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USA: Krank auf Reisen

Alles, nur nicht krank werden. - Mit diesem Vorsatz starten viele Urlauber ins Ausland. Das klappt nicht immer, wie Autor Michael Streck weiß. Er hat einige Zeit in den USA verbracht - und in etlichen Arztpraxen

Text von Michael Streck

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der Mund: manchmal eine Großbaustelle...  (Foto von: Andersen Ross/Blend Images/Corbis)
© Andersen Ross/Blend Images/Corbis
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Der Mund: manchmal eine Großbaustelle...

Wir hatten im kleinen Familienkreis beschlossen, nicht krank zu werden in Amerika. Vor allem aus Kostengründen, aber auch grundsätzlich. Krankheiten machen schon in Deutschland keinen Spaß, aber in Amerika erst recht nicht. Außerdem hatten wir uns alle in Deutschland noch mal durchchecken lassen, dental, mental, hausärztlich und sogar hautärztlich. Dem Mann wurde bei dieser Gelegenheit am Kinn eine Talgdrüse entfernt, die, wie man lernte, im Fachjargon als "Grützbeutel" bezeichnet wird, was die Töchter schon damals urkomisch fanden. Die Grützbeutel-entfernende Ärztin sagte: "Damit müssten Sie jetzt Ruhe haben", und das klang gut. (…)

Doch unser Vorsatz, nicht krank zu werden, ließ sich trotz aller Bemühungen in der Praxis nicht eins zu eins umsetzen, und den Mann erwischte es als Ersten mit einer Kinderkrankheit, welche sich durch rötlichen Ganzkörperausschlag äußerte. Es sah – vorsichtig ausgedrückt – nicht eben appetitlich aus, Frau und Töchter hielten sich vorsichtshalber fern, aber das konnte keine Dauerlösung sein. Auf diese schnöde Art und Weise endete, knapp drei Monate nach unserer Ankunft, der Vorsatz, Arztpraxen nicht zu betreten.


Grützbeutel? Klingt wie eine Nachspeise

Kurz darauf wuchs an der Stelle am Kinn, wo der entfernte Grützbeutel mal gewesen war, ein neuer Grützbeutel. Die Töchter fanden das abermals urkomisch, "klingt wie eine Nachspeise", aber die Hautärztin konnte mit dem Begriff herzlich wenig anfangen und taufte den schönen Grützbeutel einfach um in "epidermal cyst", was weniger heiter und eher nach richtiger Krankheit klang. Sie entfernte ihn und sagte: "Damit müssten Sie jetzt Ruhe haben." Kurz darauf brach sich die jüngere Tochter beim Ballett den Fuß, was wir allerdings zunächst als ordinäre Verstauchung abtaten. Wir zogen abends, es war Halloween, mit der Kleinen sogar noch um die Häuser. Das heißt, wir trugen sie mehr um die Häuser. Im Krankenhaus waren sie über unsere Eingangsvermutung, "bestimmt nur verknackst", wenig begeistert. Kurz darauf musste der älteren Tochter ein gewaltiger Splitter aus dem Fuß operiert werden.


Heute gesund, morgen Doctor House

Kurz darauf schwoll mein Knie auf Handballgröße, alter Fußballschaden, und der Orthopäde verschrieb mir neben Schmerzmitteln zur großen Freude der Töchter einen Stock, "jetzt siehst du aus wie Doktor House".

Kurz darauf, und wieder grüßt das Murmeltier, war der Grützbeutel am Kinn wieder da, und diesmal lachten nicht mal mehr die Töchter. Wir gingen fortan, Kosten hin und her, sogar zu zahnärztlicher Vorsorge, nachdem sich beim Mann ausgerechnet während der "Katrina"-Tragödie in New Orleans ein längst für tot erachteter Weisheitszahn quicklebendig zurückmeldete – eine Katastrophe kommt selten allein –, was den Beginn einer Jahre währenden dentalen Odyssee einleitete. Die Fachkraft Dr. Peterson inspizierte den Rachenraum, nahm seinen Mundschutz ab und sagte: "This looks like a major operation." Das war keine leere Drohung, sondern der Beginn einer innigen Arzt-Patient-Beziehung. Etwa zwei Jahre und viele, viele Dollar später schüttelte er mir die Hand und sagte: "Wir sind einen langen, langen Weg gemeinsam gegangen." Das klang so, als hätten wir soeben gemeinsam den Mount Everest bestiegen. Es war ein langer, steiniger Weg da rauf, den Everest...

