Seitenlicht

Reisebild

Seitenlicht

Spätes Abendlicht fiel durch das einzige Fenster in den dunklen Raum - ideales Licht für ein Porträt dieser alten Dame. Spotmessung auf die Hand ermöglichte noch eine einigermaßen verwacklungsfreie Zeit/Blendenkombination bei 100-ASA-Diafilm.

Teilen auf

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Übersicht China

Region: Yunnan
Stadt: Kunming

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

  • DieterB

    Tolles Licht fein nuanciert. Einfach Spitze. Ich geb jetzt das letzte Mal 5 Punkte, man will ja eine Steigerungsmöglichkeit haben!! :-))

  • ruma94

    Wunderschön.

  • yunnanfoto

    Vielen Dank, Dieter.
    Ich hab´ auch noch viele mittelmässige Bilder, dann lade ich in den nächsten Tagen die erst mal hoch :-))
    Viele Grüße
    Herbert

  • yunnanfoto

    Danke, Ruth. Freut mich, wenn es Dir gefällt.

  • Hage

    Wieder eines Deiner wunderbaren Portraits, das sind ja wirklich Charakterköpfe! Ich habe so das Gefühl, in Yunnan gibts ziemlich viele davon! LG Hans-Georg

  • yunnanfoto

    Danke, Hans-Georg.
    Dein Gefühl täuscht Dich nicht, in Yunnan gibt es sehr viele ausdrucksvolle Gesichter, ein ElDorado für Menschen- und Streetfotografen.
    LG, Herbert

  • shootingstar

    In Gedanken sehe ich das gelebte Leben dieser Frau vorüberziehen - Hungersnöte, Unterdrückung, verstorbene Kinder, Analfabethismus...Kommunismus, körperlich harte Arbeit.................. und trotzdem strahlt sie Würde aus. Ich mag es, wenn Bilder Geschichten erzählen !
    lg Claudia

  • nach oben nach oben scrollen
  • yunnanfoto

    Auch Dir vielen Dank, Claudia. Gute Porträts MÜSSEN Geschichten erzählen, sonst sind es Passbilder.
    LG, Herbert

  • traveltime

    no Comment ! ***** Points!

  • yunnanfoto

    Danke, Rolf.

  • traveltime

    Herbert,
    du machst Fotos, wie Dürer gemalt hat.
    LG Rolf

  • yunnanfoto

    Rolf, mach mich nicht verlegen ! Der Vergleich hinkt. Dürer war kreativ, ich bin lediglich ein guter Handwerker.
    Man kann sich aber gut an alten Meistern orientieren, die hatten schon allerhand drauf. Dann noch ein bisschen Glück und das richtige Licht...
    Danke Dir. Ich freue mich natürlich über Dein Lob.

    LG, Herbert

  • shootingstar

    @Rolf: Da ist was dran!

  • nach oben nach oben scrollen
  • yunnanfoto

    Nun fang DU auch noch an.
    Ich lade nur noch tote Schweine hoch :-))

    Trotzdem: Danke.
    LG, Herbert

  • shootingstar

    Du machst mir Spaß ; ) ; ) ; )

  • d.butscher

    lieber herbert.. das ist ein ausnahmebild..klare 5 punkte und das ist eigentlich zu wenig.

    lg dieter

  • yunnanfoto

    Lieber Dieter,

    danke für das grosse Lob und die Bewertung. Ich habe einfach ein bisschen Glück und das richtige Licht gehabt.
    Aber ich freue mich natürlich, dass es so gut ankommt, ich mag das Bild selbst auch sehr gerne.

    LG, Herbert

  • KalliZ

    Ein beeindruckendes, weil sensibles Portrait!!!

  • yunnanfoto

    Danke, Kalli.

  • nach oben nach oben scrollen
  • d.butscher

    @herbert ... ohne gutes objektiv, fotografisches können und erfahrung kann aber ein so vortreffliches bild kaum gelingen...auch wenn der zufall (zur rechten zeit am rechten ort) sicherlich eine große rolle spielt. lg dieter

  • yunnanfoto

    Klar, Dieter, Erfahrung bei der Lichtmessung und der schnellen Wahl des Ausschnitts ist schon hilfreich. Dass man bei so einem Licht die Kameraautomatik nicht gebrauchen kann, ist eigentlich klar. Hier kommt nur eine Sportmessung auf die Hand in Frage und das soltle man schon im Schlaf beherrschen, weil sonst wertvolle Zeit verloren geht und die Situation vorbei ist.
    Gute Objektive sind eigentlich selbstverständlich für engagierte Fotografie, sie entscheiden ja über die technische Qualität eines Fotos. Ein billiges Gehäuse mit einem teueren Objektiv ist auf jeden Fall die bessere Lösung als eine umgekehrte Kombination.
    Diese Aufnahme hier wurde mit einer Canon EOS 1N und dem Canon EF 24-105mm 1:4 L IS USM auf Kodak Ektachrome 100 gemacht. Mein Standardobjektiv bei Reisen, kann ich sehr empfehlen.

    LG, Herbert

  • WeHaGu

    Hut ab!

