Mega-Panorama Mt. Everest

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Mega-Panorama Mt. Everest

Mega-Panorama Mt. Everest: 5 Sterne bei 1 Bewertung

Link aufmachen, angucken, reinzoomen, im Kreis drehen, 4 Milliarden Pixel genießen:

https://s3.amazonaws.com/Gigapixel_Trees/Pumori_Spring2012_EBC_Full/EBC_Pumori_050112_8bit_FLAT.html

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  • Mega-Panorama Mt. Everest: Bewertet mit 5 Sternen
    mamaildi 07.01.13

    Einmal im Leben auf den Everest steigen...

    ... das wird für (fast) jeden von uns hier wohl ein Traum bleiben. Für mich gehört es zu den Reisen, die ich sowieso lieber virtuell unternehme, die Realität vom Basecamp aufwärts spare ich mir gerne, so sehr ich die hohen Berge des Himalaya liebe.

    Diese virtuelle Reise ist nun in einer völlig neuen Dimension möglich geworden: Der Extrembergsteiger und Filmemacher David Breashears hat kürzlich ein 4-Milliarden-Pixel-Panorama veröffentlicht, das es durch seine immense Auflösung erlaubt, die Gebetsfahnen im Basislager zu zählen, den Seilschaften beim Weg durch den gefürchteten Eisbruch zuzusehen (neben der schieren Höhe des Gipfels die gefährlichste Etappe einer Everestbesteigung), aber auch das 180°-Panorama rund um den höchsten Berg der Welt zu genießen, was bei vielen Trekkern zu besonderen Aha-Erlebnissen führen dürfte, so detailliert sind die Wege und das Dorf Gorak Shep zu erkennen.

    Breashears selber ist bekannt geworden durch seinen IMAX-Film über den Everest. Während der Besteigung mit dem Filmteam wurde er in die Katastrophe von 1996 verwickelt und durch seine uneigennützige Rettungsaktion gefährdete er den eigenen Erfolg und die Fertigstellung des Films. Er stand selber inzwischen fünf Mal auf dem höchsten Gipfel der Erde. Sein Anliegen heute ist es, den Menschen den Rückgang der Gletscher im Himalaya zu präsentieren und sie für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren.

    Die Entstehung des Mega-Fotos beschreibt er in einem Interview mit Spiegel-online folgendermaßen:
    "An einem Aussichtspunkt am Berg Pumori haben wir eine Canon 5D Mark II auf ein Stativ geschraubt und einen Roboterkopf angeschlossen. Den haben wir dann programmiert, damit genau die Fotos entstehen, die wir für das Zoom-Panorama brauchten. Wenn man solche präzisen Bilder machen möchte, muss alles passen: Das Motiv muss genau abgesteckt werden, das Tageslicht muss stimmen, die Verschlussgeschwindigkeit muss hoch sein, damit es nicht zu Verwackelungen kommt. Außerdem waren die Windverhältnissen da oben, auf rund 5760 Metern Höhe, eine ganz schöne Herausforderung. Am Ende sind uns innerhalb von 45 Minuten 447 scharfe Aufnahmen gelungen, die wir am Ende zusammenfügen konnten."

    Ich sage nur "Chapeau" und wünsche viel Spaß bei der Reise durch das Dach der Welt.

    Bilder von mamaildi zu Mega-Panorama Mt. Everest

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