Als die provisorische Brücke zum sechsten Mal aus dem Mund purzelte und diesmal, platsch, in einer chinesischen Nudelsuppe landete, war das überhaupt nicht mehr schlimm. Niemand in "Ming’s Deli" auf der Third Avenue schaute verblüfft. Wahrscheinlich ist es ganz normal, dass provisorische Brücken aus Mündern in Suppen fallen, und ich selbst hatte mich an solcherlei Imponderabilien längst gewöhnt. Der letzte dentale Notbehelf war nur zwei Wochen zuvor in einem mexikanischen Taco stecken geblieben und fand sich erst nach einigem Suchen im benachbarten Salsa-Häufchen wieder. "Über sieben Brücken musst du gehen" kommt nicht von ungefähr. Das sechste Mal war also nur Routine. Sie kannten unsere Familie inzwischen sehr gut beim Zahnarzt. Sie mochten uns dort. Die netten Damen im Vorzimmer fragten nie, was dem werten Patienten denn fehlte, sondern, wie der werte Patient zu zahlen gedenke: Cash, Kreditkarte oder Krankenkasse. Wer diese Frage zufriedenstellend beantwortet, wird behandelt. Cash ist am besten. Sie sind reizend, die Vorzimmerdamen. Unser Zahnarzt Dr. Peterson ist ein munterer Mann Ende vierzig, der entweder unablässig Witze erzählt oder von seinem letzten Urlaub, vorzugsweise Hawaii, während er Wurzeln behandelt oder Brücken und Provisorien einklebt, die ein paar Wochen später in Weichspeisen oder Nudelsuppen enden. Man hätte ihm gerne gesagt, dass er bitte ruhig sein soll, denn es war klar, dass allein unsere Kleinfamilie wenigstens eine Woche Hawaii finanzierte.


Dental-Spas: die neue Lust am Zahnarzt?

Amerikanische Ärzte gehen prinzipiell immer auf Nummer sicher, schon aus Angst, verklagt zu werden und nicht mehr nach Hawaii fahren zu können. Mein Gebiss wurde wenigstens sechsmal geröntgt, und die Gammastrahlenbelastung müsste reichen bis zum Ende meiner Tage. Obendrein neigen sie dankenswerterweise dazu, den Schmerz so klein wie möglich zu halten, weshalb solche Mengen des Narkotikums Novocain ins Zahnfleisch appliziert werden, die Polarbären einschläfern könnten. Und schließlich ist Zahnarzt nicht gleich Zahnarzt, schon gar nicht in Amerika. In unserer Nachbarstadt gibt es sogar einen "Dental Spa", eine Art Wohlfühlpalast für Zahnkranke. Man kriegt dort nach Kräutern duftende warme Lappen um den Hals gelegt, ehe die Experten in die Mundhöhlen absteigen. Kostet zwar mehr, erhöht aber den Spaß beim Bohren immens, versichern sie. Die Patienten oder besser: die Gäste in dem Zahnpalast wirken allesamt glücklich und zufrieden, als würden sie in diesem Spa ihre Flitterwochen verbringen. Vielleicht kriegen sie aber auch nur Lachgas als Betäubung. Wir sehen nie so glücklich aus, wenn wir zum Zahnarzt müssen.

Streng genommen haben wir nicht nur einen Zahnarzt, sondern vier: einen ganz normalen Zahnarzt (den mit den Witzen und Hawaii), einen für Zahnspangen (für die jüngere Tochter), einen fürs Zähneziehen (für den Mann des Hauses), einen Brückenbau-Experten schließlich für Implantate, die dort hinkommen, wo früher mal die gezogenen Zähne standen. Sehr zuvorkommende Menschen allesamt, mit netten Vorzimmerdamen, "cash, Kreditkarte oder Kasse?". Wahrscheinlich fahren alle Zahnärzte nach Hawaii.


Brückenkleben ist eine Serviceleistung

(…) Dr. Peterson klebte die provisorische Brücke wieder in den Mund und verlangte nicht mal Geld dafür. Brückeneinkleben gehört zum Service, sagte er. Ich fragte ihn vorsichtig, warum er sie nicht, nun ja, besser befestigt, anderer Kleber oder so. Und berichtete ihm von den letzten Brückenfundstellen, mexikanischen Tacos und chinesischen Nudelsuppen. Aber er hörte gar nicht richtig zu. Vielleicht war er in Gedanken auf Hawaii.

Monate später hatten wir den Everest erklommen wie Edmund Hillary und Sherpa Tenzing. Ich war fraglos Sherpa Tenzing, ich musste ja die Kosten tragen. Der Doktor schüttelte mir die Hand am Ende unseres gemeinsamen Weges. Er wünschte mir viel Glück, richtete beste Grüße auch an den Rest der Kleinfamilie aus, und dann fiel sein Blick auf mein Kinn. Er schaute besorgt und sprach: "Sie haben da was. Sieht aus wie eine Zyste. Sie sollten mal zum Hautarzt gehen."



Der Text entstammt einer Sammlung von Geschichten, die sich allesamt um den Supergau auf Reisen drehen: Krankheiten. Mehr über Wunderheiler und Wundersames von unterwegs lesen Sie in "Reisen, bis der Arzt kommt. Erste Hilfe auf Chinesisch und andere Reisegeschichten."; Verlag Malik, 272 Seiten, 14,95 Euro.



Zuerst erschien der USA-Text in "Stars & Stripes und Streifenhörnchen"; Verlag Malik, 320 Seiten, 19,90 Euro.


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Kommentare zu "USA: Krank auf Reisen "

Aramis | 15.09.2009 15:04

Ich habe selbst einige Jahre in den USA gelebt und mich köstlich amüsiert. Sehr treffend beschrieben, ich hatte einen Zahnarzt, der seinen Urlaub auf den Kayman Islands verbrachte. Ich hoffe, Sie haben keine bleibenden Schäden davongetragen...... Übrigens habe ich trotz der Klippen im Gesundheitssystem die Zeit genossen und viele tolle Menschen kennengelernt, auch Ärzte! Beitrag melden!

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