  • yunnanfoto

    Vielen Dank,

  • d.butscher

    @herbert mit dem 24-105 bist du bei deiner vollformat sicher bestens bedient. da ich mit der canon 40d arbeite benutze ich das 70-200 4 l is oder das tamron 17-50 2,8. mit beiden objektiven lässt sich bei portraits eine gute freistellung erreichen.

    mit der spotmessung stimme ich dir ebenfalls zu...allerdings nur bei hellhäutigen menschen. in afrika arbeite ich grundsätzlich nicht mit der spotmessung, da dadurch aus einem schwarzen ein mischling o.ä. wird.

    trotzdem deine portraits verdienen hochachtung ... vor allem weil du noch in der klassisch analogen weise erstklassige ergebnisse erzielst, die ihresgleichen suchen.

    daher auch von mehr (nicht zum ersten mal): HUT AB !!

    lg dieter

  • yunnanfoto

    Hallo Dieter,

    da bist Du auch bestens ausgerüstet. Man sieht es ja auch Deinen Fotos an.

    Klar, Spotmessung nur bei hellhäutigen Menschen, die idealerweise ein wenig gebräunt sind. Das kommt dann dem Kodak-Grau recht nahe und damit stimmt die Belichtung, zumal Dias ja eine minimale Unterbelichtung gut bekommt.
    Wie würde ich bei dunkelhäutigen Menschen belichten ? Ich weiss es nicht. Vermutlich eine Graukarte anmessen oder meine Handinnenfläche oder den Strassenasphalt ! Wie machst Du das ?
    Und vielen Dank - auch für Deinen Hut :-))

    LG, Herbert

  • nach oben nach oben scrollen
  • d.butscher

    lieber herbert

    ich verlasse mich in afrika bei portraits meistens auf die automatik..d.h.matrix-messung auch wenns vielleicht nicht sehr professionell klingt. aber meine versuche mit spot-messung waren immer unbefriedigend.

    bei schlechten ergebnissen wird digital nachbearbeitet. da genügt es meist ein falsches farbprofil zuzuweisen, um durch eine korrektur des gammawertes die zeichnung in den tiefen (die der sensor der digicam aufgrund seiner nachteile gegenüber dem film zerstört) wieder hervortreten zu lassen.

    aber generell ist mir für die richtige belichtungssteuerung in afrika noch kein generalrezept eingefallen. das ist meist schwierig weil helles licht mit sehr dunklen hauttönen zusammentrift. mit tele lässt sich das ja durch die wahl des bildausschnittes meist noch meistern. bei weitwinkel - normalbrennweite kann das oft missraten.

    lg dieter

  • yunnanfoto

    Lieber Dieter,

    da ich ja Dias mache, MUSS die Belichtung sitzen. Da gibt es nachträglichnichts mehr zukorrigieren.
    Was also würde ich machen bei viel Licht und dunklen Motiven ? Vorratsmessung !
    Ich würde jede Stunde, in Extremfällen jede halbe Stunde eine Kodak Graukarte anmessen (sie muss das volle Licht mitkriegen), diese Zeit-/Blendenkombination bei meiner Kamera fest einstellen und dann alles fotografieren, ob hell, ob dunkel, ob grün ob rot, solange sich das Licht nicht ändert. Da es sich unmerklich ändert, eben eine Korrektur jede Stunde. Gehe ich vom Licht in den Schatten, muss ich natürlich neu messen, klar, das Licht hat sich ja geändert.
    Die Graukartenmessung ist die genaueste aller Messmethoden, weil alle Kameras der Welt auf das mittlere Grau geeicht sind. Belichtung ist ja nicht vom Motiv abhängig, sondern vom reflektierten Licht. Und das von einer Kodak Graukarte reflektierte Licht ist nun mal das Maß aller Dinge. Mit dem ermittelten Wert kann man immerhin 1 Stunde fotografieren, ohne sich um die Belichtung Gedanken machen zu müssen, und dann wieder 1 Stunde usw.
    Ersatzweise würde ich eine graue Fläche anmessen, z.B. den Asphalt einer Straße, die gemessene Zeit-/Blendenkombination speichern und damit mein Hauptmotiv fotografieren. Allerdings muss auf die Ersatzfläche das gleiche Licht fallen wie auf das hauptmotiv.
    Letzte Möglichkeit: Anmessen der eigenen Innenhand mit Spotmessung, speichern und dann das Motiv damit fotografieren. Die Innenhand eines Mitteleuropäers stimmt allerdings nur zu etwa 80 % mit der Graukarte überein, das Bild wird etwas zu dunkel, bei Dias nicht unbedingt ein Nachteil.
    Aber ich würde die Vorratsmessung auf die Graukarte allen anderen Methoden vorziehen und nur bei ganz extremen Lichtsituationen wie bei diesem Bild hier auf Spotmessung ausweichen.
    Vielleicht einfach mal eine Kodak-Graukarte kaufen und hier zu Hause ausprobieren.

