Baumpilze

Reisebericht

Baumpilze

Reisebericht: Baumpilze








Seit Tausenden von Jahren in China hoch geschätzt und
in Gold aufgewogen, blieben Pilze im westlichen
Kulturkreis stets geheimnisumwittert und mit gewissem
Argwohn betrachtet. Man glaubte, sie würden Gifte
aus ihrer Umgebung aufnehmen und erlangen dadurch
ihre Toxizität


( historische Daten sind übernommen )

Der römische Schriftsteller Tacitus

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berichtete,

das Pilze, die unter Feigen- und Nadelbäumen
wachsen, essbar und ungiftig, aber unter Buchen,
Zypressen und Eichen als giftig betrachtet wurden



ganz anders

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sah dagegen die bekannte Äbtissin und
Naturforscherin Hildegard von Bingen (gest.1179)
den gesundheitlichen Nutzen von Pilzen

Sie unterteilte in Sorten, die auf Bäumen und
auf der Erde wuchsen.
Pilze auf Bäumen waren ihrer Meinung nach
dem Menschen zuträglich, aber Pilze am Boden
sah sie als schädlich an.

Baumpilzen, egal, ob sie auf lebenden oder
gefällten Bäumen wuchsen, schrieb sie heilende
Kräfte zu und empfahl:
Nussbaum bei Wurmbefall,
Buche bei Magenleiden,
Weide bei Lungen- und Milzkrankheiten



Hildegard von Bingen’s Forschungen

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stehen

konform mit den Erkenntnissen der TCM,
( Traditionelle Chinesische Medizin,
berühmter Vertreter Arzt Whu Shui, 1368-1644 )
welche erstmals die positive Wirkung von Pilzen
auf die Gesundheit des Menschen schriftlich
niederlegte



Die Wissenschaft

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bezeichnet Baumpilze als lignicole Pilze.
Dabei handelt es sich um eine sehr grosse
ökologische Gruppe, die Arten verschiedener
Pilzgruppen einschliesst

Lignicole Pilze leben saproparasitisch sowohl
in lebendem als auch in abgestorbenem Holz,
gemeinhin als Totholz bezeichnet.
Dabei beziehen sie ihre Nährstoffe direkt aus
dem Holz, indem sie verwertbare Stoffe durch
spezifische Enzyme abbauen


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Kommentare

  • RdF54

    Wieder tolle Infos von Dir!! :-)

    LG Robert

  • venus

    vielen Dank

  • Blula

    Dank Deiner Niederschrift habe ich nun auch mal etwas mehr über Pilze erfahren . . mal was anderes von einem Reisebericht. Sehr schön.. . auch mit entsprechend guten Aufnahmen. Vielen Dank!
    LG Ursula

  • venus

    Hallo Blula, bei schönem Wetter zieht es mich und meine Kamera an den Bodensee. Auf dem Bodensee-Radweg geht die Reise durch, Deutschland, Vorarlberg/Österreich und die Ostschweiz. 273 Kilometer umrundet der Radweg fast ufernah den gesamten See. Ob Geschichte, Kultur, heimelige Landgasthöfe, Strandbäder, Bodensee-Thermen, Tier- und Freizeitparks, hier gibt es alles, was das Fotografenherz begehrt. Dieser Baum, steht unmittelbar neben dem Radweg in Bregenz/Vorarlberg... um diese Aufnahmen machen zu können bin ich 10 km mit dem Rad von Lindau nach Bregenz gefahren...

  • Blula

    Hallo Venus, danke für Deine weiteren Ausführungen. Muss sich wirklich lohnen, den Bodensee zu umkreisen, vor allem natürlich bei schönem Wetter. Und was das Fotografieren angeht . . .. . ja, da ist mir oft auch kein Weg zu weit, ein lohnenswertes Motiv einzufangen.

  • ingepeter (RP)

    Hallo Venus, neben Deinen guten Fotos auch noch gute Informationen, Du setzt Dich jedes Mal mit den Themen auseinander und bringst es gut ´rüber. Gruss Inge

  • Schoena

    So kannte ich die Pilzwelt auch noch nicht. Sehr interessant.

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  • knallus

    Hier mein Tipp und meine guten Wünsche für Dich zum neuen Jahr 2012: www.pilzmaus.de Viele Grüsse

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