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Australien: Einsatz für eine bessere Welt

Im Urlaub die Füße hochlegen, gut und schön. Aber immer mehr Menschen geben ihren Ferien einen tieferen Sinn: Sie helfen bei wissenschaftlichen Projekten. Zum Beispiel bei der Erforschung des Koala-Lebens auf der australischen Insel St. Bees. So auch ein GEO-Special-Team

Text von Juliane von Mittelstaedt

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Olivia schläft. Und schläft. Und schläft. Um drei Uhr nachts frisst sie zwei Blätter. Um halb vier kratzt sie sich. Dann rollt sie ihren Körper wieder zu einem Fellbündel. Seit Mitternacht beobachten wir das Koalaweibchen, das in zehn Meter Höhe in der Krone eines Eukalyptusbaumes hockt, den Kopf gegen einen Ast gelehnt, die Augen geschlossen. Alle fünf Minuten leuchten wir es mit einer Rotlichtlampe an und notieren, was es tut. Das ist recht einfach, knapp 100-mal kreuzen wir an: Olivia schläft. Die Augen fallen auch mir zu, Sekundenschlaf, Minutenschlaf, durch den Traumblitze wirbeln. Wieder wach. Der Flügelschlag eines Flughundes. Eine Eule ruft, eine antwortet. "Caroline, bist du wach?" "Ja", wispert die Französin, die neben mir auf dem Waldboden kauert, von Finsternis umhüllt wie von einer Decke. Als es gegen halb fünf heller wird, streckt sich der Koala und lässt ein Bein vom Ast baumeln. Um acht Uhr löst uns das nächste Team ab.


Nach dem englischen Wort für "freiwillig" sind die Arbeitsferien benannt: Volunteering. Auch im australischen Osten, wo die Freiwilligen das Objekt ihrer Wissbegier sichtlich unbeeindruckt lassen: den Koala (Foto von: Matthieu Paley)
© Matthieu Paley
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Nach dem englischen Wort für "freiwillig" sind die Arbeitsferien benannt: Volunteering. Auch im australischen Osten, wo die Freiwilligen das Objekt ihrer Wissbegier sichtlich unbeeindruckt lassen: den Koala

Forschungsaufenthalt auf St. Bees

Vor einer Woche sind wir auf St. Bees Island angekommen: ein halbes Dutzend Freizeitforscher, die einen zweiwöchigen Forschungsaufenthalt gebucht haben. Begleitet vom 54-jährigen australischen Koalaforscher Alistair Melzer, organisiert von der internationalen Naturschutzorganisation Earthwatch. 2695 Euro kostet die Teilnahme, dafür hätten wir uns auch eine Luxuskreuzfahrt leisten können. Stattdessen finanzieren wir eine Langzeitbeobachtung der Koalapopulation auf St. Bees - an der wir noch dazu selbst mitarbeiten. Zuvor haben wir in einem achtseitigen Formular angegeben, ob wir in den vergangenen Monaten einen Psychologen aufsuchen mussten, ob wir rauchen und wie lange wir glauben, mit 18 Kilo Gepäck wandern zu können. Ein Urlaub, so wussten wir, würde das nicht. Aber den haben wir schließlich auch nicht gesucht. Obwohl St. Bees alles hätte, was es dazu bräuchte. Die Insel liegt 25 Kilometer vor der Küste Queenslands, im südlichen Teil des Great Barrier Reef Marine Park. Mit Regenwaldtälern, durch deren dichtes Blätterdach kaum ein Sonnenstrahl dringt; mit Bergrücken voller Feigenkakteen, auf denen uns schwarzblaue Schmetterlinge umflattern; mit steilen Bergflanken und schroffen Klippen, leuchtend weißen Stränden und rundherum einem wilden Korallenriff.


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Eine sechssitzige Propellermaschine hat uns auf die Nachbarinsel geflogen: zehn Bewohner, die Landebahn ein schmaler Strich neben dem Strand. Von dort ging es per Schiff nach St. Bees. Fünfmal hin und her, bis Menschen, Ausrüstung und Lebensmittel für zwei Wochen am Strand angelandet waren. Auf der Insel begrüßte uns ein Grollen und Grunzen, das aus allen Richtungen zu kommen schien; es waren die Schreie männlicher Koalas. Sie klangen fast, als riefen die Tiere nach uns. Oder auch, als lachten sie uns aus, die wir gekommen waren, um sie aufzuspüren, ihr Verhalten zu studieren. Auf welchen Bäumen sitzt ein Koala tagsüber? Wann frisst er, wann schläft er? Und wie weit wandert er jeden Tag? Diese Fragen trieben uns um. Denn nur wer weiß, wie sich ein Koala verhält, kann adäquate Schutzmaßnahmen für ihn ersinnen.


Koalas sind schwer zu finden. Andererseits: Die Beutelsäuger sind auch dankbares Forschungsobjekt. Hat man einen entdeckt, läuft der in der Regel nicht weg (Foto von: Matthieu Paley)
© Matthieu Paley
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Koalas sind schwer zu finden. Andererseits: Die Beutelsäuger sind auch dankbares Forschungsobjekt. Hat man einen entdeckt, läuft der in der Regel nicht weg

Der ewig lächelnde Bär

Lange Zeit wurde das Leben der Koalas nicht systematisch erforscht. Man dachte, man wüsste schon alles über diesen ewig lächelnden Bären, der doch kein Bär ist, sondern der Beutelsäuger Phascolarctos cinereus, am nächsten verwandt mit dem Wombat. "Aber Koalas bergen Geheimnisse", schrieb mir Sandy aus Wisconsin kurz vor unserer Reise in einer E-Mail. Warum, zum Beispiel, seien einige Koalas resistenter gegenüber Chlamydien, einer Bakterienfamilie. "Es wird bestimmt toll, das herauszufinden." Sandy ist Ärztin, im normalen Leben erstellt sie Gutachten für Versicherungen. Mit 59 Jahren ist sie die älteste Teilnehmerin und erfüllt sich jetzt, wo sie ihre Arbeitszeit halbiert hat, einen Jugendtraum: Tiere zu schützen.


Bevor sie nach St. Bees kam, arbeitete Sandy als freiwillige Helferin im Zoo von Brisbane. Nach dieser Reise will sie einen Verein zum Schutz der Berggorillas in Ruanda gründen. Die anderen: Gen, eine Studentin der Filmwissenschaft aus New York, mit 19 Jahren die Jüngste; Alisha, eine amerikanische Biologin, die Schimpansen aus Versuchslaboren betreut; Sally, eine Australierin, angestellt bei einer Beschwerdehotline für Falschparker. Caroline, die für das Earthwatch-Büro in Melbourne arbeitet und häufig selbst an Exkursionen teilnimmt. Und die beiden Französinnen Caroline und Maud, die in Nantes Agrarökonomie studieren und als Praktikantinnen Forschungsleiter Melzer unterstützen. Allesamt Stadtbewohner auf der Suche nach Ursprünglichkeit. Auf einer Suche vielleicht auch nach sich selbst: Gen will das Studienfach wechseln, Biologin Alisha hat gerade gekündigt, und Sally gehen die Nutzer ihrer Hotline längst auf die Nerven.


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