Sonnenuntergang auf Santorini

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Sonnenuntergang auf Santorini

Die Santorin-Inselgruppe liegt im südlichen Ägäischen Meer etwa 120 km nördlich von Kreta. Die nächstgelegenen Inseln sind Anafi 22 km östlich und Ios 19 km nördlich; Milos liegt etwa 77 km nordwestlich. Die ringförmig angeordneten Inseln Thira, Thirasia und Aspronisi bilden den Rand einer vom Meer gefluteten Caldera, in deren Zentrum die Inseln Palea Kameni und Nea Kameni liegen. Der Santorin-Archipel hat einen Durchmesser von etwa 16 km. Die Gesamtfläche beträgt rund 92,5 km². Aufgrund der geologischen Entwicklung gehören auch die Christiana-Inseln und der Kolumbos Unterwasservulkan zum Santorin-Archipel. Von der 150 bis 350 m hohen Caldera-Wand ist die Abdachung von Thira und Thirasia nach außen hin sanft. Lediglich im Südosten von Thira unterbricht das Profitis Ilias-Massiv, mit 567 m die höchste Erhebung des Archipels, diesen sanften Abfall. Vielerorts bildet ein breiter schwarzer Lavastrand den Übergang zum Meer. An anderen Stellen reicht die Bimsdecke bis ans Meer und bildet dann Steilküsten. Auf Thira mit Ausnahme des Profitis Ilias-Massivs und auf Thirasia prägen tiefe Erosionsrinnen in der weichen Bimsdecke, verursacht durch winterliche Regenfälle, die Topographie. Die maximale Ausdehnung der sichelförmigen Hauptinsel Thira beträgt vom Kap Mavropetra (Ακρωτήριο Μαυρόπετρα) im Norden bis zum Kap Exomitis (Ακρωτήριο Εξωμύτης) im Süden 17,4 km. Die Breite variiert zwischen 1,2 km im Norden bis etwa 6 km im Süden. Etwa 70% der Inselfläche ist von teilweise massiven Bimssteinschichten bedeckt. Im Norden werden diese Schichten von älteren Vulkanen, im Süden von älteren Lavadomen unterbrochen. Jeweils 15% entfallen auf Lava und Schlacken sowie auf das metamorphe Grundgebirge. Die Caldera von Santorin umfasst eine Fläche von etwa 84,5 km², die Ausdehnung beträgt in Nord-Süd-Richtung etwa 11 km, in West-Ost Richtung fast 8 km. Die absolute Höhe beträgt im Norden von Thira vom Meeresgrund etwa 700 m. Der Caldera-Boden besteht aus vier Teilbecken. Das nordöstliche Teilbecken erreicht eine Tiefe von nahezu 400 m und wurde vermutlich mit den Vorgängen der Minoischen Eruption gebildet.

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Kommentare

  • Zaubernuss

    Traumhaft! Ein anderes Bild von Santorini, nicht blau - weiss mit Türmchen... Danke für die geografisch - geologischen Erläuterungen. Da waren ja dramatische Veränderungen am Werk!!!

  • Blula

    leider war ich s.Zt. um diese Uhrzeit schon wieder weg. (Tagesausflug von Kreta!!)

  • yunnanfoto

    Was für eine schöne Stimmung. Da mit einem kühlen Bierchen sitzen und schauen ist sicher Genuss pur.
    LG, Herbert

  • Claus_Wagner

    Na Herbert, auf Sontorin sollte man die hervorragenden Weine probieren! Ich habe nirgendwo bislang einen besseren Retsina getrunken. Gut, nicht jedermanns Sache aber es gab auch einen ganz tollen Rosé dort. Und dann der Sonnenuntergang!
    Das Foto ist eine sehr schöne Erinnerungsauffrischung.
    Gruß
    Claus

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Sonnenuntergang auf Santorini 4.74 47

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