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Antarktis: Unter Segeln zum Südpol

Für viele eine absolute Traumreise: eine Segeltour in die Antarktis. Unsere Reporter waren etliche Wochen mit dem Windjammer "Europa" unterwegs, davon 14 Tage lang im Polarmeer. Seekrankheit und Pinguintreffen inbegriffen

Text von Rosie Koch

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Aufbruch

Zwischen zwei Container-Riesen schwankt das Schiff aus einer anderen Zeit. Zierlich wie Geigensaiten spannen sich die Seile der Takelage, und drei Masten ragen in den Hafenhimmel von Ushuaia in Patagonien. Die Bark "Europa" soll für die nächsten 53 Tage unsere Heimat sein. Sie hat auf ihren Antarktisrundreisen ein bisschen Rost angesetzt. Bald wird sie zum letzten Mal in dieser Saison dorthin aufbrechen und sich schließlich mit uns auf den langen Weg machen zu den einsamsten Küsten der Welt. Eine Expedition vom Kap Hoorn bis zum Kap der Guten Hoffnung.


Der Windjammer "Europa"  (Foto von: Roland Gockel)
© Roland Gockel
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Der Windjammer "Europa"

Am Kai betrachten Schaulustige unseren Dreimaster, der aussieht wie das Prunkstück eines Piratenfilms. Dafür könnte man auch unseren Kapitän Klaas Gaastra casten – mit Rauschebart, langen Locken und Ohrring. Über Holzplanken betreten wir sein Schiff. Die Crew begrüßt uns mit Kaffee und Tee statt mit Rum aus der Buddel. Wir sehen uns um: Mit diesen Menschen werden wir für mehr als sieben Wochen ein 56 Meter langes, siebeneinhalb Meter breites Schiff teilen. Sie erfüllen sich, wie wir, den Traum, einmal durchs ewige Eis zu kreuzen und dann 4100 Seemeilen (7600 Kilometer) weiter bis nach Kapstadt zu segeln.


Da ist der 64-jährige Niederländer Joseph, kurz Sjef genannt, Biologielehrer im Ruhestand: "Als ich klein war, habe ich viele Bücher über die Seefahrt gelesen", sagt er. "Seither will ich das Meer erleben, die großen Wellen …!" Michelle und Paul von der Kanalinsel Guernsey umklammern ihre Teetassen, die Reise war Michelles Idee, ihr Mann Paul wirkt skeptisch. Lässig an der Reling lehnt Jacky (68), eine Frau mit einem weithin hörbaren Lachen. Sie fasst sich kurz: "Es ist großartig, hier zu sein!" Jacky lebt in Kapstadt und flog ans Ende der Welt, um eine besondere Heimreise anzutreten. Für Wolfram aus Berlin gibt es ein Wiedersehen: Er war als junger Mann Matrose und kennt die "Europa" aus den siebziger Jahren, da lag sie mit rot lackiertem Rumpf auf der Elbe – als Feuerschiff. "Ich hätte ich nie gedacht, dass sie ein so stattliches Segelschiff werden könnte."


Ein dunkler Riese, der nur spielen will: Vor der nebelverhangenen Küste lugt ein Buckelwal aus dem Meer (Foto von: Rosie Koch)
© Rosie Koch
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Ein dunkler Riese, der nur spielen will: Vor der nebelverhangenen Küste lugt ein Buckelwal aus dem Meer

Unser Schiff lief 1911 in Hamburg vom Stapel und stand als "Senator Brockes" in der Elbmündung. Ab 1986 begann man es in eine Dreimastbark umzubauen. Seit 1994 zählt sie mit ihren 32 Segeln zu den weltweit wenigen noch seetüchtigen Windjammern. Während Maschinisten die Tanks der "Europa" mit 20 000 Liter Diesel befüllen, erläutert Expeditionsleiter Tjalling, wie Schwimmwesten und Rettungsinseln funktionieren und was als Erstes zu tun ist, wenn man jemanden über Bord gehen sieht: "Rufen Sie der Person im Wasser zu, dass sie schwimmen soll. Das vergessen viele in dieser Situation." Dann werden wir von der Leine gelassen. Menschen klettern wie Affen in die Takelage, lösen Knoten, Stoffbahnen fallen. Unter Anweisung der Crew helfen wir beim Manöver und erfreuen uns dann am Anblick der offenen Segel. Das Nebelhorn dröhnt, während uns ein leichter Westwind hinaus in den Beagle-Kanal bläst. Wir gleiten vorbei an der Küste Patagoniens, bestaunen Robben und riesige Kolonien von Magellan-Pinguinen. Derweil installieren Crewmitglieder Sicherheitsnetze und -leinen – Vorbereitungen für die Fahrt durch die gefürchtete Drake-Passage.



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