    LG, Herbert


  • d.butscher

    lieber herbert danke für den tipp werd ich sicher mal tun..hab auch schon davon gehört.
    die graukarte ist sicherlich sehr exakt. wenn ich ein portrait einer schwarzen person mache hilft das sicherlich weiter wenn kein oder weinig heller hintergrund da ist. bei meinem bild "afrikanische zeichensprache" habe ich um 2/3 unterbelichtet um zu verhindern, dass die hauttöne von der kamera richtung grau korrigiert werden.

    bei dem bild portrait der frau in mt.moorosi(gestern hier eingestellt) war heller hintergrung im spiel d.h. die belichtungsmessung (hier matrix ) hat das gesicht zu dunkel aufs bild gebracht und damit zeichnung in den tiefen zerstört. ich denke (weiss es aber nicht) da hätte die graukarte auch kein großartig anderes ergebnis geliefert. man hätte hier an eine belichtungskorrektur um 1/3 bis 2/3 nach oben denken können um das gesicht zu retten (das hatte ich situationsbedingt verpeilt). ich habe daher dem bild ein anderes farbprofil zugewiesen, um dadurch den hintergrund zugunsten des hauptmotives zu opfern. das ist m.E. nicht anderes als die verwendung von verschiedenen dia-filmen mit unterschiedlichen stärken und schwächen angepasst an den zweck und das motiv.

    und in einem punkt ist der klassische film einer digitalkamera überlegen. der kontrastumfang ist höher und dadurch gelingt es leichter (bei richtiger belichtungssteuerung) tiefen und lichter gleichzeitig zu erhalten, wenngleich die richtige belichtung als hohe kunst über leben und tod des bildes entscheidet.

    bei der digitalkamera muss ich eher einen kuhhandel betreiben und überlegen welchen bildteil ich opfere entweder (und am besten direkt bei der aufnahme) oder als rettungsanker bei der farbkorrektur.

    herzlichst dieter

  • yunnanfoto

    Lieber Dieter,

    bei der Graukartenmessung spielt es aber absolut keine rolle, obb der HIntergrund helloder dunkel ist und welche Hautfarbe die abgebildete Person hat. Voraussetzung ist natürlich, dass die Graukarte formatfüllend oder mit Spotmessung ausgemesen wird. Bei Deinem "portrait der frau in mt.moorosi" ist ja folgendes passiert: Der helle Hintergrund hat die Belichtung beeinflusst, was er aber eigentlich nicht sollte. Bei der Graukartenmessung gibt es nichts, was die Belichtung beeiflusst, sie stimmt immer. Ob dir das Bild nachher visuell gefällt ist eine andere Frage, da kann man dann nach Gefühl noch verändern, aber zunächst mal hat man eine neutrale Belichtung.
    Einen sehr guten Artikel über die Graukartenmessung findest Du hier:
    http://www.denfo.de/belichtungsmessung.html
    Der hier ist auch sehr gut:
    http://www.wildlifepaparazzo.de/paparazzo/fototipps/fototips/belichtung.html

    Ich habe immer eine Graukarte im Fotorucksack. Probier´s mal aus, du wirst nach einiger Übung überrascht sein, wie exakt Deine Ergebnisse sind und wie simpel die Handhabung ist. Perfektionisten messen vor jeder Aufnahme. Ich gehöre nicht dazu. M.E, reicht eine Vorratsmessung, wie schon beschrieben.

    Liebe Grüße
    Herbert

  • mpics

    Licht und vor allen Dingen beeindruckt mich die Hand und die Stirn ..... einfach meisterlich! lg Michael

  • yunnanfoto

    Herzlichen Dank, Michael. Malen mit Licht, etwas anderes ist Fotografie ja eigentlich nicht.
    LG, Herbert

  • nach oben nach oben scrollen
  • ruma94

    Schön gesagt!!!!

  • d.butscher

    ok herbert ich hol mir so ein ding und probiers mal aus ...noch vor dem nächstn urlaub...einen versuch dürfte es ja wert sein.

    vielen dank für den tipp und die fundstellen, die werd ich mir am wochenende zu gemüte führen.

    lg dieter

  • d.butscher

    ps:in dem ersten artikel gehts ja wieder um zähne..wann gibts mal wieder ein paar zahnbilder (scherz) lg dieter

  • yunnanfoto

    Das Problem eines zu hohen Hell-/Dunkel- Kontrastes löst Dir natürlich auch die Graukarte nicht, Dieter. Da muss man dann nachher wirklich bei der Bildbearbeitung nachhelfen. Aber man hat mit Graukarte zunächst mal ein ideal belichtetes Ausgangsmaterial. Dann kan ich immer noch entscheiden, ob ich den unwichtigen zuhellenHintergrund ausfressen lasse oder ob ich ihm zu Lasten des Hauptmotivs etwas Zeichnung lasse.
    Ausprobieren kannst Du ja mit der schwarzen Katze vor der grossen weissen Wand
    :-))

    Ein paar Zahnbilder habe ich in der Tat noch. Die werde ich irgendwann sicher hier noch zeigen.

    LG, Herbert

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.

Seitenlicht 4.44 43

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps