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Urban gardening: Schrebergarten 2.0

Mitten in der Großstadt gärtnern Migranten und Deutsche gemeinsam - im Interkulturellen Garten Hamburg-Wilhelmsburg

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Hier sieht's noch ein bisschen wild aus", sagt Nina-Sophie Eicks, während sie das Gartentor aufschließt. Jetzt, im März, sieht der Garten eben aus wie viele Gärten am Ende eines langen Winters. Vielleicht sogar noch ein bisschen unordentlicher. Links einige in Holzbohlen eingefasste, leere Hochbeete. Rechter Hand etwa zwanzig je zwei mal vier Meter große Parzellen. Ein himmelblau gestrichener Bauwagen bietet Schutz vor dem Westwind, der kalt über den nahe gelegenen Veringkanal bläst. Jenseits des Kanals ragen Stapel von Schiffscontainern in den grauen Vorfrühlingshimmel. Die Gartensaison ist eröffnet.


Verbindet den Spaß am Gärtnern mit ihrem Interesse an unterschiedlichen Kulturen: Nina-Sophie Eicks (Foto von: Markus Scholz)
© Markus Scholz
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Verbindet den Spaß am Gärtnern mit ihrem Interesse an unterschiedlichen Kulturen: Nina-Sophie Eicks

Am kommenden Wochenende steht die erste gemeinsame Gartenarbeit an. Dann werden die rund 30 Mitglieder des Vereins "Interkultureller Garten Hamburg-Wilhelmsburg e.V." zum ersten Mal in diesem Jahr pflanzen, aussähen, den Boden lockern, Wege instandsetzen - und schnacken. Und zwar in vielen Sprachen. Die Mitgliederliste des Vereins liest sich wie ein Kompendium der Sprachen Europas. Und ist damit repräsentativ für das ehemalige Quartier der Hafenarbeiter.

In Hamburg teilt sich die Elbe für ein paar Kilometer in einen südlichen und einen nördlichen Arm. Auf der Insel dazwischen liegt der Stadtteil Wilhelmsburg mit seinen Hafenanlagen und Kanälen. Heute leben hier Menschen aus 40 Nationen; Integration ist ein zentrales Thema. Die Arbeitslosigkeit liegt über dem Durchschnitt. Für Stadtplaner und Stadtentwickler sind die Lage und die Bevölkerungsstruktur des flächenmäßig größten Hamburger Stadtteils eine lohnende Herausforderung. Schon gibt es erste Leuchtturmprojekte, um ihn aufzuwerten: So wird der Stadtteil im Jahr 2013 Schauplatz der Internationalen Gartenschau sein.

Doch im Interkulturellen Garten geht es nicht um aufpolierte Blütenpracht. Nicht einmal um die Frage, wer den größten Kürbis zieht.



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Die Gärtner hier bauen türkische Bohnen an, Topinambur, Kichererbsen und andere Exoten, die es im Laden nicht zu kaufen gibt. Ihr Stückchen Land verbindet sie so mit der alten und der neuen Heimat. Auch das Miteinander ist wichtig. Der Garten ist Informations- und Kontaktbörse, Begegnungsstätte von Kulturen und Generationen. "Wer hier mitgärtnert", sagt Nina-Sophie Eicks, Modedesignerin und Erste Vorsitzende des Vereins, "bekommt auch schon mal Hilfe beim Ausfüllen eines Formulars". Außerdem macht sie Mitglieder auf kostenlose Sprach- oder Fahrradkurse aufmerksam: Gartenarbeit als aktive Integrationshilfe.

Nina-Sophie Eicks weiß, dass viele von ihnen nicht nur mit Sprachproblemen kämpfen. Einige haben familiäre Probleme oder hadern mit der deutschen Bürokratie und den Behörden. Der Garten bietet ihnen einen sicheren Platz - der auch dann bestehen bleibt, wenn jemand mal wenig oder keine Zeit zum Gärtnern hat. Niemand wird hier zur Gemeinschaftsarbeit verdonnert. Hierarchien gibt es keine. Im Garten sind alle gleich, begegnen sich "auf Augenhöhe". Was nicht bedeutet, dass alle Parzellen gleich aussehen. Im Gegenteil.


Städtisches Gärtnern mit Gemeinsinn liegt im Trend. Der Interkulturelle Garten in Wilhelmsburg ist darüber hinaus ein Integrationsangebot (Foto von: Markus Scholz)
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Städtisches Gärtnern mit Gemeinsinn liegt im Trend. Der Interkulturelle Garten in Wilhelmsburg ist darüber hinaus ein Integrationsangebot

Einige der deutschen Gärtner haben schon in den vergangenen Tagen angefangen, den schwarzgrauen Mutterboden zu beackern. Wie gepflügt liegt die Erde auf einer Parzelle in parallelen Rillen aufgehäuft. Auf der Nachbarparzelle eines türkischen Vereinsmitglieds türmt sich dagegen abgestorbener Wildwuchs. "Jedes Beet spiegelt die Persönlichkeit seines Gärtners wieder. Was wir Deutsche Unkraut nennen, kommt in anderen Kulturen auf den Teller", sagt Nina-Sophie Eicks. Ob es manchmal Streit gibt? "Ja, schon", sagt sie, "aber nicht mehr als anderswo auch."

In den Unterschieden, meint sie, liege ja gerade der Reiz des multikulturellen Gärtnerns. Einer kann vom anderen lernen - wenn er will. Wir bleiben vor einer Parzelle stehen, die mit rostfreien Zinkblechen eingefasst ist. Gegen die Schnecken. "Ein Perfektionist", meint Nina-Sophie Eicks und lächelt nachsichtig. Vermutlich ein deutscher.

Bis die Gärtner überhaupt aktiv werden konnten, vergingen Monate. Es war nicht leicht, ein geeignetes Fleckchen Erde zu finden. Nachdem die Initiatoren den ursprünglich geplanten Standort verwerfen mussten, einigten sie sich mit der Stadt auf das Gelände des ehemaligen Deichverteidigungslagers. Wo bis vor wenigen Jahren Tausende von Sandsäcken lagerten, standen nun große offene Säcke, gefüllt mit Mutterboden. Ein Notbehelf, denn chemische Analysen hatten gezeigt, dass der Boden verseucht war. Heute stehen an ihrer Stelle die Hochbeete, die gemeinschaftlich beackert werden. Im Bereich der Parzellen wurde der Boden ausgetauscht.

Am Anfang, erinnert sich Eicks, musste sie in der Gegend Handzettel austeilen, damit die Leute auf den Garten aufmerksam wurden. Inzwischen gibt es eine Warteliste für die Vereinsmitgliedschaft. Jedes Mitglied ist mit einem Jahresbeitrag von 20 Euro Jahr dabei. Davon kann der Verein zwar keine großen Sprünge machen. Dennoch tut sich was im Garten. Stolz zeigt Nina-Sophie Eicks neue Errungenschaften wie das Holz-Kunststoff-Regendach mit Wasserspeicher und das neue Kompostklo: Baumaßnahmen, die erheblich zum Gärtnern in entspannter Atmosphäre beitragen.

Bei den sonntäglichen Zusammenkünften wird es gesellig. "Ohne Essen und Trinken läuft hier gar nichts," sagt Nina-Sophie Eicks. Bei diesen Gelegenheiten besprechen die Gärtner auch anstehende Projekte und gemeinsame Arbeiten. Aus einem solchen Projekt ist inzwischen auch ein Kochbuch mit internationalen Rezepten entstanden.

Der Garten in Hamburg-Wilhelmsburg ist nicht der einzige dieser Art; 108 von ihnen gibt es mittlerweile in Deutschland. Koordiniert werden sie von der Stiftung Interkultur, die das Gartennetzwerk nicht nur finanziell, sondern auch mit professioneller Beratung unterstützt. Zudem hilft sie beim Wissens- und Erfahrungsaustausch. Weitere 68 Gärten sind in Planung - kleine Integrationsprojekte mit wachsender Strahlkraft.



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Kommentare zu "Schrebergarten 2.0"

reny | 31.03.2011 09:49

Das ist eine super gute Idee. Inunserem Gartenbauverein hat sich in den letzten Jahren vieles verändert. Hier sind viele Nationen vertreten ,es dauerte einige Zeit ,doch nun sind wir eine vergnügte Gemeinschaft. Der Eine ist für den Anderen da. Beitrag melden!

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