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Städtereise: Städtereise: Bonn

Wo die Macht zu Hause war: Die Spuren von 40 Jahren Hauptstadtleben lassen sich jetzt besichtigen - im Kanzlerbungalow etwa, in einem Kultlokal und im Rosinenbomber

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Gedacht als Spiegel einheimischer Kunst: die Bundeskunsthalle (Foto von: Heinz Wohner/LOOK-foto)
© Heinz Wohner/LOOK-foto
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Gedacht als Spiegel einheimischer Kunst: die Bundeskunsthalle

"Bonn ist wie ein 55 Jahre alter Junggeselle, der stets bei seinen Eltern gewohnt hat", sagt Sam Auinger - es klammere an der Vergangenheit. Ein Jahr lang hatte der Österreicher die gute Stube der Bonner Republik durchstreift, als erster von der Beethovenstiftung bestellter "Stadtklangkünstler", mit dem Mikro immer auf der Suche nach dem typischen Bonn-Sound und Plätzen für Klanginstallationen. Sein Fazit: "Seit Bonns Eltern starben, ist die Stadt orientierungslos." Dabei erbte sie üppig: 1,44 Milliarden Ausgleichszahlung nach ihrem Ende als Bundeshauptstadt und dem Regierungsumzug nach Berlin ab 1999.

Doch renoviert hat Bonn kaum, Bahngleise und die "Diplomatenrennbahn" B 9 durchschneiden die Stadt noch immer, vorbei am Bonn-Center, einem 18-stöckigen Stahlbetonschrank. Auch Beethoven ist eine Ikone der Geschichte, in die Bonn sich eingebettet hat, ihr Allzeit-A-Promi, gesegnet mit Geburtshaus an der Bonngasse, Denkmal auf dem Münsterplatz, Klassik-Festival und dem inzwischen gestoppten Projekt "Beethoven-Festspielhaus". Das sollte die Vielzweckhalle am Rhein ersetzen, die seit 1959 Kulisse für Ü-30-Partys, Bundespräsidentenwahlen und Kaninchenschauen ist. Ob als Riesendiamant von Star-Architektin Zaha Hadid oder, nach einem anderen Entwurf, als Betonwelle ans Rheinufer geschwappt: Bonn hätte ein Design-Crescendo zum Billigoptiker-Preis bekommen, fast ohne Zuzahlung. 75 Millionen wollten Post, Postbank und Telekom für den Bau spendieren, 39 Millionen der Bund für den Betrieb. Doch Bonn lehnte ab, lässt erst mal alles, wie es ist. Oder besser: war. Damals, als man noch Hauptstadt hieß.


Ansehen:
Kühle Bescheidenheit statt Reichskanzlei-Protz hieß die Vorgabe von Ludwig Erhard an seinen Architekten Sep Ruf für den Entwurf des Kanzlerbungalows unweit des Bundeskanzleramts an der Adenauerallee. Wie es sich für eine sparsame Stadt gehört, können Besucher ihn kostenlos besichtigen, allerdings nur sonntags, angemeldet und in Begleitung eines Personalausweises. Mitten im Park, unter Platanen und Buchen, haben die Kanzler seit 1964 gewohnt, in einer geduckten Haus-Schachtel. Innen beigefarbener Klinker und bodentiefe Glasscheiben - 570 Quadratmeter für zwei Millionen Mark. Beklemmend zurückhaltend gestaltet ist das enge, palisanderverkleidete Arbeitszimmer: "Wurden wir von einem Sachbearbeiterregiert?", entfährt es einem Besucher.

Umso überraschender das weitläufige Empfangszimmer - so restauriert, wie Bauherr Erhard es einweihte, mit zeitlos modernen weißen und schwarzen Sofas in Waffel-Optik. Hätte man dem gemütlichen Zigarrenkanzler gar nicht zugetraut. Hier also saßen schon die Queen, Nixon und Gorbatschow. Und hinterm Flügel nicht nur Helmut Schmidt, sondern auch Udo Jürgens, als er 1969 "Merci, chérie" für Kiesinger klimperte, damit der Kanzler als Jugendversteher rüberkam. Im Esszimmer beginnt das Achtzigerjahre-Museum: Stofftapeten verhüllen die Klinker, die Deckenlampen über braunen Samtsofas sehen aus wie Whiskygläser. Die Renovierung à la Helmut Kohl wurde von den Kuratoren bewusst konserviert, als Gegenpol zum Stil Erhards. Der wurde beim Bau schon beschimpft - wegen des 3 x 6-Meter-Mini-Pools. "Palais Schaumbad", ätzte die Presse - in Anlehnung ans Palais Schaumburg, den prunkvollen Dienstsitz des Kanzlers im selben Park
( www.hdg.de ).


