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Reisebericht: KILIMANJARO - Trekking auf das "Dach Afrikas"
Blendend weiß erstrahlt der Schnee über der unendlichen Weite Afrikas, der Schnee am Kilimanjaro. 6 Tage, 4.000 m Höhe, mehrere Vegetationszonen und sich selbst gilt es zu überwinden, bis der höchste Berg Afrikas mit seinen majestätischen 5.895 m bestiegen ist. Am 25.09.2008 standen wir auf dem "Dach Afrikas" in 5.895 m Höhe.
Eine fixe Idee
Warum willst Du dort hinauf?
„Weil er da ist.“ (George Mallory, engl. Bergsteiger, Antwort auf die Frage, warum er auf den Mt. Everest will.)
Alles fing vor 4 Jahren mit einer fixen Idee an. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man auch als Nichtbergsteiger den Kilimanjaro in Tansania bezwingen kann. Den höchsten Berg Afrikas mit seinen 5.895 m Höhe besteigen, dass klingt doch super.
Also habe ich mich mehr damit beschäftigt. Ich habe über Internet Anbieter gesucht, die entsprechende Touren anbieten. Dann habe ich Reiseberichte über Reiseberichte gelesen.
Danach war mir klar, so einfach ist das doch nicht! Immerhin bin ich kein Leistungssportler und auch sonst nicht jedes Wochenende ich den Bergen unterwegs. Ganz ohne Vorbereitung sollte so ein unterfangen dann doch nicht angegangen werden. Also bin ich 2006 erst einmal auf Safari nach Tansania gefahren. So habe ich den Kilimanjaro zum ersten Mal mit eigenen Augen gesehen. Das hat nur dazu geführt, dass mein Wunsch, irgendwann auf dem Dach Afrikas zu stehen, noch größer wurde.
Jedoch war ich noch nie über 3.400 m Höhe vorgedrungen. Also sollte es 2007 nach Peru auf 4.200 m gehen. Ich wollte austesten, ob ich diese Höhen überhaupt vertrage. Da diese Tour leider ausfiel und ich als Ersatz nach Kenia gefahren bin, habe ich schon wieder den Kilimanjaro beim Vorbeiflug nach Mombasa gesehen.
Jetzt wurde mir endgültig klar. Ich muss hinauf! Danach habe ich mich ernsthaft mit einer Kilimanjaro-Besteigung auseinandergesetzt. Ende 2007 habe ich eine entsprechende Tour für den Herbst 2008 gebucht. Somit hatte ich noch genügend Zeit für die Vorbereitung. In den nächsten Wochen und Monaten habe ich mir die notwendige Kondition zugelegt und im September 2008 ging es endlich los.
Auf den nächsten Seiten könnt Ihr ausführlich über mein Kilimanjaro-Abenteuer lesen. Seit mit dabei, wie wir mit den Auswirkungen der Höhe kämpfen, aber trotzdem viel Spaß auf unserer Trekking-Tour haben.
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Super Bericht, super Tour! Respekt.
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Sehr schön zu lesen. Macht Appetit
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Sehr schöner Bericht, hat mich an meine eigene Topur auf der gleichen Route vor 14 Jahren erinnert. Damals war der Gletscher allerdings noch deutlich größer...
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Sehr ausführlicher und interessanter Bericht. Eine super Informationsquelle für zukünftige Kili-Besteiger.
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Dein Bericht hat mich richtig gefesselt. Das wäre nochmal eine Herausforderung, die man auf jeden Fall angehen sollte. Vielleicht nächstes Jahr. Bei welchem Veranstalter hast Du die Tour gebucht?
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ein toller Bericht....macht richtig Lust auf diese Tour
l G AnneMarie -
Vielen Dank an alle für Eure Kommentare.
Beim schreiben des Berichtes war ich förmlich wieder auf dem Kilimanjaro. Jetzt habe ich "Blut geleckt".
Ab sofort geht es öfters in die Berge. Die Planungen laufen bereits. -
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Schöner Bericht, ich bin richtig mitgelaufen, virtuell ist es zum Glück nicht ganz so anstrengend. Als ich vor 8 Jahren in Moshi war übernachtete ich auch im Springslands und unser 2. Guide hieß - Kabila!
Gruß Astrid -
Respekt vor eurer Leistung!
