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Interview: "Hinschauen ist kein Problem"

Gay-Tourismus boomt. Thomas Bömkes, ein Experte für Schwulen- und Lesbenreisen, erklärt, wohin die Reise geht und warum Angebote auch für Heteros spannend sein können

Interview: Walter Dreher

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Homosexuelle Paare werden für den Tourismusmarkt eine immer attraktivere Zielgruppe (Foto von: Thomas Barwick/Stone/Getty Images)
© Thomas Barwick/Stone/Getty Images
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Homosexuelle Paare werden für den Tourismusmarkt eine immer attraktivere Zielgruppe

Ist es ungewöhnlich, dass sich ein Hetero bei Ihnen informiert?
Thomas Bömkes (lacht): Wir arbeiten als Marketing-Berater für Tourismusämter, für Hotels, für die Reisemesse ITB, also für, so vermute ich, überwiegend heterosexuelle Kunden, die mit Gay-Tourismus Geld verdienen wollen.

Rund die Hälfte der Welt ist für Homosexuelle no go area, China, Arabien, Teile Afrikas. In 75 Staaten ist Homosexualität verboten, in neun Ländern droht die Todesstrafe. Wo sind Hotspots der Gay Traveller?
Nordamerika, Europa. Südamerika boomt. Kein Wunder, São Paulo hat die größte Gay Pride Parade der Welt mit rund 4,5 Millionen Teilnehmern. Neben Brasilien vermarkten sich Argentinien und Ecuador offensiv. Auch Indien wird im Moment heiß gehandelt. Und Osteuropa fängt an, sich zu positionieren, allen voran Tschechien, gefolgt von Polen, auch wenn es dort vielerorts noch Berührungsängste gibt.

Reisen Lesben anders als schwule Männer?
Lesben haben andere Events, anderes Reiseverhalten und andere Ziele, etwa Lesbos oder Palm Springs, weil es dort lesbische Guest Houses, Bars und Festivals gibt. Und sie geben oft weniger für Konsumgüter aus, auch, weil Frauen im Schnitt über ein geringeres Haushaltseinkommen verfügen als Männer. Aber vor allem suchen Lesben viel weniger die Öffentlichkeit. Bei homosexuellen Männern stehen Party, Beach und Kultur im Vordergrund, bei den Frauen dazu auch Natur und Abenteuer. Ihr Spektrum ist breiter.

Auf der weltgrößten Reisemesse ITB gab es einen eigenen Gay & Lesbian Travel Pavillon. Nervt Sie diese Sonderbehandlung eigentlich?
Nein, viele Events und Ziele interessieren Heteros einfach nicht. Zum Beispiel Service rund um die Gay Pride Festivals im Sommer oder spezielle Hotels und Gay-only-Anlagen oder -Kreuzfahrten.

Welche Vorteile können Gay-Kataloge für Heteros bieten?
Mode- und Design-Messetermine in Mailand und Paris, Christopher Street Day in New York oder der "Life Ball" in Wien, die größte AIDS-Gala Europas, wo Elton John, Liza Minelli oder Heidi Klum unter den Gästen sind, finden auch viele Heteros schick. Problem nur: Es gibt kaum Karten oder Hotelzimmer. Oft bieten dann Gay-Reise¬büros noch als einzige bezahlbare Kombi-Pakete an, oder sie haben sich Zimmerkontingente gesichert.

Wenn ein Mann in knallenger Lederhose im Frühstücksraum eines Hotels erscheint - was wäre Ihr Rat: Darf ich neugierig hinschauen?
Üblich ist, dass man einander freundlich ignoriert, aber ich würde sagen: Hinschauen ist kein Problem, denn wenn jemand so extravertiert auftritt, kann er auch mit Blicken umgehen.

Was war Ihr peinlichster Moment mit Hetero-Reisenden im Schwulenhotel?
Es können schon komische Situationen entstehen, wenn auch eher selten. Ich habe einmal als Hotel-Tester mit einem Freund ein Honeymoon-Package gebucht, eine romantische Suite mit Extras, darunter einem Willkommens-Präsent, das wir jedoch nicht vorfanden. Also frag¬ten wir am nächsten Morgen beim Checkout nach. Da rief der Rezeptionist seinen Kollegen im Büro zu: "Hier sind zwei Schwule, die haben das Honeymoon-Package gebucht, aber ihr Präsent nicht bekommen." Und als ich mich dann umdrehte und in 15 aufgerissene Augenpaare in der Schlange hinter uns blickte, ja, da bin ich dann doch knallrot geworden.


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