Quer durch Südafrika, Swaziland und Lesotho

Reisebericht

Quer durch Südafrika, Swaziland und Lesotho

Reisebericht: Quer durch Südafrika, Swaziland und Lesotho

Der Südafrikavirus ist einfach unheilbar! Schon das dritte Mal sind wir mit den Motorrädern quer durch den Süden Afrikas unterwegs. Neue Strecken erkunden und alte liebgewonnene Strecken anders entdecken. Alte Freunde besuchen und neue Freunde finden. Immer andere Herausforderungen annehmen und Begehren nach neuen Herausforderungen schaffen. Es wird einfach nicht langweilig!

01.01.1970

Freitag 18.11.2011 Ankunft Südafrika Johannesburg – Nelspruit (Bavarian B&B)

Motorräderübernahme

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Die Anreise ist perfekt, es geht mit South African Airlines direkt von München nach Johannesburg. Das ist einfach sicherer, nicht auszudenken, wenn wir am Gepäckband vergeblich auf die Motorradausrüstung warten müßten. Am Flughafen erwartet uns schon Albert von Moto Berlin, wo wir zwei BMW F 800 GS gemietet haben. Dieser Spaß ist nicht ganz günstig, doch was sein muss, dass muss sein. Wir holen schnell noch Südafrikanische Rand und kaufen Wasser, dann fahren wir zur Station zu unseren Mietmotorrädern. Die Motorräder stehen super da, sehen niegelnagelneu aus und haben erst 4000 bzw. 7000 km drauf. Schnell haben wir umgepackt und unsere Halter für die Navis montiert. Mit dem Gedanken „Links fahren... links fahren“ im Kopf geht es auf dem schnellsten Weg raus aus Johannesburg. Es ist sehr heiß und richtig schwül. An einer Tankstelle machen wir Rast und essen etwas. Wir fahren weiter und können beobachten, wie sich dicke schwarze Gewitterwolken auf türmen. Gott sei Dank beobachten wir dies im Rückspiegel. Vor uns gibt es viele blaue Löcher, die immer größer werden. Wir fahren durch eine super Landschaft auf Hohe von max. 1900 M.ü NN und die Temperaturen steigen bis auf 33 Grad an. Wir machen einen Tankstopp und wollen uns mit einem Eis abkühlen, doch da kommt die Kühltruhe nicht mehr mit. Das Eis ist schon mehr als flüssig und wir werfen es lieber in die Mülltonne. Die Landschaft und auch die Straßen sind hier wunderschön. Es ist wenig Verkehr und man kann sich hier richtig schön einkurfen. Bis nach Nelspruit ist es nicht mehr weit und wir beginnen mit der Suche nach einer Unterkunft. Auf einmal stehen wir vor dem Bavarian Guest House, doch Stefan sucht eigentlich etwas anderes und wir fahren weiter. In der Bushfield Lodge ist allerdings die Hölle los, dort ist eine Hochzeit. Auf soviel Halligalli haben wir keine Lust und wir suchen noch eine andere Lodge, zu der uns das Navi leitet und die es aber nicht mehr gibt. Also fahren wir doch wieder zu dem Bavarian Guest Lodge. Völlig verschwitzt packen wir ab und springen als erstes in den Pool und trinken ein kühles Bier. Nach dem Duschen fahren wir noch zum Bottle Store und holen uns einen Wein für unseren ersten Abend in Südafrika. Roger vom Guest House gibt uns noch einen Tipp wo wir gut Fisch essen können. Auf dem Weg zum Restaurant fliegen Massen von Schnacken in der Stadt rum. Das sind total dicke Brummer und ich bin froh, dass ich einen Helm auf habe und das Visier zu ist. Im Ocean Basket ist es sehr voll, doch wir bekommen noch einen schönen Platz draußen – ohne Schnacken. Gut, dass wir ein Navi haben, denn weder Stefan noch ich hätten den Weg zurück zur Unterkunft gefunden. Im Guest House setzen wir uns noch vor unser Zimmer und trinken Porkupine Rich. Um 22 Uhr fängt es zu donnern und blitzen an und es dauert nicht lange, bis es richtig schüttet. Wir sitzen zwar überdacht, doch trotzdem wird es ungemütlich und wir gehen müde ins Bett.



19.11.2011

Samstag 19.11.2011 Nelspruit – Barberton – Bulembu – Piks Peak – Mbabane – Enzulvini Valle

Stopp vor Swaziland

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Schon in Nelspruit haben wir ein paar Tropfen Regen auf dem Visier, doch die trocknen schnell ab und wir fahren wieder mal auf die blauen Löcher im Himmel zu. In Barberton tanken wir nochmal und dann schrauben wir uns zur Grenze nach Swaziland hoch. Die Straße führt durch Kieferwälder und man hat eine super Aussicht. Letztes Mal haben wir vor Nebel nichts gesehen. Die Ausreise aus Südafrika verläuft problemlos. Die Einreise nach Swaziland ist wieder sehr lustig, aber aufwändiger. Die Cameras müssen registriert werden und der Wert angegeben. Da ich meinen Laptop ganz unten im Rucksack habe gebe ich ihn lieber erst gar nicht an. Nach dem Security Check winke ich einer Frau mit zwei kleinen Kindern. Sie reißt die Arme hoch und ruft laut und freudig „hello hello“. Das nenne ich mal einen Willkommensgruß! Die Straße nach Pigs Peak ist schlecht, holprig aber trocken und nicht so schlammig, wie das letzte Mal. An einer Stelle ist ein riesen Schlagloch, das Gott sei Dank mit Ästen aufgefüllt wurde, denn Stefan fährt mitten durch. Ein Laster steht auf der Straße quer. Wir wissen nicht recht, ob er auf der schmalen Straße wenden wollte, oder ob er weg gerutscht ist. Wir kommen mit den Motorrädern gerade so vorbei. Wie eng es war kann ich Stefan am Abend auf dem Video zeigen, dass ich während der Fahrt aufgenommen habe. Wir kommen ohne Probleme nach Pigs Peak. Dort machen wir einen kurzen Stopp und trinken etwas. Schon kommen die kleinen Kinder und betteln nach „Money“. Wir geben nichts und fahren weiter. Es ist wahnsinnig schwül. Im Enzulwini Valley, in der Mantenga Lodge gehen wir zuerst ins Restaurant und stillen Hunger und Durst. Von der Terrasse aus hat man einen super Ausblick auf den Executive Rock, einen Felsen, der markant in der Landschaft steht. Danach gehen wir an den Pool und ruhen uns aus. Stefan ist sooo müde. Wenn wir nicht auf Safari gehen, dann kommt die Safari halt zu uns. Eine ganze Affenhorde tummelt sich auf einmal auf dem Felsen. Ein Affe ist ganz schön neugierig und kommt so nah her, dass ich fast Angst bekomme. Am Abend essen wir wieder draußen. Zuerst sind noch viele Mücken und Insekten da, doch das läßt Gott sei Dank auch nach. Wir essen Lamm mit Knoblauchkartoffeln und Gemüse. Die Nacht ist ruhig und ohne Schnacken.



Stopp vor Swaziland

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Sonntag 20.11.2011 Mantenga Lodge – Nisela Safari Lodge

Hütte Kudu im Nisela Park,...

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Es ist wahnsinnig heiß heute. Wir checken aus und machen uns auf den Weg nach Nsoko zur Nisela Safari Lodge. Wir fahren eine sehr schöne Strecke. Bei einer Wasserpause kommt ein Kind und ... nein es bettelt nicht! Es will mir eine selbstgebastelte Kette verkaufen. Das finde ich gut und kaufe die Kette für 5 Rand ab. In Matata tanken wir noch und kaufen Wein. Gut, dass hier auch am Sonntag die Läden auf haben. Ein versiffter aufdringlicher Bettler bettelt nach 100 Rand – die werden immer unverschämter, jetzt werden sogar schon Beträge genannt. Wir bekommen in Nisela Safari Park die Hütte Kudu. Wir packen ab und gönnen uns ein Erfrischungsbierchen. Es ist wenig los auf dem Platz. Der Parkwächter ist sehr geschwätzig und interessiert. Puh, ist es heute heiß. Morgen werden wir unser Patenkind Sihle besuchen. Es treffen noch die anderen Paten aus Cotbus ein, sie haben sich auch hier einquartiert, damit wir morgen gemeinsam unseren Besuch starten können. Wir starten zu unserem Safariwalk. Wir laufen im Park umher und wählen den Weg nach Geräuschen. Wir hören Zebras und sehen sie dann auch noch, sehen Kudus, Giraffen, Impalas und ich trete fast auf eine Schlange. Sie versteckt sich vor mir in einem Loch, ein Meter Schwanz schaut noch aus dem Loch heraus. Nach dem Walk duschen wir und fahren ins Restaurant vor. Wir trinken erstmal ein Bierchen dann kommt Luca, der fünfjährige Sohn der Cottbusser zu uns dann auch seine Eltern Manuela und Ulf. Abends sitzen wir dann noch vor dem Rounavel und trinken noch ein Glaserl Wein.