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Da wollte ich auch schon immer hinauf, aber es wird wohl nichts mehr daraus. Ein ausführlicher guter Bericht. vg winni
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Hallo Christian, in der Tat: Respekt! Berge rauf ist ja nicht so meins, aber auf Seite 7 hätte mich doch fast das Gipfelfieber gepackt.
Grüsse, Gabi -
Hallo Christian!
Zunächst herzl. Dank für Deine promte Antwort auf meinen Reisebericht " WENN DIE LUFT DÜNN WIRD..." und ein riesengroßes Kompliment für Deinen überaus informativen Bericht!
Es hat sich ganz offensichtlich eine Menge ge- u. verändert seit meinem Bestieg anno 1990. Allein an den Fotos kann man unschwer erkennen, dass die Schnee- u. Eiskappe unaufhörlich abschmilzt und vermutlich eines Tages die Faszination dieses Berges dahin ist.
Du schreibst: " der Weg zum Uhuru-Peak ist schnee- u. eisfrei..". Bei uns lag dort auf eisigem Grund eine 1 m Neuschneedecke und man ist bis zum Bauchnabel eingesunken. Verständlich, dass bei solchen Bedingungen die Guides aus Sicherheitsgründen eine Weiterführung zum Uhuru-Peak ablehnten.
Dann habe ich noch 3 weitere gravierende Veränderungen ausgemacht:
1) Stöckerln gab es damals noch nicht! Auf meiner Tour habe ich nicht einen einzigen
Gipfelstürmer gesehen (auch nicht mit 1 Stock). Aber es hat sicherlich etwas für
sich, wenn es Reinhold Messner auch gut findet (für die ungeübten Bergsteiger).
2) Ein Koch mit Mittagessen auf der Tagestour und
3) Klo-Häuschen auf 4.500 m Höhe.
Da lacht das Bergsteigerherz und wundert sich nicht, dass man die Tour "CocaCola-
Route" nennt.
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Okasa (Karl-Heinz) -
Hallo Christian!
Bin gerade auf deinen Kibo-Bericht gestossen und habe ihn voller Freude gelesen, denn wie Okasa war ich vor vielen Jahren auf derselben Route unterwegs. Obwohl sich einige Details in der Infrastruktur und leider Grundlegendes in der Natur (Stichwort Gletscher) geändert haben, gab es unendlich viele Gemeinsamkeiten im Ablauf. Am Zebrafelsen haben wir einen wunderschönen Nachmittag lang in der Sonne gelegen, nachdem unser Akklimatisierungspensum erledigt war, am Mäusefelsen wurde einer unserer Teilnehmer in die Hand gebissen (man füttert eben kein wildlife)...
Am Silvestermorgen 1992 standen wir auf dem Gipfel - dieser Jahreswechsel ist unvergesslich. Ach ja, Stöcke haben wir auch damals schon benutzt, obwohl mancheiner das belächelt hat. Aber diese Konsequenz hat mich bislang vor dem Einbau eines neuen Knies bewahrt...
Ich wünsche dir ganz viele tolle Eindrücke und natürlich gutes Gelingen für deine Khumbu-Tour im Herbst und bin natürlich schon gespannt auf deinen Bericht!
Viele Grüsse; Ildiko -
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Hallo Christian,
mein Reisetagebuch von 2001 hatte ich mal wieder rausgekramt, da Freunde von mir dieses Jahr auf den Kilimanjaro kraxeln wollen. Wo ich dann schon mal dabei war, hab ich den Bericht bei GEO eingestellt. Er ist natürlich nicht mehr aktuell. Jetzt hab ich deinen Bericht gelesen und muss sagen, sooo viel hat sich in acht Jahren gar nicht verändert. Dein Bericht ist spitze und super ausführlich. Du hast klasse geschrieben, man wandert geistig mit. Zur Reisevorbereitung ideal! Ich werde meinen Freunden den Link zu diesem Bericht schicken.
Viele Grüße, Burkhard (bernie-99) -
Gut geschriebener und fesselnder Bericht über eine Besteigung des Kilis!!
LG Robert -
Hallo,
als Schleswig-Holsteiner, aber Afrikafun sind mir die Berge etwas suspekt. Deine Bericht mit Interesse gelesen. Obwohl schon ein paar Tage her, hat sich wohl grundsätzlich am Ablauf, am zu Erlebenden nicht viel geändert.
Gruß
Sigi
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Alle Achtung! Tolle Leistung. Dein Bericht hat mir sehr gut gefallen, unterhaltsam und informativ geschrieben.
LG Anne
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