2012.10 Jamaika

Reisebericht

2012.10 Jamaika

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Sturm nach Hurrikan "Sandy"

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Jamaika mit Hindernissen. Der Tropensturm "Sandy" war schon 1 Tag vor uns da.

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Diesmal soll es noch mal schnell zum Sonne tanken nach Jamaika gehen. Wir haben uns ein Auto gemietet und nehmen noch einen Freund aus Stuttgart mit. Die erste Überraschung dann schon am Frankfurter Flughafen. In DW-TV werden Bilder vom Hurrikan "Sandy" gezeigt, der gerade über Jamaika wütet. Im Nachhinein stellt sich herraus, dass in Jamaika die Verwüstungen verglichen mit denen in New York eher harmlos sind.

Jedenfalls starten wir schon mal mit einem flauen Gefühl im Bauch.



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Von Montego-Bay geht es mit dem Mietwagen zum West-End wo wir zunächst für ein paar Tage aklimatisieren.
Mr. Johnson läßt uns gegen kleines Entgeld auf den Leuchtturm.



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Avokado Rastafari

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Mit unserem Mietwagen fahren wir zu den Mayfield Falls. Der Linksverkehr ist die eine Sache, die vielen Schlaglöcher die Andere. Ständig weicht der Gegenverkehr auf unsere Fahrbahn aus. Der Hintermann klebt 2 Meter hinter dem Auto und alle fahren wie die wilden Machismo - größtes Auto hat Vorfahrt.

Die Falls entschädigen aber für die Strapaze quer durchs Land.

Die Anlage ist gut ausgebaut und ein Führer bringt uns durch das Flussbett über einen Rundkurs. Durch den Tropensturm hat es auch genug Wasser. Die Ostseite von Jamaika ist aber durch den Hurrikan nicht beschädigt worden.
Die einzelnen Sturzbäche haben Namen, wie z.B. Waschmaschine und so ist es auch.

Am Straßenrand kaufen wir Avocados, riesig groß - 2 € das Stück bei einem Rastafarikrieger der schon etwas in die Jahre gekommen ist.



Mayfield Falls

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Ein Besuch der Appelten Rum Estate entpuppt sich als Touristtrapp. Hier mitten in den Bergen wird schon lange nur noch für die Touristen der Betrieb aufrechterhalten. Die 3 großen Destillen sind kalt und nicht in Betrieb. Das Verfahren ist immer noch gleich. Der Rum wird in 150 Literfässer gefüllt, meistens schon einmal gebraucht, um einen besseren Geschmack zu bekommen. In 3 Jahren und durch den täglichen Temperaturwechsel verdunstet dann das schädliche Methanol und er wird trinkbar. Jedes Jahr verliert er ca. 10% an Volumen und der Geschmack wird immer besser.
Der Rest liegt dann bei dem Brennmeister eine gleichbleibende Qualität durch mischen der einzelnen Fässer zu erlangen.

Im Moment ist "Captain Morgen" in Deutschland groß im Kommen und wird von Appleton hergestellt.
Bei diesem Rum setzt man wohl weniger auf Qualität durch lange Lagerung, vielmehr fügt man eine Gewürzmischung, z.B. Piment zu.

Man muss es mögen!



Ashton Great House



Black River, Great Morass

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Unsere Reise geht weiter zum Black River, um eine Bootstour durch das "Great Morass" zu machen. Wir schlafen im alten Kolonialhotel "Ashton Great House" und essen hier abends Stockfisch.
Die Chefin erzählt uns, dass es im letzten Jahr schlecht war mit Gästen und dieses Jahr überhaupt nichts mehr los ist.
Der Individualtourismus nehme ständig ab.

Im Great Morass gibt es viele Bootstourenanbieter und so lassen wir uns auch die Krokodile zeigen. Sie sind sehr revierbezogen und so kann der Führer sie leicht finden.
Auf das Baden verzichten wir doch lieber. Der Mann im Einbaum geht zur Scampi Jagd.



Black River, Great Moras

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Weiter geht es zur Treasure Beach. Hier gibt es überhaupt keine Infrastruktur, um länger zu bleiben. Die Hotels sind zugenagelt und verlassen. In der Hurrikansaison ist hier wohl nichts los.
Dann fahren wir zum Lovers Leap.
Hier sollen sich ein Sklavenpärchen ins Meer gestürzt haben, weil der Besitzer ihre Liebe nicht erlaubt hat.

Jetzt geht es nach Kingston und zum Bob Marley Museum.



Treasure Beach, Jamaika


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