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Amsterdam: Ein Wochenende im Würfel

Das "Qbic-Hotel" in Amsterdam ist der Billigflieger unter den Designhotels. Hier gilt: "No frills" - keine Kinkerlitzchen, kein Portier, dafür stilvolle Zimmer. Ein System mit Zukunft?

Text von Kerstin Schweighöfer

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Herz des "Qbic"-Zimmers: der Plastikwürfel mit Bar, Bett, Bad (Foto von: PR-Foto)
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Herz des "Qbic"-Zimmers: der Plastikwürfel mit Bar, Bett, Bad

Im "digitalen kiosk" gibt es keine Rezeptionsglocke. Geschweige denn einen Menschen, der auf ihr Bimmeln reagieren würde. Ratlos setzt die junge Frau ihre Koffer ab und sieht sich um: Ledersessel auf rotem Teppich, Stehlampen wie Skulpturen und eine grün schimmernde Wand aus Bambushölzern. "Sieht ja toll aus", sagt sie. "Aber wo checken wir ein?" Übers Internet hat sie das Amsterdamer "Qbic-Hotel" (www.qbichotels.com) gebucht, für ein Wochenende mit ihrer Schwiegermutter. Die steht mit sorgenvollem Gesicht hinter ihr und fragt: "Wie kommen wir jetzt auf unsere Zimmer?"



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"Qbic"-Gäste machen alles selbst

Eine Rezeption gibt es nicht und auch keine Kofferträger, die um den Gast herumwieseln. Dafür jenen digitalen Kiosk, an dem man ein- und auscheckt – per Touchscreen-Computer. Der spuckt eine Scheckkarte aus, die Zugang zu Liften und Zimmern gibt – vorausgesetzt, man hat alles richtig gemacht. Low Cost mit High Design – das ist das "Qbic"-Konzept. Junge und namhafte Designer durften sich hier austoben, Personal aber wird ingespart. "Selfservice ist der beste Service", sagt der Unternehmer und "Qbic"-Erfinder Paul Rinkens und klingt wie sein eigener Werbetexter. Den Roomservice ersetzt eine "Grab and Go Corner": In dem Automaten findet der Gast Snacks und Schokoriegel, Getränke und Obst, Zahnbürsten und Toilettenpapier, Aufladegeräte, Telefonkarten, Zeitschriften und Kondome.

Manche scheitern. Und stellen fest: Selfservice kann ziemlich einsam machen. "Für Leute in meinem Alter ist das nichts!", klagt der 55-jährige Leo Troost, der sich einen Parkschein für die Tiefgarage ausdrucken lassen will: "Meine Geduld wurde beim Einchecken ziemlich auf die Probe gestellt!" Resolut winkt er die junge Frau zu sich, die immer noch in der Lobby steht. "Ich an Ihrer Stelle würde Hilfe rufen!", sagt Troost und zeigt auf das Telefon neben dem Computer. Ganz ihrem Schicksal überlassen werden "Qbic"-Gäste nicht: Drei Service-Manager sind abwechselnd im Einsatz, schauen nach dem Rechten, helfen beim Einchecken, bereiten das Frühstück zu. "Das schmeckt handgemacht doch am besten!", sagt Service-Manager Chris Severigns, während er Croissants aus dem Ofen holt.


Den Roomservice ersetzt im "Qbic"-Hotel der "Grab and Go Corner" (Foto von: PR-Foto)
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Den Roomservice ersetzt im "Qbic"-Hotel der "Grab and Go Corner"

Ein zukunftsweisendes Konzept

Paul Rinkens hält sein Konzept für zukunftsweisend: 15 "Qbic-Hotels" mit 1500 Betten sollen in Europa entstehen. "In London, Rom, Barcelona – überall, wo Reisende sind." Nach Amsterdam eröffnen noch in diesem Jahr Häuser in Antwerpen und Maastricht. Von deren Erfolg ist Rinkens überzeugt. Er sieht es so: "In traditionellen Hotels muss man für den Roomservice bezahlen, auch wenn man ihn nicht in Anspruch nimmt. Bei uns hingegen zahlt man nur für das, was man auch wirklich kriegt!" DieZimmerpreise bewegen sich zwischen 69 und 139 Euro - je nach dem, wie frühzeitig man bucht. Rinkens "Wir sind die Easyjets unter den Hotels: Wer schnell bucht, wird belohnt!" Möglich ist das nicht nur durch Serviceeinsparungen. In jedem "Qbic"- Zimmer steht ein Kunststoffwürfel, der in China produziert wird und der Hotelkette ihren Namen beschert hat: der Cubic. "Er geht auf die Vorstellung von einem Himmelbett mit vier Pfosten und einer Decke zurück, um das man herumlaufen kann", erklärt Rinkens. In und an diesem Cubic findet der Hotelgast auf rund acht Quadratmetern, was er braucht – ein extralanges Hästensbett, eine Waschzelle mit Philippe-Starck-Elementen, LCD-TV, wifi-Internetzugang und einen Schreibtisch. So ein Wohnbauklötzchen kostet rund 10.000 Euro. "Man muss es nur in ein Zimmer schieben, anschließen – und fertig!"


Die Fenster lassen sich nicht öffnen

Die ideale Lösung, um leerstehende Büroräume zu Hotelzimmern umzufunktionieren. In Amsterdam liegt das "Qbic" im WTC, das World Trade Center ist ein Business-District aus der Retorte an der Peripherie der Metropole. Nach Büroschluss fühlt man sich hier einsam wie zwischen den Hochhäusern der Londoner Docklands. Gemäß WTC-Bauvorschrift lassen sich die Fenster im "Qbic" nicht öffnen – aus Sicherheitsgründen. Doch hat das Hotel eine Auslastungsquote von rund 90 Prozent. "In Amsterdam zahlt man leicht eine dreistellige Summe für ein Zimmer pro Nacht", sagt Leo Troost, der endlich sein Parkticket in Händen hält. Im "Qbic" hat er 90 Euro bezahlt – für ein schickes Zimmer. "Dass man alles selbst machen muss, ist zwar gewöhnungsbedürftig. Dafür stimmt der Preis, und auch Bett und Dusche sind 1 a."


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Kommentare zu "Amsterdam: Ein Wochenende im Würfel"

Friederike Palkovics | 10.06.2008 14:47

Für diesen Preis kan ich im 4-Sterne-Hotel "Amsterdam Schiphol" nächtigen. Vorschlag von octopus-travel. Beitrag melden!

sabine | 10.06.2008 11:47

Hm, Zimmerpreise bis zu maximal € 139,--? Seltsam, habe September eingegeben und komme auf € 239,-- für´s Zimmer pro Nacht. Das ist in dieser Lage eindeutig viel zu viel. Da kriege ich im Zentrum was Besseres um den Preis geboten! Beitrag melden!

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