Zypressengruppe "Santa Maria" bei San Quirico d'Orcia

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Zypressengruppe "Santa Maria" bei San Quirico d'Orcia

Zypressengruppe "Santa Maria" bei San Quirico d'Orcia: 5 Sterne bei 1 Bewertung
Urlaub in der "Toskana - Italien"

Wenn Sie alles wieder mit nach Hause bringen möchten, was Sie mitgenommen haben, dann denken Sie daran, Ihr Eigentum zu schützen. Diebstahl gibt es überall, aber es muss nicht sein, wenn man ein paar Regeln einhält!

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Die berühmteste Zypressengruppe im Val d'Orcia - Toskana - Italien

    Die Zypressengruppe "Santa Maria" bei San Quirico d'Orcia ist nicht nur das Ziel der Touristen und Fotografen aus aller Welt, sondern auch der "Diebe" aus Italien! Sie fahren (um die berühmte Gruppe zu fotogafieren) von San Quirico, Pienza oder woher Sie auch immer kommen die SR2 in Richtung Siena. Von San San Qurico aus steht die Zypressengruppe auf der linken Seite. Parkplätze sind auf beiden Seiten der Schnellstraße SR2 vorhanden und sie sind immer gut "belegt". Wenn Sie der Meinung sind, das schützt Sie vor Dieben...weit gefehlt. Das dachten wir auch und wollten die Zypressengruppe nicht nur aus der Nähe, sondern von einer höheren Stelle aus fotografieren (braucht man ein gutes "Weitwinkel" oder "Objektiv").

    Auf der "Höhe" sahen wir einen kleinen, weißen Wagen, der sich - obwohl die Parkplätze bereits überfüllt" waren, noch daneben stellte (in der Nähe unseres Wagens) und bereits nach ca. 2 Minuten wieder verschwand. Als wir unten ankamen, rief mein Mann mir bereits zu (er hat einen schnelleren Schritt als ich): "Nur nicht aufregen, am besten stehen bleiben!" Da hätte er sich gleich mit dem Feld unterhalten können, denn jetzt rannte ich los und sah die Bescherung! Die Scheibe eingeschlagen, Hunderte von Glassplittern am Boden und im Auto, der kleine Dackel weinte und die Handtasche war weg! Eigentlich war es ein kleiner Rucksack aus Krokodilleder in "lila" - auffälliger gings nicht mehr!

    Ich hatte einen Schock, bekam einen Weinkrampf und hilfreiche Italiener halfen uns. Die Frau war mit mir beschäftigt und der Mann rief bei den "Carabinieri" in San Qurico an. Obwohl in der Nähe, fühlten sie sich nicht zuständig, wir sollten es in Montalcino probieren. Die waren wieder der Meinung, San Quirico sei der Zuständigkeitsbereich und so ging das erst mal hin und her. Nach fast einer Stunde Wartezeit und der Geduld unserer "italienischen Beistands-Freunde" kamen "Carabinieri" aus Montalcino. Sie fanden eine Frau, dem Nervenzusammenbruch nahe, einen wütenden Mann und einen schimpfenden Italiener und natürlich ein Auto ohne Scheibe. Beeindruckt waren sie wirklich nicht, sie interessierten sich nicht einmal für den "Diebstahl". Nein, sie standen nur dumm in der Gegend und meinten, wir sollen nach Montalcino kommen, dort könnten wir unsere Angaben machen, falls noch jemand da wäre. Nicht nur wir, sondern auch unsere "Italiener" waren fassungslos. Mit dem Kommen ließen sie sich Zeit, die Abfahrt war umso schneller. Inzwischen hatte sich auch ein Haufen Neugieriger um uns versammelt, aber keiner hatte etwas gesehen und das war glaubhaft!

    Inzwischen war es dunkel und sehr kühl (es war Herbst), wir verabschiedeten uns von den hilfreichen Italiener und fuhren nach Montalcino, doch wir fanden fanden das Gebäude der "Carabinieri" nicht. In einer Bar, erklärte sich ein freundlicher Mann bereit, mit uns zu fahren. Ich glaube, ohne seine Hilfe, irrten wir noch heute auf der Suche durch die Gegend! Jetzt wissen wir auch, wie gut die Gebäude der "Carabinieri" abgesichert sind, wir brauchten ca. 15 Minuten, bis uns Einlaß gewährt wurde. Dann mußte ein Formular ausgefüllt werden (Formulare gibt es Gott sei Dank in fast allen Sprachen), deutsch war auch dabei. Dieser Mann war wenigstens sehr freundlich und höflich und hat sich lange mit uns unterhalten. Er hat uns auch aufgeklärt, die "Diebes-Banden" kommen aus dem Süden Italiens und egal, wie gut "besetzt" Ihnen ein Parkplatz erscheinen mag, er ist niemals sicher!

    Der Einbruch ins Auto wird mit einem Schraubenzieher an einer bestimmten Stelle der Scheibe angesetzt und dauert nur Sekunden. Dann blitzschnell "das Objekt" ergriffen und anschließend die Flucht, dauert - meinte der Carabiniere ca. 1 Minute. Er war sehr mitfühlend, meinte, in der Regel werden leere Handtaschen in Abfalleimern oder im Gebüsch wiedergefunden - natürlich ohne Inhalt - und wir kennen solche Fälle, aber ein "Designer-Stück", wie meines, da hätten wir nicht mal diese kleine Chance. Der Inhalt war übrigens nicht weniger "wertvoll". Um es vorweg zu nehmen, es wurde natürlich nichts gefunden, war uns schon klar und unser "Hinweis": kleiner, weißer Wagen, Mann mit weißem Hemd, schwarzer Hose, dunkel häutiger Typ, war wertlos.

    Nun können Sie sagen: Eigene Dummheit und haben sogar Recht! Auf der anderen Seite, haben sie beim Fotografieren ihr Navigationsgerät und das Autoradio auch dabei? Es gibt einige Möglichkeiten, um sich zu schützen: Sind Sie zu zweit beim Fotografieren, bleibt immer eine Person beim Auto - kann ja anschließend Fotos machen! Sie stellen sich bei einem Haus oder Bauernhof ab (die Leute sagen nie etwas, sie haben Verständnis), dann können sie unter Umständen sehr weit laufen. Wer gut zu Fuß ist, den stört das nicht oder sie bauen "Navi" und "Autoradio" aus und lassen es im Hotel, wobei ich sagen muss, ein GPS oder Navigationsgerät ist in Italien sehr nützlich, vor allem in ländlichen Gegenden. Der "Schilderwald" ist unverständlich, die Einheimischen wissen auch nicht alles und wie sonst wollen Sie die Stelle oder den Ort finden, wo Sie hinwollen. Aber dieses in der Regel kleine Gerät, kann mit in die Fototasche stecken. Diebstähle passieren nur dort, wo alles sichtbar liegt und da waren wir nicht die Einzigen!

    Lassen Sie auf jeden Fall nie etwas im Auto zurück, es sei denn, sie haben nicht - wie wir - einen kleinen Dackel dabei, sondern einen abgerichteten Rottweiler. Sie können sicher sein, sie finden nicht nur die gestohlenen Gegenstände wieder, sondern auch den Arm des Diebes!

    Bilder von annabellebruckner zu Zypressengruppe "Santa Maria" bei San Quirico d'Orcia

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