Montag 21.11.2011 Nisela Safari Lodge - Nisela Safari Lodge Besuch Sihle

Sihle in der Schule

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Um 8 Uhr haben wir uns zum Frühstücken verabredet, denn ca. 8:30 bis 9:00 Uhr wollen die Mitarbeiter von World Vision uns abholen. Wir sind noch mitten beim Frühstücken als die beiden Projektarbeiter auftauchen. Sie trinken noch einen Tee mit uns und dann geht es los zur Projektstation Matsanjeni von World Vision. Auf dem Weg dorthin kaufen wir noch im Supermarkt für die Familien Lebensmittel und sonstige Kleinigkeiten. Wir entscheiden uns, getrennt von den anderen Paten die Projekte anzuschauen, bzw. die Familien zu besuchen. Vor allem aus dem Grund, dass wir mehr Zeit für die Familien haben. Wir fahren gleich zur Schule und holen Sihle ab. Die Schule liegt ca. 500 m von der Hauptstraße entfernt. Auf der Zufahrtsstraße stehen einige Häuser, dort kommt Sihle heraus, sieht das Auto von World Vision und läuft lachend neben dem Auto her. Es ist eine ganz schöne Strecke, die sie laufend zurück legt. Immer wieder sieht sie zum Auto und lacht, man kann sehen, dass sie sich freut. Wir werden erst zur Direktorin gebracht. Sie erzählt ein bißchen über die Schule und ruft dann Sihle zu uns. Sihle ist in dem Moment sehr schüchtern, doch ich denke das liegt an der Rektorin. Sihle wird aus dem Raum geschickt, dass sie sich von ihrer Klassenlehrerin abmelden kann. Wir fahren gemeinsam im Auto von World Vision los zum ersten Projekt. Das ist ein Kindergarten oder eine Vorschule. Als wir vom Auto aussteigen nimmt Sihle gleich meine Hand drückt sie und lässt sie nicht mehr los. Die kleinen Kinder sind total süß und sagen uns noch vor, was sie gerade lernen. Die Kindergärtnerinnen bekommen Samen für Gemüse, dass sie im Kindergarten anbauen von World Vision. Sie kochen dort auch für die Kinder. Nach dem Besuch im Kindergarten geht es Heim zur Familie von Sihle. Sihle rutscht beim Einsteigen in das Auto gleich durch und setzt sich sofort auf meinen Schoß. Auf Nachfrage von der World Vision Mitarbeiterin, ob sie wirklich da sitzen möchte nickt sie heftig. Auf dem Hof der Familie sieht es auf den ersten Blick genau so aus wie vor zwei Jahren. Die Mama und die Oma von Sihle kommen auf uns zu und ich finde, dass sie sich nicht verändert haben. Die Oma Mary holt Matten aus dem Haus und wir setzen uns alle auf die Matten. Nach einem kurzen Smaltalk bittet die Mama Sihle für uns zu tanzen. Sihle fängt zu singen an, alle singen mit und sie tanzt für uns. Nach mehrmaliger Aufforderung tanzt auch ihr kleiner Bruder mit. Der kleine Bruder von Sihle ist richtig groß geworden und er hat überhaupt keine Angst vor uns Weißen. Vor allem dann nicht mehr, als er merkt, dass wir Geschenke dabei haben. Ich übergebe Sihle also meine Geschenke, einen Teddybären, mit dem ich als Kind gespielt habe und ein Buch, ein Körperatlas auf englisch für Kinder. Sihles Berufswunsch ist nämlich Ärztin. Außerdem habe ich noch allerhand kleine Figuren für die anderen Kinder dabei. Sihle packt ihren Rucksack aus und übergibt mir ihr selbstgebasteltes Geschenk. Es ist eine Kette aus lauter Plastikverpackungen, wie Joghurtbecher oder von Süßigkeiten, Es sie nach sehr viel Arbeit aus. Sie freut sich sehr, mir ein Geschenk machen zu können. Die Oma zeigt uns die Schweine, die sie seit kurzem hat. Jetzt wird auch klar, warum es bei unserem „Picknickplatz“ so gestunken hat. Die Schweine vermehren sich anscheinend recht gut, denn in einem seperaten Stall sind noch ca. 15 kleine Ferkel. Sie verkauft das Fleisch der Tiere. Die Oma mag uns sehr, denn sie sagt, wenn wir das nächste Mal kommen, dann hat sie ein Haus für uns gebaut in dem wir übernachten können und dann machen wir ein Grillfest und schlachten ein Ferkel. Wir witzeln rum uns sagen, dass das das erste B&B im Dorf wäre. Doch die World Vision Mitarbeiterin klärt sofort alle auf, dass das nicht erlaubt wäre. Aber die Oma sagt mit einem Grinsen im Gesicht, dass wir dann halt nur grillen. Oma Mary verschwindet im Haus und bereitet für ihre Gäste ein Essen zu. Die Mitarbeiter von World Vision und ich bekommen etwas zum Essen. Stefan lehnt ab, weil er Probleme mit dem Magen hat. Oma Mary hat Verständnis und bringt ihm eine Orange zum Essen. Das Essen - Porridge und Bohnen – ist nur lauwarm und schmeckt nach nichts. Ich bemühe mich möglichst viel von der großen Portion zu essen, doch als ich sehe, dass auch die Mitarbeiter von World Vision nicht alles auf essen, höre ich auf mich zu quälen und lasse etwas stehen. Oma Mary bringt die Geschenke, die ich Sihle bisher geschickt habe. Ich bitte Sihle mir doch aus einem Buch etwas vor zu lesen. Sie bemüht sich wirklich sehr, doch eigentlich kann man das nicht lesen nennen. Sihle holt einen Wasserball, den ich ihr mal geschickt habe und wir spielen gemeinsam Ball, das funktioniert besser. Der kleine Bruder nimmt mich auch in Beschlag denn wenn Sihle meine Hand hält nimmt meine andere Hand. Unser Spielen hat anscheinend die Nachbarskinder angelockt. Die kleineren gehen zu Sihles Bruder und er zeigt seine neuen Figuren her. Sihle zeigt den Größeren ihren Teddy und dann spielen wir gemeinsam Ball. Sihles Mama wirkt sehr müde und erschöpft ich habe schon Sorge, dass sie krank sei. Die Mitarbeiterin von World klärt uns auf, dass Sihles Mama in einem Bottle Store arbeitet und wohl wenig geschlafen hat. Jetzt traue ich mich doch noch die Frage nach Sihles Opa zu stellen. Er hat bei unserem letztem Besuch schon gesagt, dass er es noch erleben möchte, dass wir wieder kommen. Aber auch ihm geht es Gott sei dank gut. Er ist in seiner Heimat in Mosambik beim Arbeiten. Schade, wir hätten ihn auch gerne gesehen. Also noch ein Grund Sihle bald wieder zu besuchen. Oma Mary sagt noch sie hätte jetzt eine neue „first daughter“, nämlich mich! Leider ist schon bald Zeit zum Verabschieden. Wir bekommen noch ein Geschenk der Familie, einen verzierten Holzlöffel aus dem man Wasser trinken kann. Wir bedanken uns, richten noch schöne Grüße an den Opa aus und verabschieden uns von allen. Wir fahren nochmal zur Staion von World Vision und treffen uns dort wieder mit Manuela und Ulf. Ich glaube die sind von ihrem Besuch nicht so begeistert und es war auch sehr anstrengend für ihren kleinen fünfjährigen Sohn Luca.



Sihle und ihr Bruder

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Dienstag 22.11.2011 Nisela Safari Lodge – Winterton Ardmore Guest Farm

Hütte auf der Ardmore Guest Farm

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Heute ist es in der Früh richtig kühl – es hat nur noch 18 Grad. Wir packen die Motorräder auf und fahren zum Frühstücken. Wir sehen keine Tiere auf dem Weg zum Restaurant, die kuscheln sich wahrscheinlich auch zusammen. Wir fahren dieses Mal nicht bei Golela, sondern an einer kleineren Grenze Pongola wieder zurück nach Südafrika. Dort geht es schnell, wir haben die Motorräder im Blickfeld und der Grenzübergang liegt auch auf dem Weg zur Battelfield Route Richtung Drakensberge. Es ist ungemütlich zu fahren aber Gott sei Dank regnet es nicht. Wir machen in Vryheid beim Nandoos Pause und wärmen uns auf. Wir sehen auch noch mal eine Giraffenherde, die sich am Zaun eines privaten Gameparks tummelt. Leider fängt es jetzt doch zum Regnen an. Wir ziehen uns also doch die Goeretex Klamotten an. Das hätten wir allein wegen der Temperatur schon eher machen sollen. Es ist viel Verkehr und es sind viele Baustellen. Überholen ist sehr schwer, weil der entgegenkommende Verkehr meistens kein Licht an hat und man hinter den LKW´s vor lauter Spritzwasser nichts mehr sieht. Wir kommen pitschnass in Winterton an. Hier decken wir uns erst mal mit Klippdrift und Rotwein ein, bevor wir weiter zur Unterkunft fahren. Die letzten paar Kilometer des Weges zur Ardmore Guest Farm sind Schotterweg. Vor uns fährt ein Geländewagen mit Dachzelt, der staubt uns kräftig ein und da es noch nieselt bleibt der rote Staub auch sehr gut auf Visier, Mopedklamotten und Moped kleben. Kurz- wir sehen aus wie Sau. Wir machen uns als erstes einen heißen Tee, duschen heiß und wärmen uns mit Klippdrift auf. Beim Abendessen haben wir einen riesen Spaß mit dem Geländewagenfahrer – er und seine Frau sind aus Ulm. Wir sitzen am großen Tisch mit Paul, dem Guesthouse Besitzer. Er begrüßt uns und sagt, dass wir schon vor 14 Jahren das erste Mal da waren. Sogar seine Frau Sue war da noch nicht da. Wir trinken viel Wein und gehen dann angeheitert ins Bett.



Mittwoch 23.11.2011 Winterton Ardmore Guest Farm – Winterton Ardmore Guest Farm

Traumhafte Landschaft Cathedral...

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In der Früh sieht es noch ziemlich bewölkt und regnerisch aus. Wir machen also erstmal einen Rundgang über die Farm. Hier verändert sich jedes Jahr etwas. Jetzt gibt es sogar ein Ardmore Museum und der Shop ist vergrößert worden. Man kann den Frauen beim Weben und beim Nähen der Souvenirs zuschauen. Es laufen vier Hunde rum, Enten, ein riesiges Hängebauchschwein und Pferde. Wir hängen ein bißchen rum und schauen im Internet nach dem Wetter, das für die nächsten Tage gar nicht gut aussieht. Der Südafrikanische Wetterbericht sagt very heavy rain voraus. Aber Mittags lichten sich die Wolken, die Sonne kommt raus und wir setzen uns aufs Motorrad und fahren Richtung Cathedral Peak. Hier entlang der Drakensberge sind viele Schulen, man sieht viele Kinder auf der Straße. Viele Kinder winken und freuen sich, doch es gibt auch einige die betteln. Ich werde beim nächsten Supermarktbesuch ein paar Bonbons oder Lutscher kaufen, damit ich den Kindern eine kleine Freude machen kann. Wir fahren bis zum Ende der Straße und essen dort im Hotel eine Kleinigkeit. Das Hotel hat eine super Lage mit schöner Aussicht, doch es wäre uns hier zu überkanditelt. Wir fahren bei Temperaturen um die 27 Grad wieder zurück zur Ardmore Guest Farm. Wir holen uns gleich an der Bar ein Bier, ich gehe in den Pool und wir genießen diesen wunderbaren Ort. Beim Abendessen sitzten wir mit Uta und Werner aus Ulm und Traudel und Norbert aus Köln zusammen und wir Weltenbummler haben uns eine Menge zu erzählen.



bettelnde Kinder

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Donnerstag 24.11.2011 Winterton Ardmore Guest Farm – Winterton Ardmore Guest Farm

Gewitterstimmung

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Eigentlich hätte es heute auf den Sanipass gehen sollen, doch es schüttet was nur runter kommt. Unüblich und gar nicht typisch für diese Jahreszeit - wie uns hier jeder versichert, doch das nutzt uns leider nichts. Nur gut, dass heute Nacht hier in den Drakensbergen in der Ardmore Guest Farm noch eine Unterkunft frei ist und dass wir morgen - falls es denn zum Regnen aufhört - auch noch auf dem Sanipass übernachten können. Wir hoffen, dass alles heute runter kommt und die Straße dann morgen trotzdem noch da ist und wir morgen fahren können. In der Früh hatte ich noch voller Euphorie meine Koffer gepackt und schon am Motorrad befestigt. Nach dem Frühstücken packe ich wieder aus und trockne meine Koffer. Wir hängen also in unserem Roundavel rum, Stefan schläft und ich schreibe im Urlaubstagebuch. Am frühen Nachmittag will die Maid den Roundavel putzen, deshalb gehen wir ins Haupthaus. Paul hat Besuch aus Johannesburg bekommen und er lädt uns ein, Kaffee bzw, Tee zu trinken und ein Toast zu essen. Das kommt gerade recht, weil ich schon hungrig bin. Nach dem Kaffeeplausch gehen wir zurück ins Roundavell. Jetzt bin ich müde und möchte ein bißchen schlafen. Stefan macht sein Handy an und hat einen Anruf drauf. Auch auf meinem Handy ist ein unbeantworteter Anruf und eine SMS mit einer Rückrufbitte. Also wird es wohl was Wichtiges sein und ich rufe zurück. Wir sind völlig geschockt von der schrecklichen Nachricht, unser bester Freund und Trauzeuge Boandl ist gestorben.



Freitag 25.11.2011 Winterton Ardmore Guest Farm - Sani Top Chalet

Auffahrt Sani Pass

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Es ist zwar ziemlich bewölkt, um nicht zu sagen bedeckt, doch es regnet nicht. Wir packen schnell auf und frühstücken und dann wagen wir es in Richtung Sanipass. Paul gibt uns noch Tipps für die richtige Straße und wir fahren los. Die Drakensberge sind einfach wunderschön. Dieses Mal fahren wir auch bißchen eine andere Strecke, an einem See vorbei. Aber die Strecke bis nach Himmelville zieht sich ungemein. Wir überlegen schon den Umweg über die Teerstraße zu nehmen, doch das würde uns von der Zeit auch nicht viel bringen. Also weiter und nicht trödeln und noch dazu als einige Tropfen Regen aufs Visier plätschern. Aber das hört Gott sei Dank bald auf. Auf einmal sehe ich im Rückspiegel ein Licht, das kann nur von einem Moped sein. Es kommt näher und ich erkenne eine BMW F650 GS Dakar. Das Moped bleibt eine Weile hinter uns, verschwindet dann wieder und holt wieder auf. Als wir kurz anhalten, weil wir den Weg nicht genau wissen spricht uns der Mopedfahrer an. Wir ratschen kurz und er sagt uns, dass er und ein paar Freunde später auch auf das Sani Top Chalet wollen. Wir sagen ihm, dass die Grenze zu Lesotho um 16 Uhr schließt, da wir er ganz nervös und ruft sofort seine Freunde an. Wir fahren weiter nach Himmelville, tanken, kaufen noch Reifenpilot und stärken uns mit einem Schokoriegel für die bevorstehende Auffahrt auf den Sanipass. Die Straße bis zum Sani Top Hotel wir gerade ausgebaut und es ist viel schlecht zu fahrendes Geröll auf der Straße. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und der Schotterspaß beginnt. Ich habe die Videokammera an und wir fotografieren bißchen. Ein Toyoafahrer ist so schnelll wie wir, mal überholt er uns, weil wir fotografieren, mal überholen wir ihn, weil er fotografiert. Auf alle Fälle habe ich meinen Sturz oder Umfaller bei der drittletzten Kehre mit auf dem Video. Ich ärgere mich, weil ich einfach wieder mal nur zu langsam war. Stefan kommt zurück gelaufen und hilft mir das Moped wieder aufzuheben. Er möchte es ein Stück nach oben fahren, doch der Schalthebel ist verbogen. Gut dass wir Werkzeug dabei haben und gut, dass ich einen Mechaniker dabei habe. Stefan biegt den Schalthebel wieder einigermaßen gerade und fährt mir das Moped über eine schwierige Stelle. Nach zwei Kehren am Schild vom Sanipass machen wir erstmal Halt und freuen uns über die trotz dem Umfaller schöne Auffahrt. Der Nebel lichtet sich ein bißchen und es schaut so aus, als ob die Sonne raus kommen würde. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und der nette Grenzpolizist macht sich noch einen Spaß mit Stefan, dass ich als erstes die Grenze nach Lesotho übertreten darf, bzw. dass ich als erstes am Sani Top Chalet ankommen darf. Wir beziehen unser nettes Roundavell und gehen dann an die Bar etwas trinken. Danach versuchen wir unsere Hütte ein zu heizen, doch das Holz ist zu nass. Stefan tränkt die Papiere, die ich ihm gebe mit Petrolium aus der Nachttischlampe, doch das Feuer brennt nicht an. Ich gehe in die Bar und gebe Bescheid. Der Barkeeper kommt mit und bringt sein Wundermittel Parafin mit um das Feuer anzuzünden. Es funktioniert und unser Roundavell wird ein bißchen warm. Um 18:30 Uhr höre ich noch Mopeds kommen. Wir erwarten ja immer noch den Mopedfahrer und seine Freunde. Aber wie die durch die Grenze gekommen sind bleibt fraglich. Um 19 Uhr gehen wir zum Abendessen und auf dem Weg dorthin kann ich noch schöne Fotos machen, da sich der Nebel lichtet. Das Essen ist reichlich und ganz gut. Der Mopdedfahrer von den Drakenasbergen spricht uns an. Sie sind durch ein Loch im Zaun nach Lesotho eingewandert und die Polizei hat sie erwischt. Der zu uns so nette Polizist hat gesagt, dass er sie einsperren läßt und erst am Montag wieder raus läßt. Wir ratschen noch mit den drei Mopedfahrern Mike (Schweinebauer – Pig Farmer), Paul und Grant. Sie wollen morgen auch zur Katse Lodge über über einen Shortcut. Wo genau der läuft, wissen sie nicht, sie haben es aus dem Internet geladen. Wir gehen ins Bett und schlafen ziemlich unruhig. Ist es wegen der Höhe (2300m) oder der Kälte oder wegen dem Kuddelmuddel der vielen Bettdecken?



Sani Pass

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Samstag 26.11.2011 Sani Top Chalet – Katse Lodge

schöne Landschaften in Lesotho

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Um 7 Uhr klingelt der Wecker, doch wir sind schon viel eher wach und packen die Mopeds auf. Es ist keine einzige Wolke am Himmel aber ist hat nur 8 Grad. Wir frühstücken und es ist schon ziemlich viel los auf dem Sanipass. Denn heute findet ein Rennen statt. Die Läufer sind um 6 Uhr in der Früh am Sani Hotel gestartet und 21 km nach oben gelaufen. Um 8:30 Uhr starten diejenigen, die nur nach unten laufen. Wahnsinn, hier haben die Läufer auch nur kurze Hose und Top an, obwohl es so kalt ist. Wir fahren Richtung Motkolong. Die Landschaft ist atemberaubend schön und wir kommen über einen 3300 Meter hohen Pass. Es wird immer wärmer und wir halten an um unsere Pullover auszuziehen. So schnell kann man gar nicht schauen, sind Kinder um uns rum. Der eine ist ganz nett, doch am Ende fragt er uns auch nach Money. Wir fahren weiter ohne etwas zu geben, doch für das nächste Mal nehme ich mir vor wenigstens Süßigkeiten für die Kinder einzustecken. Die Straße zieht sich ewig bis Thaba Tseka. Ich muss mal dringend....., doch kaum bleiben wir stehen tauchen Menschen aus dem Nichts auf und ich muss es mir wieder verdrücken. Letztendlich finden wir doch noch eine geeignete Stelle und ein kleines Gebüsch für mich, wo keine Menschen sind. Doch weiß man es? Die Kinder und auch die Hirten sind alle total freundlich, lachen, winken oder strecken den Daumen in die Höhe. Nur einmal kommen wir an drei total nackigen Kindern vorbei, die uns demonstrativ ihren nackigen Popo hin strecken. Was das bedeuten soll? In Thaba Tseka tanken wir nochmal und machen uns dann auf die letzten 60 km zur Katse Lodge. Wir lassen es richtig fliegen und sind 1,5 Stunden später total verstaubt in der Katse Lodge. Wir gönnen unseren vertrockneten Kehlen ein Bier auf der schönen Aussichtsterrasse. Nach dem Duschen kommen auch schon die drei Mopedfahrer, die den Shortcut genommen haben. Wir ratschen an der Bar und sehen dort auch noch zwei KTM und einen BMW Fahrer. Nach dem Abendessen verschwinden wir sofort ins Bett, da die Südafrikanischen Mopedfahrer noch richtig Party machen wollen und wir einfach nur müde sind.



neugierige Kinder

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Sonntag 27.11.2011 Katse Lodge – Malealea Lodge

Lesotho

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Um 7 Uhr klingelt der Wecker, doch wir sind schon viel eher wach. Beim Frühstücken erfahren wir, dass die Straße, die Mitten durch Lesotho geht schon fast durchwegs geteert ist. Wir entschließen uns also diese Straße zu fahren, weil wir die andere oben um den Katse Damm schon kennen. Beim Bezahlen gibt es noch Probleme mit der Verbindung, doch dann werden wir unser Geld doch noch los. Es wird uns nur eine Nacht berechnet. Wir fahren also wieder 60 km zurück nach Thaba Tseka auf der Gravel Road. Von dieser Seite sieht die Landschaft wieder ganz anders aus. In Thaba Tseka tanken wir nochmal uns schrauben uns 20 km die Teerstraße den Berg nach oben. Nach diesen 20 km beginnt eine schreckliche Schottterstraße. Sie ist mit groben Steinen aufgeschüttet worden und wir schwimmen total mit den Motorrädern. Stefan zweifelt schon an seinen Fahrkünsten und untersucht sein Motorrad. Gott sei Dank sind nur 20 km – lange genug – so beschissen zum Fahren. An einer Raststelle untersucht Stefan sein Motorrad nochmal genauer und muss feststellen, dass alle 8 Schrauben von der Gabelbrücke locker waren. Kein Wunder also, dass er so rumgeeiert ist. Gut, dass er passendes Werkzeug eingepackt hat. Es kommt wieder eine super Teerstraße, die richtig Spaß macht zu fahren. Ab Roma suchen wir eine Tankstelle, kurz vor Maseru an der ersten Tankstelle gibt es keinen bleifreien Sprit. An der zweiten ist riesen Kuddelmuddel, weil ein Sturm aufkommt und alles umweht außerdem gibt es auch dort keinen Sprit. Wir fahren also weiter Richtung Malealea Lodge. Wir probieren es wieder an einer Tankstelle. Der Tankwart sagt zu uns, dass der Sprit nicht das Problem wäre, sondern die Elektrizität. Das Gewitter oder der Sturm hat anscheinend die Leitungen zerstört. Wir ziehen an der Tankstelle unsere Goeretex Klamotten an, weil es ziemlich schwarz aussieht und schon Regentropfen runter kommen. Wir wollen es an der nächsten Tankstelle probieren, an diesem Ort müssten wir auch zur Malealeal Lodge abzweigen. Doch hier ist gar keine Tankstelle mehr. Wir werden knapp mit dem Sprit und sollten unbedingt tanken bevor wir zur Malelalea Lodge fahren. Stefan fragt einen Polizisten, wo die nächste Tankstelle ist. Er weiß auch schon von dem kompletten Stromausfall und schickt und 30 km weiter. Wir fahren also diese 30km weiter in Richtung schwarze Wolken. Aber wir haben Glück, wir bekommen Sprit. Aber auch hier kommt jetzt der Wind auf und es ist ziemlich ungemütlich. Wir entschließen uns so schnell wie möglich zurück zu fahren und geben richtig Gas. Richtung Malealea Lodge wird es immer schwärzer aber wir kommen nur mit ein paar Regentropfen an der Lodge an. Wir beziehen unser Roundavell und beim Moped abladen fängt es wirklich zu schütten und gewittern an. Wir lassen unsere Mopedklamotten an und gehen erstmal an die Bar und gönnen uns ein Maluti. Die heiße Dusche tut richtig gut, nach der 6 stündigen Fahrt. Beim Abendessen treffen wir die Holländer wieder, die auch schon in der Ardmore Farm waren. Es kommt noch eine Ebersbergerin dazu und wir sind die letzten, die ins Bett gehen.



Montag 28.11.2011 Malealea Lodge – Malealea Lodge

magischer Ort Malealea

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Stefan schläft und schläft und hört auch die Pfaue nicht, die einen wahnsinnigen Lärm machen. Er kann hier ohne Strom und Handymasten richtig relaxen. Wir gehen um 8 Uhr zum Frühstücken und treffen noch die Holländer, die eigentlich schon weg sein wollten. Wir treiben uns ein bißchen auf der Lodge rum und entschließen uns dann den Scenic Drive zum Wasserfall zu machen. Wir fahren 14 km eine landschaftlich super schöne Strecke bis zu einer Brücke. Kurz nach der Brücke lassen wir die Motorräder stehen und schon sind zwei Hirten da. Wir beauftragen einen auf die Motorräder auf zu passen und der andere führt uns zum Wasserfall. Nach höchsten 10 Minuten Wanderung bergab kommen wir am Wasserfall an. Am liebsten würden wir reinspringen, aber wir wandern wieder zurück und schon haben wir zwei Aufpasser für die Mopeds. Wir bezahlen aber nur den, den wir auch beauftragt haben und unseren „Wanderführer“. Wieder zurück in der Malealea Lodge sind wir erstmal durstig. Wir relaxen ein bißchen und machen dann einen Village Walk mit Malu, einen Jungen aus dem Dorf. Wir können ihn alles fragen und er hat auch auf fast alles eine Antwort. Der Villagewalk führt unter anderem auch in eine „Brauerei“ und wir dürfen das Bier probieren. Wir gehen auch noch in ein Haus, in dem eine alte zahnlückige Frau Körbe und Lesotho Hüte flechtet. Natürlich kaufen wir einen kleinen Bastkorb für 25 Rand bzw. 2,50 €. Malu führt uns auch zum Dorf Chief, so etwas wie der Bürgermeister bzw. Stammesältester. Diese Hütte dürfen wir allerdings nur von weitem betrachten. Das Dorf ist ziemlich weitläufig. Malu erklärt uns, dass Malealea aus 15 Dörfern besteht und ca. 500 Menschen hier wohnen. Er fragt immer wieder nach, ob alles verständlich ist und er gut erklärt. Er geht momentan nicht in die Schule, weil er sich das Schulgeld nicht leisten kann. Er spart aber das Geld von den Besuchern und möchte dann die Secondary School besuchen. Er lebt alleine in dem Dorf. Sein Vater und seine Schwester sind gestorben und seine Mutter arbeitet in der Stadt. Er ist sehr motiviert und möchte viel mit den Touristen arbeiten. Er ist auch sehr neugierig und fragt uns viel. Nach dem Bushwalk um 17 Uhr gibt es eine Vorführung vom Dorf Chor und von der Dorfband. Der Chor singt super und die Band macht super Musik. Wir lachen über die zahnlückigen Sänger. Normalerweise sieht man in Lesotho nur Menschen mit schönen Zähnen. Beim Abendessen ratschen wir wieder mit Marianne und noch einem Typen aus Bayern. Wir sind wieder mal die letzten und ich sehe eine Ratte durch den Dinning Room laufen und in der Küche verschwinden. Ich werfe einen Blick in die Küche zu den Köchinnen, doch die sehen mich nur verdattert an also gehe ich wieder. Auf einmal hören wir mehrere kreischende Schreie aus der Küche – also schaue ich nochmal rein und frage ob sie jetzt die Ratte gesehen hätten. Sie kreischen weiter und sagen, dass die Ratte unter einem Ofen verschwunden ist. Ich denke mir nur, besser unter dem Ofen, als in meinem Bett! Wir trinken vor der Hütte noch einen Absacker und gehen dann ins Bett.



Wasserfall

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Dienstag 29.11.2011 Malealea Lodge - Graaf Reinett Carrow Vield Cottage

Schildkröte

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Schon kurz nach 7 Uhr haben wir aufgepackt und gehen zum Frühstücken. Heute scheint es sehr heiß zu werden und außerdem wollen wir früh los, weil wir es bis Graaff Reinet schaffen wollen. Um kurz vor 8 Uhr kommen wir weiter. Hier auf Malealea gefällt es uns schon besonders gut und wir kommen auf alle Fälle wieder. Wir fahren Richtung Mafeteng. In Weppener wollen wir über die Grenze nach Südafrika. Ich fahre hinterer einem Golf her, der wohl rechts abbiegen will, weil er schon längere Zeit blinkt. Genau in dem Moment, als er rechts abbiegt, höre ich Reifenquietschen und sehe im Rückspiegel die Reifen eines Kleinlasrers qualmen. Der Laster wollte überholen und hat das Blinken des Golfes nicht gesehen, Ich kann an dem Golf vorbei und gebe Gas. Im Rückspiegel sehe ich, wie sich der Kleinlaster aufschaukelt und gerade noch ein Umkippen verhindert. Schließlich bleibt er links im Grünstreifen stehen. Puh, das ist ja noch gerade mal gut gegangen. Das GPS routet uns weiter in den Süden zum Grenzübergang nach Mohales Hoek. Aber wir finden noch einen kleinen Grenzübergang dazwischen. Es ist 9:43 Uhr und wir sind heute die ersten, die hier über die Grenze wollen. Der Lesotho Grenzer ist vollkommen relaxed, er trägt uns in eine Liste ein und stempelt den Pass und außerdem versucht er nicht von der Soap, die gerade im Fernsehen läuft zu verpassen. Die Grenze der Südafrikaner ist wieder geteert und riesig. Mindestens 3 Polizisten kümmern sich um uns und eine „Schreibkraft“ hinter dem Tresen gibt es auch noch. Diese Schreibkraft kennt sich ja ziemlich gut aus, sie fragt mich, ob mein Pass von Europa oder von Germany sei. Der Polizist, der sich um die Motorräder kümmert ist sehr neugierig und will uns vor lauter Neugier gar nicht mehr weg lassen. Wir kommen aber trotzdem schon um 10:05 Uhr über die Grenze. Es ist wirklich sehr heiß heute und ich habe das Gefühl, dass die Temperaturen immer noch steigen. An der Baustelle haben wir Glück, wir kommen sofort durch. Die Ebersbergerin Marianne hat uns erzählt, dass bis zu 45 Minuten Wartezeiten möglich sind. Wir lassen es richtig fliegen, kommen gut voran und sind auch überhaupt nicht müde. Und das trotz der steigenden Temperaturen, das Thermometer zeigt 35,5 Grad. In einem kleinem Kaff in Steynsburg machen wir Mittagspause und auch danach geht es zügig weiter. Ca 100 km vor Graaff Reinet ziehen die dicken Gewitterwolken, vor denen wir so erfolgreich davon gefahren sind immer weiter in unsere Richtung. Der Wind weht stark und bläst einige Regentropfen zu uns rüber. Verunsichert halten wir an und überlegen, ob es sich lohnt die Goere Tex Klamotten anzuziehen. Wir wollen es ohne wagen und schauen, dass wir dem Gewitter davon fahren können. Das Thermometer zeigt nur noch 13 Grad - 20 Grad weniger als vorher, das muss man sich mal vorstellen. Wir erwischen genau die Lücke zwischen den Wolken und das Thermometer klettert wieder auf 27 Grad. Wir kommen also trocken - zumindest vom Regen verschont aber trotzdem verschwitzt in Graaff Reinet in der Carrow Viel Cottage an. Don und Morven erkennen uns wieder und freuen sich, dass wir nun schon das zweite mal bei ihnen sind. Wir packen unser Zeug ab und holen uns ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank und setzen uns smt Bier in den 25 Grad warmen Pool. So haben wir uns das vorgestellt, wir genießen gleich noch ein Bier in unserem privaten kleinen Garten. Am Abend gehen wir im Restaurant Coldstream bei der Kirche zum Essen. Wir essen ein super Game Trio und gönnen uns zum Abschluß auch noch eine Creme Brulee.



Mittwoch 30.11.2011 Graaf Reinett Carrow Vield Cottage – Graaf Reinett Carrow Vield Cotta

Valley of Desolation

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Wir wollen uns nach der langen Fahrt gestern einen richtigen Relaxtag gönnen und suchen ein Spa. Morven telefoniert, doch leider ist das Spa geschlossen Aber sie weiß noch jemanden, der massiert. Wir bekommen gleich um 9:30 Uhr einen Termin. Mari mach auch sonst noch interessante Sachen. Sie ist auch ganz neugierig und interessiert was ich alles so mache. Durch das viele Ratschen vergeht die Zeit total schnell. Als wir vom Massieren rauskommen, merken wir erst wie heiß es eigentlich ist. Es hat 33 Grad! Es ist schon Mittag und wir kaufen noch Wein und Wasser und gehen dann im Polka zum Mittagessen. Nach dem Essen hängen wir am Cottage rum und lasen unserer Kreativität freien Lauf. Wir bekommen von Morven Farben und suchen uns einen Stein bei ihr im Garten. Wir wollen für Boandl einen Stein bemalen und ihn oben am Valley of Desolation an einer schönen Stelle platzieren. Morven begutachtet unser Kunstwerk und ihr gefällt es, aber ich glaube ihr gefällt wohl eher die Idee, denn sie ist die wahre Künstlerin. Wir gehen zum Geld holen und packen dann unseren Rucksack für die Fahrt zum Valley of Desolation. Die Gewitterwolken hängen tief und schwarz über dem Valley und es weht ein ungemütlicher Wind. Wir machen auf der Fahrt ein paar schöne Stimmungsbilder und sehen auch noch eine große Schildkröte und eine Schlange. Wir sind oben am Aussichtspunkt fast alleine und wir finden einen schönen nicht so auffälligen Platz für den Stein. Der Wind weht stark und es fallen immer wieder ein paar Regentropfen, doch Stefan besteht auf seinen Sundowner - allein schon weil wir nochmal auf Boandl trinken wollen. Wir erzählen uns noch einige Geschichten von Boandl und sind traurig und können es einfach nicht verstehen. Die Stimmung im Valley of Desolation ist heute so anders als sonst. Aber wir genießen es trotzdem, denn wir sitzen windgeschützt auf den warmen Steinen. Langsam machen wir uns auf den Heimweg, denn mit dem Wind wird es schon langsam frisch. Die Temperaturanzeige am Moped zeigt noch 16 Grad an. Heute wird es wohl noch ein Gewitter geben. Beim zurückfahren kommen uns ca. 8 -10 VW Busse entgegen und ca. 10 Harleyfahrer. Wir sind froh eher oben gewesen zu sein und uns in Ruhe von Boandl verabschieden konnten. Zurück am Cottage sind neue Gäste eingetroffen .Wir ratschen noch kurz mit Johann und Sonja, anscheinend ist Johann auch ein Mopedfahrer. Er kommt aus Bloomfontein und ist der Nachbar von Graham, einem Freund von Christoph. Mit Graham waren wir auch schon auf dem Hausberg beim Rodelabend. Die Welt ist doch ganz schön klein. Wir duschen schnell und machen uns dann eher wie geplant auf den Weg zum Restaurant Polka, weil es so aussieht, als ob es jetzt doch endlich zum Gewittern anfängt. Gut, dass im Lokal noch Platz ist, denn eigentlich hatten wir für draußen reserviert. Mein Essen ist wundervoll, ich habe Springbock – hmmm. Stefans Trio ist nicht so gut, aber zwei von drei Stücken schmecken ihm sehr gut. Wir kommen auch wieder trocken nach Hause. Es hat schon geregnet, aber so bedrohlich wie die Gewitterwolken ausgesehen haben, haben wir uns mehr Regen erwartet. Am Cottage trinken wir noch ein Absacker und gehen dann ins Bett.



Valley of Desolation

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Donnerstag 01.12.2011 Graaf Reinett Carrow Vield Cottage – Sunnlands Chickane B&B

B&B Chikane

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Um kurz vor 11 Uhr haben wir alles aufgepackt und fahren los. Heute ist es richtig kalt im Vergleich zu gestern. Es hat nur ca. 18 Grad und es nieselt ein bißchen. Wir haben das Goere Tex in die Motorradklamotten getan, eigentlich wegen dem Regen, doch wir sind froh, weil es beim Fahren ganz schön frisch ist. Die Fahrt ist langweilig, die Strecke ist nichts Besonderes. Die einzige Abwechslung sind ca. 10 Harleyfahrer, die wir überholen und ein paar Affen, die auf der Straße rumturnen. Wir kommen bei Julie und Greg im Regen an. Die Zufahrtsstraße ist ganz schön slippery, doch wahrscheinlich stelle ich mich nur an. Julie begrüßt uns ganz herzlich und freut sich uns zu sehen. Wir bekommen das schöne große Zimmer zum Pool. Doch es hat hier gestern auch ganz fürchterlich geschüttet und der Pool ist ziemlich schmutzig. Wir bekommen ein Sandwich und hängen im Freisitz mit offenem Feuer rum. Greg ist leider nicht da, er ist in Cape Town, er ist vom seinem Abnehmer der Zitrusfrüchte eingeladen worden. Sie machen dort Sport und werden zum Weintasting und Essen eingeladen. Julie ist am Abend in Port Elizabeth auf eine Party eingeladen. Julies Mutter bekocht uns mit Nudeln und wir haben einen relaxten Abend am Feuer mit einem Fläschchen Wein.



Freitag 02.12.2011 Sunnlands Chickane B&B - Addo Elefant Park - Sunnlands Chickane B&B

Elefant im Addo Elephant Park

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Nach einem wunderbarem Frühstück bekommen wir Julies Toyota und machen uns auf den Weg zum Addo Elephant Park. Stefan fühlt sich jedes Mal als Daktari, wenn er in einem 4x4 im Park unterwegs ist. Doch soweit kommen wir gar nicht, ca. 10 km vor dem Addo Park kracht es im Motor und viel schwarzer Qualm kommt aus dem Auspuff heraus. Das Auto wird immer langsamer und nimmt dann gar kein Gas mehr an. Wir stehen am Straßenrand und kommen nicht mehr weiter. Mein Handy mit Julies Telefonnummer liegt im Zimmer vom B&B. Aber ich sehe in der Mittelkonsole ein Handy liegen – es scheint das von Julie zu sein, denn die letzten unbeantworteten Anrufe waren von Jeff, ihrem Sohn. Also rufe ich Jeff an. Er wundert sich nur, ob seine Mutter das Handy irgendwo verloren hat, doch als ich dran bin und ihm erkläre, dass das Handy in der Mittelkonsole vom Toyota lag und wir Probleme mit dem Auto haben, will er sofort Hilfe organisieren und auch selbst kommen. Und das, obwohl er auch gestern auf einer Party war und eigentlich ausschlafen wollte. Nach ca. 15 Minuten ist er da – ich glaube er hat noch seine Schlafanzughose an.... Kurz darauf kommt auch schon der Werkstattwagen und nimmt den Toyota mit. Jeff hat in der Zwischenzeit eine Tour im Addo für uns organisiert. Wir machen um 12 Uhr eine geführte Tour mit. Jeff bringt uns zum Addo und wird uns abholen, wenn wir ihn wieder anrufen. Der Tag ist gerettet. Die Tour ist zwar nicht ganz günstig, doch es bleibt uns nichts anderes übrig. Wir fahren mit einem riesigen Touritruck durch den Addo, doch die anderen Gäste sind angenehm und wir haben einen super Guide. Wir sehen den größten Elefanten in Addo, er ist ein Bulle und kommt vom Krüger Park. Addo hat ihn eingebürgert, weil die Addo Elefanten keine Stoßzähne haben und sie wieder welche bekommen sollen. Wir fahren auch noch an ein Wasserloch und sehen dort eine kleine Herde. Die Herde begleiten wir ein bißchen und beobachten sie. Der große Elefant kommt auch noch zu der Herde dazu. Für die zweistündige Tour bekommen wir einiges zu sehen. Nach der Tour haben wir Hunger und Durst, wir kehren im Addo Restaurant ein. Nach dem zweitem Bier schreckt Stefan plötzlich auf, und fragt sich, ob unser Geld für die Rechnung überhaupt noch reicht. Wir haben keine Kreditkarte dabei und das meiste Geld haben wir im B&B gelassen. Ich will die Menükarte holen und ausrechnen, ob ich vielleicht Jeff anrufen und ihn bitten muss, noch Geld für uns mitzubringen. Doch die Rechnung liegt schon auf dem Tisch und macht 160 Rand aus. Wir haben noch 163 Rand in unserem Geldbeutel.... Glück gehabt, doch uns ist es furchtbar peinlich, dem Ober kein Trinkgeld geben zu können. Ich versuche es zu erklären, der Ober ist einfach nur freundlich und bedankt sich. Jeff holt uns wieder mit seinem Auto ab und bringt uns zum B&B. Wir holen uns ein Bier aus dem Kühlschrank und hängen ein bißchen im Garten ab. Am Abend fahren wir mit dem Moped zum Africanos zum Essen. Das Essen könnte besser sein. Zurück am B&B ist viel los. Die Freunde von Jeff und Neil sind da und es kommen immer mehr. Wir setzen uns dazu und kommen gar nicht mit, so schnell wird gesprochen. Die Freunde machen sich alle auf den Weg und gehen noch weg. Julie, Stefan und ich sitzen noch am Feuer, trinken Wein und ratschen.



spielender Elefant im Addo Elephant Park

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Samstag 03.12.2011 Sunnlands Chickane B&B

Eingang zum Baviaanskloof

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Gleich nach dem Frühstück um 9:15 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Baavianskloof, einem weiterem Weltkulturerbe in Südafrika. Die Wolken in Richtung Patensie werden immer dunkler und nach Uitenhage kurz vor der N2 ziehen wir zumindest unsere Goeretex Jacke an. Wir denken schon ans Umdrehen, doch ein Fünkchen Hoffnung ist noch da , dass es doch wieder besser wird. Der Weg nach Patensie zieht sich, doch es hört zu regnen auf und in Richtung Baavianskloof verziehen sich die Wolken und wird es heller. Uns war nicht mehr so klar, dass es so weit war, bis man in den Park rein kommt. Wir ziehen die Regenklamotten wieder aus, weil es jetzt hier schön warm ist. Im Park ist es herrlich, wir schrauben uns den Pass hinauf und genießen die spektakuläre Aussicht, die Farben, die Blumen und einfach die Schönheit der Landschaft. Wir könnten ewig weiterfahren, doch wir müssen wieder zurück weil wir ja noch eine lange Heimfahrt vor uns haben. (170 km vom Parkeingang bis zum B&B Chikane). Kurz vor der N2 fängt es wieder zum Regnen an. Wir fahren nur eine Ausfahrt und ziehen uns dann die Goeretex Jacke an, da es richtig regnet. Stefan ist fest davon überzeugt, dass es gleich wieder vorbei ist, doch es hört nicht auf zu Regnen. Wir kommen patschnaß im B&B an. Zum Abendessen leiht uns Julie ihr repariertes Auto und wir fahren zum Lenards zum Essen.



Baviaanskloof

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Sonntag 04.12.2011 Sunnlands Chickane B&B

B&B Chikane

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Wir schlafen heute länger und haben dann ein ausgiebiges Frühstück mit Julie und Greg. Danach hängen wir am Pool rum und ich schreibe im Tagebuch. Am späten Nachmittag entschließen wir uns, es doch noch mal auf eigene Faust im Addo Elephant Park zu probieren. Greg trägt uns noch auf Bier vom Bottle Store mitzubringen. Wir halten also nochmal am Bottle Store und kaufen Bier und eine 5 Liter Wasserbottle, weil er leider keine kleineren Flaschen hat. Aber Wasser kann man ja nie genug trinken! Im Addo Park sehen wir gerade noch, wie eine große Herde vom Wasserloch weggeht. 5 Minuten zu spät! Doch ein einzelner Elefant kommt nochmal und wir kommen auch nah an ihn ran. Wir sehen noch weitere einzelne Elefanten uns Zebras, Kudus, Reed Beast und ein Erdmännchen und viele Schildkröten..Abends grillen wir mit Julie und Greg und einem weiteren Gast, Nicole. Wir haben viel Spaß und unterhalten uns hervorragend.



Kudu im Addo Elephant Park

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Montag 05.12.2011 Sunnlands Chickane B&B – Knysna – Knysna Log In Hotel

Reifenpanne

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Nach einem weiteren gemütlichen Frühstück packen wir auf und fahren bei bedecktem Himmel aber bei 26 Grad los. Leider sehen wir Greg nicht mehr, er ist schon seit 7 Uhr auf der Farm unterwegs. Der Himmel reißt teilweise auf und dann klettern die Temperaturen auf 33 Grad. Wenn die Sonne wieder hinter einer Wolkendecke verschwindet hat es nur noch 22 Grad. Das geht ständig so, bis keine Wolken mehr da sind und es konstant 33 Grad hat. Wir tanken und suchen dann eigentlich eine Möglichkeit zum Mittagessen. Wir finden nichts passendes und wollen in Avontoue eine Kleinigkeit essen. Es ist wahnsinnig heiß, endlich so, wie wir uns Afrika vorstellen. Ich wundere mich, ob die Straße wohl Spurrillen hat, weil mein Moped so schlingert und werde vorsichtshalber mal langsamer. Stefan vor mir scheint keine Probleme zu haben, bei mir wird es immer schlimmer. Ich reduziere auf 60 km/h und realisiere endlich, dass ich einen Platten habe. Schöne Sch... hier im Middle of Nowere 20 km vor Avontoure mit Loch im Reifen und im Magen! Mit einem Platten irgendwo im Gelände haben wir ja gerechnet, doch auf der Teerstraße, ohne Schlagloch, ohne Fremdkörper, damit haben wir nicht gerechnet. Aber wir sind ja ausgerüstet. Wir haben uns ja noch ein Flat Tyre Spray gekauft, bevor wir auf den Sanipass gefahren sind. Also rein mit dem Schaum und weiter. Keinen Kilometer weit komme ich, dann ist der Reifen wieder platt. Jetzt ist kein Schatten in Sichtweite.... kein Pub, kein Irgendwas, nur eine lange Straße... Ich rufe bei unserem Motorradvermieter an und schildere unser Problem. Danie sagt, er organisiert jemanden , der vorbeikommt und den Schlauch repariert. Ich sage Danie, dass wie schon Reifenpilot verwendet haben und ich mir nicht vorstellen kann, dass man den Reifen noch flicken kann. Stefan fängt in der Zwischenzeit schon mal an mein Moped ab zu packen und den Reifen auszubauen. Gut, Mantel dass wir mit zwei Motorrädern unterwegs sind, so können wir den Seitenständer von Stefans Motorrad benützen, den Mantel von der Felge zu drücken. Mein Mann hat ja schließlich Erfahrung damit, er hatte schon oft einen Platten mit dem Motorrad. Als wir dann den Schlauch ausbauen, trifft uns fast der Schlag, den Schlauch ist regelrecht explodiert, ein ca. 20 cm großer Fetzen fehlt in dem Schlauch. Wir können also nicht mal ansatzweise probieren ihn zu flicken. Ich rufe Danie nochmal an und sage ihm, dass wir auf alle Fälle einen Schlauch brauchen. Jetzt wird es interessant, ob es in Avontour oder Umgebung irgendwo ein Motorradschlauch in einigermaßen passender Größe aufgetrieben werden kann. Wir stellen uns schon mal auf Warten ein und setzen unsere Kappen auf, die wie bei der Hitze sehr gut gebrauchen können und holen die ersten der 5 Liter Wasser, die wir Gott sei dank dabei haben heraus. Beim Warten begutachten wir den zerfetzten Schlauch genauer. Der Aufdruck auf dem Schlauch „Not for Highway use“ läßt uns nicht schlecht staunen. Der Reifenhänder von Moto Berlin spielt mit dem Leben der Motorradmieter.....das billigste vom billigem wurde hier verwendet. Die verrostete Schraube des Ventils lässt vermuten, das der Schlauch auch schon mal in Gebrauch war. Es kommen hier ja nicht viele Autos vorbei, doch alle die vorbei kommen winken freundlich... - wie nett! Nach zwei Stunden warten, hält der erste an und fragt, ob wir ok sind. Naja, wie sieht das aus, zwei verstaubte, ausgehungerte Motorradfahrer in sengender Hitze mit ausgebautem Hinterreifen.... Die Südafrikaner sind sehr nett und rufen den Reifendienst an und meinen, dass er schon auf dem Weg sei. Na endlich....Die Gewitterwolken, die anfangs noch so weit weg waren kommen immer näher und in der Ferne blitzt es auch schon. Die ersten tropfen fallen, doch das Gewitter scheint vorbei zu ziehen. Bei jedem Auto, dass in der Ferne auftaucht hoffen wir, dass es unser Reifenmensch ist. Endlich kommt er und mit ihm auch der Regen. Er staunt auch nicht schlecht, als er den zerfetzten Schlauch sieht. Für den Hinterreifen hat er nur einen 18“ Schlauch bekommen aber besser als nichts. Der Schlauch ist schnell drin, obwohl der Regen so prasselt (ich setzte mich in der Zwischenzeit ins Auto während die zwei meinen Hinterreifen reparieren. Jetzt bekommt Stefan die Krise, der mitgebrachte Kompressor zum Reifen aufpumpen funktioniert nicht. Der Reifenmann packt kurzentschlossen das Hinterrad in sein Auto und fährt davon. Wir stehen wie begosssene Pudel da und warten wieder. Gott sei dank hat es wenigstens das Regnen aufgehört. Wir wundern uns, wo der Kerl hin gefahren ist, den die Farmer ringsum müssten doch einen Komoressor haben. Wir warten wieder eine halbe Stunde bis der Reifenmensch wieder auftaucht. Stefan ist narrisch und will das Hinterrad auf alle Fälle selbst einbauen und lenkt den Reifenmenschen ab, indem er ihn nach der Rechnung fragt. Puh, das Hinterrad ist wieder drin, das Moped voll aufgepackt und wir um 700 Rand leichter. Egal, Hauptsache weiter geht es. Wir schwören uns, nie wieder ohne Ersatzschlauch so eine Tour zu unternehmen. Wir fahren nach Avontour, schmeißen den zerfetzten Schlauch weg und fahren auf dem Prinz Alfred Pass nach Knysna. Die wunderschöne Strecke können wir gar nicht richtig genießen, weil wir immer befürchten, dass es zu regnen beginnt. Diesen Schotterpass sind wir vor 4 Jahren schon bei Regen und Nebel gefahren und haben nichts von der Strecke gesehen. Wir kommen endlich in Knysna an, duschen schnell und gehen an die Waterfront zum Fischplatte essen.



zerfetzter Schlauch

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Dienstag 06.12.2011 Knysna - Oudtshorn

Vogel Strauß

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Nach einem wieder mal ausgiebigen Frühstück fahren wir bei bedecktem Himmel, aber warmen 26 Grad direkt nach Oudtshoorn. Ohne Probleme und bei wolkemlosen Himmel kommen wir im B&B Yot Club an. Mittags gehen wir kurz in den Supermarket zum Einkaufen und gehen dann noch Eis essen. Nachmittags legen wir uns mit einem kühlen Bier an den Pool und relaxen. Am Abend gehen wir ins Kalinka zum essen. Afrikan Trio und Ostrich ist hervorragend und zum Abschluß gibt es noch eine Creme brule Amarula.



Mittwoch 07.12.2011 Oudtshorn – Oudtshorn

Swartbergpass

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Beim Aufstehen ist es noch bedeckt, beim Frühstücken lichten sich schon die Wolken und wir brauchen eine Sonnenbrille und beim Losfahren ist es wolkenlos und heiß! Wir wollen zum Swartbergpsß und zum Gamkaskloof auch de Hel genannt.. Auf dem Weg zum Swartbergpass treffen wir noch einen anderen Motorradfahrer aus SA und ratschen kurz mit ihm. Auf dem weg hinter zur de Hell sehen wir keinen Menschen, aber gleich nach den ersten Kilometern blühen hunderte von Proteen, unglaublich Am höchsten Punkt baut Stefan ein Steinmännchen für seine vor einemJahr verstorbene Mama und legt noch eine Protea dazu. Am Campingplatz drehen wir um und lassen es richtig fliegen. Wir fahren noch nach Prinz Albert und essen dort eine Kleinigkeit. Jetzt noch schnell zurück über den Swartbergpass und gleich in den Pool. Das waren mal schnell 100 km Schotter und 90 km Teer – wir sind fertig und gönnen uns Bier und Pool. Am Abend gehen wir in das neue Restaurant Nostalgie. Wir haben Glück, denn wir bekommen unser hervorragende Lammhaxe bevor der Stromausfall anfängt. Der Stromausfall dauert ca. 45 Minuten. Nach dem Essen setzen wir uns noch vor unser Zimmer, doch es wird uns wegen dem Wind zu ungemütlich und wir gehen bald ins Bett.



Swartbergpass

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Donnerstag 08.12.2011 Oudtshorn - Montagu

Ronnies Sex Shop

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Es hat nur 13 Grad und sieht nicht gut aus. Des vom Yout Club gibt uns einen super Preis für unser Zimmer und schenkt uns sogar noch unsere Getränke. Wir machen das Goere Tex in unsere Klamotten und sind beim Fahren wirklich froh darum. Das Thermometer steigt auf höchstens 20 Grad und fällt dann wieder auf 13 Grad. Zwischen Ladysmith und Barrydale halten wir im legendären Ronnies Sex Shop und trinken einen Cappuchino. Jetzt scheint das Wetter endgültig besser zu werden und wir machen das Goere Tex wieder aus den Klamotten raus. Um kurz nach 13 Uhr sind wir schon in Montagu und haben im 7 Church Street B&B eingecheckt. Wir schlendern durch Montagu und machen dann eine kleine Brotzeit mit Bier, Brot und Käse am Pool. Wir genießen Pool und Wetter. Am Abend gehen wir im Jessics zum Essen. Das Lokal ist nur von drei Pärchen besucht. Wir essen sehr gut und trinken dann bei uns im B&B noch ein Glaserl Wein als Absacker.



Montagu

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Freitag 09.12.2011 Montagu - Kapstadt

letzten paar Kilometer vor Kapstadt

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Beim Frühstücken treffen wir ein älteres Ehepaar aus Johannesburg. Wir unterhalten uns sehr nett und sie finden es super, dass wir mir dem Motorrad durch Südafrika fahren. Von Montagu nach Kapstadt ist es nicht weit und wir kommen auf der Schnellstraße gut voran. Hier nimmt der Verkehr schon ganz schön zu. Wir fahren noch über einen schönen Pass kurz vor Paarl. Dank GPS finden wir die Paradise Lodge schnell. Sie ist fast nicht beschildert und liegt ganz am Fuße vom Tabel Mountain. Unser Zimmer ist noch nicht fertig und wir laden unser ganzes Gepäck erstmal im Frühstücksraum ab. Wir leeren die Koffer und schrauben die GPS Halterungen von den Motorrädern, denn heute müssen wir die Mopeds zurück geben. Wir fahren zur Waterfront, zur Station von Moto Berlin. Danie und noch ein Kollege sind da, um die Mopeds entgegen zu nehmen. Ich erzähle ihm kurz die Geschichte, mit dem platten Reifen und er staunt nicht schlecht, als ich ihm sage, dass ich mein Geld zurück haben möchte. Aber als er den zerfetzten Schlauch auf dem Foto sieht und was auf dem Schlauch drauf steht, will er es Albert in Johannesburg weitergeben, damit er mir die Rechnung vom Reifenhändler erstatten kann. Wir ratschen noch kurz mit Danie. Ich glaube er beneidet uns um unsere schöne Motorradtour. Wir fahren mit dem Taxi zum Autovermieter und bekommen einen Hundai. Wir gehen noch an die Waterfront und essen beim Griechen Shrimps mit Tomatensauce und Fetakäse. Wir rufen Flo, einen alten Skilehrerfreund von uns an und wollen uns ,mit ihm treffen. Am Sonntag Vormittag sollen wir zu ihm kommen. Wir fahren zurück zur Lodge, duschen und gehen Abends ins Africa Cafe essen. Das Afrika Cafe hat zwei Menüs, ein normales und ein vegetarisches. Wir wählen das normale. Es besteht aus ca. 14 verschiedenen Gerichten aus ganz Afrika. Es sind zwar Gerichte dabei, die uns nicht so schmecken (wegen dem Koriander), doch wir sind begeistert. Man kann am Schluß noch von jedem Gericht etwas nachbestellen, doch wir sind wirklich voll. Die Bedienungen gehen von Raum zu Raum und singen und trommeln. Man sieht, das die richtig Spaß beim Arbeiten haben. Es ist zwar teuer, doch es war es absolut wert hier gewesen zu sein. Zurück in der Lodge fallen wir müde ins Bett.



Rückgabe der Motorräder

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Samstag 10.12.2011 Kapstadt – Kapstadt

Lions Hat

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Es ist super Wetter und wir packen unser Badesach ein. Wir fahren den Chapmanspeak Drive und dann zum Strand. Es ist ziemlich leer, da das Wetter ein bißchen zu zieht, aber es ist trotzdem nicht kalt. Wir spazieren ein am Strand entlang, schauen den Wellenreitern zu und strecken unsere Füße in das kalte Wasser. Wir fahren weiter zu den Pinguinen nach Simons Town. Und essen dort erstmal etwas. Es sind einige Pinguine da, doch wir schwimmen nicht mit ihnen, weil an dem kleinen Strand so viel los ist. Wir fahren weiter zum Cape Point. Der Eintritt für diesen Nationalpark ist mit 80 Rand pro Person vollkommen überteuert. Wir fahren nur schnell zum Cape Point, machen ein paar Bilder und drehen wieder um, weil es mit der Zeit schon ein bißchen knapp wird. Wir fahren auch über den Chapmans Peak Drive wieder zurück, weil es der schnellste aber auch der schönste Weg ist. Am Abend gehen wir im Ocean Bascet zum Essen, doch Stefan ist nicht sehr begeistert eigentlich schmeckt es ihm nicht. Wir fahren noch zur Waterfront, beobachten Leute und gehen noch auf einen Absacker in eine Bar.



Chapmans Peak Drive

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Sonntag 11.12.2011 Kapstadt – Stellenbosch

Weingut Hartenberg

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Wir frühstücken um 8 Uhr, packen zusammen und stehen pünktlich um 9:30 Uhr bei Flo und Barbara vor der Haustüre. Die beiden sind erst vor zwei Wochen umgezogen, waren aber seitdem kaum zu Hause. Sie wohnen in einem alten Gebäude, wie ein Reihenhaus aber mit sehr viel Charme und vielen alten Möbeln. Wir trinken Kaffee und ratschen ein bißchen, bis Barbara die Idee hat uns das Haus in dem sie vorher gewohnt haben auch noch zu zeigen. Sie müssen dort noch etwas ausräumen und Stefan könnte helfen. Wir fahen 5 Minuten und sind am anderen Haus. Es ist ein sehr schönes Haus und ich kann sehr gut verstehen, dass die beiden traurig sind, das sie ausziehen mußten. Stefan hilft Flo ein bißchen und Barbara entführt mich wieder zu einem anderem Haus. Dieses Haus ist noch im Rohbau und soll im Februar für eine Wohltätigkeitsveranstaltung fertig sein. Der Architekt wird selbst drin wohnen. Er ist einer der 3 bekanntesten bzw. besten Architekten Südafrikas und ich staune nicht schlecht, als ich das Haus sehe. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es mal aussehen wird. Nach den Besichtigungen und der Hilfe fahren wir nach Stellenbosch. Wir kommen Mittags an und treffen noch Katharina und Peter, die schwedischen Besitzer, sie freuen sich, uns wieder mal begrüßen zu dürfen und wollen Details unserer Reise wissen. Wir fahren noch zum Weingut Delheim zum Mittagessen und machen eine Weinprobe im Weingut Muratie. Danach fahren wir noch zum Weingut Hartenberg und probieren Wein. Zurück am B&B legen wir uns erst mal an den Pool zum relaxen. Abends gehen wir nach Stellenbosch im Cape Town Fish Market zum Essen. Am B&B Trinken wir noch ein Glas Wein und gehen dann ins Bett.



Montag 12.12.2011 Stellenbosch - Stellenbosch

Aussicht vom Weingut Hidden Valley

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Schon um 10.30 uhr sind wir auf dem Weg zum ersten Winetasting nach Moiplaas. Stefan sagt, dass er noch keine Lust auf Wein hat, doch da müssen wir jetzt durch. Wir fahren also den Hügeln zum Weingut hoch und probieren Wein. Der Chef vom Weingut , Tilman lädt uns ein, mit ihm über sein Weingut zu fahren und er will uns einiges erklären. Wir fahren die steilen Weinberge hoch und es ist sehr interessant, was er alles zu erzählen hat. Er hat ein eigenes kleines Naturreservat in seinen Weinbergen. Dadurch wollen sie die Nützlinge anziehen und weniger Chemie für die Bekämpfung der Schädlinge verwenden. Eine sehr gute Idee, bei der immer mehr Weinbauern mitmachen. Es gibt schon ein ein Verein für diese „Biobauern“. Nach dem Weintasting fahren wir ins Weingut Dornier zum Essen. Wir sitzen sehr schön und essen gut. Im B&B erholen wir uns am Pool von dem anstrengenden Tag.



Bioweingut Moiplaas

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Dienstag 13.12.2011 Stellenbosch - München

Wir sind doch erst angekommen und schon soll es wieder nach Hause gehen? Viel zu schnell ist der Urlaub wieder vergangen. Wir packen unsere Sieben Sachen und leihen uns eine Waage aus, damit wir nicht zuviel Gewicht in einer Tasche haben. Wir kommen gut hin, doch das nächste Mal nehmen wir ein Gepäckstück mehr mit, damit wir mit dem Gewicht nicht so jonglieren müssen. Wir packen das Auto voll und fahren noch in das Weingut Spier. Dort vertreiben wir uns die Zeit in einer kleinen Gepardenfarm, schauen die Künster auf dem Markt an und essen eine Kleinigkeit. Die Autorückgabe verläuft schnell und problemlos. Wir wollen unser Gepäck gleich aufgeben, doch hier ist so viel los und es dauert ewig, bis wir endlich unser Gepäck los sind. Das zusätzliche Sportgepäck macht wieder mal Probleme. Wir vertreiben uns die Zeit noch mit Einkaufen von Souvenirs und sind dann doch froh endlich im Flieger nach Johannesburg zu sitzen. In Johannesburg haben wir nur sehr kurzen Aufenthalt und es geht weiter nach München. In München will uns wieder mal der Zoll kontrollieren. Nach was sehen wir eigentlich aus? Wir zeigen unsere mickrigen Souvenirs und dürfen dann doch ohne genauere Kontrolle den Zoll passieren. Es steht fest, Südafrika, bzw. im der Süden Afrikas haben wir uns den Virus geholt, der uns immer wieder dazu zwingt hierher zurück zu kehren. Also wir können nicht anders, wir kommen wieder.



Abschied von Südafrika

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Kommentare

  • karinchen

    Super Reisebericht! Mal ganz anders als ich es erst vor zwei Wochen erleben durfte.Wir haben in etwa die gleiche Tour gehabt, nur mit dem Auto.
    Aber eure Tour mit dem Motorrad klang ja sehr Abenteuerlich! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diesen Bericht zu lesen und im geheimen immer wieder zu nicken-ja so war`s auch bei uns.
    Die Stimmung im Valley of Desolation bei Sonnenuntergang war auch für uns ein unvergessener Moment.
    Ach übrigen`s, wir fanden es auch toll, das Sonntag`s die Läden offen waren, aber Alkohol gab es da nieeee zu kaufen ( Sonntag- Alkoholverkauf- Verboten).Nicht mal eine klitze kleine Flasche Rotwein gab es, grins, grins....
    LG Karin

  • moho

    Gratulation zur Startleiste!
    Gut daß ihr beim Bavarian Guest House/Lodge doch noch wart, hätte sonst fürs Vorbeifahren einen Minuspunkt gegeben. Abenteuerliche Reise. Hut ab! Hat Spaß gemacht euren Bericht zu lesen.
    LG Moni

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