Wandern in der Chapada Diamantina

Reisebericht

Wandern in der Chapada Diamantina

Reisebericht: Wandern in der Chapada Diamantina

Drei Tage zu Fuß unterwegs in der Einsamkeit der Chapada Diamantina

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Per Pedes durch den Nationalpark

Lencois ist der Hauptort der Capada Diamantina, etwa acht Autostunden von Salvador de Bahia im Landesinneren. Früh morgens stehen wir fünf Wanderer mit fest geschnürten Wanderstiefeln und gepackten Rucksäcken am Straßenrand, um durch den 'Busch' zu marschieren. So nennen die Brasilianer hier ihre Wildnis. 'Busch' klingt für mich immer nach Afrika oder Australien, da bin ich mal gespannt was mich erwartet.

Geführt wird unsere kleine Wandergruppe von Ivan. Dem Namen nach kein echter Brasilianer, aber das täuscht. Hier haben alle etwas merkwürdige Namen, mir ist auch schon ein Wagner begnet begebet, der mir versicherte, dies wäre sein Vorname. Ivan ist dann auch ein waschechter Brasilianer, wenn auch anfangs etwas wortkarg. Dafür läuft er mit strammen Tempo vorran und wir hinterher. Der Ruf 'Ivan, wo bist Du, bitte etwas langsamer' wird uns die nähsten Tage begleiten.



Ivan mal wieder beim Kochen


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Kommentare

  • Tina_Torsten

    Toller Bericht, das waren sicher spannende Tage in der Wildnis (vorallem anstrengend.)

  • capivara

    Ein netter Bericht, leider etwas knapp finde ich.
    Ich stationierte vor drei Jahren während einer Rundreise in Braslien auch in Lencois und machte eine Tour durch die Chapada Diamantina. Deine Beschreibungen wecken Erinnerungen :-)
    Du schreibst nichts davon, dass ihr einen der wunderbaren Tafelberge bestiegen habt. Schade wenn ihr das nicht erlebt habt- eigentlich gehört es doch zu jeder Touri-Tour...

    Dein Kommentar über die Namen der Brasilianer kann ich nur bestätigen. Sie heißen Igor, Ingrid, Anderson, Miguel oder gar Mikael, Matheus, Walter, Enzo, Luana, Wilma oder Larissa.
    Ich kenne einen Jackson, Wanduilia und Joilson, denn in Brasilien gibt es kein Amt, welches zu exotische Vornamen verbieten könnte.

  • Frau_Mue

    Doch, auf einen der Tafelberge waren wir auch noch, aber erst nach der Trekkingtour. Aber stimmt, es wäre schade gewesen das nicht zu tun, es war atemberaubend. Die Aussicht, die Stille, die Natur und tausende von zwitschernden Vögeln.

    So eine Trekkingtour kann ich nur empfehlen, die Abgeschiedenheit im Busch ist ein Erlebnis für sich und durch Ivan haben wir viel über das Leben dort in dem Gebiet erfahren.

    VG Stefanie

  • RdF54

    Schöner Bericht über Deine Tour!

    LG Robert

  • tinasummer

    Super Bericht! Danke! Wie bist du denn an Igor gekommen? Kann man die Guides in lençóis vor Ort buchen? Was kostet das ungefähr? Und musstet ihr eigene Campingutensilien mitnehmen?
    Lg Tina

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Wandern in der Chapada Diamantina 3.80 10

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