Kaleidoskop aus aller Welt

Reisebericht

Kaleidoskop aus aller Welt

Reisebericht: Kaleidoskop aus aller Welt

Hier stelle ich euch ein paar Aufnahmen vor, die einen besonderen Reisemoment auf Diafilm bannen. Ich werde diesen Bilderbericht in den nächsten Wochen ausbauen und freue mich, wenn euch die Fotos ansprechen.

Patagonien am Fuße der Cuernos in Chile

Morgenstimmung am Torres del Paine

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Ich bin am Abend von einem Schneesturm regelrecht vom Berg heruntergetrieben worden. Herunten im Tal regnete es bis kurz vor Sonnenaufgang, nur ein wenig weiter oben tobte der Schneesturm. Ich nutze die Pause, um mein Kochgeschirr am Fluss zu reinigen. Beim Fluss ertrinke ich in einer Landschaft aus Schnee und Gold, die ich versuche wie besessen mit meiner Nikon F-100 auf Dia zu bannen.



Kaokovelt bei den Epupafällen in Namibia

Epupa Wasserfall bei den Himbas

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Wir sind seit Tagen im Land der Himba unterwegs. Die Piste zu den Epupafällen ist wesentlich besser, als wir sie uns vorgestellt haben. Am späten Nachmittag machen wir wenige Kilometer vor den Epupafällen bei einem ausgetrockneten Flussbettes Rast. Minuten später regnet es. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig dem plötzlich abgehenden Fluss davonzufahren, denn binnen Minuten erreicht der Wasserpegel einen guten Meter. Es schüttet bis kurz vor Sonnenuntergang auch an den Fällen. Langsam verwandelt sich die Flut in einen sanften Nieselregen, der diese atemberaubende Stimmung aufs Dia zaubert.



Himbagebiet im südlichen Angola / Kaokovelt Namibia

Himbafrau

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Die Himbafrauen reiben ihre Körper mit einer Mischung aus Butter und einem rotem Pigment ein, das sie auf einem Stein zermahlen.



Tschadseeumrundung

Stecken im Ton beim Tschadsee

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Wir sind seit zehn Tagen unterwegs, um vom Niger in die Hauptstadt des Tschads nach N’Djamena und weiter nach Kamerun zu fahren. Zum Glück hat die Regenzeit bereits eingesetzt und uns die hohen Sanddünen teils mit einem tragenden Grasteppich versehen. Trotzdem müssen wir uns mindestens einmal am Tag freischaufeln. Wir fragen uns seit Tagen, welcher Teufel uns geritten hat mit einem Ford Transit ohne Vierradantrieb so etwas zu wagen? Die miese Lage in Nigeria alleine war’s nicht oder doch?



Sonnenuntergang am Tschadsee

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Wenigstens entschädigt uns die Natur heute Abend mit einem beinahe ins kitschige gehende Farbenspiel.

Fortsetzung befindet sich bereits unter den Tipps!

Gisi & Rüdiger - weltleben.at





Köcherbaumwald in Namibia

Kreuz des Südens Langzeitbelichtung

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Bei dieser extremen Langzeitbelichtung des südlichen Sternenhimmels in Afrika, wandern die punktförmigen Sterne auf ihrer Bahn um den Punkt im Süden, auf den das Kreuz des Südens hinzeigt. Wenn du die Längsachse des Kreuz des Südens rund vier Mal in Richtung der längeren Seite, also so: +-- verlängerst siehst du genau den Mittelpunkt des Kreises. Ziehe von dort eine Linie genau senkrecht runter zum Horizont, dann hast du genau die SÜDRICHTUNG. Genauer wird es, wenn du die beiden in der Nähe befindlichen sogenannten Pointer-(Zeiger)-Sterne mit einer Linie verbindest, genau darauf 90° eine Linie setzt und diese mit der Linie, die sich aus der Verlängerung der Längsachse des Kreuz des Südens ergibst schneidest und dann wie gehabt vorgehst.
Beim Foto schwitzte ich ziemlich, da ich am Abend drei Schlange in den Felsen beim Fotografieren der Köcherbäume gesehen habe und mich ohne Taschenlampe zum Beenden der Aufnahme zur Kamera im Dunkeln tasten musste ... ein Köcherbaum befindet sich rechts am Dia.





Upsala Gletscher im argentinischen Patagonien

Eisberg beim Upsala Gletscher...

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Aufgrund eines Unwetters waren alle Brücken um Calafate für drei Tage gesperrt. Einzig am See konnten wir zum kalbenden Gletscher fahren und die blauen Eisberge bestaunen.



Traumwanderung in der Namib, ausgehend vom Dead Vlei

Dead Vlei bei Sonnenaufgang

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte in dieser Landschaft ohne Entfernungs- und Zeitgefühl.

Seht euch dazu bitte meinen Reisebericht: NAMIB – TRAUMWANDERN IN DER ÄLTESTEN WÜSTE DER WELT an.



Niemandsland zwischen Niger und Tschad beim Tschadsee

Soldaten im Niemandsland beim...

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Gestern Abend konnten wir aufgrund eines orkanartigen Sandsturmes und sintflutartiger Regenfälle nicht mehr weiterfahren. Leider befinden wir uns noch im rund 40 Kilometer breiten Niemandsland zwischen dem Niger und dem Tschad. Grenznähe ist schon eine ungute Sache, doch hier weithin sichtbar stehen bleiben zu müssen hat bereits etwas tragikomisches.
Wir sind gerade beim Frühstücken, als Bewaffnete mit einem Pickup auftauchen. Autsch! Immer schön freundlich sein ist die Devise. Zuerst sind sie barsch: »Was macht ihr hier?«
»Gestern hat uns der Orkan mit dem Regen überrascht!«
»Ich will den Kanister haben!«, sagt einer der Soldaten fordernd.
Wir bleiben freundlich, die Situation kann sonst sehr schnell ins Negative kippen und sie haben die Waffen.
Gisi kontert scherzend: »Ich hätte auch gern vieles. Ein Haus!«
Gelächter!
Einem jungen Militär fällt aus lauter Nervosität sein deutsches G3-Schnellfeuergewehr vom Militärfahrzeug. Nach kurzer Zeit schwenken die Soldaten, wenn man scherzend freundlich bleibt auch auf nett um.
Sie wollen sogar unbedingt, dass wir mit ihnen für ein martialisches Foto samt Kalaschnikows und G3-Sturmgewehren posieren und Adressen austauschen. Unglaublich, vor drei Minuten waren wir noch nicht sicher ob sie uns nicht einiges abknöpfen werden. Lächeln ist in solchen Situationen also immer am besten, keinesfalls auch nur einen Anflug von Angst zeigen. Wir lassen uns in solchen Momenten nicht einschüchtern, ignorieren einfach das ernste Getue und nehmen es mit Humor; was bleibt uns auch anderes übrig? Wir wissen: Es wird uns nicht passieren! Dies strahlen wir anscheinend auch auf diese Bewaffneten aus, der Rest ergibt sich von alleine.

Sicherheitstipps findet ihr bei uns auf der Homepage: weltleben.at --> HOME --> REISETIPPS --> SICHERHEITSTIPPS (werden wir in nächster Zeit auch als Tipp in die GEO-Reisecommunity.de stellen). Themen:

Fortsetzung folgt!

Gisi & Rüdiger - weltleben.at


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