Mit der Star Clipper von Singapur nach Phuket/Thailand

Reisebericht

Mit der Star Clipper von Singapur nach Phuket/Thailand

Reisebericht: Mit der Star Clipper von Singapur nach Phuket/Thailand

Für mich war die Reise mit dem 4-Master von Singapur nach Phuket/Thailand eine Traumreise. Die Route ging durch die Straße von Melakka an Lankawi vorbei, Richtung Phang Ngna und Similan Islands. Es gab einige Landausflüge (Melakka, Lankawi und James Bond Island). Die Badeaufenthalte an wunderschönen Stränden waren einfach Spitze, besonders der Strand bei den Similan Islands..

Star Clipper



1. Tag und Allgemeines

Die Reise fing etwas hektisch an, weil wir über unser Reisebüro einen Zubringerdienst vom Hotel in Singapur zum Schiff gebucht hatten. Die Agentur hat uns leider am falschen Hafen abgesetzt, uns den Weg zum Check in gezeigt und uns unserem Schicksal überlassen. Mit Hilfe der netten Angestellten dort, haben wir den richtigen Liegeplatz erfahren. Es war der Containerhafen! Nun ergab sich ein Problem. Zu Fuß konnte man wegen der Entfernung nicht hinkommen, also eine Taxe nehmen. Problem Nummero zwei: Der Containerhafen darf nur mit Sondergenehmigung befahren werden, die der Taxifahrer nicht besaß. Zum Glück erinnerten wir uns an die Reiseunterlagen der Reederei. Diese hatte, eben wegen der Probleme, einen Check-In in einem zentral gelegenen Hotel in Singapur organisiert. Dorthin ließen wir uns dann fahren und von da an klappte alles einwandfrei.
Das Schiff legte nahezu pünktlich am Abend in Singapur ab. Sobald wir das Hafengelände verlassen hatten, wurden auch für einige Zeit die Segel gesetzt. Es sah schon beeindruckend aus. Es war auch alles sehr gut zu beobachten, weil es keine Absperrungen auf den Decks gibt. Die Passagiere dürfen überall hin, beim Segelsetzen helfen und in ruhigen Gewässern auch das Ruder übernehmen. Wenn keiner helfen will, geht das auch alles vollautomatisch.

Die Kabinen sind nicht riesig, aber gut ausgestattet. Der Kleiderschrank ist für zwei Personen sogar mehr als ausreichend. Toilette und Dusche sind sinnvoll geplant. Man setzt beim Duschen nicht den ganzen Raum unter Wasser und man holt sich auch keine blauen Flecken. Die Betten sind in den einzelnen Kabinen unterschiedlich angeordnet. Bei uns waren die beiden Betten als Doppelbett (190x200) an die Wand geschoben, gleich unter dem Bullauge. Gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlimm. Gewöhnungsbedürftig war auch in der ersten Nacht das Brummen des Generators. Ab der zweiten Nacht haben wir es kaum noch bemerkt. Wir hatten das unterste Passagierdeck, gleich über der Wasserlinie gebucht. Ein Deck höher war es wohl etwas leiser aber ähnlich ausgestattet. Die teuersten Kabinen sind in jedem Fall größer, wohl auch komfortabler. Ob aber auch besser? Sie liegen an den Promenaden und am Swimmingpool. an dem es sich am späten Abend und in den lauen Nächten sehr gut sitzt.
Positiv ist noch zu vermerken, dass es im Restaurant keine festen Plätze gibt. Man kommt auf diese Weise mit vielen Gästen ins Gespräch. Alle können zur gleichen Zeit essen, das Restaurant ist groß genug. Die Altersmischung war auf unserer Reise auch richtig. Es waren, wie bei manchen Kreuzfahrten, nicht nur alte Leute an Bord.
Ein bißchen negativ war, dass das Schiff überwiegend mit dem Motor fuhr und nicht so oft gesegelt ist. Es lag aber auch ein wenig am Wetter, wir hatten an einigen Tagen Gegenwind. Der Fahrplan musste eingehalten werden und kreuzen gegen den Wind hätte das Schiff ganz schön zum Schaukeln gebracht. Ach ja, geschaukelt hat es nur einmal und nur ein bißchen. Beim Essen hat keiner gefehlt.




Keine Bildinformationen verfügbar


Am nächsten Tag erreichten wir Melakka. Wir hatten für heute einen Ausflug gebucht. Wer ein wenig Erfahrung hat, kann das ganze auch mit einem Taxi oder Rikschafahrer auf eigene Faust machen. Das zum Museum umgewandelte Haus einer reichen chinesischen Familie ist sehenswert. Leider darf man nicht fotografieren.



Weiter ging es nach Lankawi, wo wieder ein Ausflug gebucht werden konnte. Sieben Stunden, sehr teuer (75,-Euro) und überwiegend im Bus. Wer weiß wie eine Kautschukplantage, Dschungel und Mangroven aussehen, kann sich diesen Ausflug sparen. Die, die ihn gemacht haben waren nicht sehr begeistert. Das Schiff lag die ganze Zeit am Kai, man konnte auch etwas auf eigene Faust unternehmen.



Star Clipper



Der nächste Tag bescherte uns den ersten Strandausflug. Während das Schiff in der Bucht ankerte, wurden wir mit Hilfe der Rettungsboote an Land gebracht und hatten fast den ganzen Tag Zeit, die ebenfalls an Land gebrachten Sportgeräte kostenlos. zu nutzen.Es gab alles zum Schnorcheln, Tauchen, Paddeln, Segeln, Wasserski und Wakeboard fahren. Auch an eine kleine Bar war gedacht. Der Rettungsbootshuttle zum Schiff ging jede Stunde. Es war richtig etwas zum Relaxen.

Solche Strandausfluege, einmal sogar mit einem sehr gut organisierten Barbeque fanden noch zweimal statt. Der schönste Strand und die schönsten Korallen gab es an den Similan Islands auch wenn da einige Boote von Khao Lak waren.



SIMILAN iSLANDS



Das Ende der Reise am Vormittag in der Bucht von Patong (Phuket) war ebenfalls wieder gut organisiert. Der Check-In für die neuen Gäste fand wiederum in einem Hotel statt. Und die Gäste, deren Anschluss oder Abflug erst später startete, konnten die Zeit in diesem Hotel verbringen und alle Einrichtungen benutzen und vor allen Dingen duschen, oder einen Ausflug zu den Inseln noerdlich von Phuket buchen . Das Gepäck wurde vom Hotel verwahrt.


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Kommentare

  • winni

    Kommt der Bericht noch? Ein Bericht nur mit Bildern ist für mich kein Reisebericht und werde ihn daher auch nicht bewerten. vg winni

  • curley

    Da muss ich Winni leider recht geben. Die Fotos hingegen finde ich nett.
    vg
    curley

  • curley

    Da muss ich Winni leider recht geben. Die Fotos hingegen finde ich nett.
    vg
    curley

  • mk5255

    Wäre an dem Bericht sehr interessiert, habe diese Reise o. ä. für die nächsten Jahre auf dem Plan.
    vG
    mk5255

  • winni

    Das sieht schon besser aus. Ich würde die Bilder aber innerhalb des Textes einarbeiten. Bild anklicken im Reisebericht und entweder "Text umfließt rechts oder links" anklicken. vg winni

  • curley

    jo, viel besser :-)
    Klingt nach einer schönen Reise.
    Curley

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