Mehr solche Geschichten gibt's bei Jürgen Rausch im Bundes-Büdchen, der Kiosk-Institution im Regierungsviertel - auch nach dem Regierungsumzug immer noch am ehemaligen Kanzleramtszaun gelegen. Bei selbstgekneteten Frikadellen für 1,40 Euro erzählt Rausch, wie Graf Lambsdorff morgens oft die Zeitungen mit auspackte, Kohl immer Bürochefin Weber zum Einkauf schickte, Genscher stets Gummibärchen wollte und Joschka Fischer beim Joggen mal von Rauschs Hund gebissen wurde.

Heute wirkt das Regierungsviertel, als ob es nach dem Abzug der Regierungstruppen nach Berlin von gelben und rosa Besatzern erobert worden wäre: Post und Telekom haben ganze Straßenzüge übernommen, ein magentafarbener Telekomexpress saust hindurch, der rundum verglaste Post-Tower erstrahlt abends mit Lichtinstallationen. Und zwischen den Besatzern sind Blauhelmtruppen stationiert: Die Uno ist mit 18 ihrer Organisationen ins ehemalige Abgeordneten-Hochhaus eingezogen, darum das blaue Logo am Dach. Früher residierten im Langen Eugen hohe Tiere wie Wehner oder Barzel, nun haben hier unter anderem die Schützer der Kleinen Hufeisennase und anderer Fledermausarten ihre Büros. Gegenüber, im Wasserwerk, ist noch ein Hauch vergangener Bundestagsdebatten zu erahnen (Platz der Vereinten Nationen, Führungen samstags und sonntags 14 und 15 Uhr; 4 Euro; Touristinfo Tel. 0228-77 50 01). Ansonsten wirkt das Regierungsviertel historisch besenrein. Der Rundgang "Weg der Demokratie" zeigt vor allem Erklärschilder vor Ex-Ministerien. Dann lieber ins Haus der Geschichte, zum langen Marsch durch Deutschland ab 1945. Ein Rosinenbomber und das Siebzigerjahre- Arbeitsamt mit Wertmarken-Automat und schrillem Gong sind zu besichtigen, die erste "HörZu" darf man durchblättern ( www.hdg.de ).
Ein Haus weiter: die Bundeskunsthalle. Gedacht als Spiegel einheimischer Kunst, zeigt sie auch mal afrikanisches Weltkulturerbe.
Im Innenhof gibt’s im Sommer Open- Air-Konzerte, im Winter eine Eisbahn
( www.bundeskunsthalle.de ).


Essen:
Wer gedrechselte Stühle, Kassettendecke und Silberlöffel-Sammlung an der Wand aushält, wird im Maternus belohnt, dem Godesberger Ex-Treffpunkt der Politprominenz. Hans-Dietrich Genscher sitzt oft noch an seinem Stammplatz links neben der Tür, und die Kellnerin Monika reicht zur Frittatensuppe gern das Fotoalbum mit Brandt, Scheel & Co (Löbestr. 3, www.maternus-godesberg.de ).
Beste Lage mit genialem Rheinblick und ebensolchen Pizza- und Pasta-Preisen bietet der Biergarten Alter Zoll (Am Brassertufer, Tel. 0228-24 12 43). Essen aus der "Gerüchteküche" und ein WC namens "Ausschußsitzung" - die Kneipe Bonner Republik serviert vom handsignierten Adenauer-Teller bis zum indischen Botschaftsschild reichlich Erinnerungen. Außerdem Dorade alla Griglia und Rinderfilet mit Rotwein-Zwiebelsauce (Adenauerallee 70).



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Übernachten:
Im einst exklusiven Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg residiert heute ein Steigenberger Grandhotel mit Erinnerungsfotos an den Wänden, gut renoviertem Fünfzigerjahre-Schleiflack-Ambiente, vergoldeten Türgriffen und bestem Blick über die Stadt. Auf der Serpentinen- Zufahrt fuhr Breschnew übrigens das Mercedes-Coupé zu Schrott, das ihm Willy Brand geschenkt hatte (Tel. 02223-7 40, www.steigenberger.com).
Solide, familiär und zentral am Hofgarten gelegen ist das Hotel Mercedes (Maarflach 17 a, Tel. 0228-91 80 04 90, www.hotel-mercedes-bonn.de).
Das Kameha Grand, Hotel des Jahres 2011, hat eine Art Flughafen-Empfangshalle als Lobby und Deckenlampen vom Typ XXL-Trockenhaube. Ein Blumenmuster mäandert durchs ganze Haus, alle Flure sind rot, "die Adern des Hotels", meint der Designer, der auch Themensuiten wie "Beethoven", "Diva" (mit Makeup-Tisch) und "Fair Play" (mit Kickertisch) schuf (Am Bonner Bogen 1, Tel. 0228-43 34 50 00, www.kamehagrand.com).


Wetter & Klima: Nordrhein Westfalen

Klimadaten im

 
  • 16,9 °C max/ 7,4 °C min
  • 63 mm
  • 15 Regentage
  • 41% Sonne

» Klima Nordrhein Westfalen



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