Drei Wochen Kuba in "Casas Particulares"

Reisebericht

Drei Wochen Kuba in "Casas Particulares"

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21.03.2011

Unsere ersten 2 Tage in Havanna

Die Karibikinsel Kuba hat auf viele Menschen eine magische Anziehungskraft. Schon Ernest Hemingway und viele weitere Schriftsteller und Künstler waren fasziniert von seinen Stränden, von den lebhaften und freundlichen Menschen, von seiner Musik und seiner Kultur, vom tropischen Regenwald und den schönen alten Kolonialbauten.
Auch uns hatte Kuba in seinen Bann gezogen. Wir wollten vor allem die Nationalparks mit ihrer tropischen Vegetation, die zahlreichen endemischen (nur dort vorkommenden) Tier- und Pflanzenarten erleben - aber auch einen Eindruck erhalten, wie sich das Leben in einem der letzten sozialistischen Länder auf der Erde so anfühlt.

Nach einem zehnstündigen Flug kamen wir ziemlich erschöpft am Flughafen Jose Marti in Havanna an. Wir hatten uns entschlossen, während der ganzen 3 Wochen ausschließlich in Privatunterkünften zu übernachten, den sogenannten Casas Particulares.
Seit einigen Jahren gibt es in Kuba die Möglichkeit, privat Zimmer an Urlauber zu vermieten. Die Vermieter müssen einen festen Betrag an den Staat bezahlen, unabhängig davon, wieviel Geld sie durch die Vermietung eingenommen haben. Bezahlt wird in Pesos Convertibles (CUC).
In Kuba gibt es 2 parallele Währungen: den kubanischen Peso (den die meisten normalen Kubaner für ihre Arbeit erhalten) und den Pesos Convertible (harte Währung, 1 CUC entspricht einem US-Dollar). Der offizielle Umtauschkurs ist 1 CUS = 25 kubanische Pesos. Als Urlauber muß man Unterkunft, Taxi, Bus- und Bahnfahrten sowie die meisten Eintrittgelder in CUC bezahlen.

Wir hatten uns im voraus per Internet bzw. per Telefon unsere Casas Particulares reserviert. Das kann man sehr bequem über die folgenden Internetseiten: www.casaparticularcuba.org (offizielle kubanische Seite, sehr zuverlässig)
www.cubacasas.net (kanadische Seite in Englisch mit vielen hilfreichen Informationen und Fotos der Unterkünfte).

Gleich am Flughafen wurden wir von einem Heer von Taxifahrern überfallen, die uns zu unserer Unterkunft fahren wollten. Unser Taxifahrer hatte ein Problem mit seinem Auto. Es sprang nicht an, weil die Batterie leer war.
Nach einer Weile herumtelefonieren hielt ein weiteres Taxi an, die beiden Fahrer suchten nach einem Fremdstartkabel, stellten die elektrische Verbindung her, und ich mußte unser Taxi starten. Mit Vollgas rasten wir durch die leeren Straßen von Havanna und waren schon nach ca. 30 Minuten in der Altstadt.

Die Altstadt von Havanna (Habana Vieja) gehört zum UNESCO-Welterbe und besteht fast vollständig aus Kolonialbauten aus der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft. Leider sind viele dieser schönen alten Häuser in einem erbärmlichen Zustand. Und das, obwohl sich in den letzten 10 Jahren schon einiges getan hat. Zumindest die wichtigsten Plätze und angrenzenden Straßen der Altstadt wurden mit den Deviseneinnahmen aus dem Tourismus instand gesetzt, so z.B. der Plaza Vieja.

Unser Casa Particular war ebenfalls ein altes Kolonialhaus, aber sehr gut renoviert. Es befindet sich nur ca. 10 Minuten vom Hauptbahnhof und 5 Minuten vom Plaza Vieja entfernt. Unsere Vermieter waren sehr freundlich und herzlich, sprachen (wie die meisten Vermieter in Kuba) aber nur Spanisch.

Am nächsten Morgen wurden wir vom Hahnengeschrei geweckt - und das mitten in einer Millionenstadt! Wegen der immer noch recht schlechten Versorgung mit Lebensmitteln halten sich viele Bewohner Hühner in ihren Häusern. Bekannt ist Havanna auch durch die "Erfindung" des Urban Farming - einer Art Gartenbau in der Großstadt. Auf Balkonen und Dächern werden Obst und Gemüse angebaut.

Das Essen in den Casa Particulares ist sehr gut und besser als in den meisten Restaurants. Die Zutaten sind aus der Region und somit auch aus biologischem Anbau.
In Kuba werden kaum Pestizide eingesetzt, weil diese für Devisen importiert werden müßten.
Das Frühstück war sehr lecker. Es gab ein reiche Auswahl an einheimischen Obst (Fruchtbananen, Mangos, Orangen, Papaya, Ananas), dazu Tortilla (spanisches Omelett), belegte Brote und Fruchtsaft. Wie wir später noch erfahren sollten, war das Essenangebot in der Stadt bei weitem nicht so gut wie in unserem Casa Particular.

Meine erste Aktion an diesem ersten Morgen in Kuba war, auf dem Hauptbahnhof eine Fahrkarte nach Santiago zu kaufen. Wir wollten nach ein paar Tagen weiter nach Santiago und von dort aus nach Baracoa fahren.
Für Ausländer werden Fahrkarten für die Bahn in Havanna nicht im Hauptbahnhof verkauft, sondern in der Station La Coubre - nicht weit vom Hauptbahnhof. Dort stand bereits eine große Menschenschlange vor der Tür. Aber der Einweiser an der Eingangstür sagte mir, dass ich mich nicht anstellen brauche, sondern einfach hineingehen.

Am Fahrkartenschalter erfuhr ich, dass unser Zug nach Santiago nicht an dem von mir geplanten Tag verkehrt, sondern erst wieder am Freitag. Wegen der sich ständig verschlechternden wirtschaftlichen Lage, mangelhafter Instandhaltung und fehlenden Ersatzteilen verkehrt der "Tren Frances" (Kubas schnellster Fernreisezug, von Havanna nach Santiago und zurück) nur noch jeden 3. Tag statt jeden 2. Tag.
Also kaufte ich unsere 2 Fahrkarten mit Reservierung für den Freitag. Ich hatte aber unsere Zimmer für Santiago schon für Donnerstag reservieren lassen. Nun mußte ich mich ans Telefon setzen, und unsere ZImmer in Santiago wieder umbuchen lassen. Zum Glück war mir unsere Vermieterin dabei behilflich. Ich erklärte ihr in Ruhe, was ich vorhatte, und sie rief den Vermieter in Santiago an und erklärte ihm, dass wir erst später kommen können, weil unser Zug erst am Freitag fährt.

Nachdem das alles geklärt war, konnten wir uns in Ruhe Havanna ansehen. Unser Lieblingsplatz in der Altstadt ist der Plaza de Armas. Dort gibt es schöne, Schatten spendende Bäume, wo man sich hinsetzen kann und viele Stände mit Buchhändlern. Allerdings ist ein großer Teil der Bücher Revolutionsliteratur.

Mir fiel auf, dass es viele Lehrwerkstätten in Havanna gibt, wo man Tischlerei, Bildhauerei, Wandmalerei und anderes Kunsthandwerk lernen kann. Auch gibt es ein sehr dichtes Netz von Grundschulen. Auf einem meiner Streifzüge wurde ich von einem Mann angesprochen, der zu DDR-Zeiten in Leipzig zum Lehrer ausgebildet wurde. Er sprach sogar noch relativ gut deutsch und hatte sehr angenehme Erinnerungen an die Zeit in der ehemaligen DDR. Von ihm erfuhr ich, dass die Altstadt von Havanna fast nur für die Touristen ist, weil hier fast alles in CUC (Pesos Convertibles) bezahlt werden muß. Dies ist für einen kubanischen Normalverdiener unbezahlbar.

Ab 16.00 Uhr füllen sich die Straßen mit Schulkindern, alle mit Halstuch und Uniform.

Auffällig waren die zahlreichen Tankwagen mit Trinkwasser. Anscheinend gibt es in Havanna ein Versorgungsproblem mit Trinkwasser.

Das Abendessen in unserem Casa Particular war mindestens genauso lecker wie das Frühstück. Es war ein Menü mit mehr als 3 Gängen, so dass wir gar nicht alles aufessen konnten. Am Vorabend hatte uns unsere Gastgeberin gefragt, was wir gerne essen wollten und uns einige Möglichkeiten vorgeschlagen.
Zum kubanischen Essen gehören fast immer Kochbananen. Sie schmecken gebraten etwas ähnlich wie unsere Bratkartoffeln, nur ein wenig süßer.



Estacion Central, La Habana



22.03.2011

Fahrt mit der Hershey-Bahn nach Guanabo

Am 2. Tag in Havanna wollten wir mit der berühmten Hershey-Bahn von Casa Blanca (Havanna) nach Guanabo (in der Nähe von Playas del Este, ca. 30 km östlich von Havanna, an der Küste) fahren.
Die Hershey-Bahn wurde von einem US-amerikanischen Zuckerkonzern gebaut, ist die einzige elektrisch betriebene Bahn auf Kuba und eine der letzten Interurbanas (eine Art Überlandstraßenbahn) auf dem amerikanischen Kontinent. Sie fährt vom Bahnhof Casa Blanca (Havanna) bis ins ca. 100 km entfernte Matanzas.

Um zum Bahnhof Casa Blanca zu kommen, mußten wir zunächst mit der Fähre auf die andere Seite der Bahia de La Habana fahren. Die Fähre ist ein grusliger uralter Seelenverkäufer. Um auf die Fähre zu kommen, muß man flughafenähnliche Gepäckkontrollen über sich ergehen lassen, weil vor einigen Jahren mal jemand versucht hatte, diese Fähre nach Miami zu entführen.

In Casa Blanca hatten wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Zuges und wanderten zur Christusstatue auf einer Anhöhe über dem Hafen. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf Havanna.

Am Bahnhof lernten wir eine kubanische Familie kennen, die nach einem kleinen Dorf in der Nähe von Matanzas fahren wollten. Der Mann sprach Englisch. Er bot uns an, mit zu ihm nach Hause zu kommen und bei seiner Familie zu übernachten. Aber da wir ja in Havanna unser Casa Particular hatten und zum Abendessen erwartet wurden, lehnten wir dankend ab.

Der Hershey-Zug, mit dem wir fuhren, wurde im Jahr 1948 in Barcelona gebaut und war entsprechende altersschwach. Unsere Abfahrt verzögerte sich, weil der Fahrer erst auf das Dach des Zuges klettern mußte, um den Stromabnehmer zu reparieren.

Schließlich fuhren wir doch los, in Schrittgeschwindigkeit über Gleise, auf den in Europa kein Zug mehr fahren würde. Zunächst ging es durch die Vororte Havannas. Zwischen dem Zug und den angrenzenden Häusern waren oft nur ein paar Zentimeter Platz, die Zweige der Bäume kratzten an den Fensterscheiben, so dass wir aufpassen mußten, nicht von durch die offenen Fenster hereinragenden Zweige verletzt zu werden.

Toiletten gab es keine in dem Zug. Wer mal mußte, stellte sich entweder an den Übergang zwischen den Wagen und verrichtete dort sein Geschäft oder sagte dem Fahrer Bescheid, dass er anhielt. Das war kein Problem, denn der Zug hielt sehr oft außerplanmäßig an. Erst war der Stromabnehmer wieder kaputt und dann hielten wir, damit das Zugpersonal von Bauern der umliegenden Höfe Gemüse kaufen konnte. Die planmäßigen Haltestellen bestanden oft nur aus einer kleinen Treppe.

Im Schneckentempo fuhren wir durch die zahlreichen Vororte Havannas, vorbei an unzähligen Gärten und noch mehr Bananenstauden, passierten den Anschlußbahnhof zu einer riesigen Erdölraffinerie und ein Wohnviertel mit trostlosen Plattenbauten. Die meisten Häuser (auch die Plattenbauten) hatten einen großen Wassertank aus Beton auf dem Dach stehen. Durch die starke Sonneneinstrahlung erwärmt sich das Wasser und kann dann zum Baden und Waschen verwendet werden.

Nachdem wir die Vororte von Havanna verlassen hatten, beschleunigte der Zug auf ein abenteuerliches Tempo, so dass uns himmelangst wurde und ich jeden Moment befürchtete, der Zug würde aus den Gleisen springen. Manchmal bekam dann selbst der Fahrer Angst und bremste wieder ab.

Durch die Verspätung mußten wir unseren geplanten Ausflug von Guanabo an den Strand von Playas del Este streichen. In Guanabo selbst ist nicht allzu viel los: ein paar verstreute Höfe und ein Friedhof. Der Strand von Playas del Este ist ca. 6 km vom Bahnhof Guanabo entfernt. In der Nähe der Station hält der Stadtbus nach Playas del Este, der recht häufig verkehrt.
Da an der winzigen Station von Guanabo kein Fahrplan hing (der in der Praxis meistens nicht eingehalten wurde), blieben wir in der Nähe der Station, damit wir unseren Zug zurück nach Havanna nicht verpaßten. Ziegen grasten auf den Bahngleisen und die Hühner streunten über die benachbarten Felder.

Irgendwann kam der Zug dann auch und wir fuhren wieder nach Havanna zurück.
Die Fahrt mußten wir in CUC (Pesos Convertibles) bezahlen, aber es kostete trotzdem nur etwas mehr als 1 CUC pro Person und Fahrt.

Es ist auf jeden Fall eine schöne und preiswerte Möglichkeit, aus Havanna herauszukommen und das wirkliche Kuba und seine Menschen kennenzulernen. Allerdings muß man ein wenig Geduld und Humor mitbringen und darf folgendes nicht erwarten: westlichen Komfort und Pünktlichkeit.



Fähre von Habana Vieja nach Casa Blanca




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Kommentare

  • doubleegg

    Kuba ausführlich und hautnah. Ein umfassender Bericht der nichts wegläßt und nichts beschönigt. Den harten Alltag auf der Insel erfahren selbst privilegierte (Individual) Touristen und es liegt viel an der Mentalität des Reisenden, wie er damit umgeht. Nicht nur mit schwierigen Transportbedingungen oder Lebensmittelknappheit, mehr noch ist es die traurige Einsicht, dass hier ein Volk für dumm verkauft und um sein Leben betrogen wird. Ich drücke den Kubanern die Daumen für eine freie und gerechtere Zukunft - sie haben es verdient.

  • rojo1.

    Hallo, Wie hiess denn die casa in Havana, und hast Du sonst noch Empfehlungen zu den casas? Danke!

  • frieden_schenker

    Hallo Rojo1,

    das Casa Particular in Havanna, wo wir übernachtet haben, heißt Dos Leones Nelson, Anschrift: Nelson Sarduy, Calle Merced No. 14 und befindet sich zwischen Oficio und San Ignacio in Haban Vieja (Altstadt). Tel.: 0053-07-8603987, e-mail: nelsonsarduy@yahoo.es

    Ich habe noch eine Empfehlung in Playa Larga (das ist an der Schweinbucht an der Karibikküste, guter Ausgangspunkt für Exkursionen in den Urwald (Krokodile, Geier, Schildkröten, Kolibris, Tocororo etc.) und nur wenige Minuten von einem herrlichen Strand entfernt (das Titelbild von meinem Reisebericht zeigt diesen Strand). Dayami, die Gastgeberin, ist studierte Biologin und hat beste Beziehungen zu allem, was mit dem angrenzenden Nationalpark zu tun hat.
    Ausgezeichnete Schnorchelplätze und eine Krokodilfarm sind auch in der Nähe.

    Anschrift: Sra. Dayami Rodriguez y Sr. Eddy Sanchez, Barrio Caleton, Playa Larga, Matanzas, Cuba, Code postal: 43 000, Tel.: 0145-987145, e-mail: dayamichato@yahoo.es.

    Liebe Grüße

    Eckart

  • NinaVesela

    Hallo Eckart, tolles Bericht! Mein Mann und ich wollen wir nächstes Jahr eine Reise nach Kuba machen. Deine Tipps sind sehr hilfsreich. Könntest du mir sagen, was für Geldsumme man einplanen soll. Habt ihr Bargeld immer dabei gehabt? Danke im Voraus. Grüße

  • frieden_schenker

    Hallo NinaVesela,

    das hängt davon ab, wie lange Ihr in Kuba bleiben wollt. Wir hatten zu zweit für 3 Wochen ca. 3000 Euro (einschließlich Flug mit Air France und einschließlich Übernachtungen in Casa Particulares) gebraucht.
    Bargeld solltet Ihr immer dabei haben, und zwar 90% in CUC (Pesos Convertibles) und etwa 10% (so ca. 200 Euro) in kubanischen Pesos (moneda nactional). Kreditkarten funktionieren nur in großen teuren Hotels und Reiseschecks gar nicht, also alles in bar mitnehmen.
    Alle Züge, Fähren und Fernbusse (Viazul) müssen in CUC bezahlt werden, genauso wie die Unterkunft und die meisten Taxis (mit Taxifahrern kann man handeln und ggf. den umgerechneten Betrag, den man sonst in CUC bezahlt hätte, auch in kubanischen Pesos bezahlen). In allen größeren Restaurants und Bars muss man in CUC bezahlen, aber viele Paladares nehmen auch kub. Pesos.
    Die neuen Devisengeschäfte nehmen ausschließlich CUC, aber beim Bäcker, auf dem Agropecuario (Obst- / Gemüsemarkt), im normalen Cafe und an Guarapo-Stand (Zuckerrohrsaft) kann mit kub. Pesos bezahlt werden. Im Zweifelsfall immer vorher fragen, ob kub. Pesos akzeptiert werden (?Accepta moneda nacional?).
    Ohne Spanischkenntnisse macht eine Individualreise (ohne organisierte Reisegruppe) in Kuba wenig Sinn, weil die wenigsten Leute Englisch können (selbst in den Casas Particulares nicht). Fahrkartenkauf für Bahn oder Bus z.B. geht ohne Spanisch gar nicht. Außerhalb von Havanna spricht so gut wie kein Mensch Englisch. Je besser die Spanischkenntnisse, umso weniger wird man beschissen.
    Vorsicht vor Schleppern, vor allem in Havanna: Als Tourist wird man von vielen Leuten als wandelnde Brieftasche angesehen, und mit vielen Tricks versuchen einige "Spezialisten" einem möglichst viele Devisen abzuknöpfen. Z.B. gibt es die Masche mit dem Salsa-Festival: Jemand quatscht einen auf Englisch an und behauptet, in Havanna ist gerade ein Salsa-Festival und er könne einem eine gute Bar zeigen, wo gerade der Bär steppt. Am Ende landet man in einer elenden Spelunke mit total überteuerten Drinks, und der Schlepper läßt sich dann auch noch Drinks spendieren und bettelt einen am Ende noch um ein paar CUC an, um angeblich Milch für die Kinder kaufen zu können.
    Oder man wird angesprochen mit der Geschichte, dass das Kind schwerkrank wäre und man dringend Medizin braucht, und ob man nicht ein paar CUC übrig hätte.
    Kubanische Großstädte sich die sichersten der Welt, aber man sollte sich vor Schleppern, Diebstahl und Bettelei in Acht nehmen.
    Geschenke in Form von Kugelschreibern oder Seife oder Kosmetika für die Frauen sind o.k. und werden dankbar genommen.
    Aber die Dinge ändern sich schnell in Kuba (neues Reisegesetz, weitere Liberalisierung von Handwerk und Dienstleistungen), so dass mein Wissensstand vielleicht schon wieder veraltet ist (Stand: 2011).

    Lg. Eckart

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