurz bevor man den Paria River überquert auf der linken Strassenseite. Im Winter ist die Ranger Station geschlossen und die Verlosung findet im BLM Field Office in Kanab statt.
    Die Info von Knipser ist somit nicht richtig.
    (Stand Juli 2009)

    Ca. 4 Meilen von der Ranger Station Richtung Kanab, nach einer starken Rechtskurve durch die Felsen, geht links die, mittlerweile beschilderte, House Rock Valley Road (eine Gravel Road) Richtung Süden, nach ca. 300 Meter kommt ein Flashflood Warnschild und nach elendslangen 8 Meilen Dirt Road kommt man zu einem Parkplatz - der Eingang zum Wire Pass Trailhead.
    Um 7 Uhr starte ich von Kanab, bis ich am Wire Pass Trailhead abmarschbereit bin ist es 8.20 Uhr. Im Gegensatz zu 2002 ist die House Rock Valley Road trocken und wäre auch mit einem PKW problemlos zu befahren. Die Wegbeschreibung die man mittlerweile vom BLM bekommt ist mit dem "Zettel" von 2002 kaum vergleichbar, jetzt gibt es eine mehrseitige, bebilderte Beschreibung mit GPS Daten und teilweise stehen soviele Steinmännchen dass man fast von Einem zum Anderen hüpfen kann... Also eigentlich keine Chance mehr dass man falsch läuft. Nach knapp 1,5 Stunden stehe ich am Wash unterhalb der wave und kann es kaum glauben - da geht einer schon wieder retour - er hat the wave schon gesehen - sorry, kein Verständnis meinerseits für diese Permitverschwendung denn die Coyote Buttes North haben noch soviel mehr zu bieten als "nur" the wave.
    Ich gehe aber gar nicht erst zum "Ziel" hoch, sondern gehe im Wash weiter nach Osten zur Sand Cove bzw. den einmaligen Boxworth Rocks. Der Wash verengt sich schnell in einen netten kleinen Slot Canyon, wer plötzlich vor einer 2m hohen Mauer steht ist zu weit im Canyon gegangen - ein Stück vorher wo der Canyon noch offener ist geht es nördlich hinauf. Und die Sand Cove ist nicht der danach erreichte Platz mit der Sanddüne! Es geht noch um einiges weiter nach Westen und es gibt einige Engstellen und noch eine heftige Steilstufe zu überwinden, ehe man zur Sand Cove kommt - diese erkennt man sofort am eigenartigen und einzigartigen "Boxworth" Gestein, dass hier eigentlich nicht herpasst und aussieht als ob es hier jemand "verstreut" hat...
    Gegen 11 Uhr treffe ich dann an der einzigartigen Wave ein - und auch wenn ich schon zum 2. Mal hier bin - the wave fesselt einem und es ist ein einmaliges Gefühl durch diese einmalige Gesteinsformation zu gehen.
    Nach ausführlichem Fotoshooting und Relaxen, erkunde ich das Plateau westlich, oberhalb der Wave mit den Brainrocks und der second wave - diese aber will ich heute zu späterer Stunde mit günstigerem Licht nochmal ablichten und somit beginnt die Kletterpartie. Beim leicht erkennbaren Hamburger Rock (sieht auf einer Seite aus wie ein Burger und ist auf der anderen Seite wie abgeschnitten), soll es am leichtesten hinauf auf den Top Rock gehen - und wenn man es nicht weiß kommt man nicht unbedingt auf die Idee, aber es geht wirklich "relativ leicht", man muss sich nur die Gesteinsschichten zu nutze machen und entlang dieser wie in Serpentinen hinaufgehen.
    Beim Aufstieg hat man auch einen schönen Blick auf den Top Rock Arch. Oben am zerklüfteten Top Rock gibt es keinen "Weg", man muss das Plateau erkunden und des Öfteren den einen oder anderen erkletterten Felsen wieder retour da es nicht weitergeht, aber auch diese Formationen sind einmalig. Von hier oben erkennt man auch den Slot Canyon von heute morgen und hat eine ganz andere Perspektive auf the wave. Um zum einmaligen Melody Arch und den 2 riesigen Alcoven zu gelangen muss man sich nach dem Aufstieg eher östlich halten. Die erste Alcove die ich erreiche ist gewaltig und bietet sich geradezu an um hier zu rasten, denn es ist einer der wenigen schattigen Plätze und da kaum Wind geht ist es angenehm hier. Im Inneren der Alcove befindet sich eine riesige Sanddüne, welche es bei Wind als Rastplatz ausschließt. Die Farben und Formen des durch Sand und Wind ausgeschliffenen Gesteins sind einmalig und sehen absolut nicht nach Stein aus.
    Und neben diesen beiden Alcoven liegt der Melody Arch mit dem Fenster in einer kleinen Alcove dahinter. Die Kombination dieser 3 Gesteinsformationen macht die Einzigartigkeit des Melody Arch aus. Im Inneren dieser Alcove befindet sich zum Drüberstreuen auch noch eine versteinerte Sanddüne. Die Alcove beim Melody Arch bietet sich ebenso als Rastplatz an, und wenn man aus dem Fenster nach Süden blickt, sieht man die North & South Teepees und erkennt den einfachen Weg runter vom Top Rock zum Big Mac, dem nächsten Burger Rock.
    An diesem extrem heißen Sommertag sind mir die North & South Teepees doch zu weit weg und da die Sonne immer öfter hinter grauen Wolken verschwindet suche ich mir einen Weg am Bergrücken entlang nach Norden. Auf halber Höhe zwischen Big Mac und dem sandigen Fuß des Top Rock Massivs gehe ich entlang der Gesteinsschichten nach Norden. Fast als wäre es geplant komme ich oberhalb von der Wave "ums Eck". Von hier oben hat man einen super Blick auf die Brainrocks und die Teepees östlich des Waveeingangs, also noch weiter entlang des Bergrückens nach Westen und ich bin wieder direkt am südlichen Ausgang der Wave.
    Nachdem ich heute Morgen die second wave nur kurz besuchte ist nun in der Nachmittagssonne ein ausführlicher Besuch angesagt. Am Plateau oberhalb der Wave befindet sich auch "In Flames" hier sieht der glatte Sandstein aus als stünde er in Flammen.
    Als ich oberhalb der Wave um den Bergrücken kam, sah ich in der kleinen Teepee Gruppe, östlich des nördlichen Wave Eingangs, jemand im Inneren der Teepees stehen und somit mach ich noch einen Abstecher dorthin, ehe ich mich auf Grund der mittlerweile in der grauen Wolkendecke verschwundenen Sonne, auf den Rückweg mache. Der am frühen Morgen angenehm feste, feuchte Sand ist mittlerweile staubtrocken und umso schwerer zu gehen. Nach 18 Uhr komme ich wieder beim Wire Pass Trailhead an. 10 fantastische Stunden war ich in den Coyote Buttes North unterwegs - in diesen 10 Stunden habe ich 5 Liter Wasser getrunken! Also wer hier im Sommer unterwegs ist - man kann nicht zu viel Wasser mithaben! Zufrieden & geschlaucht geht's über die ruppige, aber aktuell auch für Pkw problemlos befahrbare House Rock Valley Road nach Norden retour nach Kanab.

    2002 war alles noch ein wenig anders, denn bis zum Wire Pass Trailhead kamen wir damals mit unserem Mazda 626 gar nicht, nach rund 4 Meilen und einigen Washs durch die wir durchkamen war vor uns ein großer Wash der recht tief erschien, schlammig war und in dem nicht wenig Wasser stand. Da aber 100 m vorher schon ein Auto am Strassenrand parkte entschlossen wir uns, unser Auto ebenfalls dort zu parken und die restlichen 4 Meilen zu Fuss zurückzulegen. Nachdem wir unsere Parkberechtigungen im Auto deponierten und losmarschieren wollen kommt ein Jeep vorbei und bleibt stehen, es sind Nicole und Michael Geiger aus Deutschland die wir schon gestern bei der Verlosung der Permits trafen, und dahinter Mauricio (ein Italiener) den wir ebenfalls bei der Ranger Station kennenlernten.
    Er parkt seinen Ford Focus zu unserem Auto und zu sechst fahren wir weiter - im Jeep kein Problem - am Parkplatz treffen wir noch 2 Deutsche und zu acht machen wir uns auf den Weg zur wave. Mauricio war schon letztes Jahr bei der Wave und er meint er kennt den Weg (bis zur Mitte...) denn in den Sanddünen sind wir irgendwie zuweit links abgekommen, aber mit kleinem Umweg erreichen wir in 1 Std. 45 Min. (Obwohl Michael alle 10 Minuten zum Fotografieren stehenblieb *gg* - nix für ungut - bei der faszinierenden Gegend kein Wunder).
    Atemberaubend, einfach unbeschreiblich, wir haben es geschafft!
    Leider keine Sonne, somit kommen die Farben nicht so gut aber es ist einzigartig und wir sind glücklich hier zu sein und hoffen dass das Wetter aushält, denn immer wieder ziehen schwarze Wolkenfelder vorbei. Wir verbringen ca. 3 herrliche Stunden bei der Wave. In einer Wasserlache entdecken wir auch eine Art "Urfisch".
    Wir klettern ein wenig herum, denn wir wollen auch noch die Swirling Stones die wir vom Meisterfotograf Fatali kennen, entdecken. In der Ranger Station fragten wir zwar nach den Bildern die wir ausgedruckt mit hatten, aber der Ranger wunderte sich nur dass es schon Namen dafür gibt und meinte dass es bei der Wave sei...
    Zwischen the wave und the second wave (wie sie mittlerweile von einigen genannnt wird) entdeckten wir auch den "Boden in Flammen" und einige Brain Rocks.
    Mit den Ausdrucken bewaffnet machen wir uns auf die Suche und nach einer Weile werden wir weiter rechts oben fündig - The Second Wave.
    Leider sind die Farben nicht so prächtig wie beim Sonnenuntergang von Fatali denn bei uns wird es immer schwärzer, also machen wir uns auf den Rückweg, doch schon bei the Wave beginnt es zu schütten und als wir das Wasser die Berge herunterlaufen sehen fürchten wir um unseren Rückweg, denn auch bei den 4 Meilen die wir mit unserem Wagen fahren konnten waren größere Washs dabei. Aber wir haben Glück, nach einer Weile hört es wieder zu regnen auf, teilweise kommt sogar die Sonne durch und es trocknet schnell ab.
    Nachdem wir im Hinweg zuweit runterkamen, hielten wir uns diesmal ganz oben, was aber auch zuviel war, denn am Bergkamm angekommen entdecken wir unter uns den Weg... da wir aber nicht endlos retourgehen wollen wählen wir die Diretissima und klettern den Abhang hinunter und ohne Fotopausen sind wir in knapp 1 Stunde und 40 Minuten wieder am Parkplatz.
    Man sieht zwar dass es auf der Strasse auch regnete und in den Washs Wasser lief, aber es ist alles wieder relativ trocken und wir kommen ohne Probleme mit unseren Autos wieder raus.
    Was für ein beeindruckender Tag! Mein absolutes Highlight dieses Urlaubes. Hier möcht ich auch nochmal Nicole & Michael für's mitnehmen danken, Danke auch an euch 2 & Maurizio für einen herrlichen & amüsanten Tag!
    Wie man an der unterschiedlichen Bildqualität von 2002 und 2009 sieht macht einerseits eine gute Kamera und das richtige Wetter noch mal viel aus, aber auch bei nicht strahlend blauem Himmel sind die C.B.N. immer atemberaubend!
    Und daher möchte ich auch die Bemühungen des BLM darin unterstützen nicht zuviele Leute in das Paria Gebiet zu lassen, denn wer schon dort war sieht wie labil (z.B. bei den Swirls) das Gelände ist, wenn sich da erst mal Touristenmassen drüberwälzen ist es bald zerstört. Wenn ihr also zu den Glücklichen gehört die ein Permit haben - be careful!!!
    Tipps:
    ) Lasst keinen Müll zurück & lauft nicht auf kryptobiotischem Boden.
    ) plant den ganzen Tag ein um die einmalige Natur zu geniessen,
    ) nehmt genug zu trinken mit - 2002 war es angenehm kühl und ich kam mit ca. 2,5 Liter Wasser durch,
    2009 war es heiß und während meinem 10stündigem Aufenthalt trank ich 5 Liter Wasser!
    ) Genug Filme bzw. Speicherkarten & Akkus zum Knipsen mitnehmen, es gibt Motive ohne Ende!
    ) für den Weg zur Wave benötigt man gemütlich knapp 1,5 Stunden für die 8 Meilen Dirt Road vom highway 89 noch mal ca. 45 Minuten,
    ) prägt euch den Weg beim Hingehen ordentlich ein, dreht euch mehrmals um und merkt euch markante Punkte,
    ) GPS bzw. Kompass ist für den Weg zur Wave nicht unbedingt notwendig für die weiteren unzähligen Sehenswerten Punkte aber sehr hilfreich und kann nie schaden, wenn ihr euch verrennt - don't panic - nicht ziellos umherirren,
    geht bis zum letzten, markanten Punkt zurück und orientiert euch neu.
    ) Achtet auf die Wettervorhersagen, Sonnencreme & feste Schuhe nicht vergessen.
    ) Achtung: Es gibt keine Sommerzeit in Arizona, daher 1 Stunde Zeitunterschied zwischen Page/AZ und der Ranger Station/UT

    Noch mehr Infos zur einmaligen Landschaft der Coyote Buttes (z.B. der South Area) findet Ihr in meinem 2009er Reisebericht:
    http://www.geo-reisecommunity.de/reisebericht/177522/1/Photographers-Paradise-USA-Southwest-2009

    PS:
    Die 10 Vorort-Permits werden nach wie vor (Stand Juli 2009) in der Paria Contact Station am Vortag um 9 Uhr Utah Zeit vergeben und man kann und sollte am nächsten Tag so früh wie möglich am Wire Pass starten! Bei der Verlosung gibt man die Gruppengröße (max. 6 Pers.) und wenn wie bei mir der Fall das erste Los eine 6er Gruppe ist sind gleich mal 6 Permits weg, aber damit hat man als Gruppe kein Problem jemand auszulassen müssen.

    Bilder von BernieMayer zu Coyote Buttes

  • Coyote Buttes: Bewertet mit 5 Sternen
    Uwe_ 07.11.07

    Ich war Anfang Juli 2006 dort und es war einfach nur schön. Von den Rangern hatten wir eine Wegbeschreibung bekommen, die uns auch problemlos bis zur Wave geführt hat. An diesem Tag waren sicherlich keine 20 Personen dort. Wir sahen nur ein anderes Paar und trafen auf dem Rückweg noch eine weitere kleine Gruppe. Die Besorgung eines Pemits ist Glückssache, doch wer sowieso einige Tage in Page oder in Kanab eingeplant hat, sollte sein Glück versuchen.

    Bilder von Uwe_ zu Coyote Buttes

  • Coyote Buttes: Bewertet mit 4 Sternen
    Knipser 09.11.07

    Topziel, sensationelle Sandsteinformationen

    Wir waren Anfang Juli 2007 dort. Problem (und evtl. unser Glück für ein zufälliges Permit) war die extreme Hitze. Ab mittags herrschten 39° Celsius bis zum Abend.
    Unsere Wunschtermine waren ab der Internet-Termin-Öffnung im April innerhalb von Minuten ausgebucht (website unerreichbar). Da wir bei der Internet-Verlosung kein Glück hatten, fuhren wir einfach mal zur Rangerstation, um uns zu informieren. In der Regel sind die Warte-Plätze total überbucht.
    Wir bekamen das Permit (2 Personen) ohne Losverfahren.

    Zeitunterschied beachten
    1 Stunde Arizona/Utah, je nach Anreise von Page oder Kanab.

    Temperaturen und Fotolicht
    Im Sommer kann es schon am Morgen unerträglich heiß sein. Wir verbrauchten je 4 Liter Wasser und kamen spätnachmittags mit 1,5 l Reserve ziemlich ausgelaugt zum Wash zurück, der zum Parkplatz führt. Wir nutzten jede winzige Gelegenheit zum Stehenbleiben im Schatten oder zum Gehen von Schatten zu Schatten. Im Winter ist der Marsch und Aufenthalt komfortabler, zudem können sich in den Steinterassen größere Pfützen oder Eisflächen bilden, das gibt (bei zudem besserem Licht als im Sommer) die interessanteren Fotos, wenn sich etwa die Wave-Formationen im Wasser spiegeln.
    Auf dem Trail
    Der Hinweg zu den "Wave-Formationen" ab dem Wire Pass Trailhead wird auf der BLM-Wegbeschreibung mit Bildern unterstützt, den Rückweg muss man sich merken - sich also öfter umdrehen und sich die Landschaftsformen "zurück" einprägen (oder mit der Digitalkamera fotografieren..). Viele verlaufen sich auf dem Rückweg (gab selbst der Ranger zu, dass es ihm öfter passiert....), weil es eben mehrere (längere) Möglichkeiten gibt, den "Wash" zu erreichen, der wieder für bessere Orientierung sorgt.

    GPS-Benutzer
    Die Koordinaten der Wegbeschreibung waren im Jahr 2007 im "NAD27"-Datum angegeben. Bei üblicher WGS84-Standard-Geräteeinstellung können Abweichungen bis zu 70 Meter entstehen.

    Escalante-Region
    Nicht nur "The Wave", die gesamte Gegend bietet phantastische Landschaftsformen und Canyons und bietet - wie die Escalante Region generell - kaum besuchte Spitzenklasse-Trails.

    Bilder von Knipser zu Coyote Buttes

    nach oben nach oben scrollen
  • Coyote Buttes: Bewertet mit 5 Sternen
    Southwestler 13.08.10

    Permit - Verlosung im Internet und vor Ort

    Ich erlaube mir mal einen Link zum Thema vor Ort Verlosung der Permits für die Coyote Buttes North in der Paria Contact Station zu schalten :
    http://www.youtube.com/watch?v=YeTwPO9Yv4Y

    Zwei Tutorials für die Teilnahme an den Internet - Lotterien für die Coyote North und Coyote South Section für alle , die ihr Glück über das Web versuchen wollen ...
    http://www.biesels.de/permits.htm

    Viel Spaß damit !
    Der Southwestler

Teilen auf

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Coyote Buttes 4.75